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Richtigstellung

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Moin zusammen,

irgendwie scheine ich die letzten 15 Jahre alles falsch gemacht zu haben. Seit wann bitteschön lässt sich Pigmenttinte von Fotopapier oder anderen beschichteten Papieren so abwaschen? Ja, ich hatte auch bei ein paar wenigen Papieren Probleme mit Haltbarkeit der Pigmenttinte. Das war dann aber hauptsächlich auf das minderwertiges Papier zurückzuführen. Mit etwas höherwertigem Papier gab es da gar keine Schwierigkeiten. Namenhafte Hersteller wie Ilford, Tecco, Fotospeed und sogar Hahnemühlen haben alle ein sehr gutes Papiere-Portfolio im DIN A4 Bereich, welches sogar unter den Preisen der Druckerhersteller liegen. Selbst mit günstiger Fremdtinte die Pigmentiert ist, klappte es immer wunderbar. Es entsteht ja hier gerade der Eindruck, dass nur Farbstofftinte auf allen Papieren hält. Äh ... Nein. Und auch für jemanden, der Fotografie als Hobby betreibt lohnt sich der Druck mit Pigmenttinte durchaus. Hier wird sehr viel gefährliches Halbwissen über die Seite geschoben. Mit Farbstofftinten erhalte ich oft sehr schöne Ergebnisse. Das letzte bisschen Raffinesse aus dem Bild. Beim S/W-Druck ist Farbstofftinte hoffnungslos unterlegen. Auch in der Reproduzierbarkeit der Ergebnisse kommt die Farbstofftinte als solches nicht an Pigmenttinte heran.

Vielleicht ist es auch an der Zeit von den gewohnten Wegen abzulassen und sein Weltbild zu erweitern, in dem man andere Pfade beschreitet. Eine Person die lange Zeit nur eine Sache gemacht hat, kann diese eine Sache bestimmt sehr gut. Aber was ist mit dem Rest, der hinter den eigenen Mauern liegt? Darüber zu berichten ist dann reine Spekulation. Der Nährboden für Gerüchte und Vorurteile, ja sogar der Nährboden für anderes Unbehagen.

Im übrigen, alle matten Papiere für den Tintenstrahldruck sind beschichtet. Selbst die sogenannten Office Papiere. Es mag Ausnahmen geben, diese sind mir aber noch nicht untergekommen. Papier ist ein sehr komplexes Produkt. Das darf hier nicht vergessen werden.

Liebe Grüße Olaf
von
Hey Olaf,

also du bist ja eher bei den Fotodruckern unterwegs. Die verwenden aber auch andere Tinten als die Bürodrucker. So eine Ultrachrome oder Lucia hat deutlich kleinere Pigmenttinte, als eine (Name von Canon vergessen) oder erstrecht Durabrite für die Bürodrucker.

Abwischen ist eher selten der Fall, aber die Pigmente sind so groß, dass (gerade bei dunklen Farben) die Tinte wie eine Art Pulver auf der Oberfläche bleiben kann. Das kann man dann mit mehr oder weniger starkem Druck abreiben. Nur die oberster Schicht natürlich.

So ein Druck unter Wasser und mit Druck lässt sich zum Teil auch weitgehend abrubbeln.

Das ist hier keine Frage von hoher oder niedriger Qualität, sondern die Frage der Anwendung.

Gruß,

Ronny Budzinske
www.druckerchannel.de
von
Hallo Spiegel,

ich weiß auch schon, dass Pigmenttinte eigentlich in Bezug auf Dauerhaftigkeit und Farbtreue eigentlich die bessere ist. Bisher habe ich aber die Erfahrung gemacht, dass auf den Fotopapieren, die ich verwende, die Pigmenttinte nicht wischfest ist. Ich habe auch schon mal gelesen, dass es spezielle Papiere und spezielle Pigmenttinten für hervorragende Drucke gibt.

Ich möchte Fotos drucken, sowohl glänzende als auch matte. Kannst Du mir Papiere im Bereich 160g bis 200g nennen sowie dafür geeignete Pigmenttinten? Ich habe einen ET-2850, einen ET-15000 sowie seit einigen Tagen einen ET-8550. Wässern will ich die Ergebnisse nicht, aber gegen leichte Fingerabdrücke sollten die Fotos schon einigermaßen immun sein.

