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Tintentanker geeignet auch für Wenig-Drucker?

HP Smart Tank 7005

Interesse am HP Smart Tank 7005: Multifunktionsdrucker (Tinte) mit Kopie, Scan, Farbe, Tintentank, 15,0 ipm, 9,0 ipm (Farbe), Randlosdruck, Wlan, Duplexdruck, kompatibel mit 31, 32XL, 2021er Modell

Passend dazu HP 32XL (für 6.000 Seiten) ab 10,29 €1

Brother MFC-J4340DW

Entscheidung für den Brother MFC-J4340DW: Multifunktionsdrucker (Pigmenttinte) mit Kopie, Scan, Fax, Farbe, 20,0 ipm, 19,0 ipm (Farbe), 7,0 ppm (ADF-Scan), Randlosdruck, Wlan, Duplexdruck, Simplex-ADF (20 Blatt), Display (4,3 cm), kompatibel mit LC-426BK, LC-426C, LC-426M, LC-426XLBK, LC-426XLC, LC-426XLM, LC-426XLY, LC-426Y, geeignet für "EcoPro" (Tinte), 2021er Modell

Passend dazu Brother LC-426VAL 4er-Multipack (für 1.500 Seiten) ab 62,71 €1

von
Hallo allerseits!
Zunächst möchte ich mal den Betreibern von Druckerchannel mein Kompliment aussprechen. Ganz toll wie viele Informationen hier aufbereitet und bereitgestellt werden! Ich bin begeistert!
Nun zu meinem Anliegen ...

Mein HP Officejet 6500A Plus, der mir 12 Jahre lang treue Dienste geleistet hat, hat es hinter sich und soll ersetzt werden.
Der Drucker wird privat eingesetzt. Ich drucke ca. 500 Seiten im Jahr, Text auch mit Grafiken, größtenteils s/w aber auch regelmäßig mit Farbanteil.

Was der Neue können soll:
Drucken, Scannen, Kopieren
Farbdruck
Duplexdruck
geschlossene Papierkassette (Staubschutz)
mindestens WLAN und USB Ausgang
Ethernet wäre schön, ist aber kein Muss


Ins Auge gefast habe ich den HP Smart Tank 7005. Er erfüllt meine Anforderungen, ist für einen Tanker mit aktuell 230€ sehr günstig und bringt dazu noch so viel Tinte mit, dass er für mich (bei 500 Seiten/Jahr) "theoretisch" das Rundum-sorglos-Paket wäre.
Aber wie sieht es praktisch aus? Ist es für so ein Gerät ok, wenn es nur 500 Seiten/Jahr druckt, oder müsste der Durchsatz höher sein?
Wird die Tinte in den Tanks und Schläuchen oder in den Flaschen (nachdem diese einmal geöffnet wurden) "dick", weil Flüssigkeit mit der Zeit verdunstet und kann das dann womöglich zu Verstopfungen führen?
Gibt es zu diesen Fragen Erfahrungswerte?

Also, ist so ein Tintentanker auch für jemanden wie mich, der 500 Seiten/Jahr druckt geeignet, oder muss ich wohl oder übel wieder zu einem Gerät mit Patronen greifen?

Beste Grüße
Heino
von
Allgemein kann man das nicht beantworten. Ein Laserdrucker, der mit trockenem Toner arbeitet und keine Düsen hat, die verstopfen können, reagiert unempfindlich auf längere Druckpausen, das liegt in der Natur der Sache. Bei Tintenstrahldruckern wird empfohlen alle 1-2 Wochen ein Düsentest zu drucken, damit sich die Düsen nicht zusetzen und den Drucker am Strom zu lassen.

Insbesondere bei Tankdruckern ist die Frage berechtigt, wie lange die Tinte in einem homogenen Zustand verbleibt, leider gibt es seitens der Hersteller hierzu keine Auskünfte. Tintentanks, die erst in "vielen Jahren" leer werden, sind nicht unbedingt die ideale Druckerkonfiguration.
von
,

Ich nutze den HP Smart Tank 7005 ja selbst seit Januar 2023 und ich lasse den permanent, ausgeschaltet, am Strom.

Drucke ich mal nichts mit dem HP, dann drucke ich alle vier Wochen eine Testseite aus und zwar die hier

tuhlteim.de/...

Von Druckerchannel gibt es übrigens auch zahlreiche Testdokumente, die ich, je nach Zweck, verwende.
von
Danke für eure Anworten!

Dass der Druckkopf eines Tintenstrahlers regelmäßig verwendet werden will, damit er nicht eintrocknet, war mir bekannt und damit hatte ich bisher auch nie Probleme. Trotzdem danke für den Hinweis! :)
Meine Befürchtung war nicht, dass ich nicht regelmäßig genug drucke, sondern dass es in der Summe vergleichsweise wenig ist, sodass die Tinte im Tank irgendwann (nach ein paar Jahren?) möglicherweise zu alt wird. Aber auch die Frage hatte Rainer ja soweit möglich beantwortet.
Ich nehme an, dass man sich da bei Dye-Tinte weniger Sorgen machen muss, bei Pigment-Tinte vielleicht schon eher.

