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Test Tintendrucker mit ADF und Fax für Zuhause: Druckertreiber, Scannertreiber und Webserver

von Martin Neumann, Ronny Budzinske
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Neben der Bedienung direkt am Gerät ist der Druckertreiber die wichtigste Interaktion mit dem Multifunktionsgerät. Bei Netzwerkdruckern mit integriertem Webserver lassen sich zudem alle wichtigen Einstellungen, für die das Display zu klein und die Tasten zu fummelig sind, durchführen.

Für unseren Test haben wir jeweils die Windows-10-Versionen (64 bit) des Treibers verwendet. Die Version für Mac OS oder Linux können optisch und funktional abweichen.

Canon Pixma G4500 und TR8550

Sowohl der Drucker- als auch der Druckertreiber der beiden Canon-Pixma-Geräte sind weitgehend identisch. Lediglich einige Wartungsaufgaben können abweichen.

Druckertreiber: Ordentlicher Treiber mit umfangreichen Qualitätsoptionen

Alle Optionen bieten die Canon-Drucker gewohnt übersichtlich auf drei Registerkarten, wobei sich in der "Schnelleinrichtung" die meisten Einstellungen mit wenigen Klicks durchführen lassen.

Scannertreiber: Schlicht oder ausführlich.

"ScanGear", das Werkzeug zum Scannen von Canon, bietet wahlweise einen Basismodus mit den grundlegenden Einstellungen oder einen "Erweiterten Modus", wo Nutzer dann auch tiefergreifende Einstellungen vornehmen können. Nach einem Vorschauscan kann man vielfältige Bearbeitungsmöglichkeiten durchführen.

Der Canon-Webserver: Alles dabei, aber nicht sonderlich hübsch

Einen Webserver bieten beide Pixmas auf. Hier sind Einstellungen der Schnittstellen und Firmware vorzunehmen aber auch der derzeitige Tintenstand auszulesen. Faxempfänger lassen sich an dieser Stelle leider nicht definieren. Hierzu bedarf es einer Zusatzsoftware. Dem schwächer ausgestatteten G4500 fehlen funktional bedingt einige Optionen.

Das standardmäßige Administrator-Kennwort beim Canon-Webserver ist die Seriennummer des Druckers.


Epson Ecotank ET-4750

Der Epson-Druckertreiber: Vollgepackt, aber übersichtlich

Der Epson-Druckertreiber kommt mit zwei Registerkarten für sämtliche Druckeinstellungen aus. Dabei bietet die Hauptübersicht etwas mehr Optionen, darunter sogar der Posterdruck. Unter "weitere Optionen" lassen sich die Farben oder auch die Seitenskalierung anpassen. Wie beim Canon ist die letzte Registerkarte für Wartungsaufgaben vorgesehen.

Der Epson-Scannertreiber: Schlicht aber alles dabei

Mit "Epson Scan 2" lässt sich der Scanner vom Computer aus direkt ansteuern. Das Programm kann man entweder selbstständig starten oder als Twain-Anwendung direkt aus Host-Anwendungen wie Adobe Photoshop öffnen.

Idealerweise führt man als Erstes einen Vorschauscan durch. Anschließend kann man in der "Hauptansicht" die meisten Einstellungen vornehmen und auch den Bildausschnitt wählen oder das Original drehen lassen.

Der Epson-Webserver: Text an Text

In der Basisansicht wirkt der Webserver von Epson äußerst übersichtlich, aber einfach. Einstellungen kann man hier indes wenige vornehmen - es geht mehr um Statusinformationen.

Erst in den erweiterten Optionen kann man recht tief ins Druckerinnere vorgehen und auch jede Menge einstellen - wenn man es denn findet. Die Webseite vom Ecotank ist mit Texten zugekleistert. Immerhin lassen sich Fax-Empfänger in den Tiefe der Menüs definieren und man erspart sich die Fummelei am Display und braucht keine externe Software.


HP Envy Photo 7830

Der HP-Druckertreiber: Schlicht und wenige Funktionen

Der HP-Druckertreiber ist gewöhnungsbedürftig. Stolze vier Registerkarten hat HP für sämtliche Druckeinstellungen reserviert. Dabei wirken die viele leeren Stellen wie Platzhalter. Für den schnellen Druck reichen sicher die "Druck-Verknüpfungen" - wer tiefer einsteigen möchte muss klicken und wird auch dabei nicht immer fündig.

Der HP-Scannertreiber: Wo ist die Scanvorschau?

Bereits beim letzten Test der Officejet-Bürotintendrucker haben wir den Scannertreiber kritisiert. Auf dem ersten Blick sieht alles sehr übersichtlich aus: alles da, möchte man meinen. Was jedoch fehlt ist eine Scanvorschau: im ersten Schritt möchte HP den Farbmodus und die Auflösung festgelegt haben - dann wird gescannt. Erst im nächsten Schritt sieht man eine Art Vorschau, und kann das Original zurecht schneiden und auch die Farben justieren.

HP will hier offenkundig neue Wege gehen - das dürfte die Benutzer der bisher üblichen Vorgehensweise jedoch stark irritieren.

Der HP-Webserver: Vorbildlich

Beim Webserver merkt man HPs lange Erfahrung im Businessbereich und einer guten Fernwartung an. Die Oberfläche ist optisch äußerst ansprechend gestaltet und bietet alle nötigen und möglichen Einstellungen übersichtlich an.

Schade, dass HP die Drucker- und Scannertreiber nicht entsprechend gestaltet hat, sind diese doch für einen eher einfachen Drucker wesentlich relevanter.

Dieser Artikel wurde ohne generative KI erstellt.
15.12.17 11:36 (letzte Änderung)
1Die Vier von der Tankstelle
2Die Testkandidaten im Detail
3Verbrauchsmaterialien & ISO-Reichweite
4Druckkosten
5Papierhandling, ADF und Fax
6Druckertreiber, Scannertreiber und Webserver
7Display, Bedienung & Funktionen am Gerät
8Smartphone & Tablet-App und Direktverbindung
9Scan- und Kopiertempo
10Scan- und Kopierqualität
11Das Drucktempo: Text-, Grafik- und Fotodruck
12Marker- und Wischfestigkeit
13Die Druckqualität: Textdruck
14Die Druckqualität: Grafiken
15Die Druckqualität: Fotos
Technische Daten & Testergebnisse

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