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Vergleichstest Farblaser-Kombigeräte: Multifunktionale Farblaser-Alleskönner

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Update: Zu diesem Vergleichstest der multifunktionalen Farblaserdrucker von Epson, Oki, HP, Brother und Konica-Minolta gesellt sich nun auch der Samsung CLX-2160N dazu.


Samsung CLX-2160N

Der Samsung CLX-2160 basiert auf dem Farblaser Samsung CLP-300. Neben der N-Version des Multifunktionsgerätes gibt's auch eine Version ohne Netzwerk. Das Besondere an dem Gerät ist die sehr kompakte Bauweise. Allerdings hat Samsung an der Ausstattung gespart - da bekommt man bei anderen Testkandidaten mehr fürs Geld. Allerdings ist der Samsung-Alleskönner auch mit Abstand das günstigste Gerät im Test.

Samsung CLX-2160N: Die wichtigsten Vor- und Nachteile
ProContra
->sehr kompakte Bauweisekein manueller Einzug vorhanden
->einfache BedienungDruckkosten zu hoch
->sehr günstiger PreisCIS-Scanner
->keine automatische Dokumentzuführung (ADF)
->kein Faxgerät
© Druckerchannel (DC)


Brother MFC-9420CN

Der Brother MFC-9420CN basiert auf dem Farblaser Brother HL-2700CN. Neben der CN-Version des Multifunktionsgerätes gibt's noch eine CNLT-Version mit einer zweiten Papierkassette und mehr Speicher.

Im Vergleich zu den anderen Testkandidaten gibt's von Brother Tonerkartuschen mit richtig hoher Reichweite. Satte 10.000 Seiten hält die S/W-Kartusche, die Farbpatronen halten 6.600 Seiten. Die Kartuschen im Lieferumfang kommen jedoch mit nur halber Füllmenge. Trotz der hohen Füllmengen ist der Brother beim Textdruck mit 2,9 Cent pro Textseite fast doppelt so teuer wie der Epson. Auch beim Farbdruck ist er etwas zu teuer - da sind HP und Epson günstiger.

Der große Vorteil des Brother-Gerätes ist die vorbildlich einfache Bedienung und die zentrale Steuerung über nur eine Software - Epson liefert zusammengestückelte Software und die Bedienung am Gerät ist gewöhnungsbedürftig.

GUT: Der Brother ist vor allem beim Textdruck richtig flott (siehe aber auch Seite 20). Installation und Bedienung sind vorbildlich einfach. Der Brother eignet sich gut fürs kleine Büro.

Brother MFC-9420CN: Die wichtigsten Vor- und Nachteile
ProContra
->kompakte Bauweisekein manueller Einzug vorhanden
->vorbildlich einfache BedienungDruckkosten etwas zu hoch
->automatische Dokumentzuführung (ADF)CIS-Scanner*1
->Faxgerät integriertlaute Lüfter- und Druckgeräusche
->hohes Drucktempo
->geringer Platzbedarf
->sehr einfache Netzwerkinstallation
© Druckerchannel (DC)


Epson Aculaser CX11NF

Epson hat den erfolgreichen Epson Aculaser C1100, den Druckerchannel im April 2005 ausführlich getestet hat, zum Multifunktionstgerät aufgerüstet. Er ist in zwei Versionen erhältlich: Mit Fax und automatischer Papierzuführung (ADF) am Scanner (CX11NF) und ohne Fax und ADF (CX11N).

Eine Netzwerkschnittstelle ist bei beiden Versionen serienmäßig an Bord. Druckerchannel testet den besser ausgestatteten CX11NF. Weil der Epson-All-in-One mit der Revolver-Technik arbeitet, rattert es beim Druck etwas. Zudem ist konstruktionsbedingt der Unterschied zwischen S/W- und Farbdrucktempo recht hoch: Bis zu 25 Seiten pro Minute (ppm) beim Textdruck und lediglich fünf Seiten pro Minute beim Farbdruck.

Platz 2: Beste Druckqualität, günstige Druckkosten, gute Ausstattung und ein ordentliches Drucktempo bringen den Epson Aculaser CX11NF auf Platz 2. Die Bedienung könnte etwas einfacher sein.

Epson Aculaser CX11NF: Die wichtigsten Vor- und Nachteile
ProContra
->kompaktes DesignBedienung recht umständlich
->automatische Dokumentzuführung (ADF)arbeitet etwas laut
->Faxgerät integriertkein manueller Einzug vorhanden
->sehr geringe DruckkostenTonertausch nicht ohne Tonerstaub
->hohes Drucktempodurch Revolvertechnik langsam beim Farbdruck
->geringer Platzbedarf
->beste Fotodruck- und Kopierqualität
->sehr gute Scanqualität
© Druckerchannel (DC)


HP Color Laserjet 2840 AIO

HPs neues Multifunktionsgerät basiert auf dem Druckwerk des Color Laserjet 2500, den Druckerchannel ebenfalls ausgiebig getestet hat. Das All-in-One gibt's wie bei Epson mit (2840) und ohne Fax (2820) - im Test ist der 2840 vertreten. HP bietet einen Speicherkartenleser, der bei vielen Tintendruckern bereits Standard ist. Damit lassen sich Bilder direkt drucken - auch die Funktion des Index-Drucks ist interessant. Wer den 2840 über USB anschließt, bekommt zudem unter Windows den Speicherkartenleser als Wechseldatenträger angezeigt. Es lassen sich Daten von der Speicherkarte direkt auf den PC kopieren oder umgekehrt.


