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Glossar: Wichtigen Fachbegriffe von A bis Z: Das Drucker-Glossar

Viele Fachbegriffe erklären sich nicht von selbst. Druckerchannel beschreibt, was hinter den Abkürzungen und Fachbegriffen steckt.


Lesen Sie auf dieser Seite von Auflösung bis BubbleJet

Auflösung

siehe dpi

Belichtungseinheit

siehe Entwicklereinheit

Bidirektionaler Druck

Der Druckkopf bewegt sich im Drucker hin und her. Kann der Printer bidirektional drucken, spritzt er Tinte aufs Papier, wenn sich der Druckkopf von rechts nach links und von links nach rechts bewegt. Druckt er die Tinte nur in einer Richtung, ist es ein unidirektionaler Drucker und damit natürlich langsamer.

Bidirektionale Kommunikation

Der PC schickt die zu druckenden Daten über das Parallelkabel zum Drucker. Funktioniert der Datenweg auch andersherum, also vom Drucker zum PC, spricht man von bidirektionaler Kommunikation. Das hat den Vorteil, daß ein Drucker dem PC mitteilen kann, wenn ein Fehler wie beispielsweise leere Tintenkartuschen oder ein Papierstau vorliegt. Dazu benötigt man allerdings ein bidirektionales Druckerkabel, das ein paar Mark teurer ist, als ein normales. Da alle aktuellen Drucker mit bidirektionaler Kommunikation arbeiten, sollten Sie sich also auf jeden Fall ein solches Parallelkabel besorgen.

Bildtrommel

Die Bildtrommel im Laserdrucker ist mit einer photoempfindlichen Oberfläche beschichtet. Sie wird beim Druck negativ aufgeladen. Ein Laserstrahl belichtet die Bildtrommel, was zu Folge hat, daß sie sich an den belichteten Stellen neutralisiert. Da der Toner ebenfalls negativ geladen ist, haftet er lediglich an den neutralisierten Stellen.

Kyoceras Bildtrommeln bestehen aus einem sehr harten Material (amorphes Silizium), das gegen Kratzer wesentlich unempfindlicher ist, als die herkömmlichen Bildtrommeln. So kann die Kyocera-Bildtrommel während des gesamten Druckerlebens im Printer bleiben. Bei anderen Herstellern muß die Bildtrommel entweder bei jedem Tonerwechsel oder mindestens alle vier bis sechs Tonerbefüllungen ausgewechselt werden.


Bubblejet

Bei der Bubblejet- oder auch Inkjet-Technologie befinden sich vor jeder Düse im Druckkopf winzige Metallplättchen. Diese lassen sich einzeln ansteuern und innerhalb von drei Mikrosekunden auf rund 300 Grad Celsius erhitzen. Soll ein Tintentröpfchen aus der Düse geschleudert werden, bekommt das Heizelement Strom. Dadurch entsteht eine kleine Dampfblase, die sich explosionsartig ausdehnt und einen Tintentropfen aus der Düse drückt. Der ganze Vorgang geht extrem schnell vor sich. Jedoch verschleißen die Druckköpfe durch die ständige Hitzeentwicklung recht schnell. Hersteller wie Hewlett Packard haben den Druckkopf fest mit der Tintenkammer verbunden. Dadurch muß man jedesmal auch den Druckkopf wechseln, sobald die Tinte leer ist. In der Praxis hat sich jedoch gezeigt, daß die Druckköpfe wesentlich länger durchhalten würden. Erst nach mindestens drei Befüllungen sieht man leichte Qualitätseinbußen beim Druck.

In jeder einzelnen Düse des Druckkopfes befindet sich ein winziges Heizelement, das eine Dampfblase erzeugen kann. Diese schleudert die Tinte in sekundenbruchteilen aus der Düse. Zieht sich die Dampfblase wieder zusammen, fließt neue Tinte nach.

Hier im Bild ist ein Canon-Druckkopf zu sehen, der über zwei Heizelemente pro Düse verfügt. Dadurch läßt sich die Tröpfchengröße einfach verändern: Wird nur ein Heizelement angesteuert, spritzt die Düse einen kleinen Tropfen, werden beide Heizelemente aktiviert, gibt´s einen größeren Tropfen. Canon nennt diese Technik "Drop Modulation Technologie".


