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Multifunktionsgeräte: Neun AIO-Geräte im Test

von Florian Heise
Hinweis: Für mindestens einen erwähnten Drucker ist ein Nachfolger "Epson Stylus DX4200" sowie "IFA 2005: Epson Stylus DX3850 und DX4850" sowie "Canon Pixma MP150, MP170 und MP450" verfügbar.

Auf Basis des Canon Pixma iP1500 bietet Canon das Multifunktionsgerät Pixma MP110 für rund 130 Euro an. Das Gerät bietet keinen Speicherkartenleser - eine Version mit Kartenleser gibt's aber auch: Pixma MP130 für etwa 150 Euro. Die sonstigen technischen Daten sind gleich. Ein Faxgerät gibt's in diesen Einsteigergeräten nicht


Das High-End-Tintenmodell von Canon heißt Pixma MP780 und kostet rund 350 Euro. Mit dem Gerät kann man drucken, kopieren, scannen und faxen. Auch das Bedrucken von beschichteten CD- oder DVD-Rohlingen ist möglich. Wer kein Faxgerät braucht, kann auch auf den 50 Euro günstigeren Canon Pixma MP750 zurückgreifen, der ansonsten dieselbe Ausstattung bietet.

Der ADF zum automatischen Einziehen mehrerer Vorlagen in den Scanner bietet Platz für 35 Blatt. Eine Duplexeinheit kann Papier im Drucker drehen. Zwei Papierschächte (hinten und unter dem Drucker) bieten insgesamt Platz für 300 Blatt.


Epsons kleinster und günstigster Multifunktionsdrucker heißt Stylus CX3650 und ist für rund 100 Euro zu haben. Mit ihm kann man drucken, scannen und kopieren. Speicherkartenleser oder die Möglichkeit, eine Digicam über Pictbridge anzuschließen bietet der Epson nicht. Trotz des günstigen Einstiegspreises gibt's für den CX3650 separat austauschbare Tintenpatronen. Der Flachbettscanner basiert auf der CIS-Technik. Einen Vergleich, sowie die Vor- und Nachteile, der Scanner-Technologien finden Sie auf der Seite Scanqualität: Schärfentiefe in diesem Test.


Bei Epson gibt es keine Multifunktionsgeräte mit integriertem Fax. So muss auch das Office-High-End-Gerät Stylus CX6600 ohne diese Funktion auskommen. Für rund 200 Euro bekommt man die drei Hauptfunktionen Drucken, Scannen und Kopieren. Der Flachbett-Scanner arbeitet mit der CIS-Technik, was sich negativ auf die Schärfentiefe auswirkt. Löblich: Epson liefert dem Stylus CX6600 ein USB-Kabel mit - bei keinem anderen Testgerät liegt dieses dem Lieferumfang bei.

Praktisch ist der kleine Plastikschutz hinten an der Papierkassette. Der hat die Aufgabe, dass Gegenstände wie zum Beispiel eine Büroklammer, die auf dem Scannerdeckel liegen, nicht in den Papierschacht rutschen, wenn man den Scannerdeckel öffnet. Eine ADF zur automatischen Zuführung von Vorlagen zum Scannerglas, wie es die Geräte Canon Pixma MP780, HP Officejet 6210 und Lexmark X7170 bieten, ist beim CX6600 nicht vorhanden.

Das Druckwerk des CX6600 ist identisch mit dem Epson Stylus C86. Als maximales Drucktempo gibt Epson 22 S/W-Seiten und 13 Farbseiten pro Minute an.


Einer der Einsteigergeräte von HP im All-In-One-Sektor nennt sich PSC 1315 und kostet rund 100 Euro. Die drei Buchstaben stehen für Print, Scan und Copy. Die Ausstattung ist spärlich aber für diese Preisklasse angemessen. Das vom Hersteller versprochene Drucktempo liegt bei 17 S/W- und 12 Farbseiten pro Minute. Weil die Druckerhersteller beim Tempo gerne übertreiben, testen wir diese Einstellungen im Labor genau nach. Mehr zum Thema Drucktempo ab Seite 12 in diesem Test.


Drucker, scannen und kopieren kann der HP PSC 1610 - ein Fax ist nicht integriert. Rund 150 Euro kostet das Multifunktionsgerät laut HP. Der Scanner arbeitet mit der CIS-Technik. Wer den Treiber Installiert, sollte sich Zeit nehemen. Bis zu 30 Minuten kann die Komplettinstallation dauern inklusive mehrerer Windows-Neustarts.

