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(aktualisiert am 28. November 2016)

Leser testen: Epson Ecotank ET-4550: Befüllt und Angesteckt (nach 2 Wochen)

Bei der ersten Aufgabe ging es um die Inbetriebnahme, Befüllung und Installation des Ecotank-Druckers. Im (regulären) Lieferumfang befinden sich für jede Farbe zwei Tintenflaschen. Nach der Erstbefüllung hat man für rund 5.500 ISO-Seiten Ruhe.

Meine Konfiguration

Neben dem herkömmlichen USB-Anschluss lässt sich der Ecotank sowohl mit einem drahtgebundenen (Ethernet) als auch einem drahtlosen Netzwerk (Wlan) verbinden.

Alle Tester haben sich für eine Integration ins Heimnetzwerk entschieden, davon ist die Mehrheit der Testdrucker per Drahtlosnetzwerk eingebunden. Überwiegend wird dabei derzeit das etablierte Windows 7 verwendet. Einzelne Tester arbeiten bereits mit Windows 10, Windows 8.1 und ein Tester verwendet Mac OS in der Version 10.11. Dies kann sich im Laufe des einjährigen Tests jedoch ändern.

Die App-Funktionalität wird bei sieben von zehn Lesern mit Android getestet. Apple iOS-Geräte werden lediglich bei zwei Testern eingesetzt. Der einzige Tester mit einem Windows-Phone-Handy geht hier leer aus, da Epson dieses Betriebssystem derzeit (Stand 10/2015) nicht unterstützt.

Wie haben Sie den Epson Ecotank ET-4550 mit Ihrem Computer verbunden?
Ethernet/Lan
4 Tester
 
Wlan
6 Tester
 
USB
 
0 Tester
© Druckerchannel (DC)
Mit welchem Betriebssystem werden Sie den Epson Ecotank ET-4550 überwiegend testen?
Windows 10
1 Tester
 
Windows 8.1/8
1 Tester
 
Windows 7
7 Tester
 
Windows Vista
 
0 Tester
Windows XP
 
0 Tester
Mac OS
1 Tester
 
© Druckerchannel (DC)
Mit welchem Betriebssystem ist Ihr Smartphone für Tests ausgerüstet?
Google/Android
7 Tester
 
Apple/iOS
2 Tester
 
Windows Phone (nicht unterstützt)
1 Tester
 
BlackBerry (nicht unterstützt)
 
0 Tester
Anderes nicht unterstütztes System
 
0 Tester
Ich werde den Drucker nicht mit einem Smartphone verwenden.
 
0 Tester
© Druckerchannel (DC)

Statistik über der vergangenen 12 Monate

Vier der zehn Leser haben bisher trotz ihres recht hohen Druckaufkommens auf Originaltinte gesetzt. Hier sollten sich mit dem Ecotank-System spürbar günstigere Folgekosten ergeben. Jeweils drei Tester haben ihren bisherigen Drucker mit günstigeren Nachbaupatronen bestückt oder sogar selbst mit der Spritze oder einem eigenen Endlostintensystem nachgefüllt.

Mit welchen Verbrauchsmaterialien haben Sie den bisherigen Drucker verwendet?
Original
4 Tester
 
Nachbauten
3 Tester
 
selbst befüllt
3 Tester
 
befüllen lassen
 
0 Tester
© Druckerchannel (DC)

Auspacken, Verbinden & Softwareinstallation

Durch "Gut" bis "Sehr gut" haben alle Tester die grundlegende Aufstellung und Installation von Software und Treiber empfunden. Auch wenn sich die Geräte verschiedener Hersteller in diesem Punkt nicht mehr stark unterscheiden, fällt dies "Vergleichbar" bis "Besser" aus als beim bisher verwendeten Drucker.

Wie bewerten Sie diesen Punkt beim Epson Ecotank ET-4550?
Sehr gut
3 Tester
 
Gut
7 Tester
 
Durchschnittlich
 
0 Tester
Schlecht
 
0 Tester
Sehr schlecht
 
0 Tester
© Druckerchannel (DC)
Wie schlägt sich der Epson Ecotank ET-4550 im Vergleich mit dem bisherigen Drucker?
Deutlich besser
2 Tester
 
Besser
3 Tester
 
Vergleichbar
5 Tester
 
Schlechter
 
0 Tester
Deutlich schlechter
 
0 Tester
© Druckerchannel (DC)

(Erst-) Befüllung der Tintentanks

Ein wichtiger und zugleich interessanter Punkt beim Epson-Ecotank ist die Bewertung des Befüllvorgangs der Tintenbehälter. Insgesamt 210 ml Farbe und 140 ml Schwarz finden im halb durchsichtigen Tank an der Seite platz und muss erstmalig befüllt werden. Anschließend findet eine 20 minütige Initialisierung statt, die jedoch nur einmalig anfällt.

Auch wenn es hier und da ein wenig bunte Finger gab, sind insgesamt keine negativen Stimmen zu hören. Trotz zweier durchschnittlicher Bewertungen läuft der Erstbefüllung dennoch "Gut" ab.

Wie bewerten Sie diesen Punkt beim Epson Ecotank ET-4550?
Sehr gut
4 Tester
 
Gut
4 Tester
 
Durchschnittlich
2 Tester
 
Schlecht
 
0 Tester
Sehr schlecht
 
0 Tester
© Druckerchannel (DC)

Benutzung des Treibers (erster Eindruck)

Mit dem Druckertreiber ist das so eine Sache. Funktional bieten diese in aller Regel recht ähnliche Funktionen. Die Umsetzung von Epson konnte sich hier "Gut" schlagen und hinterlässt keine größeren negativen Kritikpunkte.

