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Brother MFC-J6760DW und MFC-J6960DW: A3-Bürotintendrucker nun mit Duplex-ADF als Standard

von Ronny Budzinske

Die "kleinen großen" Tintendrucker mit A3-Funktion, für Druck, Scan, Kopie und Fax, sind in aktualisierten Versionen erschienen. Diese bringen etwas mehr Tempo und viel größere Patronen. Dazu gibt es nun auch in der Einstiegs-Variante (mit einer Kassette) den Duplex-Scan. Gestrichen wurde dagegen das Nummernfeld auf der Bedienblende.

Normalerweise weisen Bürodrucker, egal ob Tinte oder Laser, besonders lange Produktzyklen auf. Die Entwicklungskosten sind vergleichsweise hoch und der Bedarf nach Neuerungen hält sich oft in Grenzen. Das gilt zumindest solange alle aktuell nötigen Standards unterstützt werden - und genau hier schärft Brother nach.

Nachdem bereits im vergangenen Spätsommer die J4000er-Serie (Druck und Scan bis A4, nur mit Simplex-ADF) auf Vordermann gebracht wurde, folgen nun die "Einstiegsmodelle" der J6000-Serie, die alle Funktionen auch bis A3 erledigen können. Ab Werk gibt es jetzt "universelles Drucken" für Geschäftskunden über die Microsoft-Cloud sowie die E-Mail-Weiterleitung von Scans oder Faxen über die als sicherer einzustufende "oAuth 2.0"-Methode ohne Passwort.

In diesem Zuge wird sich bei der J5000er-Serie dagegen zunächst nichts ändern. Abweichend von den J6000ern ist die Scanfunktion bei diesen auf A4 beschränkt. Der Druck klappt dagegen über die Kassetten oder die manuelle Zufuhr auch bis A3. Leaks zeigen aber bereits die Marschrichtung: Die Nachfolger der aktuellen J5000er werden offenbar zu reinen A4-Geräten mit deutlich kompakterem Gehäuse umgebaut. Die Kombination aus A3-Druckwerk mit einem A4-Scanner wird damit ein Ende finden.


Brother MFC-J6960DW

Unter den "Standardmodellen" setzt sich der neue MFC-J6960DW an die Spitze. Für rund 540 Euro beerbt er den (mit "gut" getesteten) Vorgänger MFC-J6940DW, für den Brother noch 70 Euro weniger aufgerufen hat.

Das Gehäuse hat sich nicht grundlegend geändert. Aufgrund der A3-Funktion für Druck und Scan bleibt dieses etwas wuchtig und ist weiterhin in einem hellen Grauton gehalten.

Die Bedienblende kommt (im Unterschied zu den Profigeräten) in einem recht dunklen Anthrazitton als Akzentfarbe einher und wirkt deutlich aufgeräumter als bislang. Bei gleicher Größe des nun mittig angebrachten Touch-Displays fehlt bei der neuesten Generation jedoch das Tastenfeld für die haptische Eingabe von Faxnummern oder der Kopienanzahl.

Auffallend ist die jetzt deutlich stärker ausladende Patronenabdeckung, die aufgrund der um den Faktor zwei bis drei größeren Tintenpatronen nötig wurde. In Schwarz lassen sich damit dann üppige 6.000 Seiten bedrucken, statt bislang "lediglich" 3.000 Seiten. Am relativen Preis für die Tinte hat sich dagegen kaum etwas getan. Zumindest bei der Reichweite kann Brother indessen problemlos mit Tintentankdruckern, wie dem teuren Epson Ecotank ET-16605 mithalten - bei entsprechend sehr unterschiedlichen Folgekosten. Mehr dazu weiter unten in diesem Bericht.


Brother MFC-J6760DW

Auch zukünftig wird es eine etwas vereinfachte Version geben, die nur eine Papierkassette fest integriert hat. Dazu wird der MFC-J6760DW für rund 360 Euro den J6540DW ersetzen. Der große Sprung in der Modellnummer lässt sich damit begründen, dass die neue Version nun auch einen ADF-Aufsatz mit doppelseitigem Scan besitzt - und das sogar in nur einem Durchlauf dank zweiter Scanzeile.

