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10 Druckerchannel-Leser testen den Brother MFC-J825DW: Ausgedruckt (Endauswertung)

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Nach sechs Wochen intensiven testes fragen wir nach der abschließenden Meinung zum Brother MFC-J825DW. Dabei geht es auch um die Reichweite und die subjektiven Druckkosten.

Subjektive Druckkosten

Die Druckkosten mit Originaltinte gehören laut unsern Testern nicht zu den Stärken des Brothers. Für sich gesehen vergeben unsere Propanden lediglich eine gemittelte Note von "Durchschnittlich".

Das spiegelt sich so auch beim Vergleich mit den bisher getesteten Druckern wider. Eine durchschnittliche Wertung von "Vergleichbar" liegt an den stark Vergleichsmodellen der Tester.

Wie bewerten Sie diesen Punkt beim Brother MFC-J825DW?
Sehr gut
1 Tester
 
Gut
2 Tester
 
Durchschnittlich
4 Tester
 
Schlecht
3 Tester
 
Sehr schlecht
 
0 Tester
© Druckerchannel (DC)
Wie schlägt sich der Brother MFC-J825DW im Vergleich mit dem bisherigen Drucker?
Deutlich besser
2 Tester
 
Besser
1 Tester
 
Vergleichbar
2 Tester
 
Schlechter
4 Tester
 
Deutlich schlechter
1 Tester
 
© Druckerchannel (DC)

Mein Gesamteindruck

Die nur mäßigen Druckkosten können über das positive Gesamtbild nicht hinwegtäuschen. 9 von 10 Tester können den Brother empfehlen. In der Detailwertung teilt sich das in einer klaren Einschätzung mit "Gut" wider. Darunter sogar zweimal die Bestnote und ein eher unzufriedener User mit der durchschnittlichen Wertung.

Damit erreicht der Brother insgesamt eine Note, die "Besser" ausfällt, als es die Tester bisher von ihren Druckern gewohnt waren. Dabei gab es neben zwei schlechten Einschätzungen auch fünf Mal die Bestwertung.

Wie bewerten Sie diesen Punkt beim Brother MFC-J825DW?
Sehr gut
2 Tester
 
Gut
7 Tester
 
Durchschnittlich
1 Tester
 
Schlecht
 
0 Tester
Sehr schlecht
 
0 Tester
© Druckerchannel (DC)
Wie schlägt sich der Brother MFC-J825DW im Vergleich mit dem bisherigen Drucker?
Deutlich besser
5 Tester
 
Besser
1 Tester
 
Vergleichbar
2 Tester
 
Schlechter
2 Tester
 
Deutlich schlechter
 
0 Tester
© Druckerchannel (DC)
Können Sie den Brother MFC-J825DW weiterempfehlen?
Ja
9 Tester
 
Nein
1 Tester
 
© Druckerchannel (DC)

Das ist positiv aufgefallen

  • einzeln, große, austauschbare Tintenpatronen
  • Tintenfüllstand über Display kontrollierbar
  • unerwartet hohe Reichweite und restentleerte Patronen
  • komfortables Einsatz der Patrone
  • günstige kompatible Patronen
  • kinderleichte Bedienung des Gerätes
  • guter Funktionsumfang des Gerätes

Das ist negativ aufgefallen

  • teurer Fotodruck
  • teure Patronen
  • teilweise geringere Patronenreichweite als erwartet
  • Papierwahlhebel etwas hakelig
  • frühzeitige Warnung auf niedrigem Tintenstand
  • Klavierlackgehäuse
  • keine Kabel im Lieferumfang


Michaela Bäreke: Meine Meinung

Einzeln austauschbare Tintenpatronen: Das finde ich sehr gut, da nicht immer der gleiche Anteil an Rot, Blau oder Gelb benötigt wird.

Druckkosten bei Fotos: Die sind mir beim selber ausdrucken etwas zu hoch. Ich musste die Patronen rot, gelb und blau nach 57 Urlaubsfotos in Postkartengröße, 8 A4-Fotos und ein paar Grafikseiten auswechseln. Da gibt es doch günstigere Alternativen, z.B. bei Drogerien.

Druckkosten bei Textseiten: Die Druckkosten bei Textseiten sind völlig in Ordnung. Bin eigentlich sehr zufrieden.

Vollständiges Testprotokoll



Tester 2: Meine Meinung

Trotz seiner kleinen Schwächen konnte mich der MFC-J825DW im Test überzeugen und ich würde ihn weiterempfehlen.

Für die eigenen vier Wände ist der MFC-J825DW das optimale Gerät - im professionelleren Bereich hingegen dürfte er sich nur schwer gegen die Konkurrenz behaupten können.

Persönliches Résumé: Die Verarbeitung empfand ich als hochwertig und die Hochglanzoberfläche hat sich als widerstandsfähig, jedoch staubanfällig erwiesen. Das Design ist ansprechend und vor allem durch die sehr kompakte Bauweise trägt der MFC-J825DW nicht zu dick auf.

Kleinere Beanstandungen wie der etwas lose Deckel der Scannerklappe und der schwer schließende Deckel des ADF konnten meinen allgemein hochwertigen Eindruck des AIOs kaum trüben.

