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Epson Ecotank ET-7750 erster Eindruck

Bezüglich des Epson Ecotank ET-7750 - Multifunktionsdrucker (Tinte)

von
Lilhel hat hier ja schon ausführlich über den ET-3750 berichtet, ich möchte meine ersten Erfahrungen mit dem ET-7750 teilen.

Bisheriger Drucker:
- Canon iX4000, A3+mit 3 Farben + Pigment-Schwarz

Gründe für Neukauf:
- Aufwand beim Refill
- kein brauchbarer Fotodruck möglich

Mein Druckaufkommen beträgt etwas über 1000 Seiten pro Jahr, davon ca. 50 Seiten A3 - trotzdem nervig, wenn man das außer Haus machen muss. Das ist mir den Mehrpreis wert. Ja, der Epson ET-7750 ist mit seinen 800 Euro Listenpreis das iPhone unter den Tinten-MFDs, aber er schlägt auch alle Fliegen mit einer Klappe: A3-Druck, Fotodruck, Duplex, Scannen ...

Von den anderen Ecotanks unterscheiden sich die ET-77xx durch das Fotoschwarz zusätzlich zum Pigmentschwarz und die kleineren Tintentröpfchen. Die spannende Frage ist also: Wie schlägt sich der Drucker beim Fotodruck?

Die Erstinstallation war ohne CD über die Website www.epson.sn problemlos möglich. Danach hatte ich allerdings zwei Drucker in der Systemsteuerung:
- EPSONF36A03 (ET-7750 Series) und
- ET-7750 Series (Netzwerk)
Der Unterschied ist mir nicht klar. Beide haben denselben Druckertreiber und beide funktionieren. Ich hatte den Drucker kein einziges Mal per USB an meinen Computer angeschlossen. Er wird nur über WLAN angesteuert. Aber lieber zweimal der gleiche Drucker als wenn's überhaupt nicht funktioniert.

Der Drucker ist offensichtlich nicht für hohe Auflagen gemacht. Die A4-Papierkassette fasst 80 Blatt (80 g/m²), mit etwas gutem Willen kann man auch 100 Blatt reinpressen. Die Fotokassette ist für 20 Blatt Fotopapier bis 13 x 18 ausgelegt. Der hintere Papiereinzug hat eine recht wackelige Teleskopstütze, die sich in drei Segementen ausziehen lässt. Über diesen Einzug kann A3-Papier zugeführt werden.

Wenn man in eine der Papierzuführungen Papier einlegt, fragt das Druckerdisplay Format und Papiersorte ab. Beides kann man auch im Druckertreiber einstellen. Dort gibt es für die Papierzuführung eine Einstellung "Auto", die nicht besonders intelligent ist. Wenn die Papiersorte im Druckertreiber nicht mit der am Display eingestellten Papiersorte im hinteren Einzug übereinstimmt, zieht der Drucker das Papier immer aus der unteren Kassette.

Etwas umständlich ist auch, dass man drei Handgriffe machen muss, um den Drucker zu "öffnen". Bediendisplay schrägstellen, die Klappe drunter öffnen und dann die dahinter liegende Papierablage herausziehen. Dafür sieht der Drucker gut aus, wenn alles zugeklappt ist.

Mein erster Fotodruck ging gründlich in die Hose: Ich habe mit der Qualitätseinstellung "Standard" gedruckt, die für Fotos unbrauchbar ist. Siehe Bild Nr. 4: Tinte aus dem dunklen Pullover im oberen Foto wurde nach unten verschmiert und das Foto ist grisselig. Wenn man die Druckqualität "Stark" einstellt, werden die Fotos einwandfrei. [Edit: Fehldruck lag an ungeeignetem Papier, mit Fotopapier von Epson keine Probleme]

Für ein Foto 10 x 15 dauert der Druck 1:29 min. Ein A4-Blatt mit zwei Fotos 13 x 18 liegt nach 1:17 min. in der Ablage. Dieses scheinbare Paradox erklärt sich daraus, dass der Drucker bei 10 x 15 erst die Fotopapierkassette in den Drucker einzieht, dann das Papier in Stellung bringt und nach knapp einer halben Minute endlich mit dem Drucken anfängt.
Youtube-Video:
www.youtube.com/...
Beim A4-Druck geht es dagegen sofort los.

Ich habe dann ca. 30 Fotos 10 x 15 ausgedruckt. Aus unerfindlichen Gründen ließ der Drucker bei 7 Fotos am Ende (also die Stelle, die zuletzt gedruckt wird) einen Rand von 5 mm unbedruckt, obwohl alles mit dem gleichen Papier und mit den gleichen Druckeinstellungen gedruckt wurde.