Gegenüber dem großen Bruder MFC-J6960DW sind nunmehr also lediglich die fehlende zweite Papierkassette und der hintere Bypass-Einzug, anstatt der Multifunktionszufuhr, auf der Liste der Unterschiede zu finden.

Gleicher "Maxidrive" Druckkopf

Beim Druckwerk setzt Brother auf das, bereits mit den Vorgängern eingeführte, "Maxidrive": So nennt Brother das neue Drucksystem mit Tinten-Schlauchzuführung und einer besonders schnellen Ansteuerung samt flinkem Drucktempo in Standardqualität.


Dazu werden je Farbkanal 420 Piezo-Düsen verwendet, die mit einem nativen Abstand von 1/300 Zoll angeordnet sind. Der ähnlich aufgebaute Epson "Precisioncore"-Druckkopf kommt bei den höherwertigeren Geräten (mit 4 Chips) dagegen sogar auf 800 Düsen je Kanal und nativen 600 dpi. Canon und HP erzielen mit ihren thermischen Düsen eine ähnliche oder sogar noch höhere Auflösung.

Vorstellung: Maxidrive-Druckwerk

Drucktempo

Bei der Druckgeschwindigkeit hat Brother nochmals etwas nachgebessert. Statt bislang "nur" 28 ipm beim Farb- oder S/W-Druck im A4-Format, schaffen die Neulinge nun üppige 31 ipm in S/W und 30 ipm in Farbe. Damit deplatziert Brother die Konkurrenz mit beweglichem Druckkopf nochmals deutlich. Epson schafft immerhin 25 ipm, HP macht bei 22 ipm Schluss. Canon hat derzeit keine vergleichbaren A3-Bürodrucker im Portfolio.

Das Geheimnis der hohen Geschwindigkeit bei Brother ist der A4-Druck im Querformat. Das Papier wird also nicht mit der kurzen Seite in den Schacht gelegt, sondern quer in A3-Breite. Das haben die meisten hochpreisigen Kopierer auch so gelöst und führt zu kürzeren Druckwegen und eben mehr Tempo.

Entsprechend tiefer folgt dann allerdings der Fall beim A3-Druck - wenn man das überhaupt so drastisch ausdrücken möchte. Im Überformat erzielen beide Neulinge genau die 14 ipm in S/W und 13 ipm in Farbe, die bereits die Vorgänger und die weiterhin aktuelle J5000er-Serie erreichen.

Ebenfalls flink ist übrigens das Duplex-Drucktempo:. In S/W können bis zu 22 ipm und in Farbe 21 ipm erzielt werden - das sind dann etwas mehr als zehn beidseitig bedruckte Blätter im A4-Format und in jeder Minute. Im A3-Format sinkt die Taktrate auf 14 ipm in S/W oder 13 ipm in Farbe - also bis zu sieben beidseitige Drucke je Minute. Zulässig ist weiterhin der Duplexdruck im A5-Format; A6 ist nicht möglich.

Papierzuführungen

Die Unterschiede der beiden Modelle bestehen in der aktuellen Generation ausschließlich bei den Papierzuführungen. Gemein haben die zwei zumindest eine Kassette, die bis zu 250 Blatt fassen kann. Zulässig sind in dieser quasi alle Medien vom Recyclingpapier über Normalpapier, Fotopapier (bis 220 g/m²) und auch Umschläge. Formatseitig geht es bei 9 x 13 cm los und endet beim A3-Format. Das nochmals etwas größere A3+, welches von vielen Epson-Druckern unterstützt wird, bleibt dagegen weiterhin außen vor.