Im täglichen Einsatz war ich durchweg zufrieden - Skripte für die Uni hat er ebenso zuverlässig und qualitativ hochwertig ausgegeben wie Schnappschüsse auf Fotopapier. Gerade bei den Skripten ist das Papierfach mit seinem knapp bemessenen Vorrat leider schnell leer - als Ausgleich gibts das schön gelöste Extrafach für 10x15 Fotopapier.

Häufig verwendet habe ich die Scan-to-Dropbox Funktion (keine Verbindung zum PC nötig) um Kommilitonen Mitschriften zugänglich zu machen oder Dokumente auf allen eigenen Geräten schnell und unkompliziert zur Verfügung zu haben - das hat immer ebenso perfekt funktioniert wie die GoogleCloudPrint Funktion.

Als Negativpunkt habe ich die fehlende Duplex Funktion der Scannereinheit wargenommen. Leider frägt der Drucker beim Einzug des Dokuments über den ADF nicht nach, ob die Rückseite noch eingescannt werden soll - somit ist es bspw. nicht möglich ein einziges .pdf von Vorder- und Rückseite beim Einzug über den ADF zu erstellen (über das Scannerglas ist es möglich, hier frägt das Gerät nach weiteren Seiten).

Mit der Qualität und Geschwindigkeit der Ausdrucke war ich im Allgemeinen sehr zufrieden! Die Qualität der Bilder sind toll - auf normalem Papier könnten die Farben kräftiger sein, aber für meine Zwecke mehr als ausreichend!

Als Anschlussvariante hatte ich die drahtlose Option per WIFI gewählt - leider kam es hier im Verlauf des Test zu 2-3 Druckabbrüchen aufgrund der verlorenen Verbindung, wofür jedoch auch der Router verantwortlich sein könnte.

Die Bedienung des Geräts ist intuitiv und komfortabel! Mitgelieferte Software ist gut und die Ergebnisse über die Brother-Fotodruck-Software empfand ich im Vergleich zum Windows-Direktdruck als hochwertiger und farbechter.

In Hinblick auf die Reichweite der Tintenpatronen war ich überrascht. Insgesamt schaffte der MFC-J825DW knapp 250 schwarze Textseiten, 80 farbige Textseiten, 20 Grafikseiten und 12 Fotos in 10x15 cm bis die schwarze Patrone leer war. Damit hat er die von Brother angegebene Reichweite von 300 Seiten deutlich übertroffen. Die Tintenpatrone war dann auch wirklich leer! Ich konnte keine Resttinte in der Patrone feststellen.

Positiv aufgefallen ist mir auch die Zugänglichkeit der Patronen - nicht im Inneren des Geräts sondern sehr praktisch an der Vorderseite.

Etwas nervig war die Tatsache, dass sich der Drucker bereits ab einem Tintenfüllstand von 1/3 regelmäßig bemerkbar macht und über "fast leere" Patronen klagt.

Die Druckkosten schätze ich als gut ein - bei einem Internetpreis von ca. 20 Euro für eine XL Patrone schwarz (LC 1240 BK) und einer vom Hersteller angegebenen Reichweite von 600 Seiten (Im Test konnten die genannten 300 Seiten der kleineren Patrone gar übertroffen werden) beläuft sich der Seitenpreis auf ca. 3,33 Cent.

Patronen von Drittanbietern sind bei noch höherer Reichweite für gar unter 2 Euro zu haben!

Die Patronen besitzen keinen Chip und die Messung des Füllstands erfolgt optisch, was sehr komfortabel für Fans von billigen Patronen und Nachfüllkits ist.

Bedanken möchte ich mich natürlich noch beim Team von druckerchannel.de für die Möglichkeit an diesem Test teilzunehmen!

Die Betreuung war klasse, auf Emails wurde blitzschnell geantwortet - vielen Dank dafür! Es hat mir Spaß gemacht und werde sicher noch lange Freude an dem MFC-825DW haben.

Mit meinem Test kann ich hoffentlich dem ein oder anderen Unentschlossenen die Entscheidung zumindest erleichtern.

Vollständiges Testprotokoll



Sarah Fuhrmeister: Meine Meinung

Im Bereich Druckerkosten bin ich mit dem Drucker mehr als zufrieden. Mein Mann bekommt die Druckerpatronen zwar eh kostenlos von der Firma gestellt, da er beruflich sehr viel ausdrucken muss, sodass es uns in diesem Fall zwar auch auf Kostenersparnis ankommt, jedoch die Qualität des Druckes und die Geschwindigkeit eine größere Rolle spielen. In dem Punkt hat uns unser alter Drucker nie enttäuscht. Aber dieser Test zeigt, es geht besser.

Kurz gesagt, sie drucken länger als bei unserem alten Drucker, aber der Unterschied ist auch nur rund 20-30 Seiten. Aber damit überzeugt er.

Fazit

Wer viel für wenig Geld möchte, wird mit diesem Gerät mehr als glücklich!!!

Vollständiges Testprotokoll



Yves Rackwitz & Anna Maeke: Meine Meinung

Wie während des Testes schon mehrfach bemerkt wurde geht der Drucker in der Grundeinstellung sehr freigiebig mit der Tinte um und treibt so den Tintenverbrauch in die Höhe.