Im Direktvergleich sieht es ein wenig anders aus. Gemittelt wird dieser lediglich als "Vergleichbar" bis "Besser" bewertet. Insbesondere der HP-Treiber (Laserjet) und der Treiber vom Foto-Pixma 8250 gefällt besser. Tester, die auch bereits bisher einen Epson-Drucker verwendet haben, finden kaum Unterschiede und damit keine Verbesserung.

Wie bewerten Sie diesen Punkt beim Epson Ecotank ET-4550?
Sehr gut
3 Tester
 
Gut
4 Tester
 
Durchschnittlich
3 Tester
 
Schlecht
 
0 Tester
Sehr schlecht
 
0 Tester
© Druckerchannel (DC)
Wie schlägt sich der Epson Ecotank ET-4550 im Vergleich mit dem bisherigen Drucker?
Deutlich besser
1 Tester
 
Besser
4 Tester
 
Vergleichbar
3 Tester
 
Schlechter
2 Tester
 
Deutlich schlechter
 
0 Tester
© Druckerchannel (DC)

Das ist positiv aufgefallen

  • gut verpackt und schnell aufgebaut
  • großer Tintenvorrat (5.500 Seiten)
  • kompakte Bauform (Tiefe und Höhe)
  • Gerät ist recht leicht
  • guter Scanner & Druckertreiber

Das ist negativ aufgefallen

  • kein Kartenleser am Gerät
  • kleiner Bildschirm und kein "Touch"
  • "bunte Finger" bei Befüllung
  • (Einmalige) Initialisierung nimmt Zeit in Anspruch
  • recht breites Gehäuse wegen der Tintentanks
  • Papierfach (150 Blatt) für Vieldrucker etwas klein


Evelin Streithoff: Meine Meinung

Verpackung/Aufstellung: Der Drucker (515x360x241) wurde in einem stabilen Karton (660x460x370) geliefert. Gegen verrutschen wurde der Drucker im Karton durch 2 seitliche Styropurformen gesichert. Die Verpackung ist zweckmäßig und ohne unnötige Hohlräume. Der Drucker kann relativ leicht aus dem Karton gehoben werden. Die im Lieferumfang enthaltenen Tintenflaschen, das Stromkabel sowie die Installations-CD und die "Kurz-Bedienungsanleitung" waren in entsprechenden Ausbuchtungen der Styropurführung gelagert. Die Aufstellung des Druckers ist unproblematisch. Er wurde auf einem stabilen Beistellschrank neben dem Computertisch aufgestellt. Auf Grund der großen Entfernung zur Telefondose erfolgte die Anbindung als FAX noch nicht.

Installation: Die Installation der Software mittels mitgelieferter CD über Wi-Fi verlief unter Windows 10 zunächst mit Fehler. Die Ursache liegt vermutlich bei Windows 10, da ähnliche Probleme (shell experience host Fehler) im WEB beschrieben werden .Der Drucker wurde erst nach Neustart des Rechners und Druckers erkannt (Fehler s. Anlage Fotos). Danach verlief der Update der Software erfolgreich. Die danach erfolgte Installation auf einem 2. Notebook mit Windows 7 klappte dagegen auf Anhieb ohne Fehler.

Tintentanks: Zur Befüllungder Tintentanks wurde unter den Drucker sicherheitshalber Zeitungspapier untergelegt. (Küchentücher sollte man parat haben, um evtl. danebengelaufene Tinte sofort zu entfernen).

- Die Spitze der in Vakuumverpackung gelieferten Flaschen mit Tinte lässt sich einigermaßen leicht durch "knicken und drehen" enfernen.

- Die Tülle passt zuverlässig in den Einfüllstutzen der Tintentanks. Den Tintenstand kann man in den Fenstern der Tankeinheit gut ablesen. In den gelieferten Flaschen ist reichlich Tinte enthalten, so das noch etwas Tinte in der Flasche bleibt, wenn nur bis zur Füllstandsmarke befüllt wird.

- negativ: Die Beschriftung der Flaschen ist leider nicht in deutscher Sprache abgefasst. Die Kappe der Flasche kann zwar umgedreht zum Verschließen verwendet werden, ist aber nicht ganz dicht, so das in der Flasche zusammenlaufende Resttinte ausläuft.

Bedienungsanleitung/Handbuch: Das Handbuch wird im Zuge der Installation auf dem Rechner gespeichert.

- Die Bedienungsanleitung geht nicht 100% mit den Anweisungen auf der CD konform. Pkt. 2 "CD einlegen und den Bildschirmanweisungen folgen...." Beim Schritt "Verbindung" wird vorrausgesetzt, das der Drucker schon eingeschaltet ist. Das wird lt. Bedienungsanleitung aber erst im Pkt. 3 gefordert.

- Das Handbuch ist z..T. für Laien zu knapp gehalten, oder für Laien nicht verständlich. Z.B. konnte im Handbuch nicht gefunden werden, ob das kopieren über AFD-Zufuhr von beidseitig bedrucktem Material gelesen werden kann. (Bei der Einstellung "2-seitig" wurde nur die Vorderseite kopiert).

Ausstattung:Der Epson Ecotank ET-4550 hat trotz seiner Größe (ca. b50 x t 34 x h 23) gegenüber dem Epson Expression Premium XP-610 (ca. b39 x t 35 x h 13) kein 2. Papierfach und keine Möglichkeit, von Speicherkarten zu drucken..

