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Epson EcoTank-Drucker: Hilfe mit verstopften Düsen

Epson Ecotank ET-7700▶ 3/21

Frage zum Epson Ecotank ET-7700: Multifunktionsdrucker (Tinte) mit Kopie, Scan, Farbe, Tintentank, 13,0 ipm, 10,0 ipm (Farbe), Randlosdruck, Ethernet, Wlan, Duplexdruck, CD/DVD, Display (6,9 cm), kompatibel mit 105, 106, T04D0, 2017er Modell

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von
Hallo Druckerexperten!

Ich habe seit einiger Zeit Probleme mit meinem EPSON ET-7700, bei dem eine der Druckerdüsen anscheinend komplett verstopft ist und sich auch durch mehrfache(!) Intensiv-Reinigung nicht mehr reaktivieren lässt.

Der ET-7700 hat ja insgesamt 5 Tintentanks, darunter 2 verschiedene(!) Schwarz-Tinten (BK = "Black" und PB = "PhotoBlack"). Eine davon (BK) erschien beim Düsentest überhaupt nicht mehr im Testdruck, die anderen 4 (C, Y, M, PB) dagegen schon. D.h. weder das Düsentest-Muster für BK noch ein nachfolgender Text für die Testseite wurden gedruckt (Bild 1).

Wenn ich die Abdeckung des Druckkopfes abschraube, erscheinen darunter 6(!) Kartuschen, die alle über Schläuche mit den Tintentanks verbunden sind. Die beiden linken sind wohl beide(!) für BK, dann Cyan, Yellow, Magenta und das PB. Gleiche Reihenfolge also, wie beim Düsentest-Muster (2 x BK, C, Y, M, PB). Die beiden Kartuschen/Düsen für BK waren, wie schon gesagt, beide komplett zu.

Immerhin konnte ich mit so einem Reinigungsset, bei dem man die komplette Kartusche mit einer Reinigungsflüssigkeit durchspült, eine der beiden "Black"-Kartuschen/Düsen wieder reaktivieren.
Die zweite Düse für "Black" allerdings ist, trotz intensiver Spülversuche, noch immer völlig dicht (Bild 2)!

Beim Spülversuch dieser einen renitenten Kartusche/Düse gelingt es mir nicht mal, die Reinigungsflüssigkeit vollständig in bzw. durch die Kartusche zu spritzen, da sich ein sehr hoher Gegendruck aufbaut und auch kein Austritt des Reinigers aus den Düsen heraus erkennbar ist! Was wieder für eine vollständig verstopfte Düse spricht.

Mit der einen reaktivierten Düse für BK sehen die Ausdrucke zwar gar nicht soo schlecht aus, aber ich würde schon gerne beide BK-Düsen funktionsfähig bekommen. Hat ja vermutlich auch einen Sinn, dass es eben 2 BK-Düsen gibt.

Gibt es hier vielleicht noch weitere nützliche Tipps, die ich versuchen könnte, um die verstopfte Düse wieder frei zu bekommen? Oder läuft es auf einen Austausch des kompletten Druckkopfes hinaus? In diesem Fall würde mich auch interessieren, ob man irgendwo ein Service-Manual für den ET-7700 herunterladen kann, in dem der Aus- und Einbau z.B. des Druckkopfes beschrieben / illustriert wird.

Vielen Dank im Voraus,

ArthurD
von
Außer ausbauen und über nach in reiniger einlegen fällt mir da eherlich gesagt auch nicht viel mehr ein. Dir fehlt ja quasi ein kompletter Farbkanal, normalerweise würde ich da auch ein elektronisches Problem nicht ausschließen, aber wenn du auch keine Spülflüssigkeit durch bekommst spricht das schon sehr für eine Verstopfung oder gar Fremdpartikel.

Die zwei BK Gruppen hast du vor allem für die Druckgeschwindigkeit auf Normalpapier, soweit ich weiß sollten die auf glanz Papier z.B. gar nicht verwendet werden.
Beitrag wurde am 20.02.24, 10:11 Uhr vom Autor geändert.
von
Hallo @ArthurD,

ich möchte eine Sache kurz klären:
Es handelt sich weder um Kartuschen, noch um Düsen, sondern um Kanäle. Eine Kartusche wäre ein anderer Begriff für eine Patrone, die einen Tankdrucker jedoch nicht hat. Der Druckkopf hat eine Düsenkonfiguration von 360 Düsen Schwarz und 180 Düsen pro Farbe. Die Ausgänge der Düsen sieht man nur als kleinste Löchlein an der Unterseite des Druckkopfs.

