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HP Firmware 2020B, 2021A, 2022A, 2024A, 2025A und 2026B: Firmware-Update für viele HP-Tintendrucker ausgerollt

von Ronny Budzinske

Seit Juni hat HP neue Firmware für viele aktuelle und ältere Deskjet, Envy und Officejet-Drucker herausgebracht. Aufgrund der "dynamischen Sicherheit" können Kartuschen von Fremdanbietern dadurch unbrauchbar werden.

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Der weltweit größte Druckerhersteller HP hat einen Großteil seiner aktuellen Tintendrucker mit eine neue Firmware ausgestattet. Diese wird bei Verbindung mit einem Netzwerk direkt über den Drucker oder auch direkt von der HP-Support-Seite angeboten. Es handelt sich dabei um die Versionen 2020B, 2021A, 2022A, 2024A, 2025A und 2026B.

Bekannt bei vielen Tintendruckern (darunter auch HP) ist, dass eine Aktualisierung der Drucker-Firmware dazu führen kann, dass günstige Drittanbieterpatronen (oder aufbereitete Kartuschen mit elektronischen Bauteilen, die nicht vom OEM kommen), plötzlich nicht mehr funktionieren. Oftmals werden die derzeit eingesetzten Patronen noch "in Ruhe gelassen" und erst die anschließend eingesetzten wollen partout nicht mehr erkannt werden.

Wir haben Rückmeldungen, dass vor allem "Fremdchips" für Patronen der Officejet-Pro-Serie mit dem neuen Update nicht klar kommen.

Probleme nach Firmwareupdate bei HP oder anderen Druckern? Schreiben Sie uns!

Neue Firmware für viele Drucker

Im "aktuellen Schwung" wird für viele beliebte Drucker eine Aktualisierung angeboten. Für die aktuellen Officejet-Modelle, der Envy-Photo-Serie, den Pagewides oder den Tintentankdruckern "Smart Tank" gilt nach wie vor die Firmware vom April 2020.

Nicht mit "dynamischer Sicherheit" ausgestattet sind übrigens Officejet-Modelle mit einem Produktionsdatum vor Dezember 2016 - diese Geräte sollten auch nach dem Firmwareupdate Fremdpatronen akzeptieren.


Firmware 2020B (vom 1. Juni 2020)

Für die aktuellen Mobildrucker der Officejet 200-Druckern mit den Kartuschen der Serie 62 sollen Probleme mit der "Netzwerkkomponente" behoben werden.

Weitere Drucker mit diesen Kartuschen


Firmware 2021A (vom 1. Juni 2020)

Für die Einstiegsdrucker, wie den Officejet 3830 mit den Kartuschen der Serie 302 sollen ebenfalls Probleme mit der "Netzwerkkomponente" behoben werden. (Version 2021A, vom 1. Juni 2020)

Weitere Drucker mit diesen Kartuschen


Firmware 2021B (vom 1. Juni 2020)

Die nochmals etwas kompakteren Drucker, wie der Deskjet 2630, die die Kartuschen der Serie 304 verwenden, gibt es Sicherheitsverbesserungen.

Weitere Drucker mit diesen Kartuschen


Firmware 2022A (vom 29. Juni 2020)

Drucker um den Officejet 5740 mit den größeren Kartuschen der Serie 62 bekommen ein Update der "Netzwerkkomponenten".

Weitere Drucker mit diesen Kartuschen


Firmware 2024B (vom 14. Juli 2020)

Für den Officejet Pro 8720 (Serie 957XL, 953) soll das Updates Abstürze bei falschen Druckdaten beheben

Weitere Drucker mit diesen Kartuschen


Die A3-Versionen, um den Officejet Pro 7720 und 7730 (ebenfalls Serie 957XL, 953) gibt HP behobene Sicherheitsprobleme an.

Weitere Drucker mit diesen Kartuschen


Firmware 2025A (vom 15./16. Juli 2020)

Für die Officejet-Serie um den Officejet Pro 6970 mit den größeren Kartuschen der Serie 907XL, 903 bekommen ein Update für den Zugriff zum Webserver und einen fehlenden Status-Report.