Smartphone:Der Dokumentendruck von Handy (HTC One) klappte auf Anhieb problemlos.

vollständiges Testprotokoll



Frank Kreß: Meine Meinung

Installation

Das Einfüllen der (Erst-) Befüllung der Tintentanks ist nicht klar. In der Anleitung befindet sich kein Hinweis auf die mit Farben mit dem Hinweis "... Initialisierung". Die Farbe Cyan wurde deshalb mit der falschen Patrone befüllt. Ob es auswirkungen hat, wird sich zeigen. Den Verschluss könnte man anders machen, man muss sich dabei ja voll machen.

Bedienung

Die Tasten sind etwas laut und müssen direkt bedient werden, sonst reagieren sie nicht. Das Display ist recht klein, da wurde an falscher Stelle gespart.

Drucken

Kein Papiereinzug oder zweites Papierfach. Stellt sich inzwischen als sehr störend heraus und ist mitunder ein Grund das Gerät nicht zu kaufen.

Scanner

Der Flachbettscanner funktioniert wie von Epson gewohnt sehr gut, auch wenn ich erschrocken war, die gleiche Scannersoftware wieder zu sehen, die ich von meinem Flachbettscanner von vor etwa 10 Jahren kenne. Das Gerät ist sehr langsam beim scannen. Nutzt nicht die ganze Bildgröße. Ich habe heute versucht mehrere Seiten per Einzugsscanner einzulesen, aber das ist wie ich später über Google herausgefunden habe nur über Büro-Modus möglich. Es wird kein Scanner im Microsoft Fax und Scannsoftware erkannt. Der nächste Spaß ist beim Versuch über das Gerät heraus gekommen. Entweder muss der Computer per USB angeschlossen sein, oder per WSD, was aber keinen Sinn hat weil: "Die Funktion Scan to PC (WSD) (Scannen an PC (WSD)) ist nur auf Computern mit der englischen Version von Windows 7/Vista verfügbar.". Soll ich jetzt lachen oder weinen? Ach so ja, der Deckel vom Scanner ist sehr locker, ich hatte ihn beim öffnen schon öfter mal in der Hand.

vollständiges Testprotokoll



Franz Hochstetter: Meine Meinung

Bücher - oder was? Oder: Die Aufstellung

Angesichts der Leistungsdaten (insbesondere des in Aussicht gestellten Druckvolumens mit der serienmäßig beiliegenden Tintenmenge) fragte ein Bekannter spontan, was ich nun mit dem ET-4550 anfangen würde - etwa Bücher drucken?!?

Und tatsächlich, die äußeren Ausmaße des neuen Epson Ecotanks lassen solche Ideen durchaus aufkommen. Zwar reicht er nicht ganz (Achtung, hier versteckt sich Ironie!) an die Abmessungen einer echten Druckmaschine heran, doch im Vergleich mit meinen bisherigen Farblasern Dell CN3000 und dem aktuell eingesetzten HP Laserjet CP1525 trägt der Epson doch recht auf - und zwar in der Breite. Denn der rechts angesetzte Tintentank verbreitert den Drucker ein gutes Stück, so dass mein Druckerbeistelltisch nicht ganz ausreicht. Dafür wirkt er ansonsten recht zierlich und ist im Vergleich mit den Lasern auch ein echtes Fliegengewicht.

Doch erst einmal sind zahlreiche (und ich meine wirklich viele!) blaue Klebebänder zu entfernen, die die diversen Klappen/Deckel des Druckers auf dem Transport gesichert haben. Von Auspackerlebnis der Marke mit dem angebissenen Apfel, bei dem man sich schon beim Öffnen auf das Produkt freut, ist hier nichts zu merken...

Und bei Ausrichten des Druckers stellte sich dann auch heraus, dass anscheinend einer der sechs Gummiaufsätze auf den Standfüßen fehlte - selbiger war auch nicht in der Verpackung zu finden. Mal sehen, ob hier über Epson schnell und unbürokratisch Ersatz zu bekommen ist.

Aber jetzt erst mal in die Anleitung spicken (ist ja ein Test, also muss ich wohl streng nach Reihenfolge vorgehen - denn ansonsten würd die Anleitung erst mal links liegen bleiben;)

Erstbefüllung oder: Gier nach Seife...

Ein erster Minuspunkt sticht sofort ins Auge - denn er klebt in Form eines Warnblatts ganz oben auf dem Drucker: Die vorhandene Tintenmenge wird nicht gemessen, sondern vom Drucker nur geschätzt (und zu wenig Tinten kann den Drucker beschädigen, also bitte selbst regelmäßig überprüfen). Von einem doch nicht ganz wohlfeilen Drucker hätte ich mir da mehr erwartet...

Aber immer langsam, erst einmal hinein mit der Tinte (von der wirklich reichlich im Karton vorhanden ist - jeweils zwei Flaschen schwarz, gelb, rot und blau - wobei jeweils eine Flasche für eine komplette Betfüllung reicht). Die knappe, reichlich bebilderte Anleitung hilft hier gut weiter - ein Punkt aber fehlt: Die Empfehlung, Einmalhandschuhe zu verwenden. Denn bei der zuerstgeöffneten schwarzen Tinte hatte sich durch den Transport die Tinte schön von unten an der Alu-Ausgussabdeckung der Flasche verteilt - und Suppe beim Öffnen natürlich sofort heraus. Ergebnis: Ein wunderbar eingefärbter schwarzer Fingernagel und diverse fleckige Fingerkuppen... Für mich ein dicker Minuspunkt, denn der Laser ist da doch leichter zu befüllen. Bei den nächsten Farben kamen dann die Handschuhe und ein SEHR vorsichtiges Öffnen ins Spiel und natürlich gab es nun keine Probleme mehr (die Finger waren ja schon eingefärbt...). Die Flaschen werden übrigens komplett in den jeweiligen Tintentank gefüllt. Mit etwas Vorsicht kein Problem, weitere Schäden an Haut oder Haus entstanden nicht!