Für die Druckerchannel-Gemeinde habe ich noch ein Fuji-Testfoto ausgedruckt, von dem ich eine Testbelichtung auf Fotopapier von Saal Digital habe. Siehe Youtube-Video oben sowie der gescannte Vergleich. Ich muss sagen, ich bin von der Fotoqualität beeindruckt, noch dazu ohne Farbmanagement o.ä. Aufwand. Die Epson-Ausgabe ist etwas kühler, hat etwas weniger Rottöne (was der Haut-Darstellung gut tut) und das im Scan in der 1:1-Vergrößerung sichtbare Druckraster ist mit bloßem Auge für mich nicht erkennbar.

Noch ein paar Anmerkungen zum Scanner:
Beim Scannen mit dem Bedienpanel am Gerät kann man als Format PDF oder JPG auswählen. Ein unkomprimiertes Format steht nicht zur Wahl. Jede Vorlage wird zweimal abgetastet, beim ersten Mal wird wohl erstmal der Tonwertumfang bestimmt.
Das Scannen aus dem Scan-Modul am PC geht schneller, hier können gleichartige Vorlagen mit nur einmal abtasten erfasst werden. Die Bedienoberfläche ist recht umständlich. Das Bild Nr. 5 zeigt Scanergebnisse mit drei verschiedenen Einstellungen. Bei allen war der Scan-Modus auf "Farbe" eingestellt:
oben: Dokumentenmodus mit "Text optimieren"
mitte: Dokumentenmodus Standard
unten: Fotomodus mit angepasstem Histogramm, so dass der Grauschleier wie im mittleren Scan verschwindet.
Das gelbliche Papier im oberen Scan entspricht der tatsächlichen Vorlage. Interessant ist, dass der Scanner den Gelbton im Fotomodus herausrechnet.
Beitrag wurde am 09.01.19, 20:40 vom Autor geändert.
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von
es ist mehr die Dicke und Steifigkeit, die im Einzelfall Probleme macht, und auch die Griffigkeit an der Stelle, wo die Transportrolle greift, manchmal kommt es auch darauf an, wieviel Blatt im Papierfach /in der Führung sind. Und manchmal ist Papier auch leicht gekrümmt, Ecken stehen noch etwas hoch, dann wird es zwar eingezogen, aber es schmiert schwarze Ränder, was bei teuren Papieren dann ärgerlich ist. Ein Tecco Rag-Papier läuft jedenfalls bei mir von hinteren Einzug.
von
Ich habe seit ein paar Tagen auch den 7750 und bin echt überrascht, wie gut der Fotodruck ist. Er bringt zwar bei Text lange nicht den Speed wie der WF3640, aber angesichts der Kosten für die gute Tinte ist der super.
Das Bild ist auf Sihl Quickdry 280 (glossy), mit einem auf die Schnelle erstellten Profil.
Evtl. lässt sich im Schwarzbereich noch etwas verbessern, aber er hat halt keine Grautinte. Die Farben sind super!
Beitrag wurde am 23.02.19, 00:01 vom Autor geändert.
von
Anfangs (gekauft am 7.11.2017) haben mich Konzept und Druckqualität des Epson ET-7750 durchaus überzeugt. Man zahlt einen stattlichen Preis (750 €), dafür erhält man einen soliden Drucker mit günstiger Tinte - dachte ich. Nach einem Jahr mit wenigen, aber regelmäßigen Ausdrucken, Textseiten und Fotos setzten die Probleme ein. In der Hauptsache sind es drei Fehler, die das Gerät für mich mittlerweile zu einem teuren Entsorgungsfall machen:
1. Zeilenversatz. Linien werden in regelmäßigen Abständen verteilt über die ganze Seite als Zickzack gedruckt, Buchstaben zerrissen. Druckkopfjustierung löst bei mir das Problem nicht.
2. Verschmierte Ausdrucke. Praktische keine Seite wird mehr ohne schwarze Kleckse oder Streifen ausgegeben. Lösung: Mir keine bekannt.
3. Streifen wegen ausgefallener (verstopfter?) Düsen. Ursache unbekannt, Eintrocknen der Tinte nach längerem Stillstand ist offenbar nicht das Problem, denn dieser Mangel tritt urplötzlich während des Druckens auf. Mehrere automatische Düsen-Reinigungsversuche hintereinander bringen zum Teil absurde Ergebnisse, z. B., dass Düsen erst durch den Reinigungsvorgang ausfallen und ganze Farben wegbleiben. Die Bedienungsanleitung rät im Ernst, nach erfolglosen Reinigungsversuchen den Drucker erst einmal einen halben Tag stehen zu lassen und es dann noch mal zu versuchen. Habe ich gemacht, dann gingen andere Düsen nicht mehr, insgesamt keine Besserung, ganz abgesehen von der Wartezeit. Ich kann keine einzige Seite mehr zuverlässig ausdrucken, mit Fotos versuche ich es gar nicht mehr, da sinnlos. Wer jetzt meint, ein so teurer Drucker, der nach weniger als zwei Jahren solche Probleme macht, ist ein Fall für die Garantie des Herstellers bzw. die Gewährleistung des Verkäufers, irrt so wie ich. Am 21.08.2019 erklärte mir der Herr von der Epson-Hotline, die Garantie betrage nur ein Jahr und sei bereits abgelaufen, Kulanz gebe es auch in Anbetracht des hohen Kaufpreises nicht. Der Herr von der Hotline des Verkäufers Computeruniverse lehnte die Gewährleistung unter Hinweis auf die Umkehr der Beweislast nach geltendem Recht ein halbes Jahr nach dem Kauf ebenso ab. Ich müsse erst nachweisen, dass die Mängel schon beim Kauf angelegt gewesen und nicht beim Gebrauch entstanden seien. Das kann aber letztlich nur ein Gutachter in einem Gerichtsverfahren klären. Meine persönlichen Konsequenzen aus dieser Erfahrung: Auf eigene Kosten reparieren lassen? Scheidet aus mangels Klarheit über die Höhe der Kosten und mangels Vertrauen, dass die Probleme dadurch längerfristig gelöst werden. Hersteller und Verkäufer sorgfältiger auswählen, damit scheiden Epson und Computeruniverse für mich in der Zukunft schon mal aus. Und als Tintendrucker ein Modell wählen, das spottbillig ist, weil der Hersteller nicht am Drucker, sondern an der Tinte verdient, und dann wegwerfen und neu kaufen, wenn Probleme auftreten, bis dahin nur billige Fremdtinte verwenden. Nachhaltig? Keine Spur, aber so einen teuren Fehlkauf mach ich nicht noch mal.
von
@Gast_52407

