Kyocera Laserdrucker ECOSYS P2235dw
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Vergleichstest: Canon Pixma Pro-1 gegen Epson Stylus Photo R3000: Die Druckkosten

Das Druckerchannel-Testlabor verlässt sich bei den Druckkosten nicht nur auf die Herstellerangaben, sondern testet jeden Drucker ausführlich auf seine Unterhaltskosten. Dazu drucken wir einen kompletten Satz Tinte leer, um den Verbrauch beim Fotodruck zu ermitteln. Für reine Fotodrucker ermitteln die Druckerhersteller keine ISO-Druckkosten, da die Kosten stark verzerrt dargestellt würden. Aus diesem Grund entfallen die S/W- und Farbdruckkosten auf Normalpapier in diesem Test.


Fotodruckkosten (von Druckerchannel gemessen)

Zur Ermittlung der Fotodruckkosten druckt das Testlabor das A4-große DC-Testfoto im optimalen Druckmodus solange auf Hochglanz-Fotopapier, bis die erste Patrone zur Neige gegangen ist. Die Reichweite der anderen Tintenpatronen hat das Labor durch wiegen vor und nach dem Druck hochgerechnet.

Zufälligerweise druckten beide Geräte exakt 179 Fotos, bevor sie den Dienst einstellen und den Austausch einer Patrone verlangen. Der Canon fordert nach einem neuen Chroma-Optimizer, der Epson nach einer Hellgrau-Patrone.

In untenstehender Tabelle sind die Druckkosten der beiden Testkandidaten dargestellt. Epson schlägt den Konkurrenten von Canon bei den Druckkosten deutlich, was vor allem auf den Chroma-Optimizer des Canons zurückzuführen ist. Für bessere Hochglanz-Fotos druckt der Pro-1 die transparente Flüssigkeit über die komplette Seite, was den Verbrauch stark in die Höhe treibt. Da die Tintenpatrone mit dem Chroma-Optimizer dasselbe kostet, wie die anderen elf Canon-Patronen verursacht die transparente Flüssigkeit über 15 Cent der Druckkosten pro A4-Foto.

Auf matten Papieren kommt der Chroma-Optimizer nicht zum Einsatz, wodurch die Kosten des Canons etwas geringer ausfallen sollten. Dafür steigt aber unter Umständen der Tintenverbrauch beim Druck auf matten Medien. Aus diesem Grund beziehen sich die genannten Druckkosten nur auf das verwendete Glanz-Papier der Druckerhersteller.

Zudem haben wir beim Leerdruck auf Hochglanz-Papier einen erhöhten Verbrauch der Mattschwarz-Patrone festgestellt. Rund ein Viertel der matten Schwarztinte hat der Pro-1 während der 179 A4-Fotos verbraucht - ob das Gerät die matte Tinte auch für glänzendes Papier verwendet, oder lediglich durch Wartungen während des Drucks verbraucht hat, lässt sich nicht klären.

Der Epson hingegen hat keinerlei matte Tinte verbraucht, da diese auf Glossy-Papier inaktiv ist. Das bedeutet allerdings, dass man je nach Papiersorte die geeignete Schwarzpatrone auswählen muss, was ebenfalls beachtliche Mengen an Tinte kostet. Druckt man zum Beispiel fast ausschließlich auf mattem Papier und möchte einmalig Glanzpapier bedrucken, muss man erst auf die Fotoschwarz-Patrone umschalten und dann wieder auf die Mattschwarz-Patrone zurück wechseln. Dafür verbraucht der Epson insgesamt vier Milliliter Tinte aus den Schwarzpatronen. Bei einem Patronenpreis von etwa 28 Euro entspricht das mehr als vier Euro für die beiden Wechsel.

Druckkostenanalyse 07/2018*1
Seitenpreis mit
'DC-Farbfoto'*2 (5.000 Seiten)
  
Epson Stylus Photo R3000
 
 
70,2 ct
Canon Pixma MG8150
 
 
78,8 ct
Canon Pixma Pro-1
 
 
1,04 €
Epson Stylus Photo PX820FWD
 
1,18 €
© Druckerchannel (DC)

Tinte-Leer-Meldungen

Druckerchannel druckt mit den Geräten so lange, bis diese zum Wechsel der Tintenpatrone auffordern und den Druck einstellen. Der Statusmonitor des Canons gibt jedoch missverständliche Meldungen aus. Ist die Patrone fast aufgebraucht, signalisiert ein gelbes Ausrufezeichen, dass man Nachschub beschaffen sollte. Darauf folgt ein rotes X, was jedoch nicht bedeutet, dass die Patrone auch vollständig geleert ist. Im Test haben wir festgestellt, dass bei der Meldung mit dem roten X noch rund 20 Prozent Tinte in den Patronen war. Durch Drücken der Resume-Taste kann man weiter drucken.

Canon empfiehlt bei dieser Meldung lediglich den Austausch, da es vorkommen kann, dass die Patrone mitten im Druckvorgang vollständig zur Neige geht und der Pixma das halb bedruckte Papier auswirft. Solange man keine extrem hochwertigen Medien bedruckt und einen Fehldruck in Kauf nehmen kann, kann man problemlos bis zur endgültigen Leer-Meldung (2. Bild) weiterdrucken. Die Druckkosten des Canons haben wir ermittelt, indem wir bis zur endgültigen Leermeldung gedruckt haben (siehe Screenshot "Patrone leer").

Der Epson hingegen macht unmissverständlich klar, dass man die Patrone austauschen muss.

*1
Diese Tabelle wird automatisch aktualisiert.

Preise

Alle Preise sind Preisempfehlungen der Hersteller (UVP).

Kosten & Starterreichweite

In die Druckkosten kalkulieren wir anteilig verbrauchte Materialien auch nur anteilig hinein. Weiterhin berücksichtigt Druckerchannel die Starterreichweiten - diese werden vom Druckvolumen abgezogen und reduzieren somit die durchschnittlichen Seitenkosten.

*2
DC-Farbfoto (dc_fotoyield): A4-Farbfoto mit Rand auf Fotopapier (Glanz) in sinnvoller Auflösung und Qualität.
04.10.12 11:23 (letzte Änderung)
1Für Fotos, Poster und Plakate
2Ausstattung und Bedienung
3Medienverarbeitung und -flexibilität
4Das Verbrauchsmaterial
5Die Druckkosten
6Druckertreiber, Installation und Netzwerkfunktionen
7Farbmanagement und Farbprofile
8Fotodruck: Qualität auf Hochglanz-Papieren Teil 1
9Fotodruck: Qualität auf Hochglanz-Papieren Teil 2
10Fotodruck: Qualität auf Mattem Papier
11Qualität beim Grafikdruck
12Foto- und Grafikdrucktempo
13Textdruck: Qualität und Tempo
14Marker-, Wasser- und Bleeding-Test
Technische Daten & Testergebnisse

105 Wertungen

 
1
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