Nach dem Einschalten werden einige Einstellungen abgefragt (Sprache, Zeit...). Alles unproblematisch, nur der laute Tastenquittungston stört mich persönlich - hoffentlich lässt dieser sich in den Einstellungen später abschalten (ja, klappt!). Nun startet der einmalige Ladevorgang der Druckköpfe mit Tinte. 20 Minuten soll er dauern - und er ist laut. Wirklich LAUT! Also erst einmal ab ins Wohnzimmer...

Installation: Einfach (und) wunderbar!

So, etwas weniger als 20 Minuten später gehts also endlich ans Anschließen an den Mac bzw. ans Netzwerk. Aktuelle Software (und eine wirklich gut gemachte, überwiegend graphische Installationsanleitung) findet sich dabei auf der im Handbuch angegebenen Seite epson.sn, die so dau-sicher aufgebaut ist, dass man hier wirklich keine Fehler machen kann. Während der nun folgenden Minuten wird die Drucker- sowie die Netzwerktreibersoftware installiert und der Anwender mit Umwelttips unterhalten. Nun ja. (Bin ich übrigens erbsenzählerisch? Ja, denn schließlich ist niemandem geholfen, wenn hier nur alles gutgeschrieben wird. Und lieber eine Meckerei zu viel gelesen als anschließend vom Kauf enttäuscht zu sein).

Nachdem sichergestellt ist, dass die Tintenköpfe gefüllt sind (das Installationsprogramm fragt hier mehrmals nach, um Fehleinstellungen zu vermeiden) läuft die - in meinem Falle - Netzwerkinstallation von selbst und völlig problemlos ab. Auch hier wird anschließend wieder durch Bilder erklärt, wie man den Drucker im Netzwerk findet, etc. - und anschließend angeboten, nach Updates zu suchen. Diese fanden sich in Form von neuer Firmware-Software bzw. Scanner-Erweiterungen auch reichlich. Auch hier eine problemlose Installation - doch langsam würde ich, nach über eine Stunde Einrichtungszeit, doch gerne endlich einmal einen ersten Probeausdruck machen! Aber, um auch das nochmals ausdrücklich zu erwähnen: Nach dem Ärger mit der Tintenbefüllung fällt der Anschlussteil sehr positiv aus: Kein Hänger, keine Nervereien - Treiberinstallation, Update, Firmware-Update, etc. - alles geschieht mit reibungsloser Präzision.

Aaaber....

Also auf zum Drucken! Die Treibereinstellungen entsprechen dem bisherigen HP-Laser, da hier die Apple-Systemvorgaben genutzt werden und kein "eigener" Epsontreiber zum Einsatz kommt. Hilfreich ist aber, dass häufig genutzte Wahlmöglichkeiten wie S/W oder beidseitiger Druck auf einen Klick angewählt werden können, ohne sich lange in Untermenüs aufhalten zu müssen.

Und nun, endlich, der erste Druck: Wie er ist? Nicht schlecht - aber laut (ja, so klang auch mein letzter Tintenspritzer vor 20 Jahren...). Doch die Ernüchterung kommt bei Auswahl des Scanners: Der Drucker ist im Netzwerk, doch wird ein Scan am Drucker gestartet (wo mein Mac auch mit dem korrekten Namen angezeigt wird), kommt nur eine Fehlermeldung, das Netzwerk sei nicht bereit...

Und auch der Epson Event Manager, mit dem sich der Scanner weiter konfigurieren ließe (Schnellbelegungstasten...) stürzt reproduzierbar (Mac OS 10.11) sofort nach dem Start ab. Schade, denn eigentlich machte bislang die Software einen guten Eindruck. Mal sehen, ob sich hier noch eine Lösung ergibt... Wenigstens geht der Scan vom Computer aus - aber irgendwie hätte ich nach der problemlos ablaufenden Installation doch mehr erwartet...

vollständiges Testprotokoll



Ludger Wenzelides: Meine Meinung

Einrichtung insgesamt: Die Druckereinrichtung ist für ein doch relative komplexes System (aufgrund der separaten Tintenflaschen) sehr einfach und wenn man sich an die Anleitung auf der CD hält, sollte es keine Probleme geben. Die Einbindung ins Netzwerk (LAN oder WLAN) ist einfach zu bewerkstelligen, ebenso die Installation der Drucktreiber. Der Drucker ist danach einfach zu bedienen und hat sinnvolle Einstellungen im Druckertreiber.

Erstbefüllung mit Tinte: Hierbei muss man schon konzentriert vorgehen, um sich nicht mit Tinte einzuschmieren. Die Flaschen müssen vorsichtig geöffnet werden und als erstes muss man die Kappe abschrauben, um den eigentlichen Flaschenverschluss zu entfernen (wie bei einer Ketchupflasche). Wenn man dann die Flaschenspitze in die Öffnung "bugsiert" kann es schon mal spritzen, besonders, wenn die Flaschen sehr voll sind. Durch schnelles Arbeiten kann man das aber verhindern. Hat man diese Hürde überwunden und die Tanks sind gefüllt, ist der Drucker nach der Befüllung des Tintensystems (dauerst ca. 20 Minuten) und dem Einlegen von Papier, bereit zum Drucken.