Auch im HP Color Laserjet 2840 arbeitet die Revolver-Technik - das macht das Multifunktionsgerät beim Farbdruck langsam und laut. Störend ist die Tatsache, dass sich der 2840 auch dann kalibriert, wenn er gar nicht druckt. Bei konzentrierter Arbeit kann man schon ordentlich erschrecken, wenn der HP plötzlich losrattert.

Eine Netzwerkschnittstelle und USB sind serienmäßig integriert. Das Drucktempo liegt bei 19 Text- und recht gemächlichen vier Farbseiten pro Minute.

Platz 4: HP bietet eine gute Ausstattung und einen Speicherkartenleser. Leichte Abstriche gibt es bei der Druckqualität und dem Drucktempo. Trotzdem ist der HP 2840 AIO empfehlenswert und erhält die Note Gut.

HP Color Laserjet 2840 AIO: Die wichtigsten Vor- und Nachteile
ProContra
->geringer Platzbedarfarbeitet recht laut
->automatische Dokumentzuführung (ADF)kalibriert sich automatisch (laut)
->Speicherkartenleserdurch Revolvertechnik langsam beim Farbdruck
->sehr einfache Bedienung über das Menüetwas umständlicher Tonerwechsel
->günstige Druckkostengemächlich arbeitender Scanner
->integriertes Fax
© Druckerchannel (DC)


Konica Minolta Magicolor 2480MF

Der Konica Minolta Magicolor 2480MF arbeitet wie der Epson und der HP mit der Revolvertechnik und rattert im Betrieb daher recht laut. Das Farblaser-Multifunktionsgerät basiert auf dem Konica Minolta Magicolor 2400w. Ein Faxgerät, wie es HP, Epson und Brother in diesem Test bieten, gibt's im Magicolor 2480MF nicht.

Als Schnittstelle ist lediglich USB vorhanden. Die Integration ins Netzwerk ist nur über eine externe Netzwerkbox möglich. Dafür kann man vorne direkt eine Digicam anschließen und die Bilder von der Kamera mittels des Pictbridge-Standards ausdrucken.

Platz 6: Wem eine einfache Ausstattung genügt und wer kein Faxgerät braucht, der bekommt mit dem Konica Minolta 2480MF ein sehr günstiges Multifunktionsgerät auf Farblaserbasis.

Konica Minolta Magicolor 2480MF: Die wichtigsten Vor- und Nachteile
ProContra
->automatische Dokumentzuführung (ADF)druckt recht laut
->Direktdruck von der Digicam (Pictbridge)durch Revolvertechnik langsam beim Farbdruck
->günstige Hardwarekostenkeine Netzwerkkarte möglich
->kein Faxgerät integriert
->Druckkosten etwas zu hoch
© Druckerchannel (DC)


Konica Minolta Magicolor 2490MF

Jetzt auch mit Fax: Neben dem 2480MF hat Konica Minolta nun auch ein Gerät mit Fax im Portfolio, das Magicolor 2490MF heißt. Es bringt ein Faxgerät mit. Eine Netzwerkschnittstelle ist serienmäßig integriert, die Speicherausstattung ist besser und der 2940MF bekommt mehr Startertoner. Konica Minolta liefert zumindest beim schwarzen Toner eine volle Patrone mit. Zudem lässt sich der Neue mit einer Duplexeinheit nachrüsten.

Unterschiede
Magicolor 2480MFMagicolor 2490MF
Faxneinja, 33,6 KBit
SchnittstellenUSB 2.0 / PictbridgeEthernet / USB 2.0 / Pictbridge
Speicher96 MByte128 MByte
Duplexerneinoptional
StartertonerSchwarz: 1.500 Seiten
Cyan: 1.500 Seiten
Magenta: 1.500 Seiten
Gelb: 1.500 Seiten
Schwarz: 4.500 Seiten
Cyan: 1.500 Seiten
Magenta: 1.500 Seiten
Gelb: 1.500 Seiten
© Druckerchannel (DC)

Platz 3: Den Magicolor 2490MF hat Konica Minolta ordentlich aufgerüstet - mit Fax, ADF und Duplexoption eignet er sich gut fürs kleine Büro.

Konica Minolta Magicolor 2490MF: Die wichtigsten Vor- und Nachteile
ProContra
->automatische Dokumentzuführung (ADF)druckt recht laut
->Direktdruck von der Digicam (Pictbridge)durch Revolvertechnik langsam beim Farbdruck
->günstige HardwarekostenDruckkosten etwas zu hoch
->integriertes Fax
->Netzwerkanschluss
© Druckerchannel (DC)


Oki C3530 MFP

NEU: Drei neue Multifunktionsgeräte stellte Oki im Februar 2007 vor. Eines davon, den Oki C3530 MFP, nimmt Druckerchannel in den großen Vergleichstest "Farblaser-Multifunktionsgeräte" auf. Es hat einige Verbesserungen gegenüber dem Vorgängermodell Oki C5510 MFP erfahren. Es ist ebenfalls in diesem Test vertreten (siehe unten).

