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Gedanken zum Druckerkauf eines neuen Canon Pixma Pro-100!

Bezüglich des Canon Pixma Pro-100 - Fotodrucker, A3 (Tinte)

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von
Ich habe mich nun entschlossen, nachdem der Resttintenfilz meines Canon S900 schon
zum zweiten mal voll ist und auch sein Druckkopf so langsam den Geist aufzugeben be-
gann, mir diesmal einen Canon Pixma Pro-100 im Din A3 Format zuzulegen.

Die Erwartungen von mir an einen Drucker sind sehr hoch und ich erwarte Bilder, die man
von Laborfotografien nicht im Geringsten unterscheiden kann. Jedoch auch der Preis des
Nachfüllmaterials (nur Originale!!!) muß natürlich bezahlbar sein. Die Patronen von Pixma
Pro-10 oder sogar Pixma Pro-1 kann ich mir nicht leisten. Deswegen muß die Realität
hinter den Erwartungen leider zurückbleiben. Der Pro-100 ist noch so gerade eben mit
seinen 8 Patronen bezahlbar, wenn man die Onlinetintenhändler abklappert. Da ist schon
meine erste Frage an die Kommunität: Gibt es einen günstigeren Anbieter als z.B.
"expresstinte.de" oder "tonertiger.de"? Wohl gemerkt, NUR für Originaltinten, andere
kommen mir nicht ins Haus! Plagiate machen einem nur das Druckwerk kaputt, vom
grottenschlechten Ausdruck ganz zu schweigen...

Die zweite Frage ist aber noch interessanter. Weiß jemand, wie es im Pixma Pro-100 mit
dem Resttintenfilz aussieht? Ich gehe doch mal stark davon aus, daß auch dieses Modell
einen nicht austauschbaren Restbehälter für verreinigte Tinte haben wird. (Wieso stellt
Canon eigentlich keine Geräte mit einfach entnehmbarem Resttintenbehälter her, den
man bei Bedarf einfach ausleeren kann, so wie z.B. das volle Papierschnitzelfach eines
Schredders?) Wenn also der Tag X mal wieder herankommt, ist es dann überhaupt
möglich, diesem Drucker Pixma Pro-100 einen neuen Filzunterboden für Tinte zu
verpassen? Ist dieses Gerät noch aufschraubbar, wie der Canon S900 seinerzeit? Gibt
es vielleicht einen Betrieb in der Nähe von Köln, der solch eine Arbeit durchführen würde
oder hier auf diesem Forum eine Anleitung dazu, wie man sowas macht und wie man
vorgehen muß ~Counter zurücksetzen, Gerät aufschrauben, Filz austauschen undsoweiter?

Eine geringe Hoffnung habe ich auch mit dem Kauf dieses Din A3- Druckers Pixma Pro-100
verbunden, nämlich die, daß durch die Gerätegröße A3 eben mehr Tintenfilz im Drucker-
boden ausgelegt ist und demzufolge eine längere Zeit benötigt wird, um diesen schließlich
ganz mit Tinte zu füllen, als wenn es sich wieder um ein Din A4 Gerät gehandelt hätte.


In diesem Sinne schon mal Danke für die Antworten ;o))

MB._
Beitrag wurde am 06.09.14, 23:30 vom Autor geändert.
von
Hallo,

Der Tintenfilz wird sicherlich größer dimensioniert sein, aber wie lange dieser hält wird man hier wohl eher nicht wissen. Generell ist der Pro-100 ja auch nicht für sonderliches großes Volumen ausgelegt. Das Gerät arbeitet auch mit recht kleinen Kartuschen. Die Pro-10/Pro-100-Drucker haben deutlich größere Patronen, die dann auch mehr kosten.

Aus meiner sicht ist der Pro-100 für ein Gerät mit Dyetinte schon ziemlich teuer. Hier würde ich mir vielleicht doch nochmal die Alternativen abstecken.

Wenn auf Glanzpapier gedruckt wird wäre da noch der Epson Stylus Photo 1500W (deutlich günstiger im Kauf) oder eben auch die beiden anderen Canons mit Pigmenttinte und gutem Glanzdruck. Ansonsten wäre auch noch der Canon Pixma iP8750 - wobei man hier vom Raster sicher Abstriche machen muss.

Gruß,

Ronny Budzinske
www.druckerchannel.de
von
Der Pro 100 wird in US Foren gehypt weil es so gewaltigen Cash Back gibt, teilweise erhält man dann hochwertige Fotopapier sowie den Drucker für unter 150 USD (!!!)

Ich würde mich eher auch eher nach dem 1500W umsehen wie Ronny vorgeschlagen hat, und dann auch mal einen Umbau auf Pigmenttinten in Augenschein nehmen, das geht nämlich mit Epson Piezo Druckern.

