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(aktual. am 16. Juni 2017)

Test Sechs Pigmenttinten-Multifunktionsgeräte fürs Büro 2017: Die Druckqualität: Textdruck

von Ronny Budzinske, Martin Neumann

Hinweis: Für mindestens einen in diesem Artikel erwähnten Drucker ist ein Nachfolger "Epson Workforce Pro WF-3820DWF, WF-4820DWF und WF-4830DTWF" sowie "HP Officejet 8012, Pro 8022, Pro 9010, Pro 9019 und Pro 9020" verfügbar.


Wie gut die Drucker im Textdruck sind, überprüft Druckerchannel anhand des DC-Businessdokuments in verschiedenen Qualitätsstufen. Des Weiteren überprüft das Testlabor, wie gut die Geräte winzige Schrift darstellen können - das bietet einen Einblick in die maximale Druckauflösung eines Testkandidaten, und wie gut er feine, kleine Texte darstellen kann.

Testmodi für die Textdruckqualität

  • Winzige Schrift
  • Schnelldruckmodus
  • Normalmodus
  • Hohe, noch sinnvolle Qualität
  • Duplexmodus

Winzige Schrift: Der 2-Punkt-Schrift-Test

Die winzige Schrift ist mit bloßem Auge kaum zu erkennen. Unter dem Mikroskop sieht man, wie gut sich die Testgeräte schlagen.

Gut lesbar ist Schrift auf hochwertigem, beschichteten Papier lediglich beim Canon Maxify MB5150 und dem Brother J5730. Beide HP Officejet-Drucker fabrizieren hier ein unscharfes Ergebnis mit vielen fehlplatzierten Tintentropfen. Etwas besser schlägt sich noch der Pro 8730. Der Epson WF-3720 hat arge Probleme mit der Schärfe, während der größere WF-4740 noch ganz gut mithalten kann.

Das Ergebnis auf Normalpapier sieht etwas anders aus. Auch wenn sich die Tinte aufgrund der gröberen Fasern vom Normalpapier etwas in die Breite zieht, liefern der WF-4740 und der Maxify erneut das schönste Druckbild. Immerhin gibt es seitens HP kaum eine Verschlechterung zum Druck auf beschichtetem Papier. Brother reduziert offenbar die Deckung beim Druck auf Standardpapier, wodurch kleine Details nur schlecht sichtbar sind. Die Schrift vom "kleinen" Epson ist kaum lesbar.

Businessdokument: Vier Druckmodi

Beim Schnelldruck- oder Draftmodus kommt es darauf an, dass der Drucker den Text gut lesbar darstellt und dabei möglichst auch noch Tinte spart. Hierbei achtet Druckerchannel vor allem auf die Lesbarkeit - die Textqualität ist vernachlässigbar.

Im Normaldruck und beim hochqualitativen Druck achtet das Labor auf eine scharfe Textdarstellung. Schlecht auf die Bewertung wirken sich Satellitentröpfchen oder unscharfe Ränder aus.

Brother MFC-J5730DW

Der Brother bildet beim Textdruck das Schlussbild aller Drucker. Dies liegt vor allem an der recht geringen Deckung und zusätzlich erkennbaren Fransen um den Druck. Wenngleich der Sparmodus sichtbar Tinte einspart, erzielt Brother diesen Eindruck schon im Normalmodus.

Selbst in höchster Auflösung ist die Deckung nicht so, wie man sie sich vorstellt. Die Schärfe ist noch okay, jedoch geht das besser, wie die Konkurrenz zeigt. Beim Duplexmodus gibt es keine ersichtlichen Einschränkungen zum normalen Druck.

Canon Maxify MB5150

In allen Modi liefert der Maxify MB5150 eine gute Druckqualität. Da es keinen Schnellmodus gibt, entspricht der Druck hier dem Normalmodus. Tinte sparen ist jedoch nicht möglich.

Keine Probleme bereitet dem Canon der Duplexdruck. Qualitativ gibt es hier keine Änderungen. Für die höchste Qualitätsstufe nimmt sich Canon besonders viel Zeit, jedoch kann er das ohnehin gute Ergebnis nur noch minimal verbessern.

Epson Workforce Pro WF-3720DWF

Recht gut im beim Textdruck schlägt sich der kleine Epson WF-3720. Schon im flinken Normalmodus sind Textdrucke sehr ansehnlich. Insgesamt zeichnet der Workforce Buchstaben jedoch ein klein wenig schmal, wodurch die Deckung reduziert wirkt. In höchster Qualität wirkt der Text dagegen wieder etwas fetter und ist damit besser lesbar.