Die Patronen des Brother machen den Eindruck besonders groß zu sein, was einem nicht wirklich hilft, wenn man bei jedem Druck auf Normalpapier schauen muss, dass Graphiken nicht "durchsaften", und man also gleichzeitig neue Farbeinstellungen finden muss um normal zu drucken.

Die Patronensets des Epson und des Brother kosten etwa gleich viel. Im Patronenpaket des Brother sind aber nur 4 und beim Epson 6 Patronen enthalten, die somit auch noch viel länger reichen. Der Epson arbeitet nach meinem Eindruck sparsamer durch die Farbabstufung und die subjektiv bessere Farbabstimmung.

Gerade dadurch, dass der Drucker bei A4-Fotos häufig schmiert bzw. unsauber arbeitet und viele Fotos zweimal ausgedruckt werden mussten, macht sich der hohe Tintenverbrauch bemerkbar.

Fazit: Der Brother MFC-J805DW ist ein moderner, stylischer Multifunktionsdrucker fürs Homeoffice. Er hat viele pfiffige Details, die aber auch leider eine Anfälligkeit für Probleme oder fehlerhafte Nutzung bergen. Er kann problemlos über verschiedenste Wege ans Netzwerk oder an den PC angeschlossen werden und hält das Versprechen als Komplettlösung für Zuhause/Familie/Beruf gewappnet zu sein.

Er lässt sich durch seinen Touchscreen wunderbar einfach am Gerät bedienen und durch das Softwarepaket ist man auch am PC auf alle Eventualitäten vorbereitet.

Was die Druckqualität angeht so schlägt er sich eher durchschnittlich. Die anfängliche Begeisterung wich schnell der Realität. Leider konnte er den ersten Eindruck nicht bestätigen und kleinere Probleme wie zum Beispiel schmierige Ganzseitenfarbausdrucke oder ein schräger Einzug trübten das Gesamtbild. Auch die fehlerfreie Duplexfunktion täuscht nicht darüber hinweg, dass der Brother einen eher verschwenderischen Umgang mit Tinte und somit hohe Folgekosten mit sich bringt. Wenn man erstmal die richtige Farbeinstellung gefunden hat und der Fotoeinzug mitspielt, bringt der Drucker qualitativ hochwertige Bilder zu Papier.

Die relativ kleine Papierkassette für ca. 200 Blatt Papier ist etwas zu klein für ein Bürogerät, denn trotz Beidseitendruck möchte ich nicht ständig nachschauen ob das Papier noch reicht.

Ich würde den Drucker jedem empfehlen, der einen vielseitigen, modernen Drucker auf dem neuesten Stand der Technik sucht und qualitative hochwertige Ausdrucke haben möchte. Wer sehr viel druckt, muss leider sehr häufig Papier nachfüllen und sollte sich auch über den hohen Tintenverbrauch bewusst sein. Ansonsten ein Top-Gerät zum Drucken, Scannen, Kopieren, Faxen, CD-Labeln in schwarz/weiß und in Farbe.

Vollständiges Testprotokoll



Tester 5: Meine Meinung

Großer Druckauftrag führte zum Papierstau

Da ich die schwarze Patrone noch nicht komplett verbraucht hatte, nahm ich ein Dokument und druckte dieses 100 Mal aus. Doch nach ca. 25 Prozent wurde ich mit einem Papierstau konfrontiert. Dieser Stau wurde mir auf dem Gerät angezeigt. Es wurde zudem gezeigt, wie ich diese Problem lösen kann. Dies erfand ich als sehr angenehm. Leider war dies nicht so einfach möglich, wie auf dem Display angezeigt. Nach langem Hin und mit Hilfe einer Schere konnte ich das Papier dann doch irgendwie entfernen. Einige Zeit später passierte exakt wieder ein Stau, der allerdings weniger gravierend war. Anschließend war allerdings nach 25 Prozent des Druckvorgangs meine schwarze Tinte leer und der Drucker pausierte erneut. Ich brach den Druckvorgang an dieser Stelle ab. Eigentlich wollte ich das Leer-Werden der Tinte nur provozieren und war erstaunt, dass es doch so schnell ging, da ich erwartet habe, noch einige weitere Seiten mit dieser Patrone drucken zu können.

Kosten

Die Kosten, welche pro schwarzer Seite entstehen, entsprechen laut ermittelten Seitenpreis ca. 3 Cent. Hierfür habe ich den Amazonpreis in Höhe von 20,17 Euro pro Patrone (schwarz) heran gezogen. Laut Hersteller reicht diese Patrone allerdings für 600 Seiten, was in keinem Fall stimmen kann. Ich habe mit dem Testgerät ungefähr 350, höchstens aber 400 Seiten gedruckt. Dabei waren diese Seiten keinesfalls so, dass deren Schwarzwert überdurchschnittlich hoch gewesen ist. Wenn ich als Konsument eine derartige Aussage lese und dann erfahre, dass die Patrone lediglich für weniger gereicht hat, bin ich natürlich enttäuscht. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob die schwarze Patrone, die im 4rer Pack mit den Farben mitgeliefert wird, weniger Seiten ergibt oder ob es sich grundsätzlich um eine eher übertriebene Angabe handelt.