Grüße

Koberon
von
@budze

Ja, das bin ich vollkommen bei Dir. Sandalen für die Arktis und Eskimo-Siefel für die Sahara. Das leitet doch vollkommen ein. Ich streite auch nicht ab, dass ich meine damaligen Bürodrucker mit Phototinte befüllt habe. Vielleicht hätte ich deshalb keine Probleme mit dem Glanzpapieren. Was ich hier etwas deutlicher hervor heben möchte, ist die Unterscheidung zwischen den Tinten an sich. Und das nicht jede Zweckentfremdung von Erfolg gekrönt ist. Hier liegt für mich der Hase im Pfeffer. Ein Unbedarfter kommt hier ins Straucheln. Weil eine Aussage getroffen wird, die nur auf die Erfahrungen von einzelnen beruht. Es wird nicht hinterfragt, warum es Unterschiedliche gibt.

Auch ich muss meinen Blick offen halten, wenn mir erfahrene Personen berichten, dass auf Grund der größeren Pigmente die Tinten für Büroanwendungen auf Glanzpapier nicht halten, kann ich das durchaus nachvollziehen. Die Drucker im Officebereich haben auch eine andere Anforderung. Sie sollen auf günstigem Papier mit günstiger Tinte gute - aber mindestens zufriedenstellende - Ergebnisse erzielen. Deshalb haben die Hersteller auch verschiedene Geräte und Tinten im Angebot. Auch die größeren Grafikdrucker haben eine andere Tinte im Gerät als die Bürodrucker. Denn auf technischen Zeichnungen muss eventuell auch mal radiert oder geändert werden. Aber auch hier ist das Papier oft mit Glanz oder Seidenglanz beschichtet.

Das kommt mir hier in manchen Fällen zu kurz.

Liebe Grüße Olaf
von
@Koberon man muss hier eben strikt trennen. Es gibt nicht DIE Pigmenttinten. Dyetinten dürften (abgesehen von der Haltbarkeit) keine so großen Unterschiede machen.

Mit einem Epson Surecolor SC-P700 kannst du problemlos und gut auf Glanzpapier drucken. Ja, der Glanz ist nicht 100% so, wie bei guten Dyetinten, aber die Abriebfestigkeit ist DEUTLICH besser als bei einem Epson Ecotank ET-5850.

Gruß,

Ronny Budzinske
www.druckerchannel.de
Beitrag wurde am 13.02.26, 16:53 Uhr vom Autor geändert.
von
@Koberon

Da Du nun den ET-8550 Dein Eigen nennst, sollte er vorwiegend für Glanzpapier eingesetzt werden. Kasper hier nicht lang rum. Der ET-15000 ist ein Bürodrucker, mit der Möglichkeit in größeren Formaten zu drucken. Es ist nicht Fisch und nicht Fleisch. Auch weiß ich um Deine Ansprüche bei Fotos nichts.

Einen Tanker mit anderer Tinte zu befüllen ist ein riesen Akt. Nicht mal eben so gemacht.

Ich gehe morgen mal näher darauf ein. So aus der Hüfte geschossen ist nicht gut. Überlege Dir welchen Standart Du bei der Qualität ansetzt. Vielleicht braucht es da keine großen Zaubermittel.

www.fine-art-papiere.de/...

Dies ist jetzt schon eine andere Klasse aber immer noch sehr günstig. Als Beispiel. Ich weiß auch nicht wie hoch Dein Budget für solche Dinge ist. Von der Haptig ist das vorgeschlagene Papier sehr dünn, aber von der Abbildungsleistung sehr gut.

Es kommt auch darauf an, ob Du deine Bilder bearbeitest.

Also so mal eben, kann auch mal eben in die Hose gehen.

Liebe Grüße Olaf
von
So, das Thema Richtigstellung ist gar nicht so falsch gewählt.

Ich habe jetzt auf die Schnelle meine Tinte auf Glossy und Semi-Glossy gezaubert. Es sind die Premium Papiere von Epson.

Zu Bild Nummer 1:

Es ist auf Epson Premium Semi-Glossy gedruckt.

Unten links habe ich das Bild unter Wasser gehalten und mit dem Fingernagel dran gekratzt. Also eine massive Einwirkung auf das Bild. Am Arm der Tänzerin bin ich mit einer Nagelbürste, die mit Seife geladen wurde ordentlich drüber gegangen, so als würde ich mir den Schmutz unter den Nägeln wegrubbeln wollen.

Bei der Behandlung mit dem Fingernagel ist die Schicht vom Papier mit zerstört worden.

Was noch wichtig wäre, das Bild ist von August 2025.