Dabei stellt sich mir noch eine weiter Frage, und zwar ob es möglich ist den Tintentank nur teilweise zu befüllen. Also die Flasche wieder abzuziehen bevor sie leer ist, ohne dabei eine Schweinerei anzurichten. So könnte man immer wieder relativ "frische" Tinte (zumindest gut durchgeschüttelt ;-) nachfüllen und das Problem damit möglicherweise umgehen. @jo-ker Vielleicht kannst du diese Frage beantworten?


Wenn es für mich schlussendlich nicht der Tanker werden sollte, interessieren mich noch die folgenden Modelle:

Epson Expression Home XP-5200
Wäre günstig in der Anschaffung und mit nicht-original Patronen, die es bei einem großen amerikanischen Online-Händler gibt (ich schätze made in China) auch moderat was die Folgekosten angeht. Hat allerdings eine geringe Reichweite.

Brother MFC-J4340DWE und Canon Maxify MB5150 bieten eine gute Reichweite und insgesamt relativ niedrige Druckkosten. Allerdings liegt man mit Anschaffungspreis + erster neuer Patronen-Satz schon beim Anschaffungspreis des HP Smart Tank 7005, der seinerseits fast keine Folgekosten hat.

Falls jemand Hinweise zu den genannten Modellen und meinen Überlegungen hat, wie etwa "Den darfst du auf keinen Fall kaufen, weil..." oder "Folgender wichtiger Punkt ist dir bisher entgangen ...", freu ich mich über eine Rückmeldung. :)

Beste Grüße
Heino
von
Ja.

Es ist möglich, nur einen Teil der Tinten aus der Tintenflasche in den Tintentank einzufüllen.

Der Brother Brother MFC-J4340DW wäre meine erste Wahl für einen Tintenpatronendrucker, wenn ich keinen Dual-Duplex-ADF benötigen würde.
von
Hallo @Heino,
Ich weiß nicht, wie beim HP Smart Tank 7005 der Tintenstand im Drucker gemessen oder nachgehalten wird.

Bei einigen Tankdruckern ist es wohl so, dass man den Tank bis zu einer Markierung füllt und dem Drucker mitteilt, dass (bis zur Vollmarkierung) aufgefüllt wurde. Der Drucker zählt dann anhand der gedruckten Punkte und der bei Reinigungen verbrauchten Tinte den Füllstand herunter und meldet dann anhand seiner Berechnungen (mit einer festgelegten Reserve) dass die Tinte aufgebraucht ist.

Wenn jetzt der Drucker nicht komplett aufgefüllt wird, aber der Stand auf "bis zur Markierung aufgefüllt" gesetzt wird, stimmen diese Berechnungen nicht mehr und man könnte komplett leerdrucken - ohne eine Meldung zu erhalten. Setzt man die Markierung nicht, könnte man eine Leermeldung erhalten, obwohl der Tank noch zur Hälfte oder zu Dreivierteln voll ist.

Kurz gesagt, hebelt man damit die korrekte Tintenstandkontrolle aus.

Grüße
Jokke
von
Dann ist es aber vorprogrammiert, dass er nach längerer Betriebszeit und x-fachem Nachfüllen irgendwann leer läuft oder beim Nachfüllen überläuft.

Bei einer Patrone mag das Verfahren funktionieren, wenn dort ein Füllstand von z. B. 10 % definitionsgemäß als "Leer" angenommen wird, kann sich der Drucker ohne Folgen bei jeder Patrone etwas verrechnen und Leer sind dann z.B. tatsächlich 5 % oder 15 %, bei der nächsten frischen Patrone habe ich dann wieder 100 % und er kann sich gerne erneut verrechnen, beim Tank hingegen hätte ich bereits nach der ersten abweichenden Berechnung über oder unter 100 % nach dem Auffüllen im Tank.

Ich finde die Idee bei einem Tankdrucker nur eine Teilbefüllung vorzunehmen, wenn man weiß das man die nächste Zeit wenig druckt durchaus sinnvoll, da man dann beim Nachfüllen die in der Flasche verbliebene Tinte noch einmal durchschütteln kann, allerdings wird dies je nach Ausführung der Flasche oder des Einfüllsystems bzw. der "Berechnung" dann vermutlich zu Problemen führen oder nicht möglich sein.
von
Hallo,
also bei den besseren Epson-Tankern (ET-5800 und ET-8500er) kann man jederzeit auch einen Teil-Tintenstand in Schritten von 20 oder 25 Prozent angeben. Bei den meisten anderen Modellen geht nur "Voll".

