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R800 für Anfänger. Taugt der für mich?

Interesse am Epson Stylus Photo R800: Fotodrucker (Pigmenttinte) mit Foto, Randlosdruck, nur USB, ohne Kassette, CD/DVD, Rollendruck, gerader Einzug (bis 1,0 mm), kompatibel mit T0540, T0541, T0542, T0543, T0544, T0547, T0548, T0549, 2004er Modell

Passend dazu Epson T0541 ab 15,77 €1

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von
hallo*,

ich bin neu hier, was wohl daran liegt, dass ich gar keinen Drucker habe. Ich hatte früher einen ALPS 5000, einen Laserjet und einen Samsung Laser. Alle die haben mich wenig beeindruckt.

Nun überlege ich mir einen R800 zu gönnen. Die Idee Fotos zu drucken (insbesondere welche, die nicht so speckig glänzen 8^) sowie auch Panoramas (von der Rolle) macht mich schon an. Dann hat im Usenet auch noch jemand von den Mattdrucken geschwärmt.

Nun habe ich für einen Tintenstrahler ein unglückliches Profil. Einmal 20, 30 Bilder und dann Monate (!) nix. Und dann würde ich öfter mal nur Text drucken, also alles schwarz.

Daher habe ich an die Epsonexperten ein paar Fragen.

Kann man den Drucker auf eine lange Trockenzeit vorbereiten? Meine Idee wäre, die Düsen mit Lösungsmittel spülen (Reinigungspatrone) und die angebrochenen Patronen in eine Tupperdose in den Kühlschrank (eventuell etwas Lösungsmittel dazu). Geht sowas oder ist das abwegig?

Kann man den Drucker nur mit einer Schwarzpatrone betreiben?

Um Kosten zu sparen müsste ich wenigstens ab und zu mal auf Fremdtinten umsteigen. Geht das ganz gut? was erwartet einen da? Welche Marken sind zu empfehlen?

Na ja und dann habe ich noch eine echte Anfängerfrage, mit welchen Kosten sollte man am Anfang rechnen? Mit was für Papier und so sollte man starten, damit man nicht zuviel das Fenster heraus wirft aber auch nicht enttäuscht ist, weil man eigentlich nix machen kann?

Vielleicht damit verbunden ist die Frage, ob es eine gute Webseite gibt um Farbmanagement und Einstellung von Schärfe Sättigung und Effekten zu lernen. Was macht Ihr um einen perfekten Ausdruck zu erzielen? Gibt es was speziell für Gimp? Was ist mit Druckertreibern (ich nutze XP Home, Gimp oder IrfanView)

Gruß
Georg
Seite 1 von 4‹‹123››
von
Nein. Der Drucker hat einen Permanentdruckkopf, der ständig mit Tinte versorgt sein will.
Das widerspricht ein wenig der Druckerwahl. Wenn es schon der beste Fotodrucker sein soll, ist es nicht unbedingt ratsam, die Druckqualität durch billige Tinte wieder zu verschlechtern. Hinzu kommt, dass Fremdtinte oftmals nicht pigmentiert ist und damit andere Eigenschaften hat.
von
Eine einfachere und sichere Lösung wäre es, den Drucker mindestens alle 2-3 Wochen mal eine Seite drucken zu lassen. Das genügt völlig, um ein Austrocknen unter normalen Bedingungen (trockenes und heißes Klima wirken sich kontraproduktiv aus) zu verhindern und bedeutet deutlich weniger Aufwand.
Bei Papier würde ich das Epson Premium Glossy Photo Papier empfehlen. Insbesondere in den Formaten 10x15cm und 13x18cm ist das Papier mit unter 10 Cent pro Blatt sehr günstig. Wenn dir das Papier zu sehr glänzt, solltest du dich natürlich nach matten Papieren umsehen. Nicht schlecht finde ich auch das Epson Semigloss Photo Papier.

Was die Kosten angeht: Druckerchannel hat die Druckkosten des Epson Stylus Photo R800 pro DIN A4 Seite bei einer Deckung von 70% getestet (siehe den entspr. Druckertest). Zu diesen Tintenkosten musst du noch Kosten für Papier hinzuzählen.

Zu beachten ist zudem, dass Druckerchannel die Patronen am Stück leerdruckt. Im Alltagsbetrieb geht zusätzlich ein Teil der Tinte für automatische Druckkopfreinigungen drauf, die nötig sind, damit der Druckkopf nicht eintrocknet.
von
Hallo Frank,

hab erstmal Dank für Deine Antworten.
Das Problem was ich habe, ist dass ich einmal ein Bild machen will, dass ruhig 20 Euro kosten darf, da es an der Wand die Gäste beeindrucken soll. Zudem hat es mich zwei Stunden gekostet das Bild einzustellen, zu bearbeiten etc.

