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Epson Bridge x Microsoft Universal Print: Brückenschlag zum universellen Drucken

von Ronny Budzinske

Epson bietet eine serverseitige Erweiterung an, die "Microsoft Universal Print" für fast alle Drucker des japanischen Herstellers ermöglicht. Interessant ist dieses für zu Hause arbeitende Mitarbeiter von Unternehmen. Druckaufträge werden zunächst an Microsoft und dann an die Epson-Cloud weitergereicht. Gedruckt wird über "Epson Connect".

Bereits vor drei Jahren hat Microsoft den Cloud-Druckdienst "Universelles Drucken" (auch "Universal Print") für Benutzer von "Microsoft 365" (nicht für die privaten Versionen) vorgestellt, welcher das Drucken in verteilten Umgebungen stark vereinfachen soll. Dazu zählt nicht nur der ortsunabhängige Zugriff auf die Drucker, sondern auch der Verzicht auf spezielle Treiber (ähnlich wie bei Mopria), womit "herkömmliche" Druckserver überflüssig gemacht werden sollen. Eine vergleichbare Lösung bietet seit Längerem z.B. auch das Berliner Unternehmen ThinPrint (z.B. mit dem Dienst ezeep) an.

Neben der Abrechnung nach Anzahl der Benutzer und dem Druckvolumen (Aufträge) ist dabei jedoch auch der eingesetzte Drucker eine Hürde. Dieser muss für eine mögliche Anbindung den Dienst entweder direkt unterstützen oder mit einer Zusatzbox (Connector) ergänzt werden. Derzeit ist die Auswahl an Druckern jedoch noch immer nicht besonders groß. Wenn überhaupt, werden eher größere Drucker für Arbeitsgruppen unterstützt.

Insbesondere für nativ nicht unterstützte Drucker, die im Home-Office von Mitarbeitern genutzt werden sollen, ist dies ein Problem. So lässt sich der lokal aufgestellte Drucker bei einer Verbindung über VPN oder einem Remotedesktop in der Regel nicht ohne Weiteres verwenden.

An dieser Stelle will Epson mit der "Epson Bridge" einspringen und nutzt dabei die vorhandene "Cloud-Anbindung", die fast alle Drucker des Herstellers bereits direkt an Bord hat. So lässt sich über das "Epson Connect"-Portal jedem Drucker eine eindeutige E-Mail-Adresse zuweisen, über die der Drucker Aufträge entgegennehmen und ausgeben kann. Über diese Adresse lässt sich übrigens auch jetzt schon der "Remote-Druckertreiber" für Windows oder Mac OS anbinden und ohne Kosten verwenden.

Bei der "Epson Bridge" handelt es sich um eine Software-Erweiterung, die als Cloudanwendung installiert wird und eine Verbindung von "Microsoft Universal Print" zu "Epson Connect" bietet. Die Anbindung und Konfiguration erfolgen relativ einfach über die E-Mail-Adresse des registrierten Druckers. Pro Drucker verlangt Epson derzeit drei US-Dollar im Monat, die zusätzlich zur Microsoft-Tarifierung anfallen.

Für Benutzer von "Microsoft 365" lässt sich der Drucker dann so nutzen, wie jedes andere Gerät, welches das "universelle Drucken" unterstützt. Die Druckdaten gehen jedoch dann nicht nur über die Cloud von Microsoft, sondern werden auch an Epson weitergereicht, die dann "direkten" Zugriff auf den Drucker haben und den Druck auslösen.

Unterstützt wird somit fast die komplette Druckerpalette der Japaner. Die Administration und Vergabe von Kontingenten, Rechten und ähnlichem erfolgt, wie gehabt, über die Microsoft Plattform.

Weitere Informationen

Download bei "Microsoft AppSource"

Download bei "Microsoft Azure Marketplace"

Konfiguration der "Epson Bridge" (PDF)

Dieser Artikel wurde ohne generative KI erstellt.
07.02.24 08:26 (letzte Änderung)

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