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HP Laserjet MFP M234-, MFP M234e, M209- und M209e-Serie: Einfache Duplex-Monolaser mit Preisnachlass für HP+

von Ronny Budzinske

HP stellt erste Laserdrucker vor, die mit HP+ und auch dem neuen Tonerabo von "Instant Ink" kompatibel sind. Wer sich für die günstigen "e"-Modelle entscheidet muss dauerhaft online sein und auf Fremdkartuschen verzichten. Die Drucker selbst sind eher einfach. Die Folgekosten beim Patronennachkauf gehen noch in Ordnung.

Ende April 2021 hat der weltgrößte Druckerhersteller "HP+" vorgestellt. Bei diesem Programm sollen sich Kunden möglichst dafür entscheiden, auf Tinte oder Toner von Drittanbietern und sogar auf das eigene Befüllen zu verzichten. Miteinher geht dann auch ein verpflichtender dauerhafter Online-Zugang des Druckers. Im Gegenzug gibt es einige Cloudfunktionen, ein Jahr mehr Garantie und ein Gratis-Abo "Instant Ink" für sechs Monate.

"e"-Modelle mit "HP+"

Nun kommen auch erste S/W-Laser mit "HP+" auf den Markt. Diese erkennt man am Kürzel "e" am Ende der Modellbezeichnung. Während man sich bei den neuen Tintendruckern der Officejet-"e"- oder Deskjet- und Envy-"e"-Serie binnen sieben Tagen nach der Installation entscheiden kann, ob man an "HP+" teilnehmen möchte oder nicht, sieht es bei den Lasern jedoch anders aus.

So wird es die neuen Modelle jeweils in einer Version mit und ohne einem "e" geben. Die "e" Modelle nehmen automatisch an "HP+" teil und müssen zwangsweise mit der "HP Smart App" initialisiert werden. Dazu ist dann und jederzeit später ein Internetzugang nötig, über den die Drucker über Wlan oder Ethernet kommunizieren. Kürzere Ausfälle der Internetverbindungen sind kein Problem. Tabu sind dann jedoch günstigere Nachbauten oder (ökologisch sinnvoll) wiederbefüllte Originalpatronen. Die Standardmodelle (ohne "e") können generell nicht für "HP+" genutzt werden.

Im Handel wird es wohl vorallem die "e"-Modelle geben. Diese weisen gegenüber den "Standard"-Modellen einen Preisvorteil von ca. 30 Prozent auf.

Alle Informationen zu "HP+"

HP Laserjet MFP M234sdw und M234sdwe

Das "Top-Modell" der Serie ist der Laserjet MFP M234sdw für rund 320 Euro. Die Version für die ausschließliche Nutzung mit Originaltoner und verpflichtendem Online-Zugang M234sdwe ist für günstige 230 Euro erhältlich. Technisch gesehen gibt es sonst keine Unterschiede.

Der M234sdw basiert auf den Samsung-Druckwerken, die bereits beim Laser MFP 137 oder der Neverstop-Serie zum Einsatz kommen.

Das Druckwerk erreicht in Standardqualität (bis zu 600 dpi) ein Tempo von 29 ipm im Simplex-Betrieb und fast schon beachtlichen 18 ipm im automatischen Duplex-Modus für A4. Die Papierzuführung fasst bis zu 150 Blatt und guckt vorne ein Stück aus dem Drucker heraus. Immerhin gibt es eine Abdeckung, die vor Staub schützt. Auf dieser sind zudem spärliche Bedienelemente samt einem S/W-Display für die Anzahl der zu druckenden Kopien oder auch dem Wlan-Status untergebracht.

Papier oder auch Briefumschläge können mit einer Grammatur von bis zu 163 gr/m² eingezogen werden. Für dickere Medien gibt es keinen manuellen Einzug.

Scanner mit ADF

Was der Neverstop-Serie derzeit fehlt, bekommt die M234s-Serie: Einen Scanner mit Originalzufuhr. Dieser kann bis zu 40 Blätter fassen und einseitig einlesen. Scans oder Kopien in Duplex lassen sich somit nicht ohne händische Nacharbeit anfertigen. Immerhin lassen sich im S/W-Betrieb bis zu 19 Seiten je Minute verarbeiten. Der farbige Scan fällt mit 10 ipm langsamer aus.

Druckersprachen und Schnittstellen

"Echtes" PCL gibt es mit diesen einfachen Laserjet-Druckern leider nicht. Die Serie versteht die GDI-Sprachen PCLmS und UFR. Der Druckerspeicher ist mit 64 MBytes angegeben.