Exklusiv hat der MFC-J6960DW dagegen eine zweite Papierkassette, die ebenfalls mit 250 Blatt, jedoch "nur" mit Normalpapier in den Formaten A4 oder A3 bestückt werden kann. Weitere Schubladen sind (das gilt für beide Druckermodelle) nicht erhältlich. Eine dritte Kassette ist dagegen ab Werk beim MFC-J6977DW (aus der Profiserie) verbaut.

Unterschiede gibt es auch bei der manuellen Zufuhr, die immerhin beide Modellvarianten aufweisen. Während diese beim einfacheren MFC-J6760DW lediglich als 1-Blatt-Bypass (für Formate ab 9 x 13 cm) umgesetzt ist, punktet der MFC-J6960DW mit seiner 100-Blatt-Universalzufuhr. In dieser lassen sich nicht nur mehrere Blätter (auch permanent) verstauen, sondern auf Wunsch auch einzelne Banner, die man dann mit einer Länge von bis zu 120 Zentimetern bedrucken kann.

Randlosdruck

Vielseitig zeigen sich die Brüder auch beim randlosen Druck von Dokumenten oder Fotos. Auf Spezialpapier lassen sich alle gängigen Formate ohne störenden weißen Rand ausgeben. Das geht bei 9x13 cm los und endet bei DIN A3.

Scanner und ADF

Keine Unterschiede gibt es zwischen den Neulingen beim Scanner - das war bislang anders. Der CIS-Sensor löst jeweils mit 1.200 dpi auf und ermöglicht das Einlesen von bis zu A3 großen Vorlagen. Die Größe für die Flachbett-Auflage und den ADF-Aufsatz ist jeweils auf das gleiche Format "begrenzt".

Das kleinste Scanformat für den ADF-Aufsatz geht bei DIN A6 los. Die Kapazität ist mit 50 Blatt für diese Klasse ausreichend bemessen. Dieser Wert gilt für Standardpapier mit 80 g/m². Maximal zulässig sind auch stärkere Originale bis hin zu 120 g/m². Sowohl die Vorder- als auch die Rückseite werden bei beiden J6000ern nun in einem Zug eingelesen - also Dual-Duplex oder auch Single-Pass. Gleiches gilt übrigens auch für den HP Officejet Pro 9730e - der kann Stapel mit Originalen jedoch nur bis A4 verarbeiten und erledigt A3 nur über das Flachbett.

Die Epson-Modelle in der Klasse (z.B. der Workforce WF-7830DTWF aber auch der Ecotank ET-16605) müssen die Originale generell mechanisch wenden - das kostet Zeit und im Zweifel auch Präzision.

Keine Veränderung gegenüber den Vorgängern gibt es beim Scantempo über die Originalzufuhr. Im A4-Modus beträgt der Durchsatz bis zu 25 Originale im einseitigen Modus oder 15 beidseitige Blätter im Duplexbetrieb. Das entspricht dann 30 ipm Vollduplex. Die Angaben gelten für S/W und Farbe gleichermaßen - jeweils gemessen mit 200 dpi.

Da A4 auch beim Scanner im Querformat eingelegt wird, halbiert sich das Scantempo in A3 entsprechend auf 13 ppm in Simplex oder 8,5 ppm (17 ipm) in Duplex, erwartungsgemäß.

Scans können zu einem Computer oder aber auch ins Netzwerk oder in die Cloud versendet werden. Weiterhin ist auch der direkte Versand via E-Mail-Server (SMTP) möglich. Über diesen lassen sich zudem auch empfangene Faxe automatisiert weiterversenden. Neu hinzugekommen ist die moderne E-Mail-Authentifizierung über "oAuth 2.0". Insbesondere für Nutzer eines Microsoft-Exchange-Servers ist oder wird das kurzfristig unabdingbar sein. Nach aktuellem Stand wird es für die Vorgänger keine dafür notwendige Firmware-Aktualisierung geben.