Zu Bild Nummer 2:

Das Papier Epson Premium Glossy

Das Bild habe ich gedruckt und anschließend gleich misshandelt. Anders kann man es nicht nennen.

Oben rechts bin ich erneut mit dem Nagel drüber gegangen, ganz frisch nach dem Druck. Unten links ein paar Sekunden später auch mit dem Nagel. Oben links mit der Nagelbürste und Seife.

Jegliche Behandlung erfolgte unter Wasser. Nach dem Druck konnte ich dem Bild mit dem Nagel keinen Schaden zufügen.

Wir sind uns einig, dass es keine übliche Behandlung für unsere Fotos ist. Die Bilder wurden mit meinem Epson Surecolor SC-P800 und der dazugehörigen Originaltinte gedruckt. Der Epson Ultrachrome HD Ink.

@Koberon

Du hast nach Tinte und Papier gefragt. Meine erste Antwort darauf, war der Verweis auf den Epson Ecotank ET-8550. Diesen für die Glanzpapiere. Ich kenne den Epson Ecotank ET-15000 nicht wirklich. Er gehört für mich auch nicht zu den Druckern, die ich mir kaufen würde. Das was bei mir an Schriftverkehr anfällt, kann ich auch mit meinem Photodruckern erledigen. Meistens schreibe ich eh von Hand. Das ist persönlicher.

Jetzt müssen wir irgendwo einen Kompromiss finden, der Dir hilft. Es führen viele Wege nach Rom, drei möchte ich ansprechen.

Der Königsweg.

Wäre wirklich die Anschaffung eines Fotokünstlers wie dem Epson Surecolor SC-P700 oder Canon Imageprograf Pro-310 diese für den Pigmenttintendruck. Das wäre der günstigste Einstig in diese Klasse.

Der wirtschaftliche Weg.

Du nutzt den Epson Ecotank ET-8550 für den Glanzdruck auf allen Papieren. Denn so schlecht ist der Epson Ecotank ET-8550 auf matten Papieren nicht. Ich durfte diesen Drucker ja testen. Für den restlichen Bedarf an drucken kann ich mich nicht wirklich äußern, dafür fehlt mir der Einblick. Zudem beschränkt sich Bürodruck für mich auf Briefdruck und ab und an mal eine Broschüre. Hier ist für mich die Übermittlung von Wissen oder Aussagen viel wichtiger, als die Druckqualität. Damit möchte ich diese nicht klein reden. Wenn ein Bild als Anschauung so schlecht gedruckt wurde, dass eine Beschreibung das Bild erklären muss. Ist dies in meinen Augen keine wirkliche Hilfe. Das dürften die Bürodrucker aber schon bewältigen können.

Der spielerische Weg.

Wenn Dich der S/W Druck bei Bildern reizt. Gibt es für den Epson Ecotank ET-2850 eine schöne Möglichkeit zu spielen. Der Anbieter Farbenwerk.com hat hier eine "Notlösung" im Portfolio.

www.farbenwerk.com/...

Diese Tinten können auch in Deinem Epson Ecotank ET-2850 verwendet werden.

Dieses Set gibt es leider nur für matte Papiere. Alle Sets dieser Carbon-Tinten-Serie sind nur auf mattem Papier ausgelegt. Ich hatte vor gut 10 Jahren mit meinem Epson Stylus Photo 1500W massive Experimente mit ganz vielen Tinten durchgeführt. Unteranderem auch die Carbon-Tinten von diesem Anbieter. Früher gab es noch die Möglichkeit durch Wechsel der schwarzen Tinen zwischen Glanz- und Mattschwarz zu wechseln.

Du hast mit den Tintentankdruckern einen riesigen Nachteil. Die Tinte ist nicht mal eben gewechselt. Deshalb halte ich den "wirtschaftlichen Weg" für den sinnvollsten. Gemäß dem Grundgedanken; Was ich habe brauche ich nicht mehr zu kaufen und je weniger ich an Werkzeug habe, desto besser können die Ergebnisse ausfallen. Weil ich mich mehr auf das Ziel, als auf das Werkzeug konzentriere.

Noch einen kleinen Abstecher zu den Papieren.

Naja, Papier ist der wirkliche Kostentreiber beim Fotodruck. Hier gilt wirklich der Spruch " You get what you pay". Hahnemühlen wirbt mit dem Spruch "Paper makes the difference".

