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MFP für kleine Praxis gesucht

HP Officejet Pro 9020▶ 5/21

Interesse am HP Officejet Pro 9020: Multifunktionsdrucker (Pigmenttinte) mit Kopie, Scan, Fax, Farbe, 24,0 ipm, 20,0 ipm (Farbe), Randlosdruck, Ethernet, Wlan, Duplexdruck, Dual-Duplex-ADF (35 Blatt), 2 Zuführungen (500 Blatt), Touch-Display (6,9 cm), kompatibel mit 963, 963XL, 967XL, geeignet für "Instant Ink", 2019er Modell

Passend dazu HP 963XL 4er-Multipack (für 1.680 Seiten) ab 137,94 €1

von
Hallo zusammen :-) !

Für meine kleine 1-Frau-Praxis suche ich einen Multifunktionsdrucker.

Anforderungen und Umgebungsmerkmale:
1) Duplexdruck, nicht all zu langsam nach Möglichkeit
2) ADF, idealerweise duale Scanzeile (love it)
3) mäßig großes Druckaufkommen
4) hauptsächlich Text und Grafiken (kein Foto-Krimsakrams nötig)
5) Apple-Umgebung (VueScan macht aber eigentlich alles möglich), LAN-Anbindung
6) Fax wäre tatsächlich leider auch immer noch wünschenswert (Totgesagte leben länger)
7) i-Tüpfelchen: zwei Schubladen (für A4 und A5), muss aber nicht
8) bevorzugt Tinte, da Mini-Büro-Räumchen (Laser -> schlechte Luft)
9) bei Tintentechnologie: Zulassung zur Blankoformularbedruckung, d.h. es ist ein "Prüfzeugnis" erforderlich ("Prüfzeugnis der Papiertechnischen Stiftung zur Herstellung von Urschriften von Urkunden für den Tintenstrahldrucker")
10) die Möglichkeit zur Nutzung von Fremdtinte wäre schön, wenngleich kein k.O-Kriterium, und er sollte nicht nach Hause telefonieren wollen bzw. man sollte ihm das abgewöhnen können

Privat nutze ich gerne meinen HP OFFICEJET PRO 8740 und schätze an ihm den sauberen, unproblematischen Einzug von Vorlagen und die duale Scanzeile, daneben aber auch die Möglichkeit der Nutzung von Fremdtinte. Daher habe ich den HP Officejet Pro 9020 ins Auge gefasst (ohne "e"), befürchte aber, dass hier Schluss ist mit Fremdtinte, sehe ich das richtig? Mein PVS-Anbieter empfiehlt Geräte von Brother und Kyocera.

Wie sehr ihr das?
Ich würde mich sehr über Input und eure Gedanken und Ideen freuen!

Diana
von
Liebe Diana!
Nimm einen Laserdrucker, denn es gibt insgesamt nur sehr wenige Tintenstrahldrucker, die urkundentauglich sind und dann komischerweise auch nur mit der richtigen Tinte!
von
Also da werden anscheinend nicht nur Anforderungen an den Drucker gestellt, sondern auch an das Papier und die Software.
meditipps.de/...
Da würde ich mal bei einem Verband erkundigen, was da umzusetzen ist.
Grüße,
Maximilian
von
Hallo!
Ja, das stimmt, wobei dieses Problem gelöst ist. Meine Software ist hierfür zertifiziert und das entsprechende Papier habe ich auch.
Wie gesagt, angesichts der Größe meines Mini-Kabuffs wäre mir ein Tintengerät lieber. Muss aber nicht zwingend. Gar so kompliziert scheint es nicht zu sein, eine Kollegin nutzt einen HP Office Jet für diesen Zweck und meinte, dass ihr Gerät hierfür zugelassen sei.

Wo steht denn, welche Geräte über so ein Prüfzeugnis verfügen? Gibt es vielleicht irgendwo eine Übersicht?

Und wenn man die Sache mit dem Blankoformulardruck mal ausklammert:
Welche Geräte, egal ob Tinte oder Laser, würden denn sonst dicht an meine anderen Kriterien heranreichen?

LG und dankeschön!
von
Das Prüfzeignis kann der Hersteller zur Verfügung stellen. Einfach anfragen, dann sollte schon eine Antwort kommen. Ich habe nur von Kyocera welche gefunden. Aber es gibt bestimmt auch welche der anderen Hersteller. Du solltest das ja dann in der Schublade haben. Allerdings wird die mit ziemlicher Sicherheit kein Hersteller sowas für Tinten oder Toner eines anderen geben können oder wollen.
Grüße,
Maximilian
von
Ich denke bei Epson wirst du fündig. Wie weiter oben verlinkt bieten die da eine Reihe von Produkten an, quasi maßgeschneidert für medizinischen Bedarf. Die Firma könntest du also kontaktieren und fragen wie das nun im Detail aussieht mit Zertifizierung, usw.
von
Hallo Diana,
schau mal hier, ob du zu deinen HP Drucker was findest:
www.hp.com/...
Es reichten du nur officejet als Suchbegriff eingibst.
Grüße,
Maximilian
Beitrag wurde am 19.08.21, 20:57 Uhr vom Autor geändert.
von
Was wird es denn jetzt? Das wäre eventuell zukünftig für andere interessant.
von
Seitdem inzwischen sehr viele Tintenstrahler über zumindest pigmentiertes Schwarz verfügen gibt es viel mehr Geräte als noch vor 4-5 Jahren welche die PTS-Zertifizierung für Dokumentenechtheit erfüllen. Wobei einzuschränken ist das die Prüfungen meist für den reinen s/w Druck gelten.