Netzwerkeinbindung (LAN)/Installation:

Problemlose Auswahl bei der Druckerinstallation, die entsprechenden Treiber werden dann bei der Treiberinstallation eingerichtet. Zuerst wird die neueste Software von der Epson Homepage heruntergeladen. Es werden drei verschiedene Geräte unter "Geräte und Drucker" eingerichtet, einen Drucker, einen Scanner und ein Fax. Über die IP-Adresse des Druckers gelangt man an die sehr ausführlichen Einstellungen über eine ansprechend gestaltete Web-Oberfläche. Hier kann man wirklich jedes kleine Detail separat einstellen und an seine Bedürfnisse anpassen.

Druckertreiber/Update der Software:

Der installierte Druckertreiber ist sehr übersichtlich, bietet aber gleichzeitig eine Fülle an Einstellungsmöglichkeiten, die auch zusätzlich als "Vorlagen" gespeichert werden können. Man kann z.B. den Blattversatz angeben, eine Trennseite zwischen den Drucken einfügen, Druckerüberwachungsmeldungen festlegen, usw.. Einzig ist mir bisher aufgefallen, dass man als Druckmedium keine Folie angeben kann, allerdings klappt der Druck über die Normaleinstellungen trotzdem. Daher nehme ich an, dass hier auch ausgefallene Wünsche erfüllt werden können.

Die Software kann man manuell auf Updates überprüfen lassen (aus dem Drucktreiber heraus), aber man kann auch ein Intervall zur automatischen Updateüberprüfung einstellen. Das Update erfolgt dann problemlos.

Scannertreiber: Man kann den Scanner direkt anwählen über die Software "Epson Scan" und hier dann zwischen "Standardmodus", "Büromodus" und "Professioneller Modus" wählen. Entweder man hat dann vielfältige Auswahlmöglichkeiten (Professioneller Modus) oder sie sind entsprechend angepasst und daher eingeschränkt. Dadurch ist ein schnelles Arbeiten möglich, dass sich auf die wesentlichen Einstellmöglichkeiten konzentriert oder aber man benötigt mehr Auswahl und geht dann in den professionellen Modus.

Man kann wahrscheinlich auch aus anderen Programmen direkt drucken, das habe ich aber bisher noch nicht ausprobiert.

Bedienung am Gerät: Hier liegt meine Meinung nach das größte Manko des Druckers. Der Bildschirm ist viel zu klein und nur monochrom mit vier Zeilen grob gerastertem Text. Das sieht aus wie vor zehn Jahren und passt überhaupt nicht zur sonstigen Anmutung des Druckers und des fortschrittlichen Prinzips (nachfüllbare Tintentanks). Ich habe mir einige andere Drucker von Epson angeschaut, und gerade die AiO Geräte, die aktuelle verkauft werden, haben meisten einen Touchscreen. Da verstehe ich die Politik von Epson in dieser Hinsicht überhaupt nicht. Vor allen Dingen, da der ET-4550 zur Zeit (Oktober 2015) um die 500,- € neu kostet. Hier bin ich von meinem Vorgängermodell (HP Officejet Pro 8500A Plus) anderes gewöhnt und der ist schon 5 Jahre alt. Hier sollte Epson auf jeden Fall beim Nachfolger nachbessern.

Die Bedienung an sich ist durchaus logisch, aufgrund der technischen Einschränkungen kommt aber der Komfort zu kurz und oft wird eine Laufschrift angezeigt, das der Platz auf dem monochromen LCD-Display natürlich arg eingeschränkt ist. Das Nummernfeld für das integrierte Faxgerät nimmt sehr viel Platz weg, wird aber wahrscheinlich nur von sehr wenigen Anwendern genutzt, denn wer schickt heute noch Faxe? Ich habe das Faxgerät nicht eingerichtet, da ich dafür wirklich keine Verwendung habe.

Äußerer Eindruck/Platzbedarf: Das Gerät sieht sehr solide aus, bis auf die Papierablage, die man nach vorne herausziehen muss (besteht aus 3 Teilen) und die einen eher klapprigen Eindruck macht. Da hätte eine stabilere Version Not getan. Auch ist das Papierfach mit ca. 150 Blatt Fassungsvermögen viel zu klein. Das wird im Büroalltag nicht weit reichen.

Ein Vorteil sind die Oberflächen des Druckers, die nicht hoch glänzend sind und damit kein Staubmagnet. Der Drucker ist im Betrieb recht leise, man nimmt ihn aber deutlich war. Im Standby-Modus dagegen nicht hörbar. Auch wird der Druckkopf bisher nicht so häufig gereinigt, wie ich das beim HP Officejet Pro 8500A Plus gewohnt war.

Der Platzbedarf hält sich, für ein Gerät dieser Kategorie in Grenzen, ebenso das Gewicht. Beim HP Officejet Pro 8500A Plus hat man deutlich mehr zu schleppen und der Platzbedarf ist auch viel größer. Hier hat Epson wirklich ein kompaktes Gerät entwickelt.

vollständiges Testprotokoll



Markus Gramsch: Meine Meinung

Der erste Eindruck

Das Auspacken an sich gestaltete sich einfach und übersichtlich. Die Tintenflaschen sind sauber vakuummiert verpackt, der Drucker ohne viel Schnick-Schnack sicher im Karton gelagert. Der Vorgang des Auspackens dauerte insgesamt rund 5 Minuten, zwei Styropor-Blöcke, eine Folie und viele blaue Klebestreifen zur Transportfixierung waren schnell entfernt.

Das Aufstellen

Ein geeigneter Ort in der Wohnung war schnell gefunden, der Drucker hat seinen Platz nun neben den anderen beiden im Haus. Die Warnhinweise, dass der Drucker bei Transporten nicht aus der waagerechten Position gebracht werden darf, erscheinen sinnvoll, da die Tintentanks nur mit Gummistöpseln gesichert sind, die keine Verschraubung aufweisen.