Ich weiß nicht warum Du dich auf die Grammatur zwischen 160 und 200 beschränkst. Selbst ein 200 sgm Blatt mattes Papier kann durchaus mal 300 Mikrometer dick sein. Ich bin mit den günstigen Papieren sehr oft auf die Nase gefallen. Das war mir dann auf Dauer viel zu teuer. Deshalb tue ich mich schwer eine Papierempfehlung für mattes Papier auszusprechen. Hier fällt mir nur das www.canon.de/... ein. Bei Glanz- und Seidenglanzpapieren ist das einfacher.

www.ebay.de/...

Unter der Suche Europrint Fotopapier ist ein reichhaltiges Angebot von dem Papier bei Ebay zu finden. Das schöne an dem Papier, er ist sehr günstig und enorm Leistungsstark. Es verfügt über einen gehörigen großen darstellbaren Farbraum. Ein echt gutes Papier, welches ich in der Grammatur 240 sgm ab und an nutze. Ein Papier, welches eine schöne Alternative zu den Papieren von Ilford aus der Studio Serie ist.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich hier meine Papierfavoriten aufzählen soll. Die Preise für meine Papiere liegen weit außerhalb der ob aufgeführten Papiere. Und hier muss auch eine Bildbearbeitung stattfinden, sonst nutzt man nicht das Potenzial aus, welches diese Papiere in Verbindung mit den Fotodruckern erreichen. Man "MUSS" es wollen.

So, nun bin ich so eine Type die erstmal los donnert um dann im Anschluss zurück zu rudern. Naja ... ich muss gestehen, ohne Dich @Koberon hätte ich den Test mit der Beständigkeit bei meinen Drucken nicht gemacht. Es ist ja auch nicht die Art der Verwendung der eigenen Drucke. Aber ich muss hier Deiner Aussage teilweise widersprechen. Nicht alle Pigmentdrucke lassen sich auf Glanzpapier mit den Finger verwischen oder abknibbeln. Es bedurfte schon eine gewisse Gewalteinwirkung auf das Papier. Etwas überrascht bin ich dennoch. Denn ich bin davon ausgegangen, dass die Bilder gegen Wasser und Fingernagel beständiger sind. Danke dafür, denn ohne Dein dazutun hätte ich diesen Test so nicht durchgeführt. Nun bin ich um eine Erkenntnis reicher. Ich warte mal auf die Drucke, die mir @budze zugeschickt hat. Dann kann ich mir ein Bild von Deinen Erfahrungen machen. Ganz wie Marxs es schon schrieb: "Der Standpunkt bestimmt die Perspektive". Ich glaube ich werde erneut überrascht sein.

So als kleinen Tipp noch am Rande. Wenn Du viel testen möchtest, dann lohnt sich der Kauf dieses kleinen Druckers Epson Workforce WF-2110W. Die Patronen gibt es als Fillin Patronen und dafür gibt es auch einen Chipresetter. Aber Vorsicht! Das Testen kann auch zu einer Sucht werden. Ich überlege mir die Anschaffung Dieses Druckers noch. Einfach nur, um diesem mit einem Glossoptimizer zu befüllen, um den Glanzunterschied bei meinen Bildern auszugleichen. Aber ich weiß, dass es nicht so super toll funktioniert. Um diesen Glanzunterschied zu unterdrücken muss ich viel achtsamer bei der Aufnahme sein. Du siehst, dass auch ich meine liebe Not mit den Pigmenten habe. Für Außenstehende vernachlässigbar, für mich eine Katastrophe.

So trivial scheint das Thema nicht zu sein.

Vielen Dank für Deinen Denkanstoß und die Erweiterung meines Blickwinkels.

Liebe Grüße Olaf
Beitrag wurde am 14.02.26, 14:43 Uhr vom Autor geändert.
von
Hallo Olaf,

vleien Dank für Deine ausführlichen Ausführungen, Du hast Dir wirklich viel Mühe gegeben, mir weiter zu helfen - und das hast Du auch geschafft. Danke.

Warum ich bei den Grammaturen auf 160 bis 200 (oder manchmal auch auf 120) beschränkt habe? 160 bis 200 ist etwa die Papierstärke, die man für Fotos bei Fotodiensten bekommt. 120er Papier verwende ich für Glückwunschkarten, die sollen in der Regel gefaltet werden, manchmal sogar zwei Mal.

Zu den Wegen nach Rom:

Der Königsweg ist für mich unrentabel, ich brauche keine Spitzenqualität, die ich für teures Geld an Liebhaber verkaufen kann.