Ich finde leider auch kein Bild dazu, wie der komplette Ausdruck des Düsentests für den Epson Ecotank ET-7700 aussehen soll. Durch die Beschriftung im Düsentest und die Düsenkonfiguration deutet jedoch auch auf zwei Kanäle für das Text-Schwarz hin.

Wenn ich es richtig gesehen habe, sind die Schläuche vom Tank zum Druckkopf nicht durchsichtig, sonst könnte man sehen, ob sie komplett mit Tinte befüllt sind, oder ob evtl. Lufteinschlüsse vorhanden sind.

Wie hast Du versucht die Flüssigkeit durch den Kopf zu drücken?
Mit einer Spritze, die Du wo angesetzt hast? Hast Du evtl. die Schläuche am Tank oder am Druckkopf abgezogen und versucht, die Flüssigkeit so durch den Druckkopf zu drücken?

Wenn sich irgendwo in einem Kanal des Tintensystems Lufteinschlüsse befinden, können diese vom Drucker nicht "weggedruckt" werden.

Wenn man Glück hat, kann man sie durch Reinigungen (da gibt es auch verschiedene Stufen, siehe Handbuch) zu entfernen. Auch das Befüllen der Schläuche und des Druckkopfs mit Tinte oder einer geeigneten Flüssigkeit (Reinigungsflüssigkeit (destilliertes) Wasser, Tinte) mittels einer Spritze kann funktionieren. Allerdings darf dann beim umstöpseln des Schlauchs nicht wieder Luft ins System gelangen.

Eine weitere Möglichkeit bietet für viele Epson-Drucker das WIC Reset Utility oder das Epson Service Adjustment Program. Mit beiden kann man einen Initial Recharge durchführen. Damit wird das Tintensystem, wie bei der ersten Inbetriebnahme das gesamte Tintensystem neu mit Tinte befüllt. Voraussetzung ist, dass genügend Tinte in den Tanks vorhanden ist. Zudem wird der Resttintentank ziemlich stark befüllt.

Das WIC Reset Utility gibt es kostenlos unter www.2manuals.com/.... Es gibt aber zusätzliche Funktionen, die kostenpflichtig sind. Der Ink Charge sollte aber kostenlos sein.

Das Service Adjustment Program kannst Du hier www.2manuals.com/... zum Preis von $ 19,99 kaufen. Dort gibt es auch einen Tipp zum Resetten des Resttintentanks (ich vermute, dass es sich um den Kauf eines Resetters handelt).

Es gibt dort unter www.2manuals.com/... auch ein Service Manual, allerdings für $ 29,99

Einzelne Teile von www.2manuals.com gibt es evtl. auch auf deutschen Seiten, z.B. das WIC Reset Utility

Grüße
Jokke
von
Hallo!
Ein bisschen verspätet, aber trotzdem noch mal vielen Dank für Eure Tipps!

@Myrie
Wahrscheinlich werde ich das mit dem Ausbauen und Einlegen des Druckkopfes in Reiniger nochmal versuchen.
Vermutlich sollte ich mir dafür aber zuerst das Service Manual besorgen.

@Jokke
Mit dem Begriff "Kartuschen" hatte ich eigentlich nur die weißen Teile gemeint, an denen die Schläuche angesteckt sind und die man losschrauben muss, um sie auszubauen. In den Youtube-Videos zum Thema werden die, wie ich jetzt weiß, als "Damper" bezeichnet.

An diesen "Damper" (www.sdott-parts.com/...) habe ich einen Schlauch mit einer Spritze gesteckt und versucht die Reinigungsflüssigkeit durchzudrücken. Bei den Spülversuchen kam mit Sicherheit auch Luft in den "Damper", die ich aber durch eine direkt anschließende "Intensiv-Reinigung" zu beseitigen suchte. Was mir bei einem der beiden BK-Kanäle anscheinend auch gelungen ist, beim anderen dagegen nicht (siehe oben).

