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Unerklärliche Farbabweichung

Bezüglich des Canon Pixma MG7150 - Multifunktionsdrucker (Tinte)

von
Ich habe ein Fotobuch mit 178 Seiten erstellt und wollte dieses drucken. Dazu habe ich doppelseitiges Glanzpapier vonPripa mit 155 gr/m² vewendet. Um ein optimales Druckergebnis hinsichtlich der Farben für meinen MG7150 zu erhalten, habe ich mit diesem Papier viele verschiedene Druckeinstellungen getestet, bis ich mit der Variante Fotodruck/ Anderes Papier/ Anderes Fotopapier/ Standard die besten Ergebnisse erzielt habe.
Beim Druck des ganzen Buches mußte ich bereits nach wenigen Seiten feststellen, daß alle Fotos sehr rotstichig und damit unbrauchbar ausgedruckt wurden.
Als ich die Testseite, die immer die gleiche war, daraufhin nochmals ausgedruckt habe, war diese wieder in ihrem ursprünglichen, einwandfreien Zustand.
Wer kan mir zu diesem Problem helfen? Für mich ein Rätsel!
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von
es ist in diesem Forum nicht möglich, auf viele Einzelheiten eines Canon-Druckkopfes einzugehen, dazu fehlen einmal Informationen, die nur Canon hat, und auch genaue Kenntnis der knostruktiven Einzelheiten, aber einiges läßt sich aus anderen Publikationen entnehmen, auch aus Patentschriften. Beim Thermodruckkopf wird die Tinte, eine geringe Menge in einem Kanal, erhitzt zum Siedepunkt, was eine Dampfblase erzeugt, die wiederum die davorstehende Tinte in der Düse herausspritzt, und auf der anderen Seite des Tintenkanals neue Tinte nachzieht. Dazu ist es erforderlich, örtlich eben die Tinte zu erhitzen, mit einem Stromimpuls durch einen Metallschichtwiderstand, der sich im Düsenkanal befindet. Diese Metallschicht muss isoliert in jeder Düse aufgebracht werden, mit Kontakten für jeden Widerstand in jeder Düse. Und damit nun diese Metallschicht nicht elektrolytisch abgetragen wird von der Tinte , muss die wiederum gegen die Tinte isoliert werden mit einer Kunststoffschicht, all das in jeder Düse. Die größte thermische Belastung liegt auf dieser Isolier/Trennschicht, weil die viele tausend Male, in jeder Düse, für jedes Tröpfchen einen Temperaturzyklus durchmacht von frischer Tinte bei Raumtemperatur bis zur Siedetemperatur nach dem Stromimpuls. Die Siedetemperatur der Tinte, ein Glykol/Wassergemisch mit Farbstoff, dürfte so bei 130-150Grad liegen. Es ist diese Kunststoffschicht, die mit der Zeit die Eigenschaften verändert durch die Temperaturwechselbelastung , irgendwann für die Tinte durchlässig wird, den Metallschichtwiderstand angreift, und dann ist Ende. Es ist nun die technische Kunst des Herstellers, daß das alles so gut funktioniert, und sicher auch noch mal verbessert werden kann. Aber diese Vorgänge sind der Grund, warum so ein Druckkopf eine endliche Nutzungsdauer hat. Piezodruckköpfe können auch Schäden nehmen nach langer Nutzung, z.B. Fehlstellenwanderung im Piezokristall, aber das ist ein anderes Thema. Sicher weiß Canon, wieviel Tinte es braucht, bis ein Tintenkanal nicht mehr arbeitet, aber das sind strikte interne Daten, mit denen der User auch nichts anfangen kann, weil sich das nicht auf Seitenzahlen etc so einfach umrechnen läßt. Dazu kommen noch Düsenreihen für verschiedene Tröpfchengrößen, deren Verwendung von den Treibereinstellungen abhängig sind.
Wenn es um Volumendruck geht, würde ich einen Epson-Drucker vorziehen, mit alten R265 Fotodruckern habe ich bis ca. 20 000 A4 Bilder gedruckt, aber auch viel Tinten getestet und gewechselt, sodaß die Geräte aus anderen Gründen ausgefallen sind, auch eine Reinigungseinheit fiel aus, es ist nicht immer der Druckkopf, der ein Gerät stilllegt.
Aber Fotoalben von Veranstaltungen mit 200 Bl/A4 drucke ich mit Geräten wie dem L805 ohne Probleme.
von
Hallo Ede-Lingen,
vielen Dank für die ausführlichen Darlegungen zum Thema Druckkopf. Ich habe mir inzwischen einen neuen Drucker (Canon TS 8350) zugelegt, da ich keine Lust hatte, für den alten MG7150 einen neuen Druckkopf zu kaufen und dieser auch schon 8000 Seiten hinter sich hat. Der von Ihnen empfohlene L805 hat leider keinen Scan.
Trotzdem habe ich noch eine Frage: Wie ich den o.g. Ausführungen entnehme, ist es für einen Druckkopf lebenserhaltender, wenn nicht soviel am Stück gedruckt wird. Da ich für meinen Reisebericht 90 gerade und 90 ungerade Seite auf Glanz-Fotopapier drucken möchte, ist es also sinnvoller, nur ca. 5 Seiten hintereinander zu drucken und dann immer einen neuen Druckauftrag zu starten? Oder kann man diese Druckmenge auch erhöhen, ohne das der Druckkopf Schaden nimmt? Das könnte man zwar ausprobieren, aber dann wäre der neue Druckkopf bestimmt dahin.
von
Nachdem die Pixma TS/TR Serie inzwischen über drei Jahre auf dem Markt ist gibt es erstaunlich wenig Berichte über frühzeitige Druckkopfschäden. Kein Vergleich zu den Vorgängern Pixma MG, iP, MX.

