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Epson Surecolor SC-P400 und Ecotank ET-14000: Hochglanzdrucker und neues Ecotank-Modell in A3

von Ronny Budzinske

Außerhalb der IFA stellt Epson zwei A3-Tintendrucker vor, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Einen Surecolor-Fotodrucker mit Glanzoptimierer und ein Vierfarbmodell mit Flaschentinte aus der Ecotank-Serie.

Epson Surecolor SC-P400

Der Surecolor SC-P400 wird ab November den Stylus Photo R2000 ablösen. Mit rund 550 Euro wird der Neuling glatt 100 Euro günstiger zu haben sein als sein Vorgänger. Funktional und bei der Tinte selbst hat sich nichts geändert. Hier setzt man nach wie vor auf Pigmenttinten und einen zusätzlichen Glanzoptimierer für eine "glatte" Oberfläche. Mit einer Stellfläche von 62,2 cm x 32,4 cm (Höhe 21,9 cm) reklamiert Epson den kleinsten A3-Fotodrucker mit Pigmenttinte. Diese Dimensionen entsprechen auch genau denen des Vorgängermodells.

Das Gerät kann bis zu DIN-A3+-breite Medien (329 mm) randlos bedrucken. Bei der Länge ist man mit maximal 3,27 Meter gewohntermaßen flexibel. Dabei ist dies neben dem 100-Blatt-Einzug von hinten vor allem beim Druck von Rollenpapier (2 Zoll Kerndurchmesser) interessant. Nebenher lassen sich bis zu 1,3 mm dicke und sogar starre Medien vollkommen gerade durchziehen.

Verbinden kann man den Epson Surecolor über USB, Wlan oder Ethernet. Dabei kann man auch von iOS- (Apple) und Android- (Google) kompatiblen Endgeräten per App auf das Gerät zugreifen. Airprint und Wifi-Direkt sind für den Neuling jedoch nicht verfügbar. Dies gilt auch für einen Speicherkartenleser und für die USB-Pictbridge-Schnittstelle, die beim Vorgänger noch vorhanden war.

Verbrauchsmaterial: Kleinere Kartuschen

Wie bereits beim Stylus Photo R2000 setzt Epson beim SC-P400 auf "UltraChrome HiGloss 2" Pigmenttinte. Die besteht neben den drei Grundfarben aus einem zusätzlichen Orange, Rot und den beiden Schwarztinten Mattschwarz und Fotoschwarz. Im Gegensatz zu den größeren Modellen SC-P600 und SC-P800 sind diese jederzeit ohne Neubefüllung nutzbar. Hellfarben kommen zwar nicht zum Einsatz, jedoch sind die beiden Tinten Magenta und Cyan in der Deckung auf 60 Prozent reduziert. Zusammen mit den bis zu 1,5 Pikoliter kleinen Tintentropfen sollte ein feines Druckraster erzielbar sein. Dazu gesellt sich eine achte Patrone mit einem transparenten "Gloss Optimizer", der ausschließlich beim Druck auf Glanzpapier zum Einsatz kommt. Im Normalfall wird dieser auf die Stellen aufgebracht, die zuvor nicht von Tinte bedeckt wurden.

Ärgerlich ist, dass Epson auf neue Patronen setzt, die eine um fast 20 Prozent geringere Füllmenge aufweisen. Statt den bisherigen 16,9 ml sind dies nun nur noch 14 ml Tinte. Beim SC-P600 ist es mit 25,9 ml fast doppelt soviel. Genaue Preise für die neuen Kartuschen gib Epson noch nicht an, jedoch sollen diese, bezogen auf die Füllmenge, entsprechend reduziert werden, so dass sich die Folgekosten gegenüber dem Vorgängermodell nicht erhöhen. Gerade bei A3-Fotodruckern ist jedoch die Reichweite ein wichtiges Thema. Zum Hauptaufgabenbereich gehören vollflächige Drucke, die viel Tinte benötigen. Hier wäre eine längere, statt eine kürzeren Ausdauer wünschenswert.

Wie auch beim A3-Schwestermodell SC-P600 gehört ein vom Benutzer wechselbarer Resttintenbehälter nicht zur Ausstattung des Surecolors.

Garantie und Verfügbarkeit

Epson wird das neue Gerät ab November 2015 in den Markt bringen und gewährt lediglich 12 Monaten Garantie - zudem muss das Gerät im Schadenfall auf eigene Kosten eingesandt werden. Eine Erweiterung der Garantie und dessen Leistungen sind nur gegen Aufpreis erhältlich.

Epson Ecotank ET-14000

Der ET-14000 gehört zur gerade vorgestellten Ecotank-ET-Serie und ist damit das erste A3-fähige Gerät mit diesem System. Das ziemlich einfach ausgestattete Gerät wird für stattliche 680 Euro erhältlich sein, bietet im Gegenzug aber konkurrenzlos günstige Folgekosten. Tinte muss nicht mehr über teure und Chip-gesicherte Patronen zugeführt werden, sondern wird aus Flaschen direkt in den nach außen geführten Vorratsbehälter gefüllt. Originaltinte mit 70 ml sind für rund 10 Euro erhältlich.

Das Gerät selbst ist äußerst einfach ausgestattet und basiert in etwa auf den Stylus Office B1100 aus dem Jahre 2009. Im Unterschied zu diesem setzt Epson allerdings komplett auf Dye-Tinte, es fehlt der Randlosdruck und eine Verbindung zu einem Computer kann lediglich über die USB-Schnittstelle aufgebaut werden. Ärgerlich ist, dass weder Ethernet noch Wlan für den A3-Drucker verfügbar sind. Damit entfällt auch die App-kompatibilität und Funktionen wie Airprint oder Google Cloudprint.

Das maximale Druckformat beträgt immerhin A3+ und damit einer Breite von 329 mm. Sonderfunktionen wie Duplexdruck, Rollendruck oder gar ein Einzug für starre Medien sind nicht vorgesehen.

Lieferumfang

Epson liefert den ET-14000 mit je einer 70-ml-Flasche der Grundfarben Cyan, Magenta und Gelb und zwei Flaschen Dye-Schwarz. Damit hat man nach Angabe von Epson rund zwei Jahre Ruhe, was in etwa 5.700 Farbseiten oder 7.100 Seiten Schwarz entsprechen soll.

Garantie und Verfügbarkeit

Der ET-14000 ist wie die gesamte neue ET-Serie ab sofort im Handel erhältlich die standardmäßige Garantie beträgt lediglich 12 Monaten. Bei einem Kauf bis April 2016 gibt es eine kostenlose Erweiterung der Leistungen auf 36 Monate. Dafür muss der Drucker jedoch binnen 30 Tagen nach Kauf selbstständig registriert werden.

10.09.15 07:54 (letzte Änderung)
Technische Daten

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