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Geplante Obsoleszenz - Programmierter Druckertod

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Immer wieder berichten TV-Sender über geplante Obsoleszenz, also der eingeplante Tod bei Druckern. Druckerchannel klärt zu diesem Thema auf.

Geplante Obsoleszenz von Florian Heise
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von
Das sehe ich ähnlich, viele dieser Berichte sind einfach schlecht recherchiert und die Aussagen sind eher reißerisch.
Gibt bei Druckern eher andere Probleme die angegangen werden müssten. Dazu gehören mMn die immer schlechter werdende Fertigungs- und Serienqualität und kurze Garantiezeiten. Auch die immer merkwürdigeren Politik der Tinten und Tonerkartuschen, sodass man nicht mal bei serienähnlichen Modellen die Toner tauschen kann. Lexmark hat es dort mal wieder geschafft den Vogel abzuschiessen und unterschiedliche Chips auf gleiche Kartuschen zu kleben um so nicht mal mehr die Kartuschen zwischen nur Drucker und MFG austauschen zu können, zudem innerhalb der Serie bis zu 4 unterschiedliche Größe anzubieten(+ Nichtrückgabekassetten) und dazu noch Rückgabebelichtungseinheiten, die noch nicht mal in jedem Gerät genutzt werden können. Schade eigentlich denn die Geräte selbst sind gar nicht so schlecht und hätten eine bessere Behandlung durch den eigenen Hersteller verdient
von
in der Firmware von Druckern wird so einiges gezählt, je nach Hersteller und Modell auch unterschiedlich, Anzahl der Ink Shots, bedruckte Seiten, auch getrennt nach Normalpapier, Fotopapier abhängig von der Treiberpapiereinstellung, Anzahl der Patronenwechsel, und für dieses Thema wichtig die Art und Anzahl der Reinigungsvorgänge. Diese Reinigungsvorgänge sind das Maß für den Füllgrad des Resttintenschwammes, und da wird sogar die langsame Trocknung der Tinte dort berücksichtigt, und der Zähler geht ganz langsam zurück. Das wird sichtbar, wenn man über längere Zeit nur den Stand des Resttintenzählers beobachtet, aber sonst nicht druckt. Es wird immer wieder berichtet, daß dieser Zähler schon voll meldet lange bevor so ein Schwamm voll erscheint. Da ist aber der Filter/Faserstoff zu berücksichtigen, die Tinte dringt ein, wird aber sehr bald und stark gefiltert, das farblose Lösungsmittel dringt weiter vor, verdunstet dort zum Teil, und die Tintenreste sammeln sich in der Nähe der Zuleitung, die von der Pumpe kommt. Die Nutzung von Tintenstrahlern ist sehr unterschiedlich, mir sind keine Statistiken bekannt, wieviele der hunderttausenden verkauften Drucker jährlich tatsächlich innerhalb von 3 bis 5 Jahren so weit kommen, daß der Tintenschwamm als voll gemeldet wird. Nur mal so zum Rechnen, wenn dieser Fall eintritt nach 30 Patronenwechseln - alle Farben, und jeder macht zwischendurch eine zusätzliche Reinigung, dann hätte man bereits für 30 Patronensätze a' 40€ 1200€ ausgegeben, was mir schon unwahrscheinlich erscheint, weil das schon sehr teuer wird. Kein Wunder an dem starken Interesse an Refill und Fremdpatronen bei denen, die ein höheres Druckvolumen haben und 1000€ lieber für eine Urlaubsreise als für Tinte ausgeben.
Und im übrigen gibt es bei Laserdruckern einen Resttonerbehälter, der jedoch leicht zu wechseln ist, aber auch dort sieht man Verbrauchsmaterial, das man zum Drucken bezahlt hat, dann aber entsorgt werden muss. Eins sollte klar sein - ein fest programmiertes Abschalten eines Druckers nach einer bestimtmen Zeit gibt es so nicht, aber sicher, wie bei vielen Consumergeräten, Einschränkungen bei der Möglichkeit, nach vielen Jahren einen Drucker noch repariert zu bekommen unter dem Preis für ein Neugerät, aber das ist erst einmal kaum anders als bei vielen anderen Elektronikgeräten, ein mehrere Jahre altes Notebook kann sich da auch zu einem Problemfall entwickeln.
von
Es kann auch nicht sein das ich mir einen neuen Farblaser für kleines Geld kaufe,da die Original Verbrauchsmaterialien wie Toner ,Tromel,Heizung,Papiereinzugsrollen ca. das doppelte Kostet.Das ausgeschlachtete Gerät wandert auf den Müll Hat ja nix gekostet in der Produktion :-(
von
Vielen Dank für diesen Artikel! Es ist alles sehr verständlich beschrieben. Allerdings bin ich trotzdem der Meinung, dass das hier geplante Obsoleszenz ist. Was spricht denn dagegen auch bei billigen Druckern den Resttintenschwamm wechselbar oder wenigstens grösser zu machen? Nichts. Das ist ein Teil, das in der Produktion so gut wie nichts kostet und jeder bereit wäre einen angemessenen Preis dafür zu bezahlen, wenn man dafür den Drucker weiter nutzen könnte... Solange der Resttintenschwamm nicht wechselbar ist, solange ist es für mich geplante Obsoleszenz :-)
von
jeder Cent in der Produktion, Arbeit oder Material zählt, und wenn vielleicht 10% der vielen Gelegenheitsdrucker überhaupt so weit kommen, daß der Schwamm voll ist, warum sollten alle anderen dafür bezahlen ? das ist nicht einzusehen, und so läuft Produkt-Marketing auch nicht. Bei den Consumergeräten stört mich das nicht, eher schon bei den Geräten, die für gewerbliche Anwendungen beworben werden, da sollte der Austausch schon einfacher sein, so ähnlich wie ein Resttonerbehälter bei den Laserdruckern.
von
Sehr gelungener Artikel!
von
Es ist sogar noch schlimmer wenn er die Anzahl an Tropfen Zählt, da ein Tintenstrahldrucker sich automatisch reinigt alle heiligen Zeiten wenn er Strom hat. Somit geht er immer wenn er regelmäßig ein ist nach (siehe oben) 3 Jahren sicher kaputt (Geplante Obsoleszenz).
Auf der anderen Seite, wenn man ihn nicht regelmäßig eingeschaltet hat verstopft der Druckkopf und man kann meißtens den ganzen Drucker wegschmeißen, weil es sich nicht lohnt das auszutauschen (zusätzlicher Gewinn durch falsche Handhabung).

