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Vergleich Tintenabos 2026: Das beste Abo ist ...

von Ronny Budzinske

Und wer bietet nun das beste Abo? - So einfach lässt sich diese Frage nicht beantworten. Grundsätzlich sind die Unterschiede nicht riesig. Die verschiedenen Angebote haben sich aber durchaus ihre eigenen Nischen erobert. Der beste Rat ist es, sich zunächst einen passenden Drucker auszusuchen und dann eben das Abo von diesem Hersteller zu nutzen. Was nützen die niedrigsten Folgekosten, wenn die dazu kompatiblen Drucker nicht die erwünschten Funktionen und Leistungsdaten bieten?


Druckvolumen entscheidend

Wer monatlich kaum mehr als 10 Seiten druckt, sollte von den Angeboten von Brother und Canon Abstand halten. Und auch "nach oben" lohnt sich das Angebot für Pixma-Drucker bereits bei mehr als 300 Seiten monatlich und für Brother-Drucker ab 600 Seiten ebenfalls nicht mehr so wirklich - die durchschnittlichen Seitenpreise sind dann im Vergleich zu Epson und HP zu hoch. HP bietet derzeit mit 1,49 Euro monatlich den niedrigsten Einstiegspreis. Wer also nur mal alle paar Tage eine Seite druckt, ist mit dem kleinsten "Intant Ink"-Tarif und einem Envy 6520e oder 6120e (ohne ADF) gut beraten.

Die eher kleine Druckerauswahl bei Canon und die generellen Konditionen machen den "PIXMA Print Plan" generell zu einem nicht besonders attraktiven Produkt. Wer einen kompatiblen Drucker (und die Modelle ab dem Pixma TS4150i sind durchaus empfehlenswert) bereits hat und in das Tarif-Schema passt, druckt damit oftmals deutlich günstiger als beim Nachkauf der Patronen.

Fairstes Angebot: HP Instant Ink

HP als Marktführer und "Erfinder" der Tintenabos bietet alles in allem die fairsten Konditionen. So lassen sich ungenutzte Seiten zeitlich unbegrenzt und in dreifacher Höhe des Kontingents ansparen, ein gebührenfreier Tarif (statt Kündigung) "wählen", und A3-Seiten zum Preis von A4-Seiten drucken.

Zudem bietet HP eine App für fast jedes Betriebssystem mit gleicher Benutzerführung und die größte Druckerauswahl vom günstigen Einstiegsmodell mit bereits guter Ausstattung bis hin zum leistungsfähigen Bürodrucker mit flinkem Dual-Duplex-ADF.

Günstigstes Angebot?

Bis zur Preisanhebung von Epson Ende 2024 war es tatsächlich so, dass man mit "ReadyPrint Flex" fast immer am günstigsten fährt. Mittlerweile gilt das so nicht mehr. Zwar sind die Tarife weiterhin fair und gut bepreist, aber je nach eigenem Profil fährt man bei sehr wenigen monatlichen Druckseiten mittlerweile mit dem HP-Abo und bei mäßig vielen Seiten mit Brother besser. Es bleibt aber dabei, dass "ReadyPrint Flex" für Vieldrucker die niedrigsten (idealisierten) Seitenpreise hat. Zumal man "bereits" ab 500 Seiten nur noch vier Cent für die Folgeseite zahlt - da spielt dann auch die eher suboptimale Übertragsfunktion keine große Rolle mehr. Gefolgt von HP mit 6,7 Cent. Wenn man viel druckt und sich gegen einen Tintentankdrucker entscheidet, dann sollte das Epson-Abo erste Wahl sein. Folgekosten

Eindeutig ist die Sache beim Druck im A3-Format - das macht in einem Abo niemand günstiger als HP. Interessant ist dieser Aspekt insbesondere auch deshalb, weil man somit kostengünstige Plakate in größeren Auflagen drucken kann - die mit einem Tanksystem eher nicht erzielbar sind.

Das Prädikat "günstigstes Angebot" haben wir 2026 nicht vergeben.

Nur Brother EcoPro bietet eine Garantie

Betrachtet man die Angebote genau, fällt besonders ein relevanter Punkt bei den Bedingungen auf, den "EcoPro" von Brother besser macht als alle anderen: Die Drucker des japanischen Herstellers sind während der Abolaufzeit generell über eine Garantie abgesichert. Mit dieser bekommt man eine kostenlose Reparatur oder auch einen Austausch des Druckers im Fehlerfall.

Insgesamt sind auch die Konditionen von "EcoPro" als ziemlich fair zu bewerten. Dazu gehört neben der Garantie auch die gute Regelung für das Ansparen nicht genutzter Seiten. Als nachteilig können hingegen die im Einzelfall recht wenigen Tarifstufen und auch die hohen Grenzkosten für zusätzliche Seiten angesehen werden. Die Einrichtung und das Handling sind dagegen manchmal etwas hakelig.

Durchschnittliche Seitenpreise im Vergleich (Seite 3) in A3 (Seite 4)


Für Wenigdrucker fast immer lohnenswert

Bei einem durchgehend eher niedrigen Druckaufkommen ist ein Tintenabo, monetär betrachtet, fast immer empfehlenswert. Bei Epson kosten bis zu 15 Seiten monatlich knapp 24 Euro im Jahr. Dafür bekommt man immerhin eine normale Schwarzpatrone, die in der Praxis zumeist eine mäßige Reichweite aufweist. Vom Druck in Farbe ist dabei noch gar nicht die Rede. Beim "Instant Ink"-Abo geht es mit zehn Seiten monatlich sogar schon mit hochgerechnet 18 Euro im Jahr los. Das Multipack für die neuen Deskjet-Drucker mit extrem niedriger Reichweite kostet dagegen eher das Doppelte.