Die Kosten für einen 4rer Pack in Höhe von 55,97 Euro sind dagegen im Vergleich zu den gleichen Produkt des Vergleichsgerätes um 4 Euro geringer. Beim schwarzen Toner dagegen schlägt sich der Canon MP610 besser. Allerdings kann ich nicht sagen, ob die Patrone des Canon MP610 für mehr Seiten reicht. Rein subjektiv würde ich sagen "ja".

Da ich das Gerät allerdings sowieso neben meinem Farb-Laserdrucker für eher weniger wichtige Dokumente in Zukunft verwenden werde, gehe ich davon aus, dass ein Patronensatz durchaus 1-2 Monate reichen wird.

Und da kämen wir auch schon zum wichtigen: Zum weiteren Einsatz des Gerätes

Weiterer Einsatz

Das Gerät hat mich in vielerlei Hinsicht durchaus überzeugt. Insbesondere der Papiereinzug an der oberen Seite sagt mir sehr zu. Auch die Faxfunktion erachte ich als positiv. Ich finde es praktisch, wenn ich mal kurz ein Fax verschicken möchte, dass ich hierfür keine PC bzw. Mac-Software installieren muss, sondern dies direkt am Gerät erledigen kann. Auch die Kopierfunktion überzeugte. Ich denke ich werde den Brother MFC-J825DW behalten. Zusätzlich zu meinem Farblaster-Drucker von HP, der mir allerdings für professionelle Dokumente wie Bewerbungen eindeutig die beste Qualität meiner 3 Drucker liefert. Ich überlege mir dennoch, ob ich den Canon MP610 abschaffe. Natürlich muss ich darüber noch etwas nachdenken, da mir insbesondere die einfache Scan-Funktion beim Canon weitaus mehr zusagt als beim Brother Gerät. Zudem habe ich noch etwas Schwierigkeiten mit dem Papierfach des Brother-Gerätes. Letztendlich überwiegen allerdings die Vorteile und daher bleibt der Brother MFC-J825DW ein vom Design her attraktives Gerät unterhalb meines Schreibtisches. Auch für das schnelle Drucken von Präsentationen zum Eigenbedarf würde ich das Gerät in Zukunft einsetzen.

Fazit

Insgesamt kann ich dem Gerät kein "sehr gutes" Zeugnis ausstellen, da es doch einige Dinge gab, die mich stark verunsichert haben. Insbesondere am Schluss meines Testes die Angelegenheit mit dem Druckstau. Aber der Brother MFC-J825DW hat durchaus ein "gut" verdient, da er sich durch seine leise Art kaum störend in meiner Umgebung bemerkbar macht. Ich möchte zu aller letzt allen Personen danken, die es ermöglicht haben, dass dieser Produkt-Test mit uns 10 Testern durchgeführt wird. Insbesondere bin ich dankbar über die Auswahl meiner Person und das entgegengebrachte Vertrauen.

Vollständiges Testprotokoll



Markus Schmidt: Meine Meinung

Subjektive Druckkosten: Die Kosten für Tintenpatronen, die bei einem Tintenstrahldrucker wohl die relevantesten Folgekosten, neben Kosten für Strom und Druckerpapier, sind meiner Meinung nach beim Brother MFC-J825DW zu hoch. Wenn man sich einen Drucker für um die 200 € zulegt, gehe ich eigentlich von niedrigen Tintenpatronenpreisen aus, was leider beim Brother nicht der Fall ist.

Fakten zu Druckkosten mit Original-Patronen

Ich vergleiche an dieser Stelle nur die XL Versionen der Tintenpatronen für den Brother MFC-J825DW mit denen meines HP Officejet Pro 8500A Plus A910g, da ich mir keine Patronen mit weniger Füllung kaufe. Angegebene Seitenwerte sind circa-Angaben des jeweiligen Herstellers (vermutlich bei 5% Deckung/Seite).

Dabei verwende ich den tagesaktuellen (07.07.2012) Preis eines großen online Versandhändlers. Ich kaufe direkt beim Händler und nicht über Zwischenhändler. Ich werde keine Versandkosten mit einbeziehen, da ab 20 € kostenlos und sollte es doch einmal unter 20 € kosten, kauft man noch etwas dazu... .

Die Werte in den Klammern sind hochgerechnete Tintenpreise für 1000 Seiten.

BROTHER LC1240M Tinte magenta für 600 Seiten: 14,15 € (23,58 €)

HP 940XL Tintenpatrone 28 ml magenta für 1400 Seiten: 20,52 € (14,57 €)

BROTHER LC1240Y Tinte gelb für 600 Seiten: 14,16 € (23,60 €)

HP 940XL Tintenpatrone 28 ml gelb für 1400 Seiten: 20,89 € (14,92 €)

BROTHER LC1240C Tinte cyan für 600 Seiten: 13,07 € (21,78 €)

HP C4907AE 940XL Tintenpatrone cyan für 1400 Seiten: 19,82 € (14,16 €)

BROTHER LC1240BK Tinte schwarz für 600 Seiten: 20,80 € (34,67 €)

HP C4906AE 940XL Tintenpatrone schwarz für 2.200 Seiten: 27,13 € (12,33 €)