Die Erstbefüllung

Bei meinen bisherigen Druckern war es immer ein Leichtes, die Patronen einfach und schnell einzusetzen. Das Einfüllen der Tinte ist dagegen etwas kniffliger. Die Tintenflaschen sind für den Transport bestens geschützt verpackt: Erst die Vakuumfolie auftrennen, dann die Deckelspitze abknicken, den Deckel abschrauben, die Siegelfolie abziehen, den Deckel wieder aufschrauben und dann die Tinte in den Behälter füllen. Besonders gut: Die Gummistöpsel, welche die Tintentanks verschließen, sind am Drucker befestigt und haben eine feste Ablage für die Befüllung. Es kann also nichts verloren gehen. Aber Achtung: Menschen mit zitternden Händen werden Probleme haben, ohne große Sauereien die Tinte einzufüllen. Vorsicht ist auch am Ende eines Füllvorgangs zu wahren, da am Schluss die Spitze der Flasche unter den Tintenspiegel eintaucht. Wenn man nun zu feste drückt, spritzt durch ausgeblasene Luft die Tinte in alle Richtungen. Die Idee jedoch, Tinte in den Drucker zu füllen, anstatt kostenintensive Patronen zu nutzen, wirkt direkt genial.

Die Installation

Weniger genial jedoch, dass es bis zum Druck der ersten Seite weit mehr als 45 Minuten braucht. Nach dem Befüllen der Tintentanks startet ein etwa 20-Minütiges Programm zum Füllen des Tintensystems. Anschließend konnte ich den Drucker mit dem heimischen WLAN verbinden Die Treiber-CD habe ich eingelegt; die notwendige Software war verständlich und leicht zu installieren. Wenn man nicht alle Optionen mitinstallieren will, wird die Software ein wenig störrisch und testet nach jeder Teilinstallation erneut, ob man nicht noch weitere Teile des Paketes installieren will. Sehr gut gelöst wiederum ist der Hinweis in der Schnellstartanleitung, dass Computer ohne CD/DVD-Laufwerk auf der Epsonseite die benötigte Software zum Download zur Verfügung haben. Die beworbene Seite ist im Aufbau sehr verständlich und übersichtlich, sodass auch das Netbook schnell an den Drucker angebunden werden konnte. Die Handys des Hauses und das Tablet sind auch auf den Drucker eingestellt. Nach einem kurzen Test der Epson-eigenen Druckapp habe ich mich aber dazu entschieden, die Geräte über Googles Cloudprint anzuschließen. damit ich schnell und einfach auf gewohntem Wege von den Geräten ausdrucken kann.

E-Mail-Druck und Cloud-Scan

Nachdem dies alles abgeschlossen war, fehlte nur noch die Einstellung des automatisierten Drucken von E-Mails und das Scannen in die Cloud. Zum Drucken von E-Mails muss zunächst eine weitere Software installiert werden, um den Drucker darauf vorzubereiten. Danach soll ein Benutzerkonto bei Epson angelegt werden, was in wenigen unkomplizierten Schritten erledigt ist. Das Abfragen persönlicher Daten beschränkt sich auf die E-Mail-Adresse und ein persönliches Passwort für den Service. Eine neue, einfachere E-Mail-Adresse als die autmatisiert vorgegebenene ist schnell eingerichtet und getestet. Problemlos druckt der Drucker nun eingehende Mails aus, mitsamt Anhängen.

Für den Cloud-Scan-Service habe ich das Epson-Benutzerkonto mit wenigen Klicks mit der Dropbox verbunden. Ein erster Test dessen leif auch problemlos durch, das gescannte Dokument landete umgehend im örtlichen Dropbox-Ordner.

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Mudaser Ahmad: Meine Meinung

Der Drucker kam in einer soliden Verpackung, die kompakte Verpackung verursacht wenig Verpackungsmüll, das kommt der Umwelt zugute. Das entnehmen des Druckers und aufstellen gestaltet sich einfach. Aufgrund der kompakten Bauweise kann man den Drucker fast überall aufstellen, da er nur wenig Platz benötigt. Die Blattzufuhr ist fast im Drucker integriert und geschlossen, das schütz das Papier einerseits vor Staub und Verschmutzung andererseits spart es Platz. Die Ausgabe muss beim Betrieb ausgeklappt werden dadurch ragt Sie aus dem Drucker raus, ansonsten kann man diese zuklappen und Verschwindet dann im Drucker um nicht unnötig Platz zu verbrauchen, finde ich eine gute Lösung.

Das befüllen der Tintenbehälter gestaltet sich umständlich, da es mehr Zeit in Anspruch nimmt als bei anderer Druckern. Insgesamt muss man 4 Farbflaschen in den jeweiligen Tintenbehältern füllen, dazu muss man die Flasche entsiegeln und in den Tintenbehälter umfüllen. Damit die Tinte fliest muss man die Flasche mehrmals zusammendrücken und das bei 4 Farbflaschen, das ist schon anstrengend. Beim auffüllen des Tintenbehälter muss man sehr vorsichtig arbeiten, denn die Tinte kann man leicht verschütten was dazu führen kann das die Tinte auf den Kleidern landet. Die Installation des Druckers war einfach, ich musste nur das Netzkabel und Netzwerk Kabel anschließen. Um die Treiber zu installieren muss man einfach nur eine Service Website von Epson im Browser aufrufen und die Modell Nummer des Druckers eingeben, danach startet die Installation automatisch. Die erste Inbetriebnahme des Druckers dauert etwas länger, etwa 30 Minuten. Was ich nicht so gut fand ist die Verarbeitungsqualität nicht so hoch ist, der Drucker wirkt nicht so stabil.

