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HomeOffice: Tinte oder doch Laser (Workforce 5710 vs. HP 479)

Interesse am HP Color Laserjet Pro MFP M479fdw ab 384,00 €1 - Multifunktionsdrucker (Laser/LED)

von
Liebe Community, lieber Herr Budzinske,

Wir drucken im HomeOffice zurzeit zwischen 100 und 400 Seiten pro Woche und verwenden einen Epson XP Premium830, dessen Tintenkosten jedoch nicht mehr hinnehmbar sind.
Wir sind daher auf der Suche nach einem neuen Drucker mit WLAN, Duplex-Scan, stabiler Ausführung, nicht zu groß und gutem Druck. Straßenpreis bis ca. 400 Euro.
Eigentlich „der Klassiker“ in Coronavirus-Zeiten.

Bislang waren wir immer davon ausgegangen, dass nur ein Tintenstrahler in Betracht kommt, und hatten uns schon auf den Epson Workforce 5710 festgelegt (Zwischenfrage: brauchen wir den 5790?).
Nun höre ich von unserer IT, dass mittlerweile auch Laserfarbdrucker geeignet und wegen des Nicht-Eintrocknens der Tinte sogar die bessere Wahl seien! Hier scheint nun der HP Color LaserJet M 479 die beste Wahl zu sein.

Anders als von uns erwartet, liegen nun die Druckkosten des HP–Laserdruckers deutlich über denen des Epson–Tintenstrahlers. Ist das richtig (2,3/14,5 ct versus 1,2/5,5 ct). Das ist verblüffend, da ja auch die Anschaffungskosten höher sind!

Unsere Frage: Ja was nun? Welchen der beiden Drucker würdet Ihr / würden Sie uns raten für unsere Bedürfnisse: Laser oder Tinte? HP oder Epson. (Es soll bei der Entscheidung nicht nur um die Kosten gehen)?
Beide Drucker sind ja in der DC—Wertung die Besten in ihrer Kategorie.

Herzliche Grüße aus Berlin
Baldo
Beitrag wurde am 30.07.20, 22:18 Uhr vom Autor geändert.
von
Hallo,

also Laserdrucker waren schon immer sehr sehr gute Wahl für den Druck auf Normalpapier. Im unteren bis mittleren Preisbereich sind die Folgekosten aber schon sehr hoch.

Farblaser brauchen ein wenig Toner für die Kalibrierung, Tintendrucker für Reinigungen - die recht unregelmäßig oder bei sporadischem Verbrauch auch mal massiver ausfallen kann.

Man muss dann sehen, was für Material man verwendet. Für den HP Color Laserjet Pro MFP M479fdw fallen nach den 1.200 (2.400 S/W) Seiten aus dem Lieferumfang dann gleich knapp 800 Euro Straßenpreis für einen neuen Tonersatz an - der hält dann aber auch gut fünf mal länger. Bei diesem Tintendrucker wären das für 5.000 Seiten dann eher so 220 Euro.

Je nachdem wie viel Tinte für Reinigungen anfällt, kann sich die Reichweite entsprechend reduzieren. Beim Epson Workforce Pro WF-C5710DWF gibt es nicth wenig Rückmeldungen, dass man mit der Tinte aus dem Lieferumfang nicht sehr lange kommt - hier gibt Epson keine genauen Angaben. Der WF-C5790 hat PCL/PS und kann die ganz großen S/W-Kartuschen verwenden. Das spart dann im S/W-Druck rund 25 Prozent.

Bei diesem recht hohen Druckaufkommen wäre dann im Homeoffice auch schon die Frage der Lüftung zu stellen - das wird ja nicht im Schlafzimmer sein?

Hattest du denn mit dem Epson Expression Premium XP-830 Probleme? Abgesehen davon, dass er für 400 bis 1.600 Seiten total unterdimensioniert ist. Im Tintenbereich finde ich für das Volumen ja auch den Epson Ecotank ET-5850 interessant - der kostet zwar 900 Euro, hat dann aber sehr niedrige Folgekosten (60 Euro für 6.000 Seiten)

Alternative Laserdrucker wären der Canon i-Sensys MF744Cdw (sehr ähnliches Druckwerk zum HP), oder auch der Kyocera Ecosys M5526cdw.