CMY-K

Diese Abkürzung steht für die drei Grundfarben Cyan, Magenta und Gelb (Yellow). Das "K" bedeutet Key-Color und steht für die schwarze Farbe. Durch Mischen der Farben lassen sich andere Farben herstellen. Cyan + Magenta ergibt Blau, Gelb und Cyan ergibt Grün, Gelb und Magenta ergibt die Farbe Rot. Mischt man alle drei Grundfarben zu gleichen Teilen (C+M+Y), entsteht Schwarz. Diese Technik nennt man "substraktives Farbmischsystem". Beim "additiven Farbmischen" verwendet man die drei Farben Rot, Grün und Blau (beim Fernseher oder Monitor). Mischt man dort alle drei Farben zu gleichen Teilen entsteht Weiß.

Dezibel

Maßeinheit/Verhältniszahl Bel, benannt nach Alexander Graham Bell, dem Erfinder des Telefons.

Ein Dezibel (dB) ist ein Zehntel Bel und beschreibt den Unterschied zwischen zwei Schallereignissen, der gerade noch hörbar ist. Es handelt sich um das Verhältnis zwischen Schalldrucken (Lautstärken).

Ein Zuwachs von 10 dB bedeutet eine Verdoppelung der Lautstärke.

Bei der Messung wird ein Filter (A) eingesetzt, der die Fähigkeiten des menschlichen Ohres simulieren soll. Die so erzielten Messwerte (Schalldruckpegel) werden in der logarithmischen Einheit dB(A) wiedergegeben.

Populärwissenschaftliche Vergleiche

Wenn man als Ausgangspunkt die Hörschwelle nimmt, bei der ein intaktes Gehör ein Geräusch gerade noch wahrnehmen kann (Null dB), kann man folgende Skala entwickeln:

Lautstärke und die Folgen
GeräuscheFolgen
10 dBBlätterrauschen, Atmen
20 dBArmbanduhr, Gehen auf weichem Teppich
30 dBFlüstern
40 dBLeises Gespräch
50 dBLeise Musik, normales Gespräch
60 dBPartygespräche, KantineStörungen des vegetativen Nervensystems möglich
70 dBStraßenlärm, RasenmäherStörungen des vegetativen Nervensystems möglich
80 dBMoped getunedAb 85 dB Tragen von Gehörschutz vorgeschrieben
90 dBPresslufthammer, LastwagenGehörschäden möglich
100 dBAutohupe nahGehörschäden möglich
110 dBDiskomusik, Motorsäge nahGehörschäden möglich
120 dBKettensägeDauerschäden wahrscheinlich
130 dBstartender DüsenjägerDauerschäden wahrscheinlich
© Druckerchannel (DC)

Lautstärke/Schalldruck sind sehr subjektiv empfundene Ereignisse: Ein rauschender Bach kann genauso laut sein wie eine volle Autobahn mit schnell fahrenden Fahrzeugen. Trotzdem wird der Bach im Regelfall als nicht so laut empfunden, weil das Geräusch angenehmer ist.

In einem Arbeitsumfeld kann die Plauderei anderer Mitarbeiter so störend wirken, dass es zu erheblichen Empfindungsstörungen der nicht Beteiligten kommen kann.


DIN-A-Papierformate

Die Größen sind in Deutschland nach DIN 476 eingeteilt. DIN A steht für Drucksachen und Briefbögen, DIN B für Schnellhefter, Versandtaschen und Ordner. DIN C für Umschläge.