Was mir beim ersten Testdruck aufgefallen ist das der Drucker keinen Einzelblattzufuhr hat. Ich muss öfters Umschläge bedrucken, dazu muss ich alle Blätter aus der Zufuhr entfernen und dann den Umschlag einlegen, damit dieser bedruckt wird. Es ist nicht möglich den Umschlag auf die Blätter drauf zu legen, denn der Umschlag muss genau mittig liegen damit dieser eingezogen wird. Ansonsten ist der Scanner langsam das merkt man vor allem wenn man mehrere Kopie über ADF anfertigt, der Drucker muss ständig auf dem Scanner warten damit dieser drucken kann, dass führt zu unnötigen warten auf dem Kopiervorgang.

vollständiges Testprotokoll



Patrick Schaden: Meine Meinung

Aufstellen

Beim Auspacken des Druckers habe ich ein größeres Gerät erwartet. Der Drucker war in einem recht großen Karton sicher verpackt. Das Herausnehmen des Gerätes und Entfernen der Verpackungsmaterialien/ Klebestreifen gestaltete sich einfach. Das Befüllen der Tanks verlief problemlos-ein Verwechseln der Tinten ist durch genaue Hinweisschilder nicht möglich. Die Patronen sind sehr gut verpackt, einzeln eingeschweißt und durch einen zusätzlichen Verschluss im Deckel vor Austrocknungen oder auslaufen gesichert.

Optisch entspricht das Gerät den Vorstellung. Der Drucker passt auf den dafür vorgesehenen Beistelltisch. Seine Größe ist für ein Mulitfunktionsgerät angemessen.

Einrichtung/ Installation

Durch die mitgelieferte CD wird der Installationsvorgang Schritt für Schritt beschrieben. Ein Handbuch ist nicht notwendig.

Die Kopplung mit dem eigenen WLAN ist kinderleicht. Auch Menschen, die keinerlei Vorkenntnisse im Hinblick auf die Installation von Druckern besitzen, dürften keine Schwierigkeiten mit der Installation haben.

Bedienung/ Drucktest

Die Bedienung des Druckers ist übersichtlich. Das Display ist gut lesbar und überschaubar dargestellt. Die Eingabeeinheit ist großzügig und bedienerfreundlich gestaltet.

Beim Drucker der ersten Seiten fiel jedoch auf, dass der Drucker in guter Qualität druckt, aber mit entsprechender Lautstärke. Gerade in kleinen Büros, wo die Mitarbeiter auf kleinem Raum zusammenarbeiten, könnte dies als störend empfunden werden.

vollständiges Testprotokoll



Rio Lachmann: Meine Meinung

Zu dem bewerteten Themengebiet "Aufstellung, Erstbefüllung & Installation" habe ich ein kleines Unboxing Video gedreht. Außerdem habe ich die Erstbefüllung und einige erste Druckaufträge gefilmt: https://youtu.be/foasBv_PguY

Auspacken & Aufstellen: Der neue Epson ET-4550 lässt sich dank der Griffmulden in der Umverpackung sehr leicht transportieren. Auch mehrere Treppenhäuser waren kein Problem. Der Drucker ist zudem sicher in Styropor verpackt. Dank des geringen Druckergewichts konnte ich diesen sehr einfach aus dem Karton heraus heben. Die Breite des Druckers (ca. 52cm) sollte jedoch nicht vernachlässigt werden, da durch den Tintentank an der rechten Seite der Drucker deutlich Breiter als vergleichbare Tinten-Multis ist.

Haptik & Optik: Der ET-4550 sieht im Vergleich zu meinem WF-3520 etwas mehr nach Plastik aus. Die Hochglanz Bereiche wurden bei der neuen Generation wegrationalisiert. Ebenfalls ist der Papierauffang- und der ADF Bereich deutlich dünner und wackeliger gebaut. Ebenfalls gibt es weder einen Farb-Bildschirm, noch einen Touch-Screen. Selbst mein alter Epson WF-3520 hatte einen farbigen Bildschirm, und das bei einem Preis von 99€... Bei einem Preis von über 500€ kann ich diese Schritte einfach nicht verstehen.

Ebenfalls auffällig ist das sehr kleine Papierfach. Gerade einmal 150 Blatt Papier können auf einmal in den Drucker geladen werden. Ich denke, vor allem Vieldrucker werden die Vorteile der günstigen Druckkosten ausnutzen wollen, doch gerade diese Personengruppe muss bei einem so kleine Papiervorrat besonders häufig nachladen. Ich hätte eine Größe von mind. 250 Blatt erwartet.

Erstbefüllung: Die 8 mitgelieferten Tintenflaschen sind eine saubere Sache. Jede ist einzeln verpackt und verschweißt. So ist ein Auslaufen nahezu unmöglich. Ebenfalls positiv zu bewerten sind die perfekt aufeinander abgestimmten Volumen von Tintenflasche und Tintentank. Da beide genau gleich groß sind, passt die Tinte einer Flasche immer genau in den Tank. So hat man keine angebrochenen Flaschen rumstehen und den Tank kann man nie übervoll füllen. Den Inhalt der Flaschen kann man mit leichten pulsierenden Bewegungen einfach in den Tank drücken. Mir ist beim Befüllen nicht ein einziger Tropfen daneben gegangen. Ich konnte alle 4 Farben OHNE Handschuhe befüllen und hatte keine bunten Hände. Ein wirklich sehr sauberes Konzept.

