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(aktualisiert am 24. September 2014)

Vergleichstest: Büro-Multifunktionsgeräte von Canon, Epson und HP: Die Testgeräte im Überblick

Canon Maxify MB5350

Im September 2014 hat Canon neue Büro-Tintenmultifunktionsgeräte vorgestellt, von denen Druckerchannel das Top-Modell, den Maxify MB5350 in diesen Test mit aufgenommen hat. Im Vergleich zu Canons bisheriger Büro-Serie, den "Canon-Pixma-MX"-Geräten, können die "Maxify"-Geräte schneller drucken, haben eine höhere Patronenreichweite und sind besser ausgestattet. Allerdings können sie nicht randlos drucken, was für Bürogeräte aber auch weniger wichtig ist.

Der MB5350 besitzt zwei getrennte Papierkassetten á 250 Blatt und hat im duplexfähigen Vorlageneinzug zwei Scanzeilen, damit ein doppelseitiges Blatt Papier in einem Durchgang von beiden Seiten gescannt werden kann. Das wirkt sich vor allem auf das Kopiertempo aus, wenn man doppelseitige Vorlagen doppelseitig kopieren möchte.

Die wichtigsten technischen Daten des Canon-Maxify-Druckers
Canon Maxify MB5350
Preis UVP, ca.320 Euro
DrucktempoS/W: 23 ppm
Farbe: 15 ppm
Vorlageneinzug (ADF)ja, duplexfähig, 50 Blatt
2 Scanzeilen
Touchscreen3 Zoll
(7,6 Zentimeter)
TintenpatronenPGI-2500XL (bis 2.500 Seiten)
Garantie12 Monate
Scan-to-FunktionenUSB-Stick, Computer, E-Mail, Netzwerk
Papierkassettemax. 500 Blatt, keine weiteren optionalen Kassetten
© Druckerchannel (DC)

Positiv

  • zwei Scanzeilen im DADF
  • standardmäßig zwei Papierkassetten á 250 Blatt
  • Touchdisplay
  • einfache Bedienung
  • hohe Patronenreichweite bis 2.500 Seiten

Negativ

  • versprochenes Tempo von 23 ppm ließ sich nicht erreichen (max 20 ppm)
  • relativ häufige Druckkopfreinigungen
  • lediglich 1 Jahr Herstellergarantie
  • kein PDF-Druck vom USB-Stick
  • kein Randlosdruck
  • kein Webscan möglich
  • Patronen lassen sich nicht "auf Wunsch" tauschen
  • Tintenpatronen können beim Austauschen tropfen
  • Texte verschmieren, wenn man sie gleich nach dem Druck mit einem Marker bearbeitet
  • lediglich 12 Monate Garantie
Weitere Geräte aus der Canon-Maxify-Serie
Beschreibung
Canon Maxify MB5050Wie MB5350 aber ohne DADF und mit lediglich einer Papierkassette (250 Blatt).
Canon Maxify MB2350Wie MB5350 aber ohne DADF und mit Tintenpatronen mit geringerer Reichweite (PGI-1500XL).
Canon Maxify MB2050Wie MB2350 aber langsamer im Druck, kleineres Display.
Canon Maxify iB4050Drucker-Modell ohne Scan-/Kopierfunktion.
© Druckerchannel (DC)

Epson Workforce Pro WF-4630DWF und WF-5620DWF

Bei den beiden Epson-Druckern WF-4630DWF und WF-5620DWF fällt zunächst die unterschiedliche Gehäusefarbe auf - die technischen Daten sind weitestgehend identisch. Unterschiede findet man bei den Tintenpatronen (der WF-4630DWF kann nicht die großen T789x-Patronen verwenden), bei der Garantie und bei den Scan-to-Funktionen. Außerdem kann man den WF-4630DWF nicht mit einer zweiten Papierkassette nachrüsten - das Schwestermodell WF-4640DTWF ist dagegen mit einer zweiten Papierkassette ausgestattet.

Im Vergleich zu den Vorgängermodellen hat Epson an einigen Stellen deutlich nachgebessert. Das mitunter recht gemächliche Drucktempo von elf Farb- und 16 SW-Seiten pro Minute konnte der Epson durch den Einsatz der neuen Precisioncore-Druckköpfe auf flotte 20 Seiten pro Minute in Farbe und S/W steigern. Außerdem ist nun eine OCR-Funktion im Scan-Treiber integriert - das war bei den Vorgängermodellen nicht möglich. Während die Vorgänger im Vergleich zu HP noch in vielen Tempo-Disziplinen das Nachsehen hatten, können die aktuellen Workforce-Pro-Geräte problemlos mithalten. Darüber hinaus hat man das Bedienfeld aufgeräumt und sorgt nun mit einem Touchscreen samt Ziffernblock und einigen Zusatztasten für ein gefälligeres Bedienkonzept. Das gesamte Bedienfeld bleibt jedoch weiterhin starr und lässt sich nicht, wie bei der Konkurrenz von HP, in eine beliebige Position klappen.

Bei den Druckkosten auf Normalpapier arbeitet der Epson Workforce Pro WF-5620DWF so günstig wie die Vorgänger-Modelle. Da der WF-4630DWF nicht die ganz großen Patronen aufnehmen kann, arbeitet der etwas teurer - aber immer noch sehr günstig (auf dem Niveau der beiden HP-Officejet-Pro-Modelle). Auffallend ist indes, dass der Fotodruck deutlich teurer ausfällt als bei den Vorgängermodellen - hier kann man annehmen, dass Epson die ISO-Reichweite optimiert hat und weniger Tinte in die Patronen packt - daher lassen sich weniger Fotoseiten drucken als bisher. Jedoch ist das nicht weiter tragisch, da es sich hier um Büro-Geräte handelt, die nicht auf den Fotodruck ausgelegt sind.

Unklar ist, warum Epson für den etwas schlechter ausgestatteten schwarzen WF-4630DWF einen um 40 Euro höheren UVP ansetzt. Der Straßenpreis wird sich aber vermutlich so einpendeln, dass der WF-4630 der günstigere Drucker und der WF-5620 das teurere Modell sein wird.

Unterschiede der Epson-Workforce-Pro-Drucker
Epson Workforce Pro WF-4630DWFEpson Workforce Pro WF-5620DWF
Preis UVP, ca.400 Euro360 Euro
DrucktempoS/W: 20 ppm
Farbe: 20 ppm
GehäusefarbeSchwarzGrau
Tintenpatronen79 (bis 900 Seiten)
79XL (bis 2.600 Seiten)
79 (bis 900 Seiten)
79XL (bis 2.600 Seiten)
T789x (bis 4.000 Seiten)
Garantie36 Monate (nach Registrierung)12 Monate
Scan-to-FunktionenUSB-Stick, Computer, CloudMail, Netzwerkordner, FTP, Computer, USB-Stick, Cloud
Papierkassettemax 330 Blatt, nicht erweiterbarmax. 580 Blatt mit einer optionalen Papierkassette
© Druckerchannel (DC)

Positiv

  • hohes Drucktempo
  • standardmäßig zwei Papierfächer für 330 Blatt (250 + 80 Blatt)
  • großes Touchdisplay
  • einfache Bedienung
  • sehr gute Schmier- und Wischfestigkeit
  • austauschbarer Resttintenbehälter
  • niedrige Druckkosten
  • nur WF-4630: 36 Monate Garantie nach Registrierung
  • nur WF-4630: hohe Patronenreichweiten bis zu 2.600 Seiten
  • nur WF-5620: sehr hohe Patronenreichweiten bis zu 4.000 Seiten (Farbe und S/W)