Dann sollen es aber 50 Schnappschüsse von den Kindern für deren Oma sein. Da ist es fast egal, wenn es nur halbwegs gut aussieht. Die Idee dabei aber nicht auf ein Labor angewiesen zu sein gefällt mir, aber nicht wenn ich das zehnfache bezahlen muss.
Leider bin ich was sowas angeht ein Chaot. Nach drei Monaten fällt mir dann ein, was ich vergessen habe. Reinigt sich das Ding eigentlich selbst, wenn man es am Stromkreiss lässt?

Gruß
Georg
Beitrag wurde am 31.08.06, 16:22 Uhr vom Autor geändert.
von
Das Problem bei diesem Gedanken ist, dass man nicht einfach die halbvollen Fremdtinten herausnehmen, Originaltinten einsetzen und dann mit bester Qualität weiterdrucken kann.

Zum einen befindet sich noch Tinte im Druckkopf, dann geht beim Wechsel auch einiges an Tinte verloren, da der Drucker die Düsen recht intensiv reinigt und außerdem kann es je nach Qualität der Fremdtinte auch zu Problemen kommen, die nicht mit dem Einsetzen besserer Patronen behoben sind und viel Zeit und Nerven kosten können.
Meines Wissens reinigt sich der Drucker nur beim Einschalten oder vor einem Druckauftrag automatisch.
von
Hhm, Du machts mir die Entscheidung aber nicht gerade einfach. Soll heissen, dass Ding haut jedesmal Tinte heraus, auch wenn ich vor einer halben Stunde oder so das letzte Bild gedruckt habe? Lässt sich das im Treiber einstellen?

Zudem hat das Ding laut DC Test doch so ein Feature, dass man nur die Düsen reinigen kann die auch verstopft sind, dass macht doch dann gar keinen Sinn, wenn man danach alles eh reinigt.

Wieviel Tinte verbraucht den die Maschine für die Reinigung?

Gruß
Georg
von
Ob und wie intensiv gereinigt wird, hängt von der Standzeit zwischen den Druckaufträgen ab. Ich kann leider nicht genau sagen, wie es beim R800 aussieht, aber normalerweise reinigen sich die Drucker nicht, wenn weniger als 24 Stunden zwischen zwei Druckaufträgen liegen und der Drucker zwischendurch nicht ausgeschaltet war.

Wie viel Tinte für die Reinigung draufgeht, hängt vom Druckverhalten ab. Sehr schlecht wirkt sich der häufige Wechsel von Tintenpatronen aus. Daher empfiehlt es sich unbedingt, die Tintenpatronen vor dem Wechsel leerzudrucken. Damit meine ich, dass es schlecht wäre, halbvolle Patronen herauszunehmen, um Patronen einer anderen Preisklasse einzusetzen und dann später wieder zurückzuwechseln.

Wie sich das im Druckerchannel-Test erwähnte Feature des R800 auf den Tintenverbrauch bei automatischen Druckkopfreinigungen auswirkt, kann ich dir leider nicht sage, da ich keinen R800 habe. Meine Hinweise beziehen sich auf Epson-Tintenstrahldrucker im Allgemeinen. Aber da kann dir bestimmt jemand anders genauere Informationen geben.
von
Muss es für das eine Foto unbedingt der beste Druck sein? Eigentlich nicht, oder? Schau Dir dann mal den Canon iP5200 an, oder iP5300 (Nachfolger, kommt aber erst noch).

Die Fotodrucke können zwar mit dem R800 nicht mithalten, im Verbrauch aber billiger und für viele reicht der Print aus.
von
Ja, das wäre auch noch die Frage: ob es beim Fotodruck auf das letzte Quäntchen Qualität ankommt. Das bietet der R800 zwar, Qualität hat aber auch seinen Preis.

Der kleinere Epson Stylus Photo R220 (Druckwerk identisch zu den R3xx-Geräten) oder Canons Pixma iP5200/iP5300 (als 6-Farb-Drucker hat Canon den iP6600 bzw. dessen unveränderten Nachfolger iP6700 im Sortiment) bieten auch schon eine ordentliche Druckqualität bei niedrigerem Anschaffungspreis und niedrigeren Folgekosten. Auch sind diese Drucker in punkto Eintrocknen wahrscheinlich weniger kritisch, da sie Dye-Tinte einsetzen und nicht wie der R800 pigmentierte Tinte.