Der wirtschaftliche Weg ist meiner, und hier nochmal danke für Deine Bestätigung, ich habe wohl doch einiges richtig gemacht :-))

Der spielerische Weg ist sehr interessant, da ich aber bunte Bilder brauche, für mich nur von akademischem Interesse.

Nochmal mein Bedarf (Abschnitt kann übersprungen werden): Alltagsbürokram macht der ET-2850. Plakate A3 (alle paar Monate mal 50 Stück) macht der ET-15000. Für diese beiden nehme ich die 106er Tinte von Epson (kann sei, dass es eine billigere täte, ist mir egal). Für die monatlichen Vereinshefte (16 bis 20 Seiten A5, je 150 Exemplare nehme ich den ET-2850 und den ET-15000, weil es schneller geht mit zwei Druckern. Für Glückwunsch- und Weihnachtskarten und gelegentliche Fotoprobedrucke habe ich den ET-8550 angeschafft, insofern trifft Dein Hinweis auf Glanzpapier für den ET-8550 zu.

Zum Papier:
Bisher habe ich für Foto(probe)drucke, Glückwunsch- und Weihnachtskarten in der Hauptsache Koala verwendet; das Europrint habe ich bei Ebay gefunden, danke für den Hinweis. Da die Mengen an Fotopapier, sowohl matt als auch glänzend, die ich brauche, eher überschaubar sind, würden die Versandkosten bei Ebay den Preis in die Höhe treiben. Gibt es bei Amazon ein vergleichbares oder brauchbares Papier, oder wie ordnest Du das Koala ein? Da ich für einen Verein drucke, sind 20 bis maximal 30 Cent pro A4-Blatt gerade noch erträglich.

Übrigens: So eine Misshandlung, wie Du sie Deinen Bildern angetan hast, wird meinen Drucken erspart. Meine Drucke müssen nur wischfest und immun gegen Fingerabdrücke sein.
Danke für die Warnung, ich werde es lassen.

Dankbare Grüße

Koberon
von
Hallo Spiegel,

noch zwei Nachträge.

Papier

Das Europrint-Papier habe ich bei Ebay erst nach einigen Anläufen gefunden, werde ich mal ausprobieren und dann mit dem bisher verwendeten Koala vergleichen. Nochmals danke für den Hinweis.

Drucker

Habe identische Probedrucke auf Double A 90g (sehr weiß, sehr glatt) und Koala 120g glossy, auf dem ET-8550 (114er Tinte), dem ET-15000 und dem ET-2850 (beide mit 106er Tinte) gemacht:

Detailgenauigkeit:
Der ET-8550 ist der beste, der ET-2850 geringfügig weniger gut, der ET-15000 noch ein bisschen weniger gut. (Schlecht kann man bei keinem sagen.)

Farbe:
Der ET-8550 ist nach meinem subjektiven Eindruck bei den hellen Farben ganz geringfügig heller und detaillierter, bei den dunklen Stellen dagegen etwas weniger detailreich als die beiden anderen. Ob sich die zusätzliche graue Tinte auf die Qualität von Fotos auswirkt, kann ich noch nicht beurteilen

Sonstiges:
Epson hat dem ET-8550 ein zweiteiliges (wegen A3), automatisch ausfahrendes und auf Druck auf das Touchpad wieder einfahrendes Ablagefach spendiert - eine nicht nur nutzlose, sondern wenn man Papier nachlegen will, sogar störende Spielerei. Lässt sich manuell nur mit Gewalt einschieben, dabei könnte man das Getriebe beschädigen. (War bei dem XP-820 besser gelöst, auf kurzes Antippen ist das Fach wieder eingefahren.) Hat noch ein Extrafach für Fotopapier.

Fazit:
Der ET-8550 war eine gewisse Enttäuschung, hatte besseres, vor allem im Vergleich zum ET-15000 und zum ET-2850, erwartet. Wie die beiden mit der Originaltinte (102er) ausgesehen hätten, weiß ich nicht. Werde, wenn die 106er Tinte zu Ende ist, auch mal 114er Tinte in den ET-2850 und in den ET-15000 einfüllen und neu vergleichen. Wenn man viele Foto drucken will und gelegentlich A3, dann ist der ET-8550 für eine Neuanschaffung i. O., vor allem, weil er Pigmentschwarz und Fotoschwarz hat. Hat man bereits andere, z. B. einen ET-2850, dann erst mal mit besserer Tinte versuchen (wie mir seinerzeit von Druckerchannel empfohlen worden ist).