Display & Bedienung

Optische und für die Bedienung relevante Veränderungen gibt es beim Bedienpanel. Dieses ist zwar weithin im Winkel neigbar und setzt auf einen Farb-Touchscreen mit einer Diagonalen von 8,8 cm beim größeren und 6,8 cm beim kleineren Modell, jedoch nunmehr ohne eine physische Tastatur. Ob das ein Rückschritt ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Die Eingabe von Zahlen erfolgt bei der neuen Generation immer auf dem Display selbst. Das wird so auch für die kommenden Profiversionen der beiden Drucker gelten.

In jedem Fall wirkt die Blende mit den jeweils mittig angebrachten Displays nun deutlich aufgeräumter und moderner. Wer echte Tasten mag, geht weitgehend leer aus. Immerhin bleibt es bei einem physischen Ein/Aus-Schalter (links) und den (üblichen) drei Navigations-Sensortasten für die Funktionen "Zurück", "Startseite" und "Druckabbruch". Diese geben allerdings auch keine haptische Rückmeldung. Das Auslösen von Aktionen (also beispielsweise einer Kopie) erfolgt weiterhin immer vom Display selbst aus.

Anschlüsse und Sprachen

Anschlussseitig bleibt es zunächst bei USB (2.0) sowie Ethernet und WLAN. Immerhin werden auch das 5-GHz-Band sowie der neueste Verschlüsselungsstandard WPA 3 unterstützt - es bleibt aber beim etwas angestaubten Wifi-4-Standard - also 802.11 a/b/g/n mit niedrigeren Geschwindigkeiten. Eine spontane Verbindung kann zudem über Wifi-Direkt aufgebaut werden. Eine Schnellverbindung über Bluetooth oder NFC ist nicht vorgesehen.

Frontal (auf der linken Seite) ist ein zusätzlicher USB-Hostanschluss untergebracht. Darauf lassen sich ausgeführte Scans ablegen. Abgelegte Fotos oder Dokumente (PDF nur als Bild) können direkt ausgelesen und ausgedruckt werden. Die beiden Modelle selbst beherrschen keine Standard-Seitenbeschreibungssprache und basieren auf GDI. Wer eine Unterstützung von PCL, eine Postscript-Emulation oder gar komplexes PDF benötigt, muss zu den etwas teureren Geräten greifen.

Wobei das mit der Standard-Seitenbeschreibungssprache so auch nicht mehr ganz korrekt ist. Mit dabei sind Airprint, Mopria und IPP Everywhere. Mit diesen Standards lässt es sich auch ohne Treiber drucken. Für Windows 11 wird dafür nunmehr auch eine PSA-App bereitgestellt, die Microsoft unaufgefordert nachinstalliert.

Brother Business-Inkjet A3 ("Einstiegsklasse" 2026)
Brother MFC-J6960DWNeu

ab 448 €*1

MFC-J6960DW

Brother MFC-J6760DWNeu

ab 292 €*1

MFC-J6760DW

Brother MFC-J5740DW

ab 250 €*1

MFC-J5740DW
(bleibt zunächst)

Brother MFC-J5340DW

ab 200 €*1

MFC-J5340DW /
MFC-J5345DW
(bleiben zunächst)

UVPca. 540 Euroca. 360 Euroca. 370 Euroca. 290 Euro
FunktionenA3 (Druck und Scan) ✓
Farbe ✓
Scannen mit ADF ✓
Dual-Duplex-ADF ✓
Kopieren ✓
Faxen ✓
A3 (Drucken) ✓
A4 (Scannen) ✓
Farbe ✓
Scannen mit ADF ✓
Dual-Duplex-ADF ✓
Kopieren ✓
Faxen ✓
VorgängerMFC-J6940DWMFC-J6540DW(bleibt im Sortiment)
PCL/PS-Profiversionfolgen später:
MFC-J6975DW und MFC-J6977DW

zunächst bleiben im Sortiment:
Brother MFC-J6955DW

ab 471 €*1

MFC-J6955DW /
MFC-J6957DW (3 Fächer)

Brother MFC-J5955DW

ab 346 €*1

MFC-J5955DW
(bleibt zunächst im Sortiment)