Valuepack - BROTHER LC1240 schwarz magenta cyan gelb Blister jeweils für 600 Seiten: 55,05 € (Ersparnis gegenüber Einzelkauf: 7,13 €)

Valuepack - HP CG898AE 940XL Tintenpatronen Pack with Glossy Paper 210 x 297 mm 100 Sheets, cyan, magenta und gelb jeweils XL-Patronen, ohne!!! Schwarz: 44,89 € (Ersparnis gegenüber Einzelkauf: 16,34 €; UND inkl. 100 Seiten 180g/qm wirklich hochwertiges Foto-/Brochürenpapier)

Fakten kommentiert: Man erkennt glaube ich eindeutig, dass der HP wirklich immer die Nase vorn hat. Bei den Tintenkosten für die farbigen Patronen ergibt sich ein deutlicher durchschnittlicher Vorteil von 8,44 €, bei der schwarzen Tinte von sogar 22,34 €. Was mich persönlich auch sehr irritiert, ist, dass die schwarze Tinte teuerer ist als die farbige, aber der Hersteller wird sich schon etwas dabei gedacht haben, z.B. dass der Verbrauch von schwarzer Tinte im Regelfall höher ist. Jeder kann sich nun den Rest selber denken... .

Zu den Valuepacks:... Wie ich finde, eine feine Sache, man spart Geld und bekommt bei HP sogar noch 100 Seiten hochwertiges Druckerpapier (leicht glänzend) dazu. Bei Brother hält sich der Sparvorteil mit 7,13 € zwar sehr in Grenzen, wobei man HP schon 16,34 € spart und sogar noch das bereits erwähnte Papier mit dazu bekommt. Den Wert des Papieres schätze ich auf 10 €. Benötigt man also auch noch das Papier, erhöht sich der Sparvorteil auf sogar geschätze 26 € - das ist doch mal etwas.

Brother verzichtet auf das Papier bzw. andere Zugaben, darauf kann man gut verzichten, wäre aber durch aus ein Anreiz Original-Patronen zu kaufen, wobei dann auch sehr schnell der Vorteil wieder weg ist, nämlich dann, wenn man mit den Original-Patronen das kostenlose Druckerpapier bedruckt...das dürfte ganzschön ins Geld gehen.

Alternativen zu Original Brother Tinte

...gibt es bei diesem Gerät sehr viele. Man wird nahezu im Netz damit überschwemmt. Im Regelfall zahlt man je Patrone einen € oder weniger, aber nur, wenn man größere Mengen kauft, so ab 20 Stück. Über Qualität der Tinte und Reichweite kann ich aber an diese Stelle keine Aussagen treffen. Sollte man sich für kompatible Patronen entscheiden, wendet man sich am besten an den Händler seines Vertrauens. Zudem gibt es bestimmt auch bei Ihnen einer dieser Refill-Stationen, dort zahlt man aber bestimmt mehr als einen Euro, jedoch garantiert auch weniger als wenn man sich für das Original entscheidet.

Die Kosten für kompatible Patronen für diesen Drucker sind sehr niedrig, da Brother keinen Chip verwendet und somit nicht komplizierte Mechanismen umgangen werden müssen, welche die Verwendung von Nicht-Original-Patronen verhindern sollen.

Da war doch noch etwas: Ja genau, da war doch noch ein wenig Resttinte in der vom Drucker als leer deklarierte Patrone. Kippt man vermeintlich leere Patronen des Brothers ein wenig hin und her, sieht man im hinteren Fenster, welches wahrscheinlich zur optischen Ermittlung dient, ob Patronen leer oder noch voll sind, noch ein wenig Resttinte. Schätzungsweise ein guter Mililiter - ein teurer Tropfen.

Ärgerlich an dieser Stelle ist, dass sich der Drucker komplett weigert mit dem Druck fortzufahren, wenn eine Patrone leer ist.

Auf eigene Gefahr: Ich habe es nicht ausprobiert, ich vermute jedoch, dass man dies umgehen kann, auch ohne eine neue Patrone einzusetzen, indem man sich eines Permanentmarkers bedient und das bereits erwähnte Sichtfenster ein wenig einfärbt. Dies sollte dem Drucker suggerieren, dass eine neue Patrone eingesetzt wurde. Ich habe es nicht ausprobiert, da es durchaus dem Drucker schaden kann, wenn er dann Luft durch die Düsen jagd. Also am besten erst gar nicht ausprobieren und immer eine neue Patrone zur Hand haben!

Fazit im aktuellen Themenkomplex

Aufgrund der eindeutig zu hohen Kosten für die Originaltinte und, dass sich der Drucker weigert weiter zu drucken (auch mit anderen Farben) bei einer leeren Patrone, erhält der Drucker in dieser Disziplin die Note 4+.

Gesamteindruck: Der Drucker hat bei mir mit einem großen Funktionsumfang gepunktet, die Qualität der Ausdrucke konnte sich auch sehen lassen und die Software ist auch in Ordnung. Trotz kleinerer Schwächen, z.B. beim ADF-Scannen hätte der Drucker die Note 2 von mir erhalten.

Da jedoch die Druckkosten eindeutig zu hoch für ein solch' kostspieliges Gerät sind, erhält der Drucker eine Herabstufung auf eine 2-.

Ich empfehle den Drucker auf jeden Fall weiter, man sollte jedoch gute kompatible Tintenpatronen finden, aber nur wenn die Druckqualität nicht darunter leidet.

Vollständiges Testprotokoll



Felix Speth: Meine Meinung

Reichweite der Patronen: Die Schwarz-Patrone hält einer hohe Anzahl von Ausdrucken stand. Wenn das Gerät als Fax in einem Büro genutzt wird, an dem täglich viele Fax-Nachrichten eingehen, muss die Tintenpatrone viele Faxe aushalten. Und am Wochenende kann niemand die Tinten wechseln. Hierfür ist der Drucker also sehr gut geeignet.

Was allerdings schon fast an eine Frechheit grenzt: Selbst, wenn man nur Texte druckt, also schwarz-weiß, benötigt der Drucker für was auch immer gelbe Tinte! Demnach war diese schon leer, während die Schwarzpatrone noch mehr als die Hälfte an Tinte beinhaltete und die anderen beiden Farben ebenfalls.

Tintenhandling: Sehr schön ist, dass Brother auch bei diesem Gerät auf vier separat tauschbare Tintenpatronen setzt. So wechselt man nur die Patrone, die auch wirklich leer ist. Wären die drei Farben zusammengefasst, würde man ständig noch halbe rot- und blautinten wegwerfen, nur weil Gelb leer ist.

Das Austauschen der Patronen funktioniert Problemlos und Einfach. Klappe auf, Tinte raus, Tinte rein und fertig. Auch schön: Die Tinten sind nicht mit einem Chip versehen, so dass es ein Kinderspiel ist, Fremdtinten zu benutzen.

Fotodruck: Jedoch beim Fotodruck wird extrem viel Tinte verbraucht. Und auch hier allen voran ist die Gelbe Patrone. Im Vergleich mit meinem Epson, welcher auch nach 50 Din-A4-Fotos kaum Tinte verbraucht hat, ist der Verbrauch immens.

Fazit: Der Drucker ist ein wirklich tolles Gerät und sowohl für Privatpersonen als auch für kleine Firmen geeignet. Der schnelle Verschleiß der Gelb-Tinte ist schlimm für diejenigen, die Originaltinte verwenden möchten, für Personen, die auf Fremdtinte setzen, ist dies jedoch nicht schlimm.

Ich würde mir den Drucker kaufen, würde meinen Epson jedoch nicht dafür hergeben, denn wenn es um den Fotodruck geht, ist dieser klar im Vorteil.

Vollständiges Testprotokoll



Robert Thomas: Meine Meinung

1. Druckkosten: Nach dem Ausdruck von 43 Fotos im Format 10x15 cm und 30 Seiten Farbdruck DIN A4 mit jeweils etwa 1/6 Seite Fotodruck musste ich am 15. Juni die gelbe Patrone wechseln. Am 24. Juni kam nach weiteren 30 Fotos im Format 10x15 cm, 2 Fotos DIN A4 und 27 Farbseiten die Cyan-Patrone an die Reihe, 1 Woche später dann die Magenta-Patrone nach 75 Seiten Textdruck mit 10% Farbanteil.

Jetzt zum Ende des Testzeitraums am 15. Juli habe ich insgesamt gedruckt:

- 300 Seiten S/W

- 175 Seiten mit Farbanteil, z.T. auch mit kleinen Fotos

- 25 Seiten Grafikdruck, zum Großteil Stromlaufpläne für elektrische Anlagen

- 80 Fotos 10x15 cm und 2 Fotoausdrucke in DIN A4

- 6 CD/DVD

Die erste S/W-Patrone ist noch nicht leer, hat noch gut 10% Inhalt, die 2. gelbe Patrone zeigt noch knapp 70%, die 2. Cyan 80% und 2. Magenta-Patrone hat noch gut 90% Inhalt. Der Tintenverbrauch ist beim Fotoausdruck recht hoch.

Positiv: Die Druckkosten liegen bei S/W sogar unter der Herstellerangabe; 300 Seiten anstelle 240 Seiten lt. Hersteller für die mitgelieferte Patrone.

Dass ich die erste Farbpatrone bereits nach 43 Fotos 10x15cm und 30 Seiten Farbdruck wechseln musste, lässt für die Druckkosten in Farbe nichts gutes erwarten. Das deckt sich auch mit dem Vergleichstest der Tintenmultifunktionsgeräte vom 20.12.2011, bei dem der Brotherdrucker den letzten Platz bei den Druckkosten für das Farbfoto eingenommen hat, er war also der teuerste. Also die Urlaubsfotos doch besser bei einem der großen Belichter erstellen lassen.

2. Gesamteindruck: Der Brother Brother MFC-J825DW ist ein guter Allrounder für den privaten Bereich oder auch ein kleines Büro mit 2-3 Mitarbeitern. Durch seine Netzwerkfähigkeit auch mit WLAN ist er über PC, Smartphone oder Pad immer erreichbar. Allerdings finde ich die Größe der Papierkassette für den Bürobedarf zu gering. Durch die geringe Gehäusegröße, insbesondere in der Höhe lässt sich überall ein Platz finden.

Der Funktionsumfang des Druckers ist gewaltig und umfasst neben dem Drucken das Kopieren, das Scannen, das Faxen, das Drucken von Fotos direkt von der Speicherkarte und das Bedrucken von Datenträgern (CD/DVD) und vieles mehr. Die meisten Funktionen arbeiten auch im Dialog mit dem Rechner, z.B. das Einscannen von Texten mit automatischer Texterkennung am PC.

Sehr positiv bewerte ich die Bedienung in allen von mir getesteten Funktionen, und das waren sicher mehr, als ich im täglichen Gebrauch verwenden zukünftig werde. Aber als Druckertester sollte ich ja alles ausprobieren, was das Gerät so kann. Nicht getestet habe ich die WLAN-Funktionen, da der Drucker kein WiFi direct beherrscht, sondern nur über einen WLAN-Router arbeitet. Da ich aber in meinem Arbeitszimmer keinen WLAN-Empfang von meinem WLAN-Router habe (mein Haus erstreckt sich über 2 1/2 Stockwerke), blieb mein Samsung Galaxy S2 in dieser Hinsicht arbeitslos.

Die Druckqualität von S/W-Text hängt neben der eingestellten Druckqualität auch vom verwendeten Papier ab. Auf sehr gutes Papier gedruckt schlägt er in bester Qualität meinen Laserdrucker, aber auch nur dann. Auf Normalpapier ist der Laserdrucker einfach besser, da nichts verläuft. Auch ist mein Laser deutlich schneller, sowohl bei der Verarbeitung vor dem Druck als auch beim Druck selbst. egal ob Text oder Grafik. Die Entwurfsqualität in S/W ist wirklich nur zum Korrekturlesen geeignet, dafür aber auch schnell.

Der Farbdruck auf Normalpapier gerät etwas blass, da ist ein Farblaserdrucker, wie ich ihn auf meiner Arbeitsstelle nutze, deutlich überlegen.

Die Kopierfunktion ist direkt am Drucker aufrufbar und sehr einfach zu bedienen. Auch das Kopieren selbst geht recht zügig vonstatten, solange man in normaler Qualität kopiert. Allerdings zeigt die Kopie bei genauerem Hinsehen Unschärfe und ist etwas blass. Erhöht man die Druckdichte, wird der Ausdruck dunkler, aber es erscheint etwas "Nebel" zwischen den Textzeilen. Die Kopierqualität bewerte ich somit mit befriedigend bis gut.

Scannen zum PC oder auch direkt auf USB-Stick geht sehr einfach und in einstellbarer Qualität auch ohne Rechner, sehr schön. Beim Einscannen von Fotos wird die Farbe ziemlich verfälscht, man müsste nachbearbeiten. Die Qualität auch bei Fotos ist für ein Allround-Gerät wirklich gut.

Die mitgelieferte Software liefert mehr als ich wirklich brauche. Besonders einfach zu bedienen ist die Software ControlCenter 4, mit der man auf fast alle Funktionen des Druckers vom Rechner aus zugreifen kann. Fast alle Einstellungen zu den einzelnen Menüpunkten können kontextsensitiv über die rechte Maustaste aufgerufen werden, so z.B. die Scannerauflösung beim Einscannen von Fotos vom PC aus bis 1200 dpi. Auch das Erstellen von Beschriftungen für CDs und DVDs geht mit dem Programm CD Labeler geht schnell und problemlos.

Sehr einfach und komfortabel ist die Faxfunktion, sowohl stand alone als auch mit Rechner, so dass auch mit Fax das Büro papierlos arbeiten kann. Schon auch die Vorschaufunktion am Display, um SPAM-Faxe auszusortieren.

Die Druckqualität von Fotos ist gut, aber nicht sehr gut. Wer einen wirklich guten Fotodrucker sucht, sollte sich anderswo umschauen. Aber ohne einen direkten Vergleich kann ich gut mit den Fotos leben, insbesondere auf DIN A4. Dafür werde ich den Drucker auch in Zukunft nutzen, für die kleinen Ausdrucke bleibe ich bei meinem Canon SELPHY CP800.

Das Drucken von Fotos direkt von der Speicherkarte aus ist recht mühsam, da der Aufbau der 4 Vorschaubilder am Display 30 sec dauert (bei einer Dateigröße von knapp 2,5 MB/Bild).

Fazit: Nach 5 Wochen mit dem Brother MFC-J825DW habe ich diesen Drucker als Alleskönner schätzen gelernt, der jetzt meinen Druckerfuhrpark auf insgesamt drei Geräte erweitert hat. Im Textdruck kann er zwar nicht mit meinem Laserdrucker mithalten, ist aber dafür ein Generalist, der (fast) alles beherrscht und dies auch mit guten Ergebnissen. Nur die Druckkosten im Farbbereich erscheinen mir recht hoch zu sein. Auf einer Skala von 1 - 10 gebe ich ihm 8 Punkte.

Vollständiges Testprotokoll



Olaf Turgay: Meine Meinung

Druckkosten: Die Druckkosten halten sich dank der großen und relativ günstigen Tintentanks in Grenzen. Besonder zu empfehlen ist meiner Meinung nach die Installation von CISS Tanks um die Druckkosten noch weiter zu senken.