Ich hatte mal einen bericht dazu geschrieben Leserartikel: Epson SP P50 Umbau auf Pigmenttinte
Wie das ganze Funktioniert.

Gerade was:
1.) Druckkopfhaltbarkeit
2.) Resttintenproblematik
angeht sind Epson Geräte vielmals einfacher gestrickt:
bei neuen Epson sind die Resttintenschwäme sogar in einer Box angebracht die der Enduser selbst austauschen kann ODER es besteht die Möglichkeit die Schlauchleitungen die vom "Cleaning Assembly" also von der Reinungseinheit in die im Druckerboden liegenden Schwämme führen einfach nach außen zu leuten in ein externen Resttintenbehälter. Ich hatte zuletzt meinen Epson Stylus Photo R3000 entsprechend so umgebaut, was hervorrangend funktioniert.
von
Vielen Dank schon mal für diese informativen Antworten. Das mit dem Epson
scheint ja dann die berühmte "eierlegende Wollmilchsau" zu sein. Den Epson
Stylus Photo R3000 schaue ich mir jedenfalls mal genauer an...

Ich wünsche allen einen schönen Sonntag!
von
nach jahrelangem Spaß mit Canon Druckköpfen drucke ich nur noch mit Epson Geräten, und weil die nicht kaputtgehen, 'muss' ich noch mit so alten Dingern wie mehreren R265 (viele viele tausend Fotos) oder Pro 7600 arbeiten...., mal abgesehen von so einem L300, der auch schon bei 18 000 Seiten ist. Man sollte wirklich sehen, ob/was man von so einem Pro-1 erwartet, was man wirklich braucht, ob man für Refill bereit ist, etc. Wenn man in einem 1500W im Prinzip die gleichen Tinten verwendet wie in einem R3000, dann sollte das Druckergebnis nicht oder nur bei genauer Betrachtung mit Testmustern etc erkennbar unterschiedlich sein, wenn man Farbmanagement, Farbprofile etc einsetzt und mit beiden Geräten optimal arbeitet.
von
@Ede-Lingen

Dazu sei aber schon gesagt, dass der R3000 mit 8 Kanälen arbeitet und der 1500 nur mit 6. Dazu arbeitet der 1500 mit kleineren Tropfen.

Gruß,

Ronny Budzinske
www.druckerchannel.de
von
ja sicher, die Frage ist, was man druckt, und ob das auch ein kritischer Betrachter sehen würde, selbst wenn man Unterschiede, z.B. im Farbraum messen könnte. Die Frage oben ist, was für ein Drucker kann man verwenden mit den noch besten Ergebnissen, wenn man sich den Pro-1, oder auch die Patronen dazu nicht leisten kann/will, was sind die Erwartungen, und welche Abstriche würde man in Kauf nehmen. Geht es um besten Druck auf Glanzpapier, dann wäre z.B. noch der R2000 zu nennen, sind Pigmenttinten nötig, oder 'reichen' auch Dyetinten, was die Verwendung der Bilder und die Farbstabilität angeht. Und manchmal sind auch kaufentscheidend andere Kriterien, z.B. Geschwindigkeit, oder die Verwendung von Rollenpapier oder....Auch die Frage von Refill oder Fremdtinten kann noch einmal angesprochen werden, auch wenn die Erfahrung oder zumindest die Vermutung dazu negativ zu sein scheint. Für den, der nennenswert viel druckt, ist das ein erheblicher Kostenfaktor, und ein gutes Angebot in dieser Hinsicht kann auch kaufentscheidend sein. Nur eins sollte man auf jeden Fall machen - Farbmanagement, zumindest die Basischritte einschl. icm-Farbprofilen, und dann machen auch Fremdtinten keine Probleme
von
Muss das Thema mal wieder raus buddeln.

Zum Thema Geschwindigkeit. Wie schnell druckt der 1500W denn so?


Habe gelesen der PRO-100 schafft eine A3+ Seite in 4 Minuten etwa. Der 1500W braucht dafür mal eben über 11 Minuten o.O Mit je der besten Qualität.
Schon ein Heftiger unterschied. Wie siehts mit dem R2000 aus, der sich ja Preislich zwischen dem 1500W und PRO-100 platziert.

Und wie sieht es bei 10x15 aus?

Der 1500W wird ja oft vorgeschlagen, aber wenn ich so die Druckgeschwindigkeit mit dem hier angesprochenen PRO-100 vergleiche liegen da ja Welten zwischen
von
@FotoBln

Da die Diskussion nicht um dem Themenersteller handelt, bitte ich darum, das Thema im bereits laufenden Thema oder auch in einem neuen Thema unterzubringen.

Gruß,

Ronny Budzinske
www.druckerchannel.de
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