Version ohne ScannerBrother HL-J6010DW

ab 285 €*1

HL-J6010DW
(als Profiversion, bleibt zunächst)

Druckkopf"Maxidrive" Piezo
4 x 420 Düsen
Simplex-Drucktempo A4: S/W / Farbe31 ipm / 30 ipm28 ipm / 28 ipm
Erste Druckseite4,6 Sekunden
(in Farbe)
Duplex-Drucktempo
A4: S/W / Farbe
21 ipm / 20 ipm
(entspricht 10 ppm)
21 ipm / 21 ipm
(entspricht 10,5 ppm)
Simplex-Drucktempo A3: S/W / Farbe14 ipm / 13 ipmkeine Angabe
Duplex-Drucktempo A3: S/W / Farbe14 ipm / 13 ipm
(entspricht 6,5 ppm)
keine Angabe
Papierzufuhr (bis A3)2x250 Blatt Kassetten
& 100-Blatt-Einzug
(die 2. Kassette kann nur mit A4/A3-Normalpapier bestückt werden)
250 Blatt Kassette
1-Blatt-Bypass
2x250 Blatt Kassetten
& 100-Blatt-Einzug
(die 2. Kassette kann nur mit A4/A3-Normalpapier bestückt werden)
250 Blatt Kassette
1-Blatt-Bypass
Bannerdruck (1 Blatt)bis 29,7 x 120,0 cm
(Universalzufuhr)
bis 21,0 x 120,0 cm
(Universalzufuhr)
Kleinstes Format8,9 x 13 cm
(Kassette 1 oder Universal/Bypass)
Duplexdrucku.a. A3, A4, A5
(nur Normalpapier oder Recyclingpapier)
u.a. A4 und A5
(nur Normalpapier oder Recyclingpapier)
Papiergewichtbis zu 220 g/m²
(Kassette und manueller Einzug)
Randlosdruckja (bis A3, ab 9x13cm)ja (bis A4, ab 9x13cm)
Scanner1.200 dpi mit CIS-Sensor
(A3)
1.200 dpi mit CIS-Sensor
(A4)
ADF50 Blatt
Dual-Duplex-ADF (2 Scanzeilen), bis 120 g/m²
50 Blatt
Dual-Duplex-ADF (2 Scanzeilen), bis 120 g/m²
50 Blatt
Simplex-ADF, bis 120 g/m²
ADF-FormateA3, A4, A5, A6A4, A5, A6
ADF-Tempo, A4
Farbe, Simplex / Duplex
25 ppm /
30 ipm = 15 ppm
25 ppm /
30 ipm = 15 ppm
25 ppm / nur Simplex
ADF-Tempo, A3
Farbe, Simplex / Duplex
13 ppm /
17 ipm = 8,5 ppm
Scan nur bis A4
ScanzielePC, FTP, SMB (v3), E-Mail (SMTP, oAuth 2.0), USB-StickPC, FTP, SMB (v3), E-Mail (SMTP, vermutlich kein oAuth 2.0 über Firmwareupdate), USB-Stick
SchnittstellenUSB, Ethernet, WLAN (5/2,4 GHz, WPA 2/3,
IEEE 802.11a/b/g/n), Wifi-Direkt, USB-Host (nur Bilder/Fotos)
Druckersprachen & Speichernur GDI, 512 MBytes RAM
(PCL/PS/PDF bei den "Profiversionen", siehe oben)
treiberloses DruckenAirprint, Mopria, IPP Everywhere 1.1, Microsoft Universelles Drucken (Cloud)Airprint, Mopria
treiberloses ScannenAirprint, Mopria (eSCL)
NFC (zur Authentifizierungnein
(nur bei den PCL/PS/PDF bei den "Profiversionen", siehe oben)
Display8,8-cm-Touchscreen
ohne Tastenfeld
6,8-cm-Touchscreen
ohne Tastenfeld
8,8-cm-Touchscreen
mit Tastenfeld
6,8-cm-Touchscreen
mit Tastenfeld
Tintenabo"EcoPro" (optional, ab 50 Seiten monatlich, 25 in A3)
Tintenwischfeste Pigmenttinten
Serie LC-528, LC-527
wischfeste Pigmenttinten
Serie LC-422
Reichweite
Schwarz
6.000 oder 3.000 oder 1.300 Seiten
(700 Seiten im Lieferumfang)
3.000 oder 550 Seiten
(375 Seiten im Lieferumfang)
Reichweite
Farbe
je 5.000 oder 2.000 oder 900 Seiten
(je 450 Seiten im Lieferumfang)
je 1.500 oder 550 Seiten
(je 375 Seiten im Lieferumfang)
wechselbarer Resttintenbehälternein
Garantie3-Jahre-Vor-Ort-Service
(Einsendeservice beim MFC-J5340DW)
Weitere Datentechnische Daten
© Druckerchannel