Die Formate der DIN-A-Reihe errechnen sich nach folgenden Regeln:

  • Das Seitenverhältnis ist immer 1 zu Wurzel aus 2
  • Als Basisformat gilt A0, das eine Fläche von einem Quadratmeter hat (841 x 1189 mm)
  • Jedes Format ist halb so groß wie das nächste (siehe Bild).
DIN-Papierformate
DIN-ADIN-BDIN-C
DIN-A084,1 x 118,9 cm100 x 141,4 cm91,7 x 129,7 cm
DIN-A159,4 x 84,1 cm70,7 x 100,0 cm64,8 x 91,7 cm
DIN-A242,0 x 59,4 cm50,0 x 70,7 cm45,8 x 64,8 cm
DIN-A329,7 x 42,0 cm35,3 x 50,0 cm32,4 x 45,8 cm
DIN-A421,0 x 29,7 cm25,0 x 35,3 cm22,9 x 32,4 cm
DIN-A514,8 x 21,0 cm17,6 x 25,0 cm16,2 x 22,9 cm
DIN-A610,5 x 14,8 cm12,5 x 17,6 cm11,4 x 16,2 cm
DIN-A77,4 x 10,5 cm8,8 x 12,5 cm8,1 x 11,4 cm
DIN-A85,2 x 7,4 cm6,2 x 8,8 cm5,7 x 8,1 cm
DIN-A93,7 x 5,2 cm4,4 x 6,2 cm4,0 x 5,7 cm
DIN-A102,6 x 3,7 cm3,1 x 4,4 cm2,8 x 4,0 cm
© Druckerchannel (DC)

Die meisten A3-Tintendrucker beherrschen auch das nicht normierte Überformat "A3+" (auch A3 Plus, Super A3 oder Super B genannt). Das ist ein Format, das etwas größer als A3 ist, aber keine normierte Größe hat. Bei Canon, HP und Epson ist das A3+-Papier 32,9 x 48,3 cm groß. ISO hat die Formate "RA" und "SRA" genormt (Raw Format A bzw. Supplementary Raw Format A). Das Format "SRA3" hat eine Größe von 32 x 45 cm und ist damit ebenfalls etwas größer als DIN A3.

DPI, Dots per Inch

Ein Tintendrucker spritzt einzelne Tintentröpfchen auf das Papier. Diese nennt man Dots (Punkte). Die Hersteller geben an, wie viele Punkte ein Tintendrucker auf einem Zoll (engl. Inch) bedrucken kann. Ein Zoll entspricht dabei 2,54 Zentimetern. Die Drucker können zwischen 300 und 1440 dpi ausgeben. Die Hersteller haben jedoch erkannt, daß eine sehr hohe Anzahl an bedruckbaren Punkten nicht das gewünschte Ergebnis bringt. Im Gegenteil: Durch höhere DPI-Zahlen muß der PC dem Drucker viel mehr Daten liefern. Das kostet natürlich viel Zeit. Selbst Epson hat mit seinem Fotodrucker (Stylus Photo) die DPI-Zahl wieder von 1 440 auf 720 dpi gesenkt. Die Hersteller gehen einen anderen Weg: Anstatt möglichst viele Punkte auf eine Fläche zu drucken, kommen mehrere Farben ins Spiel. Neben den Grundfarben Cyan, Magenta und Gelb (siehe "CMY-K") befinden sich in den Tintentanks auch Pastelltöne von Cyan und Magenta. Eine weitere Verbesserung der Druckqualität erreicht man, indem man zwei Tintentröpfchen (etwa Gelb und Magenta) übereinander spritzt. Das ergibt dann ein echtes Grün. Andere Drucker plazieren lediglich Gelb und Magenta so dicht nebeneinander, daß das Auge die beiden Farben als Grün empfindet.

Auch Laserdrucker besitzten eine Auflösung in dpi. Je feiner der Laserstrahl oder die LED-Zeile eines LED-Druckers die Bildtrommel belichten kann, desto höher die Auflösung. Der Standard liegt zwischen 300 und 1200 dpi.

Drop Modulation

siehe Bubblejet

Druckerspeicher

Manche Drucker brauchen Speicher, manche nicht. So reichen den Tintenstrahlern ein paar Kilobyte Eingangspuffer. Grund: Der Tintenstrahler druckt zeilenweise - er empfängt also nicht auf einmal das Gesamte Druckbild, sondern nur die Daten einer Zeile.

Ähnliches gilt für GDI-Laserdrucker, die ebenfalls mit ein paar Kilobyte Speicher auskommen, da sie vom PC die fertig aufbereiteten Druckdaten erhalten.