Inbetriebnehmen lassen sich die Geräte im Netzwerk mit Ethernet oder drahtlosem Wlan im 2,4- und auch im 5,0 GHz-Band. Zudem gibt es einen lokalen USB-Anschluss. Das "e"-Modell mit HP+ benötigt jedoch zwingend eine Verbindung des Druckers mit dem Internet. USB kann somit nur zusätzlich genutzt werden - in der Praxis wird das nur selten Sinn ergeben.

Die gängigen Standards Airprint (Apple), Mopria (Android oder Windows) und ein Android-Druckplugin für die native Druckfunktion werden unterstützt. Für die Systeme MacOS, iOS, Windows und Android gibt es zudem die "Smart App". Diese ist zwingend für die Einrichtung des "e"-Modells nötig. Ist dies getan, können auch Standardtreiber für Windows oder MacOS verwendet werden.


HP Laserjet MFP M234sdn und M234sdne

Wer auf den drahtlosen Druck verzichtet, der kann zu den etwas günstigeren Modellen der Laserjet MFP M234sdn-Serie greifen. Das Standardmodell kostet 290 Euro und der "HP+"-Drucker M234sdne wird deutlich günstiger für 210 Euro angeboten.

Abgesehen vom fehlenden Wlan gibt es keine Unterschiede zur M234sdw-Serie. Der M234sdne benötigt jedoch zwingend eine Ethernet-Verbindung mit einem Router samt Internetzugang. Ist die Konfiguration über die Smart-App abgeschlossen, kann man auch von drahtlosen Endgeräten im gleichen Netzwerk auf den Drucker zugegriffen werden.

Etwas flexibler lässt sich das Standardmodell auch per normale USB-Verbindung mit einem Computer verbinden. Der Druck vom Handy oder Tablet ist dann jedoch nicht möglich.


HP Laserjet MFP M234dw und M234dwe

Möchte man etwas Geld sparen aber lieber auf den Originaleinzug (ADF) und nicht auf das Wlan-Modul verzichten, dann gibt es den HP Laserjet MFP M234dw für 290 Euro. Die "HP+"-Version mit sattem Preisnachlass auf dann 210 Euro ist der M234dwe.

Das Druckwerk ist daselbe, jedoch wandern die Bedienelemente nach oben auf das Gehäuse. Die Papierabdeckung ist bei diesen Geräten auch nur noch in halboffener Bauweise ausgeführt. In staubigen Umgebungen ist das ein Nachteil. Grundsätzlich können aber auch die gleichen 150 Blatt Normalpapier verstaut werden.

Für die Anzeige des Druckerstatus ist an der Frontseite eine LED-Leiste untergebracht. Je nach Zustand oder Fehlerstatus können hier spezielle Licht- oder Blinkcodes dargestellt werden.


HP Laserjet M209dw und M209dwe

Nochmals günstiger geht es mit den reinen Druckern um den Laserjet M209dw. Für 220 Euro gibt es das Standardmodell und für nur 160 Euro die "e"-Version mit Originalkartuschen- und Onlinezwang.

Die halboffene "Papierkassette" ist von der MFP M234dw-Serie geerbt. Ein Display gibt es nicht. Dafür jedoch eine Drahtlosfunktion. Das Druckwerk ist mit seinen 29 ipm in Simplex und 18 ipm in Duplex identisch.