Grüße

Koberon
von
Hallo,
das ist unglücklich gelöst, haben wir im Test auch erwähnt. Wenn er am Display fragt, dass Papier nachgelegt werden soll, dann bitte auf die Hilfe-Funktion drücken. Unten rechts erscheint dann das Symbol zum Einfahren der Ausgabe.

Gruß,

Ronny Budzinske
www.druckerchannel.de
von
@Koberon
Kein Problem, gerne geschehen. Es wird bestimmt besser sein, als das Koala. Das Europrint ist ein RC-Papier auf PE-Basis. Das heißt, es wurde nicht einfach eine Fotoschicht auf einen stärkeren Karton aufgebracht. Auch wird vermutlich die Glanzbeschichtung besser sein als bei dem Koala. Ich werde mir das Koala Papier nicht bestellen. Wenn ich damit nicht zufrieden bin, landet es im Anschluss in der Tonne, dafür ist mir selbst ein Eurocent zu wertvoll. Ich glaube, dass es hinten nicht glatt ist sondern ein Kartonpapier mit einer Fotoschicht ist. Vielleicht mag ich mich hier auch irren. Und wenn ja, ich lasse mich gerne eines Besseren belehren.


Zu Deinem kleinen Vergleich zwischen den Druckern. Es tut mir leid @Koberon, Du vergleichst hier Äpfel mit Birnen. Das geht jetzt soweit, dass hier ein BWM M3 mit einem VW Polo und einem VW Caddy verglichen wird. Aus Kostengründen wird der M3 nur mit Normalbenzin betankt und er bekommt die günstigsten Reifen aufgezogen, die aufgetrieben werden konnten. Wie soll so der M3 sein Potenzial entfalten? Mit den Papieren, die Du zum Vergleich heranziehst kastrierst Du den Epson Ecotank ET-8550 in seiner Leistung. Nun stellt sich Dir die Frage, ob die graue Tinte einen Einfluss auf die Fotoqualität hat. Meine Antwort. JA, hat sie! Beim S/W-Druck bringt sie nicht den beworbenen Vorteil. Solche Bilder werde nur marginal besser. Aber bei Farbbildern bekomme ich etwas mehr Tiefe und auch Kontrast herein. Und nun kommen wir wieder zurück zu meinem Beispiel mit den drei Autos. Das Papier muss es auch hergeben. So wie es die passenden Reifen für ein Fahrzeug braucht, benötigt man auch das passende Papier für bestimmte Drucker. Wenn Du so weiter machst, dann ist der Epson Ecotank ET-8550 kein Gewinn für Dich, eher eine unnütze Ausgabe.

So, nun kommen wie einmal auf ein ICC-Profil zusprechen. Wenn ich andere Papiere verwende, als die die vom Hersteller berücksichtigt werden, dann sollte man ein solches Profil verwenden. Beim Renovieren wirst Du doch auch mit dem Zollstock nachmessen, wie groß die Fläche ist, für das Material eingekauft werden muss. Und weil ein Metermaß zu teuer ist, schätzt Du einfach alles ab. Dann ist hier etwas zu wenig, dort etwas zu viel, ach und einfach so richtig passen will es dann auch nicht. Ein ICC-Profil nutzt auch nur dann etwas, wenn der Monitor ebenfalls die Farben richtig darstellt. Also sollte für die Bearbeitung von Bildern/Broschüren und Grafiken aller Art eine Referenz da sein.

DC-Forum "Ich bitte um Empfehlungen: welches Papier (InkJet) für Flyer in Klein-Auflagen?"

Unten in den Bildern ist doch ganz klar zu sehen, wie eng das Farbspektrum von den Papieren ist. Ein gutes Fotopapier schafft hier eine Steigerung um den Faktor 3 im RGB-Farbraum. Also deutlich mehr. Und weil das ein gutes Fotopapier kann, braucht ein Drucker dann auch mehrere Tinten um diesen Bereich abzudecken. Das heißt aber auch im Umkehrschluss, um alles aus dem Gegebenheiten heraus zu holen, bedarf es auch Arbeit.

Aber selbst wenn keine große Arbeit in die Bilder gesteckt wird, lohnt sich bim DC-Forum "Ich bitte um Empfehlungen: welches Papier (InkJet) für Flyer in Klein-Auflagen?" auf jeden Fall mal ein Versuch mit dem Epson Premium Glossy oder Epson Premium Semi-Glossy. Du wirst sehen, