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Geplante Obsoleszenz - Programmierter Druckertod

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Immer wieder berichten TV-Sender über geplante Obsoleszenz, also der eingeplante Tod bei Druckern. Druckerchannel klärt zu diesem Thema auf.

Geplante Obsoleszenz: Programmierter Druckertod von Florian Heise
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von
@Ede-Lingen Sorry, aber nicht sorry. Das sind Lobbyisten-Begründungen, wie man sie immer wieder hört und liest.

Ein Sicherheitsrelevantes Bauteil, ja. Lithium ist feuergefährlich. Aber davon abgesehen, wie hoch ist denn überhaupt der Leute, die den Akku austauschen würden? Und die Personen sind (in dem meisten Fällen) technisch zumindest soweit diese Bauteile mit der entsprechenden Vorsicht zu behandeln.

Nein, Apple sieht mitlerweile keine Reperaturmöglichkeit mehr vor; zumindest nicht von Endkunden oder anderen Werkstätten, als den eigenen (bei Samsung weiß ich das nicht).
Das hat aber nichts mit Qualitätssicherung oder Kundenservice zu tun, sondern schlicht mit dem riesigen Markt und dem Profit der daran hängt. Ein Akku kostet Apple selbst gerade mal ein paar Dollar, bzw. Euro. Ein Tausch, der geübte Techniker gerade mal 10 Minuten, aber den Kunden knapp € 75,- kostet. Da ist eine hohe Gewinnmarge drin, als Zusatzverdienst.

Und ich sehe nicht ein, warum auf meinen Schultern als Endkunde Probleme abgeladen werden sollen, die nicht mein Problem sind. Und wenn wir mal ganz ehrlich sind, ist es ganu dieses Verhalten der Konzerne, dass einen Schwarz- oder Graumarkt erst fördert.
Erst wenn ich als Kunde das Gefühl bekomme verarscht oder übervorteilt zu werden, mache ich mich doch auf die Suche nach Alternativen. Das passiert nicht, wenn ich mit allem zufrieden bin.

Ich bestehe auf mein Recht zur (Eigen-)Reperatur, denn wo diese Preiswillkür hingehen kann, kann man schon seit Jahren beobachten. Z B wenn für eine einfache Ersatzfestplatte eines Festplattenrekorders die Firma irgendwas aufruft zwischen €30,- und € 500,- (ich sollte € 300,- für eine Ersatzplatte zahlen, andere dagegen nur € 30,- und wieder andere € 170,-. Und das bei einer stinknormalen Standard-Festplatte, die ein proprietäres Ordnersystem aufgespielt hatte, um die Daten des Rekorders abzulegen).

Und um den Bogen zurück zum Forum zu schlagen: warum werden denn viele Drucker so hergestellt, wie sie es werden? Kaputt? Ach, da lohnt keine Reperatur, kaufen Sie lieber einen neuen. Denn der geht in die Verkaufszahlen und damit in den Börsenkurs ein. Reperaturzahlen interessieren die Anleger nicht.

Eine Sauerei dem Kunden und der Umwelt gegenüber!
von
wo gibt es das Recht, wie/wo kann man das herleiten - oder geht es um vermeintlichen zivilen Ungehorsam - Kampf gegen den Kapitalismus - einen politisch oder anderweitig fundierten Kampf gegen das System ?
von
Zum Handy gibt es doch Alternativen wie das Fairphone. Es zwingt einen doch keiner Apple zu kaufen. Das Gleiche gilt auch für Drucker. Keiner muss die billigste Kiste kaufen. Und wenn der Druckkopf hinüber ist gibt es meist noch Ersatz zu kaufen. Kostet halt, aber dann läuft die Kiste wieder. Hier gibt es inzwischen Leute, die über 20.000 Seiten auf so kleinen Dingern drucken. Mein Brother (8 Jahre alt) hat auch schon über 10.000 mit Fremdtinten und Refill, mein Mx925 über 5500 Seiten ohne Originaltinten. Es geht auf jeden Fall. Und in Bezug auf die Anzahl der verkauften Drucker sind die Klagen doch wenige. In meinem Bekanntenkreis gibt es jede Menge betagte Drucker, die einwandfrei funktionieren.
von
Absolut Maximilian59

Wenn man denn nur will, dann gibt es auch Alternativen die man reparieren kann, bzw. für die man Ersatzteile bekommt um Verschleißteile zu tauschen. Und ansonsten gönnt man sich die letzte Variante für die es noch Teile gibt in der Bucht.
Ja - evtl. sind Sie teurer, und nochmal ja - vielleicht ist es nicht genau das was man aber gerne hätte in Sachen Betriebssystem, Software oder Hardware. Es gibt immer Alternativen.
Aber es soll keiner kommen und sagen er hätte ein Anrecht darauf, das er genau das bekommt was er will, mit vom dem Hersteller den er gerne hätte und mit der Hard- und Software welche er sich wünscht. Und das am besten billig. Und mit billigen Verbrauchsmaterial und billigen Ersatzteilen. Das ist Humbug und hat es auch noch nie gegeben.
Da erübrigt sich jede weitere Diskussion.
von
Das Grundproblem, Anleger wollen Gewinne sehen, dazu wird ein Wirtschaftswachstum benötigt, und das lässt sich mit immer kurzlebigen Geräten bewerkstelligen.
Somit bekommen wir kurzlebigen Schrott, damit es den Anlegern gut geht.
Ich hasse alle Arten von Spekulanten, den wir zahlen immer ihre Gewinne!

Beispiel der 2. Geschirrspüler meiner Mutter (ca. 1990 gebaut) ist bis heute bei mir funktionstüchtig, ja es gab eine Verkalkung die ich selbst entfernen konnte, sowie den Laugenschlauch gewechselt. Ersatzteil gab es im Baumarkt.
Meine Mutter hat inzwischen das 3. Gerät kaufen müssen, in der Zeit wo ich ihren alten bis heute benutze, und das seit ca. 20 Jahren. (Bosch gelabelt, wurde wohl auch als Siemens verkauft)
alle Ihre Geräte hätten eine extrem teuere Reparatur erfordert, um sie weiter nutzen zu können. Da hat sie lieber eine neuen Geschirrspüler gekauft.
Beitrag wurde am 12.01.21, 00:12 Uhr vom Autor geändert.
von
Es werden Materialien mit schlechterer Qualität eingesetzt. Einerseits weil es billiger ist, anderseits, um das Gerät billiger verkaufen und jedes Jahr die neuesten Generationen als große Innovation darstellen zu können.
Und wenn es nicht funktioniert, kommt eine teure PR-Aktion, und die Sache ist erledigt.
Auch ehrlich zu sein, wenn die Reparaturkosten fast so hoch sind, wie der Preis für ein neues Gerät, wer sollte schon für die Reparatur entscheiden? Leider die Kosten für Entsorgung (oder die Ausbildung der Fachleute) ist im Preis nicht eingegriffen.
Es gibt schon ausreichende Berichte, dass der Schrott in die ärmsten Regionen der Welt geschickt werden. So ist es einfach, billiger zu verkaufen.
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