Eine ordentliche Papierkassette ist nicht vorhanden. Vielmehr bilden Papiereingabe und -ausgabefache eine Einheit. Gerade einmal 100 Blatt lassen sich einlegen. Das ist etwas knapp bemessen, soll der PSC 1610 laut HP doch bis zu 23 Seiten pro Minute bedrucken können. Als Abgrenzung zum PSC 1315 arbeitet der PSC 1610 schneller, ist mit einem klappbaren Display ausgestattet und bietet Speicherkartenslots und eine Pictbridge-Schnittstelle.


Der HP Officejet 6210 kostet mit rund 300 Euro doppelt so viel wie der HP PSC 1610. Trotzdem arbeiten beide mit derselben Geschwindigkeit: 23 Seiten pro Minute beim S/W-Druck und bis zu 18 Seiten bei Farbdruck sollen möglich sein. Auf einen Kartenleser hat HP beim Officejet verzichtet. Der höhere Preis macht sich in bürotauglicher Ausstattung bemerkbar: Auf dem Scanner ist ein ADF (automatic document feeder, automatische Dokumentenzuführung) für 20 Blatt angebracht. Wer hier mehr Kapazität braucht, erhält beim Lexmark X7170 Platz für 50 Blatt Papier.

Auch ein Farb-Faxgerät hat HP dem 6210 spendiert, mit dem sich die Seiten mit einem Tempo von 33,6 KBit/s verschicken und empfangen lassen.

Die Papierkassette nimmt 100 Blatt engegen - ebenso viel passt in die Papierausgabe. Wer schweres Papier bedrucken will, kann Papier bis zu 280g/m2 hinzufügen. Ein Manko: Die Scharniere des Scannerdeckels sind aus Plastik und etwas wackelig. Beim Schließen kann der Deckel links an die Dokumentenzuführung stoßen.


Einer der günstigsten Multifunktionsgeräte vom Hersteller Lexmark ist der X2250. Das Gerät bietet der Hersteller für rund 100 Euro an. Der Flachbett-Scanner arbeitet mit der CIS-Technik. Das bedeutet eine kompakte Bauweise aber auch fehlende Tiefenschärfe beim Scannen. Ein Faxgerät besitzt der X2250 nicht. Das Drucktempo soll laut Lexmark bei 15 S/W-Seiten und acht Farbseiten liegen. Mehr zum Thema Drucktempo ab Seite 12 dieses Artikels.


Der X7170 ist Lexmarks High-End-Multifunktionsgerät auf Tintenbasis, der für rund 230 Euro zu haben ist. Der CCD-Flachbett-Scanner besitzt einen ADF-Einzug (automatic document feeder, automatischer Dokumenteneinzug), in den sich bis zu 50 Blatt Papier einlegen lassen. Ein Faxgerät, das Dokumente bis zu 33,6 KBit/s übertragen kann, ist integriert. Bis zu 22 S/W-Seiten und 15 Farbseiten soll der Lexmark X7170 bedruckten können.

Die Papierkassette ist - für Lexmark untypisch - unter dem Drucker angebracht. Sie hat eine Kapazität von 150 Blatt - ausreichend für einen Drucker dieser Klasse. Das Papier darf bis zu 500 g/m2 schwer sein. Das heißt, dass der Drucker auch schweren Karton bedrucken kann. Geräte der Konkurrenz in dieser Klasse können Papier mit maximal 280 g/m2 einziehen und bedrucken.

Klicken Sie die Bilder an, um sie in Originalgröße zu sehen.

09.06.05 14:27 (letzte Änderung)
1Alleskönner auf Tintenbasis
2Neun AIO-Geräte im Test
3Geräte geöffnet
4Die Bedienung
5Die Schnittstellen
6Die Tintenpatronen
7Strombedarf
8Schönheitsfehler
9Die Fotodruckqualität
10Grafikdruckqualität: Feine Linien
11Grafikqualität: Gelb / Schwarz
12Grafikqualität: 2-Punkt-Schrift
13Textdruckqualität und -tempo
14Die Druckkosten
15Die Wischfestigkeit
16Scanqualität: Schärfentiefe
17Textscanqualität und -geschwindigkeit
18Scanqualität: Fotoscanqualität
19Kopierqualität und Leistung
Technische Daten & Testergebnisse

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