Anders sieht es bei normalen Laserdruckern aus. Sie empfangen vor dem Ausdruck die komplette Druckseite, die im Speicher des Printers abgelegt wird. Dort wird sie in ein Raster-Image umgewandelt und per Laserstrahl auf die Bildtrommel geschrieben. Je komplexer und umfangreicher die Seite, desto mehr Speicher ist nötig.

Viele Laserdrucker besitzten einen Algorithmus, um die zu druckenden Daten zu komprimieren. Nur der Teil, der gerade bearbeitet wird, ist nicht komprimiert. Dadurch können die "billigen" Laserdrucker auch mit nur einem MByte Speicher Dateien drucken, die wesentlich größer sind.

Beim Laserdruckerkauf sollte man unbedingt darauf achten, daß sich der Drucker bei Bedarf mit Speicher aufrüsten läßt. Dazu sollte der Drucker günstige, handelsüblichen Speicherbaustiene aufnehmen. Viele Druckerhersteller (zum Beispiel Oki) verwenden Speichermodule, die man nur vom Druckerhersteller zu einem Wucherpreis erstehen kann.

Draft-Modus

In diesem Modus druckt der Printer die Dokumente wesentlich schneller aus, indem er die Auflösung vermindert.

Duplexdruck

Duplex = doppelt. Beim Drucker oder Multifunktionsgerät steht "Duplex" für den doppelseitigen Druck. Eine Wendeeinheit dreht das Papier im Drucker um, damit das Gerät das Blatt von beiden Seiten bedrucken kann. Vorsicht: Manche Hersteller schreiben in ihren technischen Daten "Duplex: ja (manuell)". Das heißt, dass der Drucker kein automatisches Wenden des Papiers beherrscht - man muss die Seiten von Hand umdrehen.


Entwicklereinheit I

Als Entwicklereinheit bezeichnet man den Teil, den die Bildtrommel und den Toner enthält. Die meisten Hersteller bauen die Entwicklereinheit so, daß der Toner sich nicht getrennt von der Bildtrommel austauschen läßt. Nachteil: Die teuere Bildtrommel muß jedesmal mit in den Müll, sobald der Toner verbraucht ist. Bei allen Farblasern in diesem Test läßt sich die Bildtrommel getrennt von den vier Tonerkartuschen tauschen. Trotzdem sind die Druckkosten recht hoch, weil wesentlich mehr Verbrauchsmaterialien nötig sind, als bei einem Monochromlaserdrucker.

Entwicklereinheit II

Je nach Definition kann die Entwicklereinheit auch der Teil im Drucker sein, der den Toner mit Hilfe einer Magnetwalze auf die Bildtrommel überträgt

Ethernet

Weit verbreitetes Netzwerkprotokoll, das mit 10 Megabit pro Sekunde arbeitet. Das neuere Fast-Ethernet kommt auf 100 Megabit pro Sekunde.

Face-Down

Gibt der Printer das Papier mit der bedruckten Seite nach unten aus, sind die Blätter bei mehreren Seiten richtig sortiert.

Face-Up

Wirft ein Printer das Papier mit der bedruckten Seite nach oben aus, spricht man von einer Face-Up-Ablage.


Fixiereinheit

Die Fixiereinheit besteht aus zwei Walzen. Während die eine für Hitze sorgt, preßt die andere Walze den Toner in das Papier. Anschließend wird das Papier ausgeworfen. Farblaserdrucker haben eine andere Fixiereinheit als Monochromlaserdrucker. Die Fixiereinheit besteht nicht aus zwei Walzen, sondern aus einem Fixierband, das das Papier auf einer längeren Strecke erhitzt, da auf einer Farbseite wesentlich mehr Toner zu "fixieren" ist.

Flash-Speicher

Einige Drucker lassen sich mit Flash-SIMMs aufrüsten. Die haben gegenüber von normalem Speicher den Vorteil, daß sie die Daten nicht verlieren, wenn man den Drucker ausschaltet. In diesen Flash-SIMMs kann man zum Beispiel Schriften oder Formulare dauerhaft speichern.

Form Feed, FF

Viele Drucker haben einen Button, der Form Feed oder einfach nur FF heißt. Damit kann man ein Blatt Papier, das im Drucker steckt, ausgeben.

GDI-Drucker

Solche Drucker besitzen keine eigene "Intelligenz", um die Druckdaten aufzubereiten. Diese Arbeit übernimmt in diesem Fall der PC und schickt die Daten fertig aufbereitet zum Drucker. Vorteil: Die Drucker können wesentlich günstiger produziert werden, da sie keine eigene CPU und auch keinen eigenen Speicher benötigen. Nachteil: Das Drucktempo ist stark vom verwendeten PC abhängig. Je schneller dieser ist, desto schneller kann der GDI-Drucker die Daten empfangen und ausdrucken.

Weiterer Nachteil: Man benötigt spezielle Treiber vom Hersteller. Stellt der Druckerhersteller die Treiberentwicklung für das Gerät ein, wird es keinen neuen Treiber für ein neues Betriebssysstem geben. Drucker, die mit den ->Druckersprachen ->PCL oder ->Postscript arbeiten, können auch auf Standardtreiber zurückgreifen.

Inch

Siehe Zoll

Inkjet

englisch für Tintendrucker. Siehe Bubblejet

IRQ

Interrupt Request. (Unterbrechnungsanforderung) Mit einem Interrupt kann ein Gerät (zum Beispiel eine Soundkarte) dem PC mitteilen, daß Daten vorliegen, die nun verarbeitet werden können. Auch die parallel Schnittstelle benötigt einen IRQ (meist IRQ 7 für LPT1). Damit kann die Schnittstelle der CPU "Bescheid geben" sobald Daten zum Abruf vorliegen. Anbei finden Sie eine Tabelle, in der alle IRQs aufgelistet sind. Unter "Kommentar" sehen Sie, ob der entsprechende IRQ verfügbar ist oder bereits von einer anderen Komponente belegt.


Kartridge

Das ist der Behälter, in dem sich die Drucktinte befindet. Damit die Tinte nicht aus den Druckdüsen läuft, sorgt entweder eine kleine Blattfeder für einen minimalen Unterdruck in der Tintenkammer. Andere Hersteller verwenden auch einen Schwamm, der die Tinte im Inneren festhält. Aus der Tintenkammer fließt die Tinte zum Druckkopf (siehe "Printhead"), der sie dann auf das Papier spritzt.

KByte

Ein Kilobyte enstprechen 1024 Byte. 1024 KByte ergeben ein Megabyte (MByte). 1024 MByte sind ein GByte und so weiter. Die kleinste Einheit ist ein Bit. Acht Bit ergeben ein Byte.

Koaleszenz

Helle und dunkle Farbflecken beim Tintendruck, die durch ungleichmäßig deckende Farbstoffe verurschacht werden.

Kogation

Die Ablagerung von Rückständen auf dem Widerstand (Heizelement) in den Druckdüsen thermischer Tintendruckköpfe (Lexmark, HP, Canon...). Diese Ablagerungen wirken wie ein Isolator, der die Tröpfchengröße verringert, je stärker diese Ablagerungen werden.

Koronadraht

siehe Ladewalze

Ladewalze

Die Ladewalze steht unter Spannung und sorgt dafür, dass sich das Papier im Drucker positiv auflädt. So zieht es den negativ geladenen Toner von der Bildtrommel regelrecht an sich.

In einigen Druckermodellen kommen noch immer anstatt der Ladewalze ein Koronadraht zum Einsatz. Der liegt jedoch nicht direkt am Papier an. So entsteht in dem Spalt zwischen Draht und Papier eine hohe Spannung, was das giftige Ozon (O3) entstehen lässt. Manche Drucker sind dazu mit speziellen Ozonfiltern ausgestattet.


LED-Drucker

LED steht für Light Emitting Diode (Leuchtdiode). Anstatt einem Laserstrahl sorgen hier die einzelnen Leuchtdioden für die Belichtung der Bildtrommel. Vorteil: Im Drucker steckt weniger Mechanik (keine Lasereinheit, kein Umlenkspiegel), sondern lediglich eine platzsparende LED-Zeile. Nachteil: Da auf eine LED-Zeile nur begrenzt LEDs passen, ist die Auflösung durch die Anzahl der LEDs vorgegeben. Oki setzt diese Technik bei ihren Druckern ein.


Moiré

Moiré (französisch moirer "marmorieren, wellig aussehen") kann bei der Überlagerung von Rastern oder Linien entstehen. Das geht meistens mit der Entstehung neuer (ungewollter) Linien einher.

Moiré tritt zum Beispiel beim Scannen von Bildern auf, deren Strukturen sich gleichmäßig wiederholen (karierte Krawatten, Jacken, bereits gerasterte Bilder).

(Genauer: Moiré tritt auf, wenn sich gleichmäßig wiederholende Strukturen mit Frequenzen abgetastet werden, die niedriger sind als die doppelte Frequenz der Strukturen).

Monochrom

(Mono=einzeln, Chroma=Farbe). Ein Monochromdrucker ist also ein Printer, der nur eine Farbe ausgeben kann. Gleiches gilt für Monochrom-Monitore, die nur eine Farbe anzeigen können, wie etwa Grün oder Bernstein.


Ölroller

Manche Farblaser brauchen im Gegensatz zu Monochromlasern ein Silikonöl, das die Fixiereinheit leicht benetzt. Grund ist einmal die größere Menge an Toner, die bei einem Farblaser aufgetragen wird und zum anderen die abgeänderte Fixiereinheit gegenüber einem Monochromlaser. Damit die einzelnen Schichten Toner korrekt auf dem Blatt fixiert werden, muss Toner und Papier länger erhitzt werden. Dazu kommt ein Metallband zum Einsatz, das das Papier auf einer Strecke von ein paar Zentimetern erhitzt, anstatt nur punktuell wie beim S/W-Laser.

Moderne Farblaser benötigen aufgrund ihrer neuen Tonerzusammensetzung kein Silikonöl mehr. In den Tonerpartikeln befinden sich unter anderem Wachse, die das Silikonöl überflüssig machen.

PCL

Eine Druckersprache von Hewlett-Packard. PCL steht für Printer Command Language und hat sich als Standard-Druckersprache durchgesetzt. Jeder aktuelle Laserdrucker ist mit PCL4, 5 oder 6 ausgestattet. Besitzt ein Drucker sowohl PCL als auch PostScript, müssen zwei verschiedene Druckertreiber installiert werden.

PDF / PDF-Direktdruck

PDF steht für "Portable Document Format". Es ist von Adobe entwickelt und basiert auf Postscript. Dabei handelt es sich um ein Dateiformat, das plattformunabghängig arbeitet. Um PDF-Dateien anzuzeigen, benötigt man den kostenloasen Adobe Acrobat Reader. Um selber PDF-Dateien anzulegen oder zu bearbeiten, ist Adobe Acrobat nötig.

Verfügt ein Drucker über die Funktion PDF-Direktdruck (PDF-Directprint), kann dieser PDF-Dateien ohne Umweg über den Druckertreiber ausgeben. Das ist dann sinnvoll, wenn ein Gerät regelmäßig größere Mengen dieser Dateien ausgeben soll. Das reduziert sowohl die Spooling-Zeit am PC als auch den Bandbreitenbedarf im Netzwerk.


Pictbridge

Herstellerübergreifender Standard für den Direktdruck, bei dem Sie eine pictbridgekompatible Kamera mit dem Drucker verbinden und Bilder ohne Umweg über den PC ausdrucken können. Die meisten aktuellen Digitalkameras und viele Druckermodelle sind bereits mit einer Pictbridge-Schnittstelle ausgestattet.


Pigmentierte Tinte

Die flüssige Tinte besteht zusätzlich aus winzigen, festen Partikeln. Diese sorgen dafür, daß der flüssige Bestandteil der Tinte nicht so stark ins Papier aufgesogen wird. Das Druckergebnis auf Normalpapier kann dadurch erheblich besser ausfallen.


Polygonspiegel

Damit die Laserdiode im Drucker die gesamte Länge der Bildtrommel belichten kann, kommt ein rotierender Spiegel zum Einsatz.

PostScript

Druckersprache von Adobe. Hat sich als Standard durchgesetzt und kommt vor allem bei DTP (Desktop Publishing) zum Einsatz.

