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Vergleichstest: Schnelle Farblaser-Multifunktionsgeräte: Druckqualität bei Grafiken


Jeder Testkandidat muss eine A4-große Vektorgrafik drucken. Auf der Seite befinden sich verschiedene Grafikelemente, an denen sich die Grafikdruckqualität eines Druckers besonders gut beurteilen lässt.

Die Datei (siehe Bild rechts) steht im Artikel DC-Testdokumente zum Download bereit.

Die Grafik gibt Druckerchannel auf normalem Kopierpapier (Mondi Nautilus Superwhite) aus. Druckerchannel stellt im Treiber eine hohe Ausgabequalität ein. Dies ist aber oft gar nicht möglich, weil bei den Farblasern bereits die Standardeinstellung die höchste Ausgabequalität ist.

Klicken Sie die untenstehenden Bilder an, um die Bildergalerie zu öffnen und die Qualitäten zu vergleichen.

Der Strahlenkranz

Im Druckerchannel-Strahlenkranz laufen Linien in verschiedenen Farben zu einem Mittelpunkt zusammen. An diesem Testbild lässt sich erkennen, ab wann der Drucker die Linien nicht mehr einzeln drucken kann und die Linien ineinander verlaufen. Zudem bildet sich bei manchen Geräten ein störendes Moiré-Muster.

Beim Kyocera sind die Linien des Strahlenkranzes nicht sauber sondern erscheinen eher gewellt. Auch ein Moiré-Muster stört. Der Lexmark druckt die gesamte Grafikseite etwas zu blass, was auch am Strahlenkranz gut zu erkennen ist. Auch der Ausdruck beim Oki-Modell wirkt etwas blass. Das beste Ergebnis zeigt HP nahezu ohne störendes Moiré in der Darstellung der feinen Linien.

Grauflächen

Graue Flächen können Farblaser entweder mit dem schwarzen Toner drucken oder mit einer Mischung aus den drei Grundfarben Cyan, Magenta und Gelb.

Bei Oki fällt sofort der rötliche Farbstich auf, da hier die Graufläche mit Farbtonern gedruckt ist. Die restlichen Drucker aus dem Vergleichstest drucken die Graufläche mit dem Schwarztoner. Der Xerox druckt insgesamt jedoch viel zu hell.

Winzige Schrift

Um zu überprüfen, wie gut die Drucker mit sehr kleinen Schriftgraden umgehen können, scannt Druckerchannel aus der Testvorlage das Wort "Druckerchannel" ein, das die Geräte in einer 2 Punkt großen Schrift gedruckt haben. An diesen Scans lässt sich erkennen, ob die Drucker winzige Schrift noch gut lesbar darstellen können.

Schriftzeichen, die nur einen halben Millimeter groß sind, lassen sich ohne Lupe nur lesen, wenn der Text gestochen scharf gedruckt ist. In dieser Disziplin können das nur HP und Lexmark. Bei den anderen drei Geräten besteht der Text nur aus Tonerfragmenten und ist nur bei starker Vergrößerung lesbar.

Was es mit den gelben Punkten auf sich hat, die man in den Ausdrucken sieht, verraten wir auf der Seite "MIC - Machine Identification Code" dieses Artikels.

Registrierung (Blitzer)

"Blitzer" können auf einem Ausdruck entstehen, wenn ein Farblaser die Farben nicht korrekt aneinander platzieren kann. Sollte das der Fall sein, scheint zwischen zwei angrenzenden Farben das weiße Papier hervor (Blitzer). Sollte das vorkommen, kann man in den Menüs der Drucker "Farbregistrierung" wählen. Dann passt der Drucker das automatisch an. Unsere Testkandidaten hatten keine Probleme mit Blitzern.

10.07.13 10:03 (letzte Änderung)
1Teamworker
2Die Testsieger
3Die Verbrauchsmaterialien
4Die Druckkosten
5Papierspezifikationen
6Der Platzbedarf
7Die Schnittstellen / Druck vom USB-Stick und Smartphone
8Ergonomie: Menübedienung
9Druckqualität bei Fotos
10Druckqualität bei Grafiken
11Druckqualität bei Texten
12Drucktempo: Texte, Grafiken, Fotos
13Treiberfunktionen
14Scannen: Qualität und Tempo
15Kopieren: Qualität und Tempo
16MIC - Machine Identification Code
17Interne Webserver / Passwörter
Technische Daten & Testergebnisse

69 Wertungen

 
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