Wie gesagt, bei diesem zweiten "Damper" gelang es mir nicht, die Reinigungsflüssigkeit durchzudrücken, wobei ich allerdings sehr stark nicht den "Damper" selber, sondern den nachfolgenden Druckkopf im Verdacht habe.

Mal 'ne blöde Frage: Was würde eigentlich passieren, wenn ich den "Damper" des aktull noch blockierten Kanals mit Reinigungsflüssigkeit füllen würde (in der Hoffnung, dass die Blockade durch diese Flüssigkeit mit der Zeit aufgelöst wird) und den Drucker erstmal normal weiter betreibe? Mit dem einen reaktivierten BK-Kanal kann ich ja einigermaßen vernünftig drucken. Wenn die Blockade jetzt tatsächlich mit der Zeit aufgelöst würde, würde der Drucker ja dann mit Reinigungsflüssigkeit "drucken", bis wieder Tinte nachgeströmt ist. Würden dadurch die Düsen / der Druckkopf des aktuell noch blockierten BK-Kanal beschädigt werden können?

Gruß,
ArthurD
von
Hallo @ArthurD,

ich weiß nicht so ganz, was ich von Deiner Idee mit dem Befüllen mit Reinigungsflüssigkeit und anschließendem Drucken halten soll. Was mich stört, ist das Drucken.

Es gäbe noch die Möglichkeit, den Druckkopf aus der Parkposition zu fahren und dann den Stecker zu ziehen, damit der Druckkopf in der Mitte bleibt. Dann ruhig Reinigungsflüssigkeit in den Damper zu spritzen. Zusätzlich dann ein Küchenpapier ein paar Mal falten und es mit Reinigungsflüssigkeit tränken. Dann das gefaltete Küchenpapier unter den Druckkopf, den man vorsichtig ein wenig anheben kann, schieben. So kann die Reinigungsflüssigkeit auch von der Düsenseite her evtl. dort vorhandene Verstopfungen lösen. Das Küchenpapier evtl. auch ein paar Mal wechseln. Dieses Vorgehen ist aber etwas, was Zeit und Geduld (Tage und evtl. auch mal ein Woche) benötigt und das Wechseln nicht vergessen.

Bei dieser Prozedur sollte sich das Küchenpapier auch mit Tinten(resten) vollsaugen.

Dieses Vorgehen lässt sich aber nicht auf einen Farbkanal begrenzen und es wird auch Tinte aus den anderen Farbkanälen angesaugt.

Vorsichtshalber könnte man auch etwas trockenes Küchenpapier in den Bereich legen, wo das zu bedruckende Papier sonst durchgezogen wird, um zu verhindern, dass angesaugte Tinte in den Bereich läuft und alles verschmutzt.

Wenn man den Damper ausbauen kann, könnte man den evtl. auch mal anschauen, ob da etwas zu sitzt. Damit habe ich aber keine Erfahrung.

Und nicht vergessen am Ende dafür zu sorgen, dass keine Luft im System ist, bevor man druckt.

Grüße
Jokke
von
Hallo Jokke!

Die Methode mit dem getränkten Küchenpapier unter dem Druckkopf hatte ich auch schon mal ausprobiert. Allerdings bei Weitem nicht so ausdauernd (Tage, eine Woche). Vielleicht sollte ich das nochmal mit etwas mehr Geduld versuchen.

Allerdings habe ich jetzt auch auf einer Seite im Netz (www.octopus-office.de/...) einen Hinweis auf das "Drucken mit Reinigungslösung" gefunden. Dies wird dort als "sicherster Weg, um den Reiniger raus zu bekommen" angesehen und anscheinend nicht als problematisch angesehen.

Vielleicht probier ich einfach mal beides gleichzeitig aus: Das getränkte Tuch von unten und den mit Reiniger gefüllten Damper von oben, das Ganze länger einwirken lassen... vielleicht tut sich dann ja was...

Danke für die Anregungen!

Gruß,
ArthurD
von
Hallo @ArthurD,
Genau so hatte ich es auch gemeint.

Grüße
Jokke

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