PPM, Pages per Minute, Seiten pro Minute

Dieser Wert gibt an, wie viele Seiten ein Drucker pro Minute ausgeben kann. Die Werte der Hersteller sind jedoch mit Vorsicht zu genießen, da sie stark von dem abweichen, was man mit ihnen in der Praxis erreicht. In unseren Druckertests sehen Sie deutlich, was die Printer wirklich leisten.

P-Pop: Wie aus Normalpapier Spezialpapier wird

Mit dem BJC-7000 stellte Canon die P-Pop-Technologie vor, die es ermöglichen soll, auf nahezu jedem Medium zu drucken. Ermöglicht wird dies durch eine spezielle Flüssigkeit, die sich neben der schwarzen Tinten im Tintentank befindet und kurz vor dem eigentlichen Tintenstrahl auf das Papier gespritzt wird. Diese Flüssigkeit gibt der nachfolgenden Tinten eine hervorragende Grundlage, selbst wenn grobes Recycling-Papier, Karton oder sonstige schwer zu bedruckende Materialien im Printer liegen. Auch Canons BJC 7100 beherrscht diese Technik. Mittlerweile ist Canon von der P-Pop-Technik wieder abgekommen.


Printhead

In den Druckköpfen der Tintendrucker steckt eine erstaunliche Technik. Die beiden Hersteller-Hewlett Packard und Canon entwickelten unabhängig voneinander zur gleichen Zeit an der gleichen Technik, die sich heute Inkjet und Bubblejet nennt. Andere Hersteller - wie etwa Lexmark oder Olivetti - haben diese Technik übernommen. Eine weitere Möglichkeit, den Tintentropfen aus dem Druckkopf zu schleudern, ist die Piezo-Technik, die Epson verwendet.

Proof

(Prüfen), letzter Ausdruck vor der Produktion, mit dem sich Fehler nochmals erkennen lassen.

Proportionalschrift

Ein Zeichen einer Proportionalschrift nimmt so viel Platz in Anspruch, wie das jeweilige Zeichen breit ist. Im Wort wie belegt das "w" mehr Platz als das "i". In einer nicht-Proportionalschrift belegt jedes Zeichen gleich viel Platz. Die Schrift, die Sie hier lesen, ist eine Proportionalschrift.


Piezoelektrisch

Epson verwendet die Piezo-Technik für ihre Drucker, die mit Piezo-Kristallen arbeiten. Die haben die Eigenschaft, daß sie sich verformen, sobald man elektrische Spannung anlegt. Gibt der Drucker Spannung an den Kristall, dehnt er sich schlagartig aus und zieht sich sofort wieder zusammen. Der Kristall drückt dabei gegen eine flexible Membran, die die Tinte aus der Düse schleudert.Der große Vorteil der Piezo-Technik liegt darin, daß die Druckköpfe nicht verschleißen. Laut Epson können sie während des gesamten Druckerlebens im Printer bleiben. Der User braucht also nur die Tintenkartuschen zu wechseln. Allerdings ist der Piezodruckkopf recht teuer. Sollten die Düsen einmal defekt sein, ist ein Austausch des Druckkopfs mit hohen Kosten verbunden.


Rasterung

Ein Laserdrucker besitzt lediglich schwarzen Toner - er kann also nur schwarz drucken. Um aber dennoch graue Flächen ausdrucken zu können, muss der Laserdrucker "rastern". Dazu bedient sich der Drucker eines Tricks: In einer Matrix setzt der Drucker verschieden große Druckpunkte - dazwischen ist das Weiß des Papiers sichtbar. Das menschliche Auge erkennt dies - ohne Lupe betrachtet - als graue Fläche.

Residente Schriften

Im Drucker können bereits Schriften gespeichert sein. Wird ein Dokument gedruckt, das diese Schriften verwendet, muß der Treiber diese nicht zum Drucker schicken. Benutzt Ihre Firma eine besondere Schriftart, können Sie diese mittels eines Flash-Speichers im Drucker permanent speichern.