HP Laserjet M234- und M209-Serie
HP Laserjet MFP M234sdw

M234sdw

HP Laserjet MFP M234sdn

M234sdn

HP Laserjet MFP M234dw

M234dw

HP Laserjet M209dw

M209dw

Preisca. 320 Euro
ab 319 €*1
ca. 290 Euro
ab 288 €*1
ca. 290 Euro
ab 289 €*1
ca. 220 Euro
ab 199 €*1
Modell mit Fremdtoner-Verzicht und Onlinezwang (HP+)M234sdwe (ca. 230 Euro)
ab 231 €*1
M234sdne (ca. 210 Euro)
ab 236 €*1
M234dwe (ca. 210 Euro)
ab 213 €*1
M209dwe (ca. 160 Euro)
ab 156 €*1
FunktionenS/W-Drucken, Farb-Scannen, Kopieren, ohne Fax (nur kostenpflichtiges Softwarefax)S/W-Drucken
Zwang zu Originaltinte
& Onlineverbindung
für die "e"-Modelle
Daten
Drucktempo
Simplex
29 ipm
Drucktempo
Duplex
18 ipm
Papierzufuhr150-Blatt-Kassette
(abgedeckt, bis 163 g/m²)
150-Blatt-Kassette
(halboffene Bauweise, bis 163 g/m²)
Papierzufuhr
optional
keine
Scanner, ADF
(Farbtempo Simplex, Duplex)
600 dpi
40-Blatt-Simplex-ADF
10 ppm (19 ppm S/W)
600 dpi
nur Flachbett
ScanzieleComputer/Smart-App (via Netzwerk)
Display2-Zeichen-Textdisplay mit Status-LED und Schnelltastennur Tasten
Verbindungen und SchnittstellenUSB, Wlan (2,4/5,0 GHz), Ethernet, Bluetooth LE, Mopria, AirprintUSB, Ethernet, Mopria, AirprintUSB, Wlan (2,4/5,0 GHz), Ethernet, Bluetooth LE, Mopria, Airprint
Sprachen und Speicher64 MByte
GDI (PCLmS), UFR
Verbrauchsmaterial-SerieSerie 135
Tonergrößen700 Seiten (nur im Lieferumfang)
1.100 Seiten,
2.400 Seiten
Instant-Ink-Abo erhältlich (50 bis 1.500 Seiten monatlich)
BildtrommelEinweg, in der Tonerkartusche
Ausgelegt für monatl.
Druckvolumen
bis zu 2.000 Seiten
Alle Datentechnische Daten
© Druckerchannel (DC)

Verbrauchsmaterial und Folgekosten

Alle acht Modellversionen verwenden allesamt Tonerkartuschen der neuen Serie 135 mit integrierter Bildtrommel. Zum Lieferumfang gehört eine 700-Seiten-Kartusche, die im Nachkauf nicht erhältlich ist. Ist diese aufgebraucht gibt es die Standardkartusche für 1.100 Seiten oder die XL-Version mit immerhin 2.400 Seiten Reichweite nach ISO/IEC 19752 - diese kostet rund 84 Euro.

Toner-Abo

Die Folgekosten sind noch im Rahmen, werden von vergleichbaren Druckern jedoch zumeist etwas unterboten. Als Besonderheit bietet HP für diese Serie mit "Instant Ink" ein Toner-Abo an. Dieses geht ab monatlich zwei Euro für dann 50 Seiten los. Dieses lohnt sich jedoch erst bei einem recht hohen Druckaufkommen.

"Instant Ink" für Laserdrucker

Probe-Toner-Abo lohnt sich nur für Vieldrucker

Im Rahmen des "HP+"-Programms gibt es zudem ein Gratis-Abo für sechs Monate. Dafür wird jedoch der mitgelieferte Toner verwendet. Druckt man nicht mehr als 100 Seiten monatlich, so bietet dieses keinen Vorteil. Wenn man es überhaupt abschließen möchte, dann ist das in dem Fall erst nach dem Aufbrauchen der Starterkartusche ratsam.

Anschließend kosten 100 Seiten monatlich rund 4 Euro. Im Vergleich mit dem Nachkauf der Originalkartuschen ist dies kaum günstiger. Man verteilt jedoch die recht hohen Kosten für die Kartusche in kleineren Häppchen auf eine längere Zeit. Erst für besonders hohe Druckvolumen (1.500 Seiten monatlich) lohnt sich das Abo - ob einem dann das eher einfache Druckwerk ausreicht ist jedoch eine andere Frage.

Verfügbarkeit und Garantie

Die neuen Laserjet-Modelle sollten ab Mai 2021 in den Handel gelangen. HP gewährt als Standard eine Garantie von zwölf Monaten ab Kauf. Die Modelle mit dem "e" am Namen für "HP+" sind zwei Jahre abgesichert.

*1
Preise inkl. MwSt. und zzgl. Versandkosten. Der Preis sowie die Verfügbarkeit können sich mittlerweile geändert haben. Weiß hinterlegte Preise gelten für ein baugleiches Gerät. Alle Angaben ohne Gewähr.

Wir erhalten bei einer Vermittlung zum Kauf oder direkt beim Klick eine Provision vom Anbieter (Provisionslink).

*2
Diese Tabelle wird automatisch aktualisiert.

Preise

Alle Preise sind Preisempfehlungen der Hersteller (UVP).

Kosten & Starterreichweite

In die Druckkosten kalkulieren wir anteilig verbrauchte Materialien auch nur anteilig hinein. Weiterhin berücksichtigt Druckerchannel die Starterreichweiten - diese werden vom Druckvolumen abgezogen und reduzieren somit die durchschnittlichen Seitenkosten.

*3
ISO-Textdokument (ISO 19752): A4-Textdokument (nur schwarz) auf Normalpapier in Standardqualität.
25.01.22 18:52 (letzte Änderung)
Technische Daten

13 Wertungen

 
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