Tintenpatronen: Sind ohne Probleme relativ günstig zu erhalten. Ebenso sind ohne ende für sehr wenig Geld Kompatible verfügbar. Wer die Qualität nicht Einbussen will kann es mit CISS und guter Tinte versuchen.

Also echt Top - es sind keine grenzen gesetzt!

Gesamteindruck: Dieser Drucker hat alle meine Erwartungen vollständig erfüllt. Ich kann ihn nur jedem wärmstens empfehlen. Er hat zwar wie jedes andere Gerät hier und da ein paar negative Eigenschaft, wie z.B. zu kleiner Papiervorrat, Wechel von Fotopapier auf normales muss manuell erfolgen, ADF kann nicht beidseitiges Kopieren und noch ein paar andere unwesentliche Kleinigkeiten. Im großen und ganzen bin ich aber voll zufrieden.

Vollständiges Testprotokoll



Matthias Witteck: Meine Meinung

Positiv: Der Drucker vereint viele Funktionen in einem Gerät. Die Installation und Bedienung ist sehr einfach. Der Touchscreen ist ein prima Feature und vor allem die "Schritt für Schritt" Erklärungen erleichtern die Bedienung des Gerätes ungemein. Der Fotodruck ist bis auf den Rotstich und teilweise zu grellen Farben als gut einzustufen. Speicherkarten mit Fotos können direkt am Gerät bearbeitet werden. Mit dem Duplexdruck kann man eine Menge Papierkosten einsparen.

Summa summarum: Wer ein Gerät mit vielen Spielereien und edlem Design sucht, ist mit dem Drucker bestens bedient.

Negativ: Leider schafft es Brother nicht die vielen Funktionen mit angemessener Qualität (Preis/Leistung) in einem Gerät zu vereinen. Die Scannerqualität (Kopieren/Scannen in Farbe) hat mich doch sehr enttäuscht und auch die CD-Druckfunktion. Es ist auch kein Duplex-Scan beim ADF möglich. Beim Digitalisieren von doppelseitigen Unterlagen nicht gerade eine Arbeitserleichterung. Das Gerät zieht viel Staub an durch die Klavierlackoptik.

Allgemein könnte die Verarbeitung des Gerätes auch solider und stabiler sein. (ADF-Klappe ist dünn und bruchgefährdet, Scannerdeckel und Scharniere, Papierkassette). Die mitgelieferten, wohl halbvollen, Standardpatronen waren schnell verbraucht, deswegen kann ich den Drucker für ein kleines Büro im Dauerbetrieb nicht empfehlen. Die Druckkosten sind im Vergleich zu anderen Druckern im Dauerbetrieb (Siehe Druckkosten.de) vereinfach zu hoch. Abhilfe schaffen da nur preiswerte Plagiate.

Vor allem das Ständige ziehen von Farbe und reinigen vor und nach den Ausdrucken verbraucht einiges an Tinte. Ist dies beabsichtigt von Brother, damit die Patronen schneller aufgebraucht werden? Vermutlich. (Merkwürdig: In meinem Testzeitraum war trotzdem eine manuelle Reinigung via Testdruck nötig, da die gelben Farbdüsen plötzlich verdreckt waren).

Absolut unverständlich ist, dass bei leerer Farbpatrone ein Drucken in Schwarz/Weiss möglich ist, aber kein Duplexdruck mehr! (Hier wird der Verbraucher gezwungen neue Patronen zu kaufen, um das Feature weiter nutzen zu können.)

Summa summarum: Es tut mir leid, aber dieser Drucker ist für das Gebotene einfach überteuert, da gibt es bessere Geräte von der Konkurrenz mit ADF-Duplexscanner und niedrigeren Druckkosten bei Benutzung von original Patronen. Hier muss Brother nachbessern. Wer auf Duplexdruck, CD-Druck und direkten Speicherkartenleser am Gerät verzichten kann, erhält z. B. mit den MFC-J430W ein identisches Gerät zu einem weitaus günstigeren Preis.

Abschließendes Fazit zum Brother MFC-J825DW

Anfangs hat mich der Drucker von der Optik und den vielen Funktionen beeindruckt.

Leider hat mich das Gerät aber nach den ausführlichen Test nicht wiklich überzeugen können. Dafür ist er derzeitig einfach zu kostspielig (Anschaffung, Folgekosten mit original Patronen) und die vielen Funktionen wurden qualitativ nicht ausreichend von Brother umgesetzt.

Note: 3+ - Preis/Leistung: Mangelhaft

Vollständiges Testprotokoll

20.06.17 18:07 (letzte Änderung)
1DC-Leser testen Brother (Endauswertung)
2Aufgestellt und angestöpselt (1)
3Text und Dokumentdruck (2)
4Fotografische Erinnerungen (3)
5Vielfältige Eigenschaften (4)
6Ausgedruckt (Endauswertung)
Technische Daten & Testergebnisse

31 Wertungen

 
1
Alle Angaben ohne Gewähr. Die gelisteten Angebote sind keine verbindlichen Werbeaussagen der Anbieter! Preise in Euro inkl. Mehrwertsteuer zzgl. Verpackungs- und Versandkosten. Bitte beachten Sie die Lieferbedingungen und Versandspesen bei Online-Bestellungen. Weiß hinterlegte Preise gelten für ein baugleiches Modell.
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