Gruß,

Ronny Budzinske
www.druckerchannel.de
von
Wenn du regelmäßig druckst, wirst Du mit einem Business-Tintendrucker keine Probleme bezgl Eintrocknen haben, selbst wenn dann mal wieder 6 Wochen Standzeit dazu kommen sollten. Das Märchen vom Eintrocknen sind uralte Kamellen aus den 90er Jahren, als das alles noch neu war. Ich habe mit Epson Druckern gute Erfahrungen gemacht, vor allem, wenn Sie viel und regelmäßig gelaufen sind. Laser ist auf billigem Normalpapier rein qualitativ ein bissl besser, aber dann muss es schon sehr schlechtes Papier sein. Die meisten aktuellen Tintendrucker aus dem Business-Umfeld drucken auf Normalpapier mit bloßem Auge kaum schlechter als ein Farblaser. Ich hatte Gelegenheit das mit einer topaktuellen Canon ImageRunner A3 Kopiermaschine zu vergleichen, die Qualität ist nicht wirklich besser, außer bei Duplexdruck mit großflächigen Farbauftrag - hier ist eine Tonerbasierte Lösung besser als ein Tintendrucker, weil sich Papier durch die Flüssigkeit immer auch bissl wellen wird. Aber auch das ist eine Sache der Papierqualität. Ich habe viel mit dem Navigator Universal papier gedruckt, da ist Duplex in der Regel auch mit Tinte kein Thema.

Die Folgekosten sind in der Tat bei Farblasern im Dreistelligen Preisbereich meistens über dem was Du mit einem guten Business Tintendrucker zahlen musst, egal ob mal eine Reinigung anfällt oder nicht.

Richtig ist aber auch, dass Du immer einen Satz Tinte als Reserve mit ordern solltest, die Epsongeräte haben nur sogenannte Initialisierungstinten dabei, die halten wirklich nicht lange, weil sie eben zum Einrichten/Initialisieren gedacht sind. Je nach Modell kommt da nochmal ordentlich was drauf - danach sollte man aber Ruhe haben.

Bei ca 400-1200 Seiten im Monat (wenn das dauerhaft der Fall ist, dann in jedem Fall Tinte!) würde ich mir auch mal den von Budze empfohlenen Epson ET-5850 ansehen. Das Druckwerk ist dem des C5710/5790 relativ ähnlich, die Ergebnisse durchaus vergleichbar.

Ansonsten würde ich mir auch den Epson WF-6590 mal ansehen, der ist quasi unkaputtbar und druckt schnell und günstig. Er hat vor allem einen Single Pass ADF verbaut, dh. beim Kopieren und Scannen werden Vorder/Rückseite in einem Arbeitsgang gescannt. Die anderen Epsons haben eine Wendemechanik drin, die bei größeren Kopiervorgängen das Druckwerk schon bissl ausbremsen können.

Solltest Du keinen Epson haben wollen, würde ich mir von Canon die Maxfy Serie ansehen, die ist auch ok, aber etwas langsamer. Mit Brother habe ich nicht so gute Erfahrungen gemacht ähnliche wie bei HP auch.

Sollte es ein Laser sein, würde ich erst im 4stelligen Bereich schauen, der Aufpreis würde sich bei deinem Druckvolumen schon rechnen -> eventuell ist es da sinnvoller statt eines Kaufs über einen Mietvertrag bei einem Fachhändler nachzudenken und mit ihm ein festes Druckvolumen zum Festpreis vereinbaren. Dann zahlst Du eine monatliche Pauschale (also wie beim Handyvertrag) und bis im Servicefall auch entsprechend abgesichert, falls was kaputt gehen sollte - was durchaus mal vorkommen kann.

Gute Fachhändler bieten das mittlerweile auch mit Tintengeräten an.
Beitrag wurde am 31.07.20, 10:34 Uhr vom Autor geändert.
von
Herzlichen Dank für Eure Rückmeldungen, lieber Herr Budzinske, lieber VenomST!

Aus rationaler Sicht wäre dann wohl ein Tintendrucker die beste Wahl.
Einen Tank-Drucker würde ich wegen der hohen Anschaffungskosten nicht nehmen, da ich nicht weiß, wie lange ich noch im Home-Office bin und danach die Seitenzahl auf 50-100 Seiten absinken wird.
Ich schwanke nun: Würdet Ihr unter den Gesichtpunkten der Zuverlässigkeit und "Usability" eher den Epson WF 5790 oder den HP 9020 bevorzugen?
(Die Seitenkosten sind jetzt egal: 5,4/1,2 ct versus 7,4/1,6 ct)

Könntet Ihr mir zudem noch einmal kurz und verständlich erklären, wann ein Laserdrucker überhaupt sinnvoll ist - abgesehen von Druckgeschwindigkeit? Eigentlich spricht doch NICHTS für einen Laserdrucker im HomeOffice bzw. kleinen Büro! Oder?

BG Baldo
von
Rein qualitativ gibts bei Lasern kaum noch echte Vorteile - es sei denn, du nimmst sehr schlichtes Papier. 25Seiten die Minute erreicht ein laser IMMER und kontinuierlich - ein Tintendrucker mit beweglichem Druckkopf erreicht das nur bei normalem Textdruck, sobald Fotos gedruckt werden, bricht das Tempo immer ein.

Ist ein Laser damit automatisch besser oder schlechter? Es kommt auf die Preisklasse an. Bei MFPs kann ein guter Laser im gehobenen Bereich (Lexmark zb.) teilweise ewig halten. Ich kenne Lexmarkgeräte die 6 Jahre lang rund um die Uhr gelaufen sind und über 500000 Seiten aufm Buckel haben und immer noch laufen. Das halte ich mit einem Tintendrucker für nicht wirklich schaffbar. Dafür kostet so eine Maschine aber auch mal über 1000€ - ist also eher was für Unternehmen. Letztlich kommt es immer auf den Einsatzzweck, das Druckvolumen und das Budget an. Ich kenne von Epson zb. Businessdrucker wie den WF6590, die jetzt das 4 Jahr in Folge ohne Probleme laufen und auch schon über 70k Seiten runter haben, aber der kostet neu immer noch um die 500 Euro. Ein Gerät aus der 300€ Liga würde ich sagen, dass etwa 3-4 Jahre drin sein sollte, das sollte ein Epson C57xx schon hinbekommen. Wichtig ist halt, dass sie schon auch was zu tun bekommen, für 50s im Monat sind die Dinger überdimensioniert. Epson gibt ein monatliches Druckvolumen von 1500 Seiten als "ideal" für die Serie an, also sollte zumindest ein Drittel bzw so um die 250S irgendwie ansatzweise auch erreicht werden. Mechanisch gesehen, sind die Dinger ok, die Papierschubladen sind robust und mit Metall verstärkt, kein PlastikFantastik wie man es sonst so kennt (zb bei der Vorgänger Serie wie dem WF5690/5620).

Allerdings habe ich auch schon von mehreren "Produktionsschwankungen" gehört, bei denen die Druckköpfe den Geist vor Ablauf der Garantie aufgegeben haben. Ich würde bei einem Gerät dieser Klasse IMMER ein Servicepaket für mind 3 Jahre dazu nehmen. Dann hast Du einen Vor Ort Service inklusive und Veritek (der Dienstleister, der das für Epson macht) steht einen oder zwei Tage später auf der Matte und richtet die Maschine.

Im Endeffekt sind folgende Sachen wichtig:

1) die Lieferzeit der Dinger ist wg der Pandemie bescheiden, ich rechne nicht damit, dass vor Mitte September wieder welche in größerem Umfang zu bekommen sind.
2) Mit Garantiepaket und einem Satz XXL Tinten kostet das Teil mehr als 500€ (bitte an sowas auch immer bei Laser oder anderen Tintendruckern denken und mit einrechnen!) Bitte nicht über den Preis jammern - das sind Businessgeräte, das ist schon angemessen
3) Das Druckvolumen sollte einigermaßen passen.
zum+Shop+von+Tonerfabrik+Berlin

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