Es gibt einen Fehlercode 1403, "Es ist ein Fehler mit dem Temperatursensor des Druckkops aufgetreten".

Dieser Sensor bewirkt, dass der Druck bei Überhitzung langsamer wird, oder sogar mit kleinen Pausen einhergeht. Bei Billigtinten wird das bei Dauerbelastung wohl häufiger vorkommen, da die Kühleigenschaften der Originaltinte nicht erreicht wird.

Immerhin gibt es ja ein Jahr Garantie, zumindest bei Verwendung von Originalpatronen.
In dieser Zeit sollte sich herausfinden lassen, ob der Druckkopf durch eine Dauerbelastung Schaden nimmt.
von
Man kann schon davon ausgehen, daß bei einer neuen Modellgeneration auch mal die Standfestigkeit des Druckkopfes verbessert wurde. Auch bei den Großformatdruckern von Canon sieht das viel besser aus, aber vielleicht sind zusätzliche Maßnahmen in der Produktion ein Kostenfaktor, der in der Vergangenheit nicht in die Preisgestaltung der Desktop-Geräte gepasst hat. Bei einem neuen Druckkopf sollte es keine Seitenbegrenzung geben, eher kurz vor dem Ende eines Druckkopfes.Ich kann mir auch nicht vorstellen, daß es da eine Art 'Schongang' für den Drucker gäbe, um die Haltbarkeit zu verlängern. Es gäbe da noch einen L850 mit Scanner, der auch in Deutschland angeboten wird, aber ich hoffe, daß der neue TS8350 erst einmal alle Erwartungen erfüllt.
von
Ganz herzlichen Dank für die schnellen Antworten!
von
Ja, das klingt ja schon mal gut, daß da jetzt eine Verbesserung eingetreten ist; in der Vergangenheit gab schon häufiger mal die Klagen, daß ein Gerät/Druckkopf gerade außerhalb der Garantie - 2 Jahre - ausgefallen sei, wenn diese Probleme verschwinden, sollten eine große Anzahl User happy damit sein.
von
Es gibt hier einen Bericht über einen TS6050, wo sich der Resttintenzähler nach ca. 22.000 Seiten gemeldet hat. Meine Anfrage, ob die 22.000 Seiten mit einem Druckkopf erreicht wurden, wurde bestätigt. Anschließend wurde noch ein aktueller Düsentest nach ca. 28.000
Seiten gezeigt, das Gerät wurde ausschließlich mit Fill-In Patronen betrieben.

DC-Forum "Resttintentank fast voll"

Wenn sich dieser Trend über eine verbesserte Haltbarkeit der TS/TR-Serie so fortsetzt kann man eigentlich nicht mehr meckern ;-)
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zum+Shop+von+Tonerfabrik+Berlin
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