Ich hatte sowohl einen Epson Stylus Photo R300 (gleiches Druckwerk wie der R220) als auch einen Canon Pixma iP4000 jeweils schon mindestens 3 Monate stehen. Nach dem Einschalten waren nur 1-2 manuelle Druckkopfreinigungen nötig, wenn überhaupt. Bei Druckern mit pigmentierter Tinte kann man das größeres Pech haben. Der Matsch, der sich da bildet, lässt sich nicht so leicht lösen wie eingetrocknete Dye-Tinte.

Schau dir am besten mal die entspr. Testberichte zum iP5200, R200/R220 und iP6600 hier auf Druckerchannel an.
von
Hallo Georg aus RO!

Ich habe mir in diesem Jahr endlich den R800 zugelegt, nachdem abzusehen war, dass er unter Linux einigermaßen ordentlich unterstützt wird (Gutenprint, Epkowa, sowie kommerzielle Treiber turboprint).
Zu den Reinigungszyklen, nach Trennung vom Stromnetz wird intensiv gereinigt, dabei geht viiieel Tinte drauf. Nach aus-/Einschalten wird gereinigt, da geht auch nicht wenig Tinte drauf. Nach einer Standzeit von ca. einem Monat hatte ich ein Problem mit der Farbe Cyan, sie kleckste und der Tank war plötzlich komplett leer, ließ sich durch Kopfausbau und Reinigung beheben. Es war aber keine Originaltinte, es war lose Inktec-Tinte (250 ml ca. 15 Eur) in einer Compedo-Patrone. Das Problem ist die Patrone, sie entspricht aus patentrechtlichen Gründen nicht der Original Epson Patrone. SUch mal in meinen Beiträgen, da findest Du einen kurzen Bericht zu dieser Kombi DC-Forum "Epson R800 + Inktec Tinte - erste Erfahrungen".
Das Photoschwarz ist Müll, da solltest Du das originale verwenden. In dem Bericht werden auch noch zwei andere Tinten genannt.
Bei Farbenwerk findest Du neuerdings nicht nur Mediastreet Tinten sondern auch solche von MIS (sehr teuer). Bzgl. letztere habe ich keinerlei weitere Infos.
www.farbenwerk.com/...
Hier gibt es ebenfalls Leerpatronen zum Befüllen, zum Vergleich, ein Patronensatz kostet bei Compedo 25 Eur.
Ich kann Dir versichern, dass der R800 also auch mit Fremdtinten lharmoniert.
Farbabweichungen ggü. der Originaltinte lassen sich mittels angepasster Farbprofile beheben. Wenn die Profilierung mittels Software zu ungenau oder langwierig erschent, es gibt einige Dienstleister , wo man für ca. 20-50 Euro pro Papiersorte ein Profil erhält. Mit Gimp sollte es eigentlich keine Probleme geben, obwohl ich zugegebener Maßen kein Gimp-Spezi bin.

Ach ja, beim TTintenpalast gibt es eine prima Reinigungsflüssigkeit, mit der ich gute Erfahrungen gemacht habe. Ich würde sie aber nicht in Patronen füllen.
Beitrag wurde am 31.08.06, 21:26 Uhr vom Autor geändert.
von
Hallo

jetzt bin ich mir wieder so richtig schön unsicher 8^)

@ Frank und Steps
Klar denke ich, dass ein einfacherer Fotodrucker in den meisten Fällen auch ausreichen würde. Aber dann kauf ich mir doch besser einen SW-Laser und mache die Fotos eben beim Labor. Da ist die Qualität doch auch gewöhnlich ausreichend.

Was mich beim Labor aber stört ist das Plastikgefühl der Bilder. Ich mag gerne warme, weiche und matte Ausdrucke haben. Mit sanften Farben vielleicht noch. Und da denke ich komme ich an Pigmenten nicht vorbei. Das der R800 noch Panoramen kann ist eben auch selten und lohnenswert.

Nur wenn Mama/Freundin/Ex- den Drucker sehen, wollen sie bestimmt Ausdrucke haben. Die sollen dann knallig bunt und glänzend sein. Da ist die Qualität auch nicht so wichtig (Hauptsache süß) und da mag ich dann nicht dreimal soviel ausgeben wie für das Labor.


Vielen Dank das Du Deine Erfahrungen weitergibst. Wie viel druckst Du eigentlich und welchen Anspruch hast Du? Benutzt Du manchmal auch mattes Papier? Deine Berichte klangen ja recht ermutigend und wenn ich lese das Künstler ihren Epson mit Mediaset Tinten tunen, dann klingt das ja für mich doppelt interessant. Die MIS Tinten gibt es wohl nicht für den R800. Benutzt Du eigentlich auch noch die O-Tinten?

und alle
Wo sollte ich eigentlich meine Frage nach dem Lernen der "handwerklichen" und "künstlerischen" Techniken stellen?

Gruß
Georg
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