Negativ

  • kein Randlosdruck
  • kein Webscan möglich
  • kein PDF-Druck vom USB-Stick
  • nur WF-4620: kein Scan to Netzwerkordner/FTP
  • nur WF-4620: zu hohe Fotodruckkosten
  • nur WF-5620: lediglich 12 Monate Garantie
  • nur WF-5620: kein "ID-Copy" und "2auf1/4auf1"
Weitere Geräte aus der Epson-Workforce-Pro-WF-Serie
Beschreibung
Epson Workforce Pro WF-4640DTWFWie WF-4630DWF aber mit zweiter Papierkassette und größerem Touchdisplay.
Epson Workforce Pro WF-5690DWFWie WF-5620DWF aber mit PCL/Postscript als Druckersprache und nochmals größerem Touchscreen.
© Druckerchannel (DC)

Epson Workforce WF-3620DWF

Neben den Workforce-Pro-Modellen gibt es auch Geräte ohne "Pro" im Namen. Dazu zählt auch der WF-3620DWF, der vor allem eine deutlich geringere Tintenreichweite und damit höhere Druckkosten hat. Die Bedienung hat sich gegenüber dem Vorgänger (WF-3520) deutlich verbessert. Das Drucktempo liegt ungefähr auf dem Niveau des HP Officejet Pro 8610.

Auch beim Mittelklassegerät hat Epson das Bedienkonzept überdacht und verwendet nun einen Touchscreen in Verbindung mit einem Ziffernblock und einigen Tasten. Unter der Haube stecken ebenfalls die neuen Druckköpfe samt neuer Patronen. Damit steigt die native Druckauflösung, was zu einem sichtbar besseren Textdruck führt. Mit den neuen Patronen steigt die Reichweite deutlich an, bei sinkenden Folgekosten auf Normalpapier. Mit über 80 Cent zu teuer ist dagegen der Druck auf Fotopapier.

In Sachen Ausstattung ändert sich nichts. Weiterhin gibt es freie Schnittstellenwahl, einen Duplexer und ein Fax samt DADF. Wie bei den Pro-Modellen bleibt auch der Resttintentank austauschbar. Der kleine Epson ist das einzige Gerät im Test mit Speicherkartenleser für SD- und MS-Karten. Eine zweite Papierkassette lässt sich zwar nicht nachrüsten, für diese Option muss man sich gleich beim Kauf entscheiden und zum etwas teureren WF-3640DTWF greifen. Für etwa 50 Euro Aufpreis ist eine zweite Kassette direkt mit an Bord und der Touchscreen fällt mit einer Diagonale von 3,5 Zoll etwas größer aus.

Die wichtigsten technischen Daten des Epson Workforce-WF-Druckers
Epson Workforce WF-3620DWF
Preis UVP, ca.230 Euro
DrucktempoS/W: 19 ppm
Farbe: 10 ppm
Vorlageneinzug (ADF)ja, duplexfähig, 35 Blatt
Touchscreen2,5 Zoll
(6,4 Zentimeter)
Tintenpatronen27 (bis 350 Seiten)
27 XL (bis 1.100 Seiten)
27 XXL (nur S/W, bis 2.200 Seiten)
Garantie36 Monate (nach Registrierung)
Scan-to-FunktionenUSB-Stick, Computer, Cloud
Papierkassettemax. 250 Blatt + hinterer manueller Einzug für ein Blatt, keine optionalen Kassetten
© Druckerchannel (DC)

Positiv

  • einfache Bedienung
  • sehr gute Schmier- und Wischfestigkeit
  • 36 Monate Garantie nach Registrierung
  • SD- und MS-Speicherkartenleser
  • austauschbarer Resttintenbehälter
  • günstige Druckkosten auf Normalpapier
  • hohe Patronenreichweite bis 2.200 Seiten