Verbrauchsmaterial und Folgekosten

Bei den Tintenpatronen wird’s dicke. Nicht unbedingt was die Seitenpreise angeht, sondern bezüglich der Dimensionen und der erzielbaren Reichweite. Die Kartuschen der Vorgänger lassen sich nicht mehr verwenden. Dafür passen nun die normalen und XL-Patronen der Serie LC-527, die man bereits von der neuen J4000er-Serie kennt. Zusätzlich wird die neue Serie LC-528 eingeführt, die für diese und kommende J6000er-Modelle geeignet sind.

Neu ist, dass damit Reichweiten von 6.000 Seiten in S/W oder gemittelt 5.000 Seiten in Farbe erzielbar sind. Nochmals doppelt so große XL-Versionen wird es exklusiv für die Profiserie geben.

Alle Patronen beinhalten pigmentierte Tinte, die auf Normalpapier und anderen matten Medien weitgehend wischfeste Ausdrucke ermöglicht. Für den Druck auf Glanzpapier ist diese "Bürotinte" dagegen eher weniger gut geeignet, aber durchaus für seltene Ausdrucke verwendbar.

Beim Lieferumfang ist Brother dagegen nicht ganz so großzügig. Bereits nach 700 Seiten in S/W oder 450 einfachen Farbseiten muss Nachschub besorgt werden. Das kann eben in Form von Nachkaufpatronen oder aber auch im Rahmen eines Ecopro-Tintenabos erfolgen. Abgerechnet wird dabei ausschließlich nach der Anzahl der gedruckten Seiten - unabhängig von der Deckung oder dem Patronenbedarf. Unterschieden wird allerdings in den Druckformaten bis A4 und größer als A4 - also in der Regel A3.

Für derzeit monatlich rund vier Euro lassen sich dann 50 oder 25 Seiten ohne weitere Kosten bedrucken. Niedrigere Seitenpreise bieten die größeren Tarifpakete. Alle Details gibt es im aktuellen Tintenabo-Vergleich.

Vergleich: Tintenabos 2026

Für den günstigsten Seitenpreis (und höchste Reichweite) empfehlen sich klar die 528er-Kartuschen, die zusammen allerdings fast 400 Euro kosten. Im Handel dürfte sich der summierte Preis mittelfristig auf etwa 300 Euro einpegeln - nicht gerade wenig. Im Vergleich dazu kann man mit einem Tintentankdrucker, wie dem Epson Ecotank ET-16605, eine ähnliche (sogar nochmals etwas höhere) Reichweite erzielen, zahlt dafür aber gerade mal 60 Euro für die Tinte. Logischerweise ist der Drucker um den Faktor zwei bis drei teurer.

Der 527er-XL-Tintensatz für 3.000 S/W oder 2.000 Farbseiten ist mit einem Seitenpreis von mindestens 130 Euro zwar deutlich günstiger, führt aber auch zu nochmals etwas höheren Folgekosten.

Nach wie vor nicht vorgesehen ist ein wechselbarer Resttintenbehälter für überschüssige Tinte, die bei Reinigungen oder dem exzessiven Randlosdruck anfällt. Bei der kommenden J5000er-Serie hat man an dieser Stelle nachgebessert.

Folgekosten beim Patronennachkauf

Die ermittelten Preise je gedruckter Seite sind durchaus als günstig bis moderat anzusehen, und sind sogar spürbar günstiger, als bei der Vorgängerserie. Allerdings bedarf es dafür auch der größeren und eben auch entsprechend hochpreisigen 528er-Kartuschen.

Weniger gut sieht es für die Brother-Geräte im Vergleich zur Ecotank-Serie von Epson aus. Diese drucken für einen Bruchteil der Folgekosten bei einem ähnlichen Funktionsumfang der Drucker selbst. Was Epson mit dieser Serie allerdings nicht bietet, ist ein flinker Duplex-Scan. Zudem sind die A3-Tanker auch mit erheblichen Investitionskosten verbunden.

Druckkostenanalyse 03/2026*2
Seitenpreis mit
'ISO-Farbdokument'*3 (50.000 Seiten)
Seitenpreis mit
'Schwarzanteil aus ISO-Farbdokument'*4 (50.000 Seiten)
   
Epson Ecotank Pro ET-16680 und ET-16685 (mit PCL/PS)
 
 
0,9 ct
 
 
0,2 ct
Epson Ecotank ET-16655, ET-16605 und ET-16150
 
 
1,0 ct
 
 
0,2 ct
Epson Workforce Pro EM-C7100DWF
 
 
7,0 ct
 
 
1,0 ct
Brother MFC-J6957DW, MFC-J6955DW, MFC-J5955DW und HL-J6010DW (PCL/PS)
 
 
7,1 ct
 
 
1,5 ct
MFC-J6960DW und MFC-J6760DW
 
 
7,2 ct
 
 
1,6 ct
Brother MFC-J6940DW, MFC-J6540DW (Vorgänger)
 
 
9,2 ct
 
 
1,8 ct
Epson Workforce WF-7830DTWF, WF-7835DTWF und WF-7840DTWF
 
 
11,9 ct
 
 
3,0 ct
HP Officejet Pro 9730e (ADF bis A4) und 9720e (Scan bis A4)
 
13,9 ct
 
3,5 ct
© Druckerchannel

Verfügbarkeit und Garantie

Die beiden neuen Druckermodelle sind bereits teilweise im Handel erhältlich. Brother gewährt, wie üblich, auf alle Drucker eine Garantie von 36 Monaten ab Kauf. Dazu ist keine Registrierung direkt nach dem Kauf nötig. Im Fehlerfall kann man dies problemlos nachholen.

*1

Offenlegung - Provisionslinks

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Alle Preise enthalten die derzeit gültige MwSt. und verstehen sich zzgl. Versandkosten. Der Preis sowie die Verfügbarkeit können sich mittlerweile geändert haben. Weiß hinterlegte Preise gelten für ein baugleiches Gerät. Alle Angaben ohne Gewähr.

*2
Diese Tabelle wird automatisch aktualisiert.

Preise

Alle Preise sind Preisempfehlungen der Hersteller (UVP).

Kosten & Starterreichweite

In die Druckkosten kalkulieren wir anteilig verbrauchte Materialien auch nur anteilig hinein. Weiterhin berücksichtigt Druckerchannel die Starterreichweiten - diese werden vom Druckvolumen abgezogen und reduzieren somit die durchschnittlichen Seitenkosten.

*3
ISO-Farbdokument (ISO/IEC 24712): A4-Farbdokument (fünfseitig) auf Normalpapier in Standardqualität.
*4
Schwarzanteil aus ISO-Farbdokument (ISO/IEC 24712 (nur SW)): Mit diesem fünfseitigen Dokument sind Tintendrucker und Farblaser getestet.
Dieser Artikel wurde ohne generative KI erstellt.
12.03.26 13:10 (letzte Änderung)
Technische Daten

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