Der "Sparmodus" macht bei Epson seinem Namen alle Ehre. Der Tintenauftrag ist deutlich reduziert, und der Text noch einigermaßen lesbar. Schön ist das nicht unbedingt, spart jedoch jede Menge teure Tinte ein.

Die schnelltrocknende Epson-Tinte sollte dem Druck im Duplexmodus keine Probleme bereiten. In der Detailaufnahme fällt jedoch eine leicht reduzierte Deckung auf. Dies soll wohl das Durchweichen des Papiers reduzieren.

Epson Workforce Pro WF-4740DTWF

Der größere Epson macht beim Textdruck einen sehr ähnlichen Eindruck wie sein flacherer Bruder. Trotz gleicher Düsenanzahl fällt jedoch ein noch etwas schärferer Textdruck im Normalmodus auf. Auch im Sparmodus setzt der WF-4740 mehr Tropfen aufs Papier, was die Lesbarkeit verbessert.

Die mit bloßem Auge kaum sichtbare Reduzierung der Deckung im Duplexbetrieb hat er ebenfalls mit seinem Konkurrenzmodell aus dem selben Hause gemein.

Der Epson-"Kursivbug"

Beim Thema Epson Workforce und Textdruck fällt im DC-Forum oft eine als "Kursivbug" bezeichnete Macke. Dabei sieht man auch nach genauester Kalibrierung auf dem Ausdruck alle ca. 67,7 mm einen mehr oder weniger stark ausgeprägten Versatz. Allen Anschein nach liegt das an einer nicht ganz zum Papier planen Aufhängung des Druckkopf.

Das Erfreudliche: Beim WF-3720DWF konnten wir keinerlei "Kurisvbug" ausmachen. Im unkalibrierten Zustand des WF-4740DTWF jedoch schon. Besonders wichtig ist bei den Epson-Modellen daher die ausführliche Kalibrierung in mehreren Durchgängen.

HP Officejet Pro 8710/ 8730

Zwar haben wir beide HP-Drucker separat auf ihre Druckqualität untersucht, jedoch sind die Unterschiede marginal. Deswegen zeigen wir repräsentativ einen Scan für beide Geräte.

Von der Kantenschärfe gibt es im Normaldruck nichts auszusetzen. Lediglich der Schwärzungsgrad könnte etwas höher sein. Man erkennt dies auch an einigen weißen Stellen auf dem "a" - das kann Canon besser. Der schnelle Modus macht HP alle Ehren: Der Text ist noch immer gut lesbar, jedoch deutlich schwächer gedeckt. Das spart jede Menge Tinte. In höchster Qualitätsstufe erscheinen bei den Officejets die Konturen etwas zu fett, und auch im Duplexbetrieb gibt es leichte Qualitätsabstriche. Störend sind vor allem Satellitentröpfchen, die den Druck leicht unscharf erscheinen lassen.

Scans von Drucken auf weiteren Medien und anderen Qualitätsstufen

Textvorlagen

*1
Diese Tabelle wird automatisch aktualisiert. Alle Preise sind, soweit nicht anders angegeben, aktuelle Empfehlungen der Hersteller (UVP).

Kosten & Starterreichweite

In die Druckkosten kalkulieren wir anteilig verbrauchte Materialien auch nur anteilig hinein. Weiterhin berücksichtigt Druckerchannel die Starterreichweiten - diese werden vom Druckvolumen abgezogen und reduzieren somit die durchschnittlichen Seitenkosten.

*2
ISO-Farbdokument (ISO/IEC 24712): A4-Farbdokument (fünfseitig) auf Normalpapier in Standardqualität.
R
Rückgabe/Return: Dieses Verbrauchsmaterial ist nur für eine Verwendung zugelassen und muss anschließend zum Hersteller zurückgesendet werden.
LU
Dieses Verbrauchsmaterial gehört zum Lieferumfang des Druckers
14.06.17 18:57 (letzte Änderung)
16-Drucker-Rennen
2Die Testkandidaten im Detail
3Verbrauchsmaterialien & Reichweite
4Druckkosten
5Papierhandling: Zuführungen, Kassetten & Duplexer
6Scanner und Dokumenteneinzug (ADF)
7Fax und Faxprotokoll
8Druckertreiber & Webserver
9Scannertreiber und OCR
10Display, Bedienung & Funktionen am Gerät
11Smartphone und Tablet-App
12Scan- und Kopiertempo
13Scan- und Kopierqualität
14Das Drucktempo: Text-, Grafik- und Fotodruck
15Marker- und Wischfestigkeit
16Die Druckqualität: Textdruck
17Die Druckqualität: Grafiken
18Die Druckqualität: Fotos
Technische Daten & Testergebnisse

382 Wertungen

 
1
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