Also egal was man tut er wird sowieso kaputt nach einigen Jahren oder schneller, somit auch nicht zu empfehlen wenn man nur jetzt gerade 3 Seiten ausdrucken will, kommt billiger im Copyshop oder Post usw.

Ich verwende Laserdrucker so wie auch ein Copyshop, die gehen aber auch Kaputt nach einiger Zeit^^
von
Das die Geräte nicht für die Ewigkeit gebaut sind bestreitet wohl niemand. Aber eingebaute geplante Fehler macht wohl kein Hersteller. Resttintentanks/filze sind in der Regel so bemessen, das sie ein Druckerleben halten. Die Angaben über die durchschnittliche Nutzung geben viele Hersteller an, an die sollte man sich bei der Auswahl eines Druckers auch halten. Das machen aber viele User nicht, sondern schauen allein auf die Funktionen, die so ein Gerät bietet. Wenn dann übermässiger Gebrauch dazu kommt, dann ist irgendwann der Resttintentank an der Grenze. Das dieser errechnet wird (egal wie) liegt in der Natur der Sache, wie sollte man das mit einfachen Mitteln messen? Das eine gewisse Reserve eingebaut ist ist auch verständlich, wer möchte schon Tinte aus seinem Drucker auslaufen sehen? Das sich ein Austausch in einer Werkstatt nicht lohnt ist ein ganz anderer Punkt, sind doch Drucker heute so billig das man kaum etwas sinnvoll ersetzen kann. Solche Geräte liegen auch nicht auf Lager sondern werden direkt an die Kunde (bzw. Grosshändler) geliefert und bringen dem Hersteller sofort das Geld. Im Gegensatz dazu ist die Lagerhaltung von Ersatzteilen teuer und langfristig. Darüber macht sich der Käufer meist keine Gedanken sondern bemängelt nur solche "teuren" Ersatzteile. Es ist aber durchaus möglich solche Geräte zu reparieren zu lassen nur lohnt es sich nicht. Dementsprechend kann ich nur sagen das ich von einem geplanten Ableben eines Druckers nicht glaube, schon aber von einer etwaigen Nutzungsauslegung der Bauteile der Hersteller (man z.B. kann auch Autos bauen die 50 Jahre halten ;-) ). allerdings muss ich sagen das die Qualität der Geräte in den letzten Jahren schon deutlich nach unten zeigt.
von
Und sogar Gott schreckt nicht davor zurück, geplante Obsoleszenz in seine Kreaturen einzubauen. Jeder Biologe wird bestätigen, dass nur so Evolution überhaupt möglich war (und ist).

Scherz beiseite - die Industrie versucht uns Kunden immer wieder zu verlocken. Meine Mittel dagegen:

- möglichst keine Werbung gucken/lesen/hören

- nur das kaufen, was ich tatsächlich brauche

- Weg von "Ich kauf' mir was...kaufen macht tiersisch Spaß..." (Grönemeyer)

- Weihnachts-Tipp: Lieber einen Geschenkgutschein, als auf gut Glück etwas kaufen.

- Wenn ich etwas kaufe, dann achte ich darauf, dass es "haltbar" ist, also zum Beispiel keinen 50-Euro-Billig-Drucker

- keine "Spontankäufe" - vorher immer ordentlich informieren.
von
Würde ich so generell nicht sagen, bin mit meinem iP2600 zufrieden, Druckkopfpatronen schon mehrmals nachgefüllt, bis jetzt keine Probleme.
Na ja die Paar Seiten die ich hier und da mal Drucke.:-)
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