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Vergleichstest Canon Pixma Pro-1 gegen Epson Stylus Photo R3000: Das Verbrauchsmaterial

von Florian Ermer
Hinweis: Für mindestens einen erwähnten Drucker ist ein Nachfolger "Epson Surecolor SC-P600 und SC-P800" verfügbar.

Beide Hersteller spendieren ihren Fotodruckern zahlreiche Tintenpatronen, die über ein Schlauchsystem mit dem Druckkopf verbunden sind. Für seltene Wechselintervalle haben die Tintenbehälter Füllmengen von mindestens 26 Millilitern.

Canon Pixma Pro-1

Insgesamt zwölf einzelne Tintenbehälter stecken im Foto-Flaggschiff von Canon. Dazu zählen die drei Grundfarben (Cyan, Magenta und Gelb), zwei Hellfarben (Hellcyan und Hellmagenta) sowie Rot. Für Schwarz- und Graudrucke hat Canon dem Pro-1 drei Graupatronen und zwei Schwarztinten verpasst. Je nach verwendetem Medium arbeitet der Canon entweder mit der Matt- oder der Fotoschwarz-Tinte. Die zwölfte Patrone enthält eine transparente Flüssigkeit, die Canon Chroma-Optimizer nennt. Auf Hochglanz-Medien "lackiert" der Pro-1 damit über den kompletten Druckbereich und erzielt damit ein homogenes Glanz-Ergebnis bei satteren Farben, insbesondere in dunklen Bereichen.

Alle Tintenbehälter enthalten 36 Milliliter pigmentierte Lucia-Tinte die auch aus den Großformat-Geräten bekannt ist. Sie tragen die Bezeichnung PGI-29 und kommen ausschließlich im Pixma Pro-1 zum Einsatz.


Da die Tintenpatronen über ein Schlauchsystem mit dem Druckkopf verbunden sind, kann man diese bequem über die Vorderseite austauschen. Dazu muss man an der rechten Geräteoberseite eine Taste drücken, damit der Pixma die Patronenadeckungen öffnet.

Jeder Patrone hat Canon eine kleine LED verpasst, die je nach Füllstand der Patrone in unterschiedlichen Geschwindigkeiten blinkt. Sind also mehrere Patronen teilweise, oder vollständig aufgebraucht, lässt sich nur schwer erkennen, welche Patrone auszutauschen ist. Da hilft nur ein Blick in den Statusmonitor.

Der Wechsel der Patronen geht einfach vonstatten. Um versehentliches Vertauschen zu vermeiden, hat Canon die Patronen-Slots farblich markiert. Zudem ist jede Patrone mechanisch codiert, sodass man sie gar nicht vollständig in den falschen Slot stecken kann.

Die nachfolgende Tabelle zeigt die Tintenpatronen des Pixma Pro-1. Die ISO-Reichweiten ermitteln die Hersteller bei den Fotodruckern nicht, da aufgrund der zusätzlichen Tintenpatronen die Kosten stark verzerrt würden. Deshalb stehen in den beiden Tabellen auf dieser Seite keine Reichweiten mit dem ISO-Farbdokument.

materialinfo:FEHLER

Epson Stylus Photo R3000

Der Stylus Photo R3000 kommt im Vergleich zum Pro-1 mit einer geringeren Anzahl an Patronen aus. Beim Epson gibt es ebenfalls die drei Grundfarben, die durch zwei Helltinten ergänzt werden. Hinzu gesellen sich zwei Grau- und zwei Schwarztinten.

Anders als der Canon arbeiten die Schwarzpatronen aber nicht parallel. Je nach Medium muss man zwischen den Schwarzpatronen umschalten, wodurch Tinte verbraucht wird. Beim Wechsel von Matt- zur Fotoschwarz-Patrone genehmigt sich der Epson rund drei Milliliter Tinte aus der Fotoschwarz-Patrone. Andersherum ist es beim Wechsel von Foto- zu Mattschwarz rund ein Milliliter Tinte aus der Mattschwarz-Patrone. Häufiges Wechseln zwischen den beiden Schwarzpatronen sollte man daher vermeiden.

Die Tintenpatronen des Epsons fassen je 25,9 Milliliter der pigmentierten Ultrachrome-K3-Tinte, die der Druckerhersteller schon seit Jahren in verschiedenen Geräten einsetzt. Die Patronen des R3000 tragen die Bezeichnung T157x und kommen ausschließlich in diesem Gerät zum Einsatz.


Auch beim Epson sind die Patronen über ein Schlauchsystem mit dem Druckkopf verbunden. Zum Austauschen muss man beim R3000 jedoch den Deckel des Druckers hochklappen, um Zugang zu den Tintenbehältern auf der linken Seite zu bekommen.

Die neun Patronen lassen sich dann bequem mit einem Handgriff nach oben entnehmen und austauschen. Welche Patrone leer ist, zeigt der R3000 entweder im Statusmonitor oder direkt am Gerät über das kleine Display an.

Damit man jede Patrone in den korrekten Slot steckt, hat Epson Farbmarkierungen angebracht und die Patronen mechanisch codiert. Somit ist eine versehentliche Fehlbestückung ausgeschlossen.

materialinfo:FEHLER

Größenvergleich

Wie auch die Gerätegröße fällt das Verbrauchsmaterial des Canons ebenfalls deutlich größer aus. Einerseits liegt das an der knapp 40 Prozent höheren Füllmenge der Canon-Patronen, andererseits nutzt Epson den Platz im Tintenbehälter etwas effizienter.

*1
Diese Tabelle wird automatisch aktualisiert. Alle Preise sind, soweit nicht anders angegeben, aktuelle Empfehlungen der Hersteller (UVP).

Kosten & Starterreichweite

In die Druckkosten kalkulieren wir anteilig verbrauchte Materialien auch nur anteilig hinein. Weiterhin berücksichtigt Druckerchannel die Starterreichweiten - diese werden vom Druckvolumen abgezogen und reduzieren somit die durchschnittlichen Seitenkosten.

Dieser Artikel wurde ohne generative KI erstellt.
12.03.14 14:30 (letzte Änderung)
1Für Fotos, Poster und Plakate
2Ausstattung und Bedienung
3Medienverarbeitung und -flexibilität
4Das Verbrauchsmaterial
5Die Druckkosten
6Druckertreiber, Installation und Netzwerkfunktionen
7Farbmanagement und Farbprofile
8Fotodruck: Qualität auf Hochglanz-Papieren Teil 1
9Fotodruck: Qualität auf Hochglanz-Papieren Teil 2
10Fotodruck: Qualität auf Mattem Papier
11Qualität beim Grafikdruck
12Foto- und Grafikdrucktempo
13Textdruck: Qualität und Tempo
14Marker-, Wasser- und Bleeding-Test
Technische Daten & Testergebnisse

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