Negativ

  • Fotodruckkosten deutlich zu hoch
  • kein PDF-Druck vom USB-Stick
  • kein Scan to Netzwerkordner/FTP
  • hinterer Papiereinzug nur für 1 Blatt
  • hinterer Papiereinzug zieht Papier häufig schief ein
  • kein Webscan möglich
Weitere Geräte aus der Epson-Workforce-WF-Serie
Beschreibung
Epson Workforce WF-3640DTWFWie WF-3620DWF aber mit zweiter Papierkassette und größerem Touchdisplay.
© Druckerchannel (DC)

HP Officejet Pro 8610 und 8620

HP geht einen etwas anderen Weg und spendiert den Pro-Officejets ein neues Gehäusekleid. Statt dem rundlichen Gehäuse der Vorgänger kommen die aktuellen Modelle nun im kantigen Design. Die beiden HP-Drucker im Test unterscheiden sich in der Größe des Touchdisplays, im Drucktempo und im duplexfähigen Vorlageneinzug. Die restliche Ausstattung und auch die Tintenpatronen sind identisch.

Der Officejet Pro 8620 hat das größte Touchdisplay im Test - es lässt sich im Unterschied zu den Epson-Modellen schwenken.

Unter der Haube tut sich im Vergleich mit den Vorgängern dagegen wenig. Sowohl bei Patronen und Druckkosten wie auch bei den meisten Ausstattungsmerkmalen gibt es zu den bisherigen Modellen kaum Neuerungen.

Unterschiede der HP-Officejet-Pro-Drucker
HP Officejet Pro 8610HP Officejet Pro 8620
Preis UVP, ca.200 Euro280 Euro
DrucktempoS/W: 19 ppm
Farbe: 14,5 ppm
S/W: 21 ppm
Farbe: 16,5 ppm
Vorlageneinzug (ADF)ja, nicht duplexfähig, 35 Blattja, duplexfähig, 50 Blatt
Touchscreen2,7 Zoll
(6,9 Zentimeter)
4,3 Zoll
(10,9 Zentimeter)
TintenpatronenNr. 950/951 XL (bis 2.300 Seiten)
Garantie36 Monate (nach Registrierung)
Scan-to-FunktionenMail, Netzwerkordner, FTP, Computer, USB-Stick
Papierkassettemax. 500 Blatt mit einer optionalen Papierkassette
© Druckerchannel (DC)

Positiv

  • nur 8620: hohes Drucktempo
  • nur 8620: großes Touchdisplay
  • einfache Bedienung
  • gute Schmier- und Wischfestigkeit
  • 36 Monate Garantie nach Registrierung
  • Webscan
  • hohe Patronenreichweiten bis zu 2.300 Seiten
  • niedrige Druckkosten auf Foto- und Normalpapier
  • nützliche "Druck-von-USB-Stick-Funktionen" - z.B. Passfotofunktion

Negativ

  • kein PDF-Druck vom USB-Stick
  • standardmäßig keine zwei Papierfächer wie beim Epson-Workforce-Pro
  • nur 8610: kein Duplexer im ADF
  • Twain-Treiber (Scannertreiber) mangelhaft

HP bietet außer den beiden HP Officejet Pro 8610 und 8620 keine weiteren Modelle aus dieser Serie an.

21.05.15 08:32 (letzte Änderung)
1Tintenprofis für den Büroalltag
2Die Testgeräte im Überblick
3Die Verbrauchsmaterialien
4Die Druckkosten
5Papierkassette, Duplexer und Vorlageneinzug (ADF)
6Smartphone, ePrint, Cloud und Co.
7Faxfunktionen
8Integrierte Webserver
9Die Bedienung
10Druck von USB-Stick und Speicherkarte
11Das Drucktempo beim Foto-, Grafik- und Textdruck
12Druckqualität: Grafiken
13Druckqualität: Texte
14Druckqualität: Fotos
15Druckqualität: Marker- und Wassertropfentest
16Kopierfunktion: Tempo, Qualität und Handling
17Der Scanner: Funktionen, Qualität und Tempo
Technische Daten & Testergebnisse

526 Wertungen

 
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