Nach einer Initialisierungszeit von ca. 20min war der Drucker sofort startklar. Keine Kalibrierung oder ähnliches war notwendig.

Ebenfalls positiv aufgefallen sind die Stöpsel der Tintentanks. Diese lassen sich beim Befüllen etwas oberhalb der Öffnung fest stecken, sodass man genügend Arbeitsraum hat, um mit der Flasche zu hantieren. Das ist wirklich gut durchdacht von Epson. Dazu fällt durch den Einsatz der Flaschen sehr wenig Abfall an. Bei 120ml Fassungsvermögen würde man beim konventionellen Patronen-Konzept mehrere Patronen wegschmeißen. Hier "nur" ein kleines Flässchen.

Installation: Die Installation verlief sehr problemlos. Am Drucker habe ich die WLAN-Verbindung eingerichtet, auch wenn die Eingabe des WLAN-Passworts etwas aufwändig war, da nur die Zahlentasten zur Verfügung stehen. War aber machbar.

Windows 8 hat den Netzwerk-Drucker sofort erkannt und die Treiberinstallation für Drucker und Scanner automatisch übernommen. Auch Scannen via WSD war sofort möglich.

Mit Epson-Connect konnte der Drucker anschließend auch an Google CloudPrint und Scan2Mail/Cloud konfiguriert werden. Alles funktioniert prima ohne Fehler.

AirPrint hat ebenfalls von Anfang an funktioniert. Mein iPad und MacBook Pro haben den Drucker ohne umständliche Treiberinstallation zum drucken überreden können.

vollständiges Testprotokoll



Serhat Abaci: Meine Meinung

Ich befürchtete anfangs das ich einen besoneren Aufstellort wählen muss aber der Drucker ist kompakt und daher steht der Drucker nun im Flur auf zwei Lagerkiste sodass man überall mal schnell was kopieren kann, und die Ausdrucker zentral auch gleich abholen kann.

Auspacken, entfernen der Transportsicherungbänder (Blue Tape), Auffüllen und Initialisieren des Druckers sind der beiligenden "Sofortstart" Anleitung soweit eigentlich ganz gut erklärt und zum teil auch illustriert.

Ich habe dennoch etwas "bunte" Finger beim Auffüllen bekommen, obwohl ich erfahrener Refiller bin.

Die Installation lief soweit ohne Probleme ich habe KEIN optischen Laufwerk in meinem PC sowie Laptop, zwar liegt in einer Schublade allerlei zusätzliche Peripherie wie USB Floppy Driver und auch Bluray USB Laufwerke, aber den Treiber für den Drucker habe ich mich praktischerweise einfach heruntergeladen.

Kurze Google Suche nach ET-4550.

Der 2. Link für zu https://www.epson.de/de/de/viewcon/corporatesite/products/mainunits/overview/16265

von dort W7 x64 Treiber und den Druckertreiber (v2.40) 02-Jul-2015 26.60 MBs ftp://download.epson-europe.com/pub/download/5132/epson513267eu.exe heruntergeladen und installiert.

Es hat länger gedauert am Drucker mein kompliziertes WPA2 Passwort einzugeben als die Einrichtung am PC.

Ich muss hinzufügen das ich neben dem "Druckertreiber" keine weiteren Scan Treiber installiert habe, da ich meine Scannerworkflow seit Jahren mit der kostenpflichtigen Applikation Vuescan betreibe, mit den regelmäßig erscheinenden Updates erkennt Vuescan den WT-4550 als L655 und der Scanner läßt sich tadellos ansprechen, daher vergleiche ich fortan meine "Scan"-Ergebnisse mit Vuescan und nicht mit dem Epson-Scan Tool.

vollständiges Testprotokoll



Thomas Hanft: Meine Meinung

Der Drucker konnte alleine ausgepackt und vom Transportschutz befreit werden. Manchmal sind die Teile so fest im Karton das man helfende Hände benötigt. Hier ging alles reibungslos und ohne unnötigen Kraftaufwand.

Das Befüllen der Tintentanks lief das erste Mal ohne jeglichen Spritzer ab und war in der Tat kinderleicht. Die Installation der Treibers ging recht flott. Nach erfolgreicher Installation wurde auch noch nach Updates gesucht und diese installiert.

Der Drucker wurde per WLAN in das Netz eingebunden und auch hier musste man nicht lange auf die Verbindung warten - der Drucker war schnell gefunden und konnte Eingerichtet werden.

Für den Aufbau und die Installation war schon eine ganze Ecke an Zeit von Nöten, welche gefühlt um einiges länger war als bei meinen bisherigen Druckermodellen.

Negativ fand ich den Treiber. Bisher meist nur den Treiber von Canon gewohnt, welcher durch seine intuitive und übersichtliche Bedienung entzückt, musste ich hier schon einige Einstellungen suchen und mich an das teilweise unübersichtliche Menü klicken.

vollständiges Testprotokoll

30.10.15 08:56 (letzte Änderung)
1Epson-Ecotank im Dauertest (1 Jahr im Dauertest)
2Befüllt und Angesteckt (nach 2 Wochen)
3Druckergebnisse & Tempo (nach 5 Wochen)
4Scannen, kopieren und Drucker-App (nach 7 Wochen)
5Funktionen & Ergonomie (nach 7 Wochen)
6Ecotank nach mehr als 5 Monaten Dauernutzung
7Bericht nach mehr als 8 Monaten Dauernutzung
8Der Epson Ecotank ET-4550 ein Jahr im Intensivtest
Technische Daten & Testergebnisse

68 Wertungen

 
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