Weitere Drucker mit diesen Kartuschen


Die nun auslaufende Envy Serie um den Envy 5030, die die Kartuschen der Serie 304 verwenden, bekommen durch das Update Sicherheitsverbesserungen und Vereinfachungen bei der Einrichtung zum PC-Scan.

Weitere Drucker mit diesen Kartuschen


Für den "großen" Officejet Pro 7740 mit A3-Funktion (Patronenserie 957XL, 953) gibt HP lediglich "Allgemeine Verbesserungen" an.

Weitere Drucker mit diesen Kartuschen


Firmware 2026B (vom 21. Juli 2020)

Für den professionellen Drucker Officejet Pro 8730 (Serie 957XL, 953) gibt es ein Updates, welches Abstürze bei falschen Druckdaten und generelle Sicherheitsverbesserungen mit sich bringen soll.

Weitere Drucker mit diesen Kartuschen


Hintergrund

Das Aussperren von (günstigen) Nachbaukartuschen für Tinten- oder Laserdrucker durch Aktualisierung der Druckerfirmware hat mittlerweile Tradition.

Den Vogel hatte diesbezüglich der größte Druckerhersteller der Welt, HP, im Jahr 2016 abgeschossen: Dabei wurden durch eine im Frühjahr online eingespielte Firmware eine Funktion aktiv, die im Spätsommer des gleichen Jahres für das Versagen von vielen nachgebauten Tintenpatronen gesorgt hat.

Aufgrund eines besonders großen Presseechos ruderte HP kurze Zeit später zurück und bot auf Wunsch eine Entfernung dieser Funktion an. Die Implementation solche Fremdanbieter-Sperren hat damit aber kein Ende gefunden. Vielmehr hat HP dieser Funktion mit "Dynamische Sicherheit" einen Namen gegeben.

"Dynamische Sicherheit" bei HP-Druckern

Dabei weist HP mittlerweile auf der eigenen Downloadseite (z.B. bei der Firmware 1848A für den Officejet Pro 8720 darauf hin, dass es nach Aktualisierung der Firmware jetzt oder auch später zu Problem beim Einsatz mit Nachbaupatronen kommen kann.

Erinnerung: Drucker mit dynamischer Sicherheit. Dieses Firmware enthält dynamischen Sicherheitsmaßnahmen, die möglicherweise verhindern, dass Verbrauchsmaterialien mit nicht von HP stammenden Chips oder Schaltkreisen jetzt oder später nicht mehr funktionieren. Mehr unter: www.hp.com/go/learnaboutsupplies.

Sicherheitsrisiko bei HP-Druckern (Frühjahr 2018)

Wer sich nun denkt, das komplette Ignorieren von Firmwareupdates sei die Lösung beim Nutzen von günstigen Nachbaukartuschen, der geht das Risiko ein, tatsächlich relevante Sicherheitsprobleme des Druckers nicht gefixt zu bekommen.

So hat man im Sommer 2018 die als "Faxploit" getaufte Sicherheitslücke gefunden. Bei dieser können sehr viele Drucker der Serien Pagewide, Designjet, Deskjet, Envy, Officejet und Photosmart angegriffen und darüber unter Umständen sogar das ganze Netzwerk kompromittiert werden. Für die Infektion ist dabei nicht einmal ein Onlinezugang des Druckers nötig - es genügt, ein präpariertes Fax an den Drucker zu schicken. Vermutlich gibt es dazu weitere Wege, wie man diese Lücke "nutzt".

Aufgrund dessen empfiehlt Druckerchannel, ein Firmwareupdate auf die Versionen 1827 oder 1828 vom August/September 2018. Spätere Updates sollte man (zumindest bei Verwendung von Nicht-Originalpatronen) nur installieren, wenn HP selbst meldet, dass diese für die Sicherheit unabdingbar sind oder aber tatsächliche Fehlfunktionen beseitigen sollte.

Dieser Artikel wurde ohne generative KI erstellt.
23.07.20 14:01 (letzte Änderung)

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