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Lexmark C522n und C524n: Die Ausstattung I

Papiermanagement

Die netzwerkfähigen n-Versionen empfehlen sich auch für Arbeitsgruppen, allerdings ist der Papiervorrat ohne zusätzliche Papierkassette nur mäßig: Der C522n fasst 250 Blatt und ein Blatt im Mehrzweckfach, die C524er-Serie bringt es auf 250 Blatt und 100 Blatt im Mehrzweckfach.

Letzteres ist praktisch in das mitgelieferte Papierfach eingebaut. Lexmark empfiehlt für dieses Fach ein maximales Papiergewicht von 203 Gramm.

Eine zusätzliche Papierkassette für 500 Blatt kostet etwa 250 Euro und ist für beide Modellreihen gleich. Insgesamt beträgt der Papiervorrat dann 750 Blatt bei der C524er-Serie und 650 Blatt beim C522n.

Das Einlegen von Papier in die Kassette ist nur dann ist einfach, wenn man das Fach ganz heraus nimmt. Dazu ist ausreichend Platz neben dem Drucker erforderlich. Wer es mit zu viel Papier versucht, bekommt es vom Papierfach beim Schließen der Kassette wieder heraus geschoben.

Zu viel Papier legt man leicht ein, weil eine deutliche Begrenzung der Papierhöhe fehlt.


Die Papierkassette ragt beim Druck von A4-Seiten hinten knapp sieben Zentimeter aus den Druckern heraus und ist dort nicht abgedeckt, eine nicht optimale Lösung.

Das Herausnehmen von Papier ist schwierig, weil Eingriffsmulden für die Finger fehlen. Dann hilft nichts anderes, als dazu die Papierkassette wieder ganz aus dem Drucker zu nehmen.

Beim manuellen beidseitigen Druck, bei dem man die Dokumente mit der Hand umdreht, passen weniger als 250 Blatt in die Papierkassette, weil sich die Blätter zwar nur wenig aber merklich wellen und damit mehr Platz (Höhe) benötigen.


Unordnung am Ende

Die Papierablage hat laut Hersteller Platz für 250 Blatt, beim Test sind es regelmäßig mehr als 280. Die liegen bei 250 Blatt noch recht ordentlich und glatt übereinander, danach geht es durcheinander zu, entweder, bis die Blätter vom Drucker fallen oder bis zum Abbruch des Druckauftrags mit der Fehlermeldung: "Papier aus Standardablage entfernen".

Beide Grundmodelle beherrschen nur den manuellen Duplexdruck (Seiten mit der Hand umdrehen). Die Geräte mit dem d im Namen machen das automatisch mit einem maximalen Papiergewicht von 120 Gramm.


Bedienfeld

Das Bedienfeld ist groß und übersichtlich gestaltet. Sein vierzeiliges Display ist nicht hintergrundbeleuchtet aber gut ablesbar.

Die Menüstruktur ist einfach und verständlich. Als Hilfe für Druckerneulinge liefern die Drucker im Display eine kleine Graustufen-Diaschau, um Probleme, wie zum Beispiel einen Papierstau zu beheben. Das erspart den Blick ins Handbuch, das nur auf CD vorliegt.

Ausstattung / Technische Daten Herstellerangaben
Lexmark C522nLexmark C524Lexmark C524n / dn / dtn
Drucktempo S-W/ Farbe19/19 Seiten pro Minute
Arbeitsspeicher mitgeliefert / max.128 / 640 MByte64 MByte / 576 MByte128 MByte / 640 MByte
Prozessor312 MHz437 MHz500 MHz
Netzwerkfähig / Optionja / entfälltnein / neinja / entfällt
Automatischer Duplexdruck / Optionnein / neinja / entfällt
DruckersprachenPCL 5e, PCL 6, PS 3
Papierkassetten / Fassungsvermögen2/1 und 250 Blatt2/100 und 250 Blatt2/100 und 250 Blatt
Zusätzliche Papierkassette 500 Blatt1 optional1 optional / bei C524dtn im Lieferumfang
Papierausgabe250 Blatt
BetriebssystemeWindows 98, Me, NT 4.0, 2000, XP, Server 2003, Mac OS 9.2; Novell, Linux (verschiedene Versionen)
AnschlüsseUSB 2.0 Hi,
Netzwerk
USB 2.0USB 2.0 Hi,
Netzwerk
GarantieEin Jahr Vor-Ort-Service
© Druckerchannel (DC)

Inline ist sonst leiser

Beide Testgeräte sind Inline-Drucker. Das Labor ist gewohnt, dass nur Revolverdrucker zu den Krachmachern gehören. Besonders beim Einsatz direkt am Arbeitsplatz empfehlen sich nämlich Geräte mit Inline-Technik, weil sie im Regelfall etwas leiser als Drucker mit Revolvertechnik arbeiten.

Nicht so die getesteten Lexmark-Drucker. Sie produzieren ein Dauergeräusch, das Lärmempfindliche in der Konzentration stören kann. Für häufiges Drucken ist ein Platz fern vom Arbeitsplatz zu empfehlen.

Mehr zur Drucktechnik im Know-How-Artikel Revolver oder Inline.


Schnittstellen

Die Schnittstellen sind leicht zugänglich, sie befinden sich an der Seite der Geräte. Im Bild rechts, oben: High-Speed USB 2.0, unten (bei allen n-Modellen) die Netzwerkbuchse.

Der Ein- und Ausschalter ist etwas umständlich an der Geräterückseite erreichbar.

Klicken Sie die Bilder an, um sie jeweils in Originalgröße zu sehen.

Kosten kontrollieren

Zielgruppe für den C522n und den 524n sind kleine Unternehmen, die die Kontrolle über die Druckkosten behalten wollen. Dazu bieten diese Drucker eine Vielzahl von Einstellmöglichkeiten, die auf Seite 5 und in den Spartipps auf Seite 11 beschrieben sind.

Treiber installieren

Die Treiberinstallation, ob USB oder Netzwerk, ist denkbar einfach. Auch das Treibermenü ist sehr übersichtlich gestaltet und selbst für Neulinge im Umgang mit Druckern leicht zu verstehen. Man merkt, dass sich Lexmark Mühe gegeben hat, bedienungsfreundliche Geräte zu entwickeln.

Das zeigt sich auch an vielen pfiffigen Einfällen zur Vereinfachung der Druckerhandhabung, die auf den folgenden Seiten beschrieben sind.

11.04.06 21:52 (letzte Änderung)
1Farblaser mit Sparpotenzial
2Die Ausstattung I
3Die Ausstattung II
4Verbrauchsmaterialien
5Die Druckkosten
6Druckqualität und -tempo: Fotodruck
7Druckqualität und -tempo: Grafikdruck
8Duplexdruck-Genauigkeit
9Druckqualität und -tempo: Textdruck
10Gelbe Punkte auch bei Lexmark
11Spartipps beim Einsatz der Lexmark-Drucker
Technische Daten & Testergebnisse

107 Wertungen

 
1
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