RGB

Bezeichnet die drei Grundfarben Rot, Grün und Blau zur additiven Farbmischung, die bei Monitoren und Scannern zur Anwendung kommt. Siehe auch CMY-K.

Schnittstellen

Die verschiedenen Anschlußmöglichkeiten eines Druckers (Parallelport, Seriellport, Ethernet, USB...) werden unter dem Begriff Schnittstelle zusammengefaßt.

Seitendrucker

Ein Laserdrucker baut eine Seite im Drucker erst vollständig auf, bevor er sie ausgibt. Im Gegensatz dazu gibt es den Zeilendrucker (fast alle Tintendrucker), die die Daten zeilenweise zu Papier bringen. Der Vorteil liegt in einem wesentlich geringeren Speicherbedarf.


Serifen

Kleine abschließende Striche an Buchstaben, die die Lesbarkeit erhöhen und das Schriftbild verschönern sollen. Die Schriftart "Arial" besitzt beispielsweise keine Serifen (im Bild oben). Die Schriftart Book Antiqua dagegen ist eine Serifenschrift (im Bild unten).

SSID

SSID ist die Abkürzung für Service Set Identifier. Dahinter steckt ein frei wählbarer Name für das Funknetzwerk (Wlan). Es ist quasi der Name des Wlan-Routers. Der Name darf bis zu 32 Zeichen lang sein. Installieren Sie zum Beispiel einen Wlan-fähigen Drucker, sucht das Gerät nach der SSID und zeigt diese an.

Substraktive Farbe

Farben, die aus den Grundfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz gemischt werden (beim Druck).

Token-Ring

Dieses Netzwerkprotokoll kommt vor allem bei Großrechneranlagen zum Einsatz. Die Übertragungsgeschwindigkeit liegt bei 16 Megabit pro Sekunde. Zur Verkabelung dienen verdrillte Kupferkabel.


Toner

Der Toner besteht aus einer Mischung aus Ruß, Eisen und Harz. Der Ruß sorgt für die "Farbe" beim Druck. Ohne die winzigen Eisenpartikel würde der Toner nicht an der elektrisch geladenen Bildtrommel haften. Das Harz sorgt dafür, daß der Toner auf dem Blatt unter Einwirkung von Hitze und Druck fixiert wird. Bei den Kyocera-Druckern sind zusätzlich noch winzige Keramik-Partikel im Toner, die die Bildtrommel beim Druck polieren und damit sauber halten. Die Bildtrommel der Kyocera-Drucker ist aus einem sehr harten Material und soll laut Hersteller während des gesamten Druckerlebens nicht ausgewechselt werden müssen.


Transferband-Einheit

Um die vier verschiedenenfarbigen Toner bei Farblasern auf das Papier zu bekommen, bedienen sich die Druckerhersteller eines Tricks: Der Toner wird in vier Schritten (Cyan, Magenta, Gelb, Schwarz) zuerst auf ein Transferband übertragen. Das dort befindliche Bild wird anschließend aufs Papier übertragen. Der Vorgang ist nötig, weil sonst das Papier mehrmals die Bildtrommel passieren müßte, was sich negativ auf die Bildqualität auswirken würde.

Mittlerweile arbeiten die meisten modernen Farblaser allerdings mit der Inline-Technik, die den Toner entweder direkt aufs Papier überträgt oder über ein Übertragungsband.

Umlenkspiegel

Dieser reflektiert den Laserstrahl auf die Bildtrommel (siehe Polygonspiegel).

USB

Nachdem sich USB (Universal Serial Bus) sowohl beim IBM-kompatiblen PC als auch beim Mac durchsetzen konnte, sind nun auch immer mehr Drucker mit der USB-Schnittstelle ausgestattet. Einen Geschwindigkeitsvorteil beim Drucken ergibt sich dabei nicht, weil der eigentliche Druck noch immer länger dauert, als die Übertragung der Daten über die Parallel- oder USB-Schnittstelle.

Zoll (Inch)

Maßeinheit, entspricht 2,54 Zentimetern

Zeichensatz (Code Page)

In einem Zeichensatz ist festgelegt, welche Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichen in einer Schriftart enthalten sind.

06.11.15 09:48 (letzte Änderung)

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