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Epson Workforce WF-7015, WF-7515 und WF-7525: Epson setzt im Büro auf Tinte und A3

von Florian Ermer

Epson setzt künftig auf A3-Geräte fürs Büro und stellt zwei Multifunktionsgeräte und einen Drucker vor. Die Preise der Neuvorstellungen reichen von rund 230 bis etwa 400 Euro.

Hinweis: Für mindestens einen erwähnten Drucker ist der ausführliche Testbericht "Darf's ein bisschen mehr sein?" verfügbar.
Hinweis: Für mindestens einen erwähnten Drucker ist ein Nachfolger "Epson Workforce WF-36er WF-71er und WF-76er-Serie" verfügbar.

Bislang gab es nur von Brother A3-Tintenmultifunktionsgeräte. Ein HP gesellte sich dazu, der aber nur einen A4-Scanner hat. Nun mischt auch Epson mit zwei A3-Alleskönnern in diesen Bereich mit.

Epson verwendet mit der Bezeichnung Workforce WF neue Namen, die künftig anstelle von Stylus Office auch bei den A4-Modellen die einfacheren Büro-AIOs kennzeichnen. Die neuen Geräte hören auf die Namen Workforce WF-7515 und WF-7525, kosten etwa 330 respektive 400 Euro und sollen ab Januar verfügbar sein.

Anders als bei den vor wenigen Monaten vorgestellten Workforce-Pro-Geräten, verzichtet Epson bei den einfacheren Workforce-Geräten auf ein Namensanhängsel, das die wichtigsten Merkmale beschreibt, wie beispielsweise das DWF (Duplex, Wlan, Fax) beim Workforce Pro WP-4535 DWF.

Optisch erinnern die beiden A3-Multifunktionsgeräte an das A4-AIO Stylus Office BX635FWD. Und auch unter der Haube gibt es viele Ähnlichkeiten.

Der Workforce WF-7515 kommt zum Kampfpreis für 330 Euro in den Markt, beherrscht den Druck bis zum Format A3+ und scannt A3-Vorlagen auch über den automatischen Dokumenteneinzug. Zur Standardausstattung zählen eine USB-Schnittstelle, Netzwerkfunktionen via Ethernet und Wlan, ein Kartenleser (alle gängigen Formate) und ein Fax.

Das A4-Drucktempo liegt bei ordentlichen 8,4 Farb- und 15 S/W-Seiten pro Minute. Abstriche muss man jedoch bei der Papierverarbeitung in Kauf nehmen. Das günstige Modell kommt lediglich mit einer Kassette für 250 Blatt daher. Folglich muss man immer das Papier wechseln, je nachdem ob man im A3- oder im A4-Format drucken will.

Deutlich komfortabler hat Epson die Papierverarbeitung beim Workforce WF-7525 gelöst. Für lediglich 70 Euro Aufpreis zum WF-7515 gibt es eine zweite Papierkassette, einen Duplexer und einen automatischen Dokumenteneinzug. Allerdings funktioniert das automatische Papierwenden nur bis zum A4-Format. Die anderen Daten sind weitgehend mit dem preisgünstigeren Geschwistermodell identisch.

Technische Daten
Epson Workforce WF-7515Epson Workforce WF-7525
Preis (UVP, ca.)330 Euro400 Euro
ISO-Drucktempo S/W / Farbe15 / 8,4 ipm15 / 8,2 ipm
Papierkapazität250 Blatt500 Blatt (2 Kassetten)
KartenleserCF, SD, MS, XD
Display2,4 Zoll
Duplexerneinja (nur bis A4)
Fax / DADFja / nein nur ADFja / ja
SchnittstellenUSB, Lan, Wlan
DruckkopfPermanentdruckkopf mit 384 (Schwarz) + 3x128 (Farbe) Düsen
Patronensystem4 Einzelpatronen mit Durabrite Pigmenttinte Größe XL (T130x)
sämtliche Datenanzeigen
© Druckerchannel

Epson Workforce WF-7015

Ebenfalls neu ist der A3+ Drucker Workforce WF-7015 der den Stylus Office B1100 ablöst. Er basiert auf dem Multifunktionsgerät Workforce WF-7525 und hat daher ebenfalls zwei Papierkassetten und einen Duplexer (bis A4) für den automatischen, beidseitigen Druck.

Der Neuling ist für rund 230 Euro ebenfalls ab Januar verfügbar, so Epson.

Epson Connect: Ab in die Wolke

Bei den beiden Multifunktionsgeräten ist "Epson Connect" mit an Bord, dem WF-7015 fehlt diese Funktion. Dazu zählen eine Emailadresse, über die die Geräte auch von unterwegs erreichbar sind, sowie Druckmöglichkeiten der proprietären Dienste "Airprint" von Apple und "Google Cloud Printing".

Verbrauchsmaterialien und Druckkosten

Die drei Epson-Workforce-Drucker arbeiten mit vier einzelnen Tintenpatronen, die auch in den Stylus-Office-Geräten zum Einsatz kommen (T129x und T130x). Zum Lieferumfang gehören bei allen Geräten die L-Patronen (T129x), die nicht voll befüllt sind. Zum Nachkaufen gibt es auch voll befüllte "XL"-Patronen (T130x), die für moderate Druckkosten sorgen, aber bis zu 20 Prozent oberhalb der Konkurrenzmodelle liegen.

Druckkostenanalyse 03/2026*1
Seitenpreis mit
'ISO-Farbdokument'*2 (15.000 Seiten)
  
Canon Pixma iX7000 (Drucker)
 
 
9,2 ct
Brother MFC-J6910DW (AIO)
 
 
9,8 ct
Epson Workforce WF-7015 (Drucker)
 
 
11,2 ct
Epson Workforce WF-7515 / WF-7525 (AIO)
 
 
11,2 ct
Canon Pixma iX6550 (Drucker)
 
 
14,7 ct
HP Officejet 7000 E809a (Drucker)
 
15,9 ct
HP Officejet 7500A E910a (AIO)
 
15,9 ct
© Druckerchannel

*1
Diese Tabelle wird automatisch aktualisiert.

Preise

Alle Preise sind Preisempfehlungen der Hersteller (UVP).

Kosten & Starterreichweite

In die Druckkosten kalkulieren wir anteilig verbrauchte Materialien auch nur anteilig hinein. Weiterhin berücksichtigt Druckerchannel die Starterreichweiten - diese werden vom Druckvolumen abgezogen und reduzieren somit die durchschnittlichen Seitenkosten.

*2
ISO-Farbdokument (ISO/IEC 24712): A4-Farbdokument (fünfseitig) auf Normalpapier in Standardqualität.
Dieser Artikel wurde ohne generative KI erstellt.
23.05.12 16:41 (letzte Änderung)
Technische Daten

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