Zudem gilt, dass man bei Druckern der 100-Euro-Klasse fast ausnahmslos (und teilweise deutlich) oberhalb eines durchschnittlichen Seitenpreises von zehn Cent liegt - bei Verwendung von Originalpatronen. Bei aktuellen Einstiegsdruckern verschlingt eine einfache Farbseite nach ISO-Messung sogar locker zwanzig Cent und mehr. Das gilt erst recht dann und sowieso verstärkt, wenn man mit hohem Farbauftrag druckt. In dieser Konstellation kann man mit einem Abo kaum etwas verkehrt machen.

Ja, wer Bedenken der Datensicherheit hat und generell nicht auf Aboverträge steht, ist ohnehin außen vor.

Ab 30 Seiten kommt zudem Canon und bei 50 Seiten Brother mit ins Spiel. Kleinere Pakete werden beim "PIXMA Print Plan" und "EcoPro" derzeit nicht angeboten. Die dadurch berechneten höheren Durchschnittspreise bei niedrigerem Druckaufkommen resultieren aus einer Unternutzung der "zu großen" Tarifpakete - man lässt im Klartext Seiten verfallen.


Für Vieldrucker überlegenswert

Differenzierter sieht die Betrachtung für Vieldrucker aus. Man sollte im Hinterkopf behalten, dass ein Tintenabo für monatlich um die 300 Seiten bereits jährliche Kosten in Höhe von nahezu 150 bis 200 Euro verursacht. Je nach benötigtem Funktionsumfang kann sich in dem Fall ein solider Büro-Tintentankdrucker, wie beispielsweise der Canon Maxify GX4050 bereits nach zwei Jahren amortisieren. Dem fehlt nur der Duplex-ADF, welchen aber der neue Epson Ecotank ET-4950 hat. Wenn man weniger Wert auf Dokumente legt, lassen sich mit dem auch recht hübsche Fotos drucken. Beide kosten jeweils 300 bis 400 Euro in der Anschaffung, verschlingen dann aber kaum noch Folgekosten.

Andererseits sollte man diese Berechnungen auch nicht zu statisch sehen. So ein Tintenabo lässt sich auch länger in einem günstigeren Tarif nutzen, um dieses dann bei einem zeitweise größeren Druckaufkommen temporär aufzustocken. Eine Herabstufung ist ja ebenso problemlos wieder möglich.


Weitere Betrachtung beim Druck mit hohem Farbauftrag

Mehr als nur interessant ist ein Tintenabo für den häufigen Druck von vollflächigen Plakaten oder auch Fotos - insbesondere im A3-Format. Während man bei Brother und Epson monatlich 150 Drucke im Überformat für jeweils durchschnittlich acht Cent bedrucken kann, geht es in bestimmten Konstellationen mit einem HP-Drucker der 9700er-Serie sogar nochmals günstiger. Der Marktführer hat das A3-Segment erst 2024 mit neuen Geräten in die Welt von "Instant Ink" gebracht und berechnet übergroße Seiten nicht doppelt. Es gilt die Devise: Eine Seite bleibt eine Seite - das ist fair!

Zu bedenken ist jedoch, dass die Kosten fürs Papier immer noch dazukommen. Für den Druck im A3-Format (generell bei allem außerhalb A4 Normalpapier) ist die Papieroption von "Instant Ink" wirkungslos. Die Stromkosten halten sich bei einem Tintendrucker ohnehin stark in Grenzen.

Übrigens kann auch für Wenigdrucker die A3-Option infrage kommen. Leistungsfähige Geräte mit schmierfesten Pigmenttinten starten bereits [exlink /drucker-finder/?t%5Bte%5D%5B%5D=_TP&f%5B%5D=A3&at%5B%5D=seitenpakete&so=_preis {ab 170 Euro}].

Wie bereits in der Betrachtung der Vorjahre dürfte zumindest der "Pixma Print Plan" von Canon für Vieldrucker flachfallen. Auch wenn man bei den Druckern etwas aufgestockt hat, gibt es weiterhin keine leistungsfähigen Drucker mit Farb-Pigmenttinten. Zudem wird es ab monatlich 200 Seiten und mehr dann doch schnell zu teuer. Das ist allerdings weniger eine Frage von zu hohen Gebühren als eine der Ausrichtung des Angebots. Ja gut, die Konditionen können beim Pixma-Abo ebenso wenig hervorstechen.

Kurzbewertung der Tintenabos - 02/2026
bild

Brother
"EcoPro"

bild

Canon
"Pixma Print Plan"

bild

Epson
"ReadyPrint Flex"

bild

HP
"Instant Ink"

Empfehlung für
Wenigdrucker
(bis 100 Seiten)
"sehr gut"
(ab 30 Seiten)
"gut"
(ab 25 Seiten)
"sehr gut"
(ab 15 Seiten)
"sehr gut"
(ab 10 Seiten)
Empfehlung für
Vieldrucker
"gut"(nicht geeignet)"sehr gut"
(insb. ab 500 Seiten)
"gut"
Konditionen"gut""mäßig""gut""sehr gut"
Angebotsseitebestellenbestellenbestellenbestellen
© Druckerchannel
Dieser Artikel wurde ohne generative KI erstellt.
03.02.26 08:20 (letzte Änderung)
1Günstige Drucker mit moderaten bis niedrigen Folgekosten kombiniert
2Das beste Abo ist ...
3Abos und kompatible Drucker im Überblick
4Kosten der Tarifpakete im Vergleich (bis A4)
5Kosten der Tarifpakete im Vergleich (A3)

2 Wertungen

 
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