Gruß,

Ronny Budzinske
www.druckerchannel.de
von
Ob die Frage berechtigt ist, müsste mal einer nachweisen. Ansonsten bleibt es bei einer steilen These und führt nur zu Verunsicherungen.
Meine Tinten in Flaschen egal von woher sind auch nach Jahren im Regal völlig gleichmäßig. Da hat sich nirgends was abgesetzt oder erkennbar entmischt.
Wäre das wirklich so problematisch, dann hätten Drucker mit sehr großen Patronen oder Beutel dauernd Probleme. beim Brother MFC-J4340DW gibt es eine große Schwarzpatrone mit 120 ml Inhalt. Das ist mehr als in den Flaschen der Tankdrucker ist. Die großen Farbpatronen haben 50 ml Inhalt. Das ist auch nicht weit von den Flascheninhalten weg. Ich habe da noch keine Meldungen wegen sich trennenden Tinten gehört.
Ich habe vor einigen Wochen einen Epson Surecolor SC-P800, der über drei Jahre unbenutzt gestanden hatte, reaktiviert. Der hat ja Patronen mit 80 ml, also im Bereich wie auch die Tankdrucker oft haben, das hat bis auf ein paar Aussetzer von einigen Düsen geklappt. Nach drei Standardreinigungen waren alle Düsen wieder da. Wären da in den Schläuchen oder Patronen überall Ablagerungen und Entmischungen, wären bestimmt alle Düsen verstopft gewesen und auch so schnell nicht wieder sauber.
Ich hatte die Patronen nicht rausgenommen und geschüttelt.
Also drei Jahre unbenutzt ist schon eine Nummer. Das gilt jetzt natürlich immer für Originaltinten. Fremdzeugs kann sich da ganz anders verhalten.

Grüße
Maximilian
von
Hallo @RainerD,
Man füllt so weit, bis der Tank voll und sagt dann dem Drucker, dass der Tank aufgefüllt wurde. Der Drucker setzt dann seinen Zähler entweder auf Null oder auf den möglichen Maximalwert (abhängig davon wie der Hersteller die Zählrichtung festgelegt hat). Für den Tanker ist das funktional dann so wie ein Patronenwechsel bei einem Patronendrucker.

Dass es bei einigen Modellen auch Zwischenwerte gibt, hat @budze ja schon geschrieben.

Aber es gibt eben auch Drucker, die kennen nur den Zustand voll als neuen Startpunkt zum Zählen und selbst dann muss man dem Tanker noch mitteilen, dass er aufgefüllt wurde. Es gibt da keine automatische Erkennung wie bei Patronendruckern.

Ein teilweises Auffüllen käme dem Einsetzen einer nicht vollen Patrone mit neuem Chip gleich. Auch da würde der Chip dan einen höheren Tintenstand an den Drucker melden, als tatsächlich in der Patrone drin ist. Übrigens evtl. auch ein Problem bei ARC-Chips, die sich schon nach einer Entnahme und wieder Einsetzen ohne Auffüllen automatisch auf voll resetten. Nur erkennen Tanker das Auffüllen nicht automatisch - es muss meines Wissens immer manuell etwas eingegeben werden, entweder voll oder, wenn möglich, ein Zwischenwert.

Vergisst man beim Nachfüllen eines Tankers ihm das Auffüllen mitzuteilen, würde er vorzeitig leer melden. Dann hat man das Problem, teile ich dem halbvollen Tanker mit, dass er voll ist, kommt keine Meldung, wenn er leer ist. Aber ohne ihm mitzuteilen, dass er voll ist, kann ich dann nicht drucken, weil der Drucker leer meldet. Also dann besser wieder bis voll auffüllen und dem Drucker das mitteilen, damit man wieder im richtigen Rhythmus ist.

Grüße
Jokke
von
Wenn die Entmischung schon so weit fortgeschritten ist, dass man es optisch erkennen kann, habe ich bereits den drucktechnischen Super-GAU. Der Effekt einer Schichtbildung/Entmischung, oder wie auch immer man dies nennt, wird weit vorher beginnen, ohne dass man bei einfacher Betrachtung irgendeinen Effekt wahrnimmt, man müsste hier schon eine geeignete Analyse der Tinten durchführen.

Wenn es den Effekt gar nicht gäbe, wären die "Schüttel-Anweisungen" bei neuen Tinten-Flaschen eine reine Beschäftigungs-Therapie, denn wenn da ab Werk eine homogene Flüssigkeit drinnen ist und sich diese auch nicht verändert, gäbe es keinen Grund, die Flaschen zu schütteln, zumal (intensives) Schütteln auch dazu führen kann, das sich Luftblasen bilden können und die will man auch nicht unbedingt im System haben.
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