Beim Vorgänger musst man den Scanner noch umständlich auf den Drucker montieren und verkabeln. Die neuen Modelle kommen nun aus einem Guss und lassen sich über ein großes übersichtliches Display einfach bedienen.

Scannen übers Netzwerk ist nun möglich - die gescannten Daten kann der C3530 MFP in einen Netzwerkordner legen oder per Mail versenden - das ist praktisch, wenn mehrere Personen in einem Büro den Scanner verwenden wollen. Scannen per TWAIN-Treiber geht indes nur dort, wo der Drucker lokal per USB-Kabel mit dem PC verbunden ist.

Platz 1: Der neue Oki C3530 MFP ist klein, schnell, druckt sauber und ist im Unterhalt günstig. Die Bedienung ist einfach und auch ein Fax ist integriert. Wer darauf verzichten will, kann zum kleineren C3520 MFP greifen. Einziges Manko der neuen Geräte: Der Startertoner hat eine Füllung für nur 500 Seiten. Schnell ist ein neuer Satz Toner fällig - den hat Oki aber so preiswert gemacht, dass die Seitenkosten sehr günstig ausfallen (siehe Seite 11 in diesem Test).

Oki C3530 MFP: Die wichtigsten Vor- und Nachteile
ProContra
->günstige Druckkostensehr kleine Startertoner
->druckt leiseLüfter läuft lange und laut
->hohes Farbdrucktempo durch Inline-Technik
->automatische Dokumentzuführung (ADF)
->Netzwerkscannen möglich
->einfache Bedienung mit großem Display
© Druckerchannel (DC)


Oki C5510 MFP

Nur das Oki-Mulitfunktionsgerät arbeitet nicht mit der Revolver- sondern der Inline-Technik. Das wirkt sich vor allem auf die Geräuschentwicklung aus - es rattert nicht wie beim Farbdruck. Zudem bietet der Oki das höchste Farbdrucktempo: Bis zu zwölf Seiten (ppm) verspricht Oki mit dem C5510 MFP - beim S/W-Textdruck sollen es bis zu 20 ppm sein.

Während die Drucker-Scanner-Kombinationen bei Epson und HP aus einem Guss kommen, wird der Scanner beim Oki auf den Drucker aufgesetzt. Die Verkabelung an der Rückseite ist umständlich und verwirrend- das entfällt bei den beiden Konkurrenzmodellen. Ist diese Installationshürde überwunden, arbeitet das Kombigerät aber ebenso gut wie die Konkurrenz.

Zwar besitzt der Oki C5510 MFP eine Netzwerkschnittstelle, wer den Scanner aber übers Netzwerk betreiben will, erlebt eine Überraschung- Netzwerkscannen ist nicht möglich. Dazu muss der C5510 lokal über die USB-Schnittstelle angeschlossen sein.

Platz 5: Wer ein schnelles, professionelles Gerät sucht, ist mit dem Oki C5510 MFP gut beraten. Die Scanqualität ist nicht die beste - für Arbeiten im Büro aber völlig ausreichend. Die insgesamt guten Ergebnisse sichern dem Oki die Note gut in unserem Vergleichstest.

Oki C5510 MFP: Die wichtigsten Vor- und Nachteile
ProContra
->druckt leiser als Konkurrenzmodellekein Netzwerkscanner
->hohes Farbdrucktempo durch Inline-Technikkomplexe Verkabelung auf der Rückseite
->automatische Dokumentzuführung (ADF)Druckkosten beim Farbdruck etwas zu hoch
->günstige Schwarz-Druckkosten
->druckt feinste Details beim Grafikdruck
© Druckerchannel (DC)

weitere Informationen

*1
siehe Seite 21
24.01.11 11:03 (letzte Änderung)
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1Multifunktionale Farblaser-Alleskönner
2Installationshürde bei HP
3Große Klappe
4Papierhandling
5Die Schnittstellen
6Mitgelieferte Software bei Epson
7Mitgelieferte Software bei HP
8Mitgelieferte Software bei Oki
9Mitgelieferte Software bei Brother & Konica Minolta
10Die Verbrauchsmaterialien
11Die Druckkosten
12Stromkosten
13Die Fotodruckqualität
14Grafikdruckqualität: Feine Linien
15Grafikqualität: 2-Punkt-Schrift
16Textdruckqualität
17Drucktempo Textdruck
18Big Brother is watching you
19Scanqualität: Schärfentiefe
20Textscanqualität und -geschwindigkeit
21Scanqualität: Fotoscanqualität
22Kopierqualität und Leistung
23Testkandidaten im Überblick
Technische Daten & Testergebnisse

611 Wertungen

 
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