Also spricht auch gegen den HP Officejet 9020 nichts. Allerdings gelten die Zertifikate NUR bei Verwendung von Originaltinten bzw. -Tonern.

Falls doch kompatible Tinten verwendet werden sollen möchte ich allerdings anmerken das HP dort über einen sehr schlechten Leumund verfügt, da zusammen mit regelmäßigen Updates auch häufig kompatible Tinten gesperrt werden.

Fazit: Bei Verwendung von Originaltinten sollte der Officejet 9020 alles erfüllen und keine Probleme machen.
von
Nicht nur das, sondern auch mit dem im Zertifikat verwendetem Papier. Es ist also eine Kombination aus Drucket, Tinte und Papier! Da muss man das Zertifikat lesen und dann wird beschrieben, was zertifiziert wurde. Jede Abweichung davon macht das Ganze hinfällig.
Grüße,
Maximilian
von
Einige Antworten hier enthielten Halbwahrheiten, die in die Irre leiten können, daher ergänze ich dies mal, wenn auch spät:
- Keine Software kann "dokumentenecht" zertifiziert werden, denn es handelt sich um eine Eigenschaft des gedruckten Dokuments
- Aber die Software muss für die Nutzung des Blankoformulardrucks etc. zertifiziert sein.
- Auch nicht zertifizierte Drucker können dokumentenecht drucken - aber es ist teuer, dies selbst (notfalls nachträglich) nachzuweisen, aber möglich ist es selbstverständlich: die Prüfinstitute arbeiten jeden Auftrag ab, nicht nur von Druckerherstellern.
- Die Langzeit-Eignung muss belegt werden - und das macht logischerweise kein Hersteller für das eigene Druckwerk und fremde Papiere oder fremde Tinten/Toner, folglich muss immer das im Zertifikat benannte Verbrauchsmaterial verwendet werden. Da gibt z.B. HP i.d.R. nur die eigenen Papiere (und damit keine KV-Formulare) an.
- Aber: Die KVen (jedenfalls jene, deren Angaben ich gefunden habe) haben den Blankoformular- und Rezeptdruck freigegeben für alle zertifizierten Drucker zusammen mit den eigenen Sicherheitspapieren. Lustiger Weise fand ich nirgends(!) einen Nachweis, dass die eigenen Papiere wirklich mit JEDEM oder auch nur irgend einem PTS-zertifizierten Drucker funktionieren. Es scheint einfach eine Vorgabe der KVen zu sein, obwohl sie damit das PTS-Zertifikat aushebeln, denn z.B. könnte ein Drucker auf einer Art Plastik PTS-zertifiziert per Verschmelzung bei 120°C drucken, was auf keinem anderen Papier je so funktionieren würde, aber von den KVen nach deren pauschaler Aussage akzeptabel wäre.

In der Praxis gibt es keinen Richter, wenn keine Anklage erhoben wird - also so lange man nicht auffällt. Auffallen kann man logischerweise vor allem aus 4 Gründen: Jemand sieht in der Praxis einen nicht zertifizierten Drucker (jederzeit leicht erkennbar), jemand sieht in der Praxis den Einsatz von Fremd-Verbrauchsmaterial (nur beim Nachfüllen erkennbar), die Dokumente sind tatsächlich recht schnell nicht mehr lesbar (dann hat man wohl sehr viel falsch gemacht, denn die liegen selten wochenlang in der Sonne und selbst dann geben nur Farbtinten schnell nach) oder man wurde aufgefordert, die Dokumentenechtheit aller eingesetzten Geräte und Verbrauchsmaterialien z.B. der letzten Monate nachzuweisen (ist das jemals vorgekommen?).

Insbesondere habe ich noch nie gehört, dass alternative Toner in zertifizierten Laserdruckern Probleme bereitet hätten - dagegen gibt es durchaus nicht zertifizierte Laserdrucker, welche auch den eigenen Toner nicht genügend eingebrannt hatten, so dass er sich mit etwas Luftfeuchtigkeit oder einer heißen Prospekthülle vom Papier abhob. Bei Tintenstrahldruckern gibt es beide Gefahren: Wasserbasierte Tinten, die potenziell dokumentenecht ins Papier eindringen, aber ausbleichen oder mit Wasser spurenlos verlaufen, und pigmentbasierte (somit farbstabile) Tinten, die nicht ausreichend eindringen/haften. Inzwischen (2022) sind die Original-Tinten dank großer Vorratsbehälter zum Glück oft nicht mehr so teuer wie früher.

Daher würde ich nur PTS-zertifizierte Drucker (Druckprozess ist prinzipiell geeignet) und bei Tintenstrahldruckern die entsprechende zertifizierte Original-Tinte zusammen mit den offiziellen "Sicherheitspapieren" einsetzen. Und bei Lasertonern sollte man nur speziell für den Drucker entwickelte Alternativ-Toner benutzen, die haben dann (bei seriösen Herstellern) die gleichen Eigenschaften (Schmelztemperatur, Korngröße etc.) wie der Original-Toner - es besteht also durchaus ein Risiko, dass sich Alternativ-Toner anders verhalten und dann nicht dokumentenecht wären. Aber da die KVen ihre Papiere unabhängig von der Schmelztemperatur und Korngröße des Toners freigegeben haben, scheint das Risiko nicht sehr groß zu sein, obwohl es physikalisch natürlich einen Einfluss hat, wie gut der Toner am Papier haftet!
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