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Test HP Officejet Pro X576dw MFP (Update mit Serienmodell): Druckqualität: Fotos, Grafiken und Texte

von Florian Heise
Hinweis: Für mindestens einen erwähnten Drucker ist ein Nachfolger "Druckertest: HP Pagewide Pro 477dw" verfügbar.

Der HP Officejet Pro 576dw hat einen feststehenden Druckkopf - so muss das Gerät nur das Papier unter dem Druckkopf vorbeiziehen. Fällt auch nur eine Düse aus, weil sie verstopft oder defekt ist, wäre das sofort in Form einer durchgehenden, vertikalen Linie auf dem Ausdruck sichtbar.

Um dem entgegenzuwirken, kann der Officejet Pro X576dw erkennen, ob aus einer Düse ein Tropfen ausgestoßen wird oder nicht (drop detection). Sollte eine Düse ausgefallen sein und sich durch Reinigung auch nicht mehr zum Drucken bewegen lassen, kann sie durch eine benachbarte Düse ersetzt werden.

Soweit die Theorie. Mit dem Vorserienmodell, das Druckerchannel im Test hat, gelang dies anscheinend noch nicht perfekt. Auf den Ausdrucken (Grafik und Foto) waren deutliche Streifen sichtbar. Die sind in unseren Scans des Papageis gut zu erkennen - dazu klicken Sie auf das Bild, um es in Originalgröße zu sehen. Auch eine Druckkopfreinigung half nichts gegen die Streifen auf den Ausdrucken.

Erst nach Rücksprache mit Josep Rodenas, Product Manager bei HP für die X-Serie, haben wir erfahren, dass dem Vorserienmodell die Funktion noch fehlt, um fehlerhafte Düsen zu überprüfen (drop detection). Sobald es serienreife Geräte der X-Serie gibt, wird Druckerchannel die Druckqualität nochmals untersuchen und hier veröffentlichen.

Update 14.1.2013: Druckerchannel steht ein erstes Serienmodell zur Verfügung. Damit haben wir nochmals unsere Testvorlagen gedruckt und festgestellt, dass die Streifen in den Ausdrucken noch immer vorhanden sind - jedoch wesentlich weniger als beim Vorserienmodell.

Das Druckerchannel-Testfoto (Papagei, Auge, Hauttöne)

Im unten gezeigten Bild mit den beiden Papageien sind die vertikalen Streifen sichtbar, die der Officejet Pro X576dw im Druckerchannel-Testlabor produzierte. Die sind aber lange nicht so auffällig wie die Streifen, die man bei vielen Laserdruckern sieht, wie hier im Beispiel der Ausdruck des Brother MFC-9465CDN.

Die Fotos sind bei Tintengeräten auf Fotopapier, bei Laserdruckern auf Normalpapier ausgegeben.

Am Kopf des Papageis ist besonders gut erkennbar, wie der HP Officejet Pro X576dw die Farben umsetzt. Das kann der Proband sehr gut. Wer das Bild in Originalgröße anschaut (aufs Bild klicken), erkennt, das man kaum noch störenden Streifen sieht, wie es beim Vorserienmodell der Fall war. Zum bessern Vergleich zeigen wir Ergebnisse zwei weiterer Tintendrucker und eines Laserdruckers.

Am stark vergrößerten Auge lässt sich gut erkennen, ob die Drucker feine Details gut darstellen können. Das gelingt dem Officejet Pro X recht ordentlich.

Das Fuji-Testfoto

Beim Druck von Hauttönen trägt der Officejet Pro X etwas zu kräftig auf.


Die Druckerchannel-Testgrafik (Strahlenkranz)

Beim Strahlenkranz des HP Officejet Pro X576dw sieht man kaum ein Moiré-Muster, das bei zusammenlaufenden Linien häufig vorkommt.

Die Druckerchannel-Testgrafik (Grauflächen)

Graue Flächen kann der HP Officejet Pro X ohne Farbstich drucken.

Die Druckerchannel-Testgrafik (2-Punkt-Schrift)

Um zu überprüfen, wie der Testkandidat mit sehr kleinen Schriftgraden umgehen kann, scannt Druckerchannel aus der Testvorlage das Wort "Druckerchannel" ein, das er in einer 2 Punkt großen Schrift gedruckt hat. An diesem Scan lässt sich gut erkennen, ob der Drucker die winzige Schrift noch gut lesbar darstellen kann.

Die Druckerchannel-Testgrafik (Bleeding)

Ob sich Tinten miteinander vermischen (Bleeding), deckt diese Druckertestdatei auf. Besonders deutlich wird das am gelben Balken, der durch den schwarzen Hintergrund läuft. Der HP Officejet Pro X und der Epson zeigen ein optimales Ergebnis. Die ungenauen Übergänge beim Laserdrucker resultieren aus der Rasterung.


Textdruckqualität

Zur Beurteilung der Qualität beim Textdruck zeigt Druckerchannel einen unter dem Mikroskop abfotografierten Buchstaben aus dem Business-Brief. Daran lässt sich deutlich erkennen, ob die Tinte zu stark verläuft oder der Drucker mit Satellitentröpfchen zu kämpfen hat.

Der HP Officejet Pro X576dw erreicht beinahe die hohe Textdruckqualität eines Laserdruckers. Nur unter dem Mikroskop ist noch erkennbar, dass die Buchstabenränder nicht ganz perfekt gedruckt sind. Mit bloßem Auge ist das aber nicht zu sehen. Zum bessern Vergleich zeigt Druckerchannel den gleichen Ausdruck eines Laserdruckers.

In den folgenden Scans zeigen wir, wie der Text mit bloßem Auge bei ganz genauem Hinsehen aussieht.

Dieser Artikel wurde ohne generative KI erstellt.
14.01.13 14:21 (letzte Änderung)
1Laser-Killer
2Ausstattung, Bedienung und Modellvarianten
3Die Verbrauchsmaterialien
4Die Druckkosten
5Die Druckgeschwindigkeiten
6Druckqualität: Fotos, Grafiken und Texte
7Tintenqualität: Marker-, Wasser- und Bleeding-Test
8Kopieren: Tempo und Funktionen
9Scanqualität und Schärfentiefe
10Treiber und Webserver
Technische Daten & Testergebnisse

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