es wäre hilfreich nochmal ein neues Thema zu erstellen und hier auch gleich einen als Bild gespeichertes Bild hier hochzuladen.

Generell ist noch zu sagen, dass es seit jeher für diese Drucker eine kostenlose Erweiterung der Garantie auf 3 Jahre gibt. Diese muss allerdings binnen 30 Tagen nach Kauf abgeschlossen werden.

DC-Forum "Welche Tinte für den R300"

Gruß,

Ronny Budzinske
www.druckerchannel.de
von
tja, da ist leider einiges schiefgelaufen, und ich weiß nicht, ob es Sinn macht, da jetzt noch ranzugehen nach all dem Frust. Wenn fehlende Düsen wechseln, sind allermeist nicht die Düsen verstopft, sondern der Tintenfluss beeinträchtigt, und bei den Tintentankdruckern kann es sein, daß sich da eine Luftblase langsam gebildet hat in den patronenartigen Einsätzen im Druckkopf, an die die Schläuche angeschlossen sind. Der Zeilenversatz könnte auf eine Verschmutzung des Codierbandes hinweisen, läßt sich nicht mit der Druckkopfausrichtung wegjustieren, ist aber getrennt von den Düenproblemen, und sollte danach erst gelöst werden. Tropfen, Klekse etc kann passieren, wenn zuviel Reinigungen gemacht werden, die Resttinte braucht etwas Zeit, bis die im Schwamm versickert und dann rückstaut und die Reinigungseinheit verschmutzt. Bei der Garantie gilt zwar die Beweislastumkehr nach 6 Monaten, der Fehler muss aber schon von Anfang an angelegt sein, aber nicht unbedingt gleich auftreten - sonst hätte man sich sicher schon früher gemeldet. Aber es ist leider so, daß es da schwierig wird mit einem Händler bei den Werten, um die es geht, zusätzlicher Gutachter oder auch eine Herstelleraussage, die Kosten und der Aufwand damit etc was kein User auf sich nimmt. Und es ist bedauerlich, daß da Epson auch nicht als sehr hilfreich erscheint.
von
das Problem habe ich mit dem 7700 mittlerweile auch. Vorzugsweise ganz oben und ganz unten sind dicke schwarze Klekse zu sehen. Das Problem tritt "nur" bei dickerem Papier auf. Die Powerreinigung hat bei mir schon mal geholfen, der Resttintenbehälter sollte dafür noch aufnahmefähig sein. Streifen in Fotos habe ich bei Standardqualität auch des Öfteren, bin der Sache aber noch nicht auf den Grund gegangen
Seite 6 von 6‹‹456››
zum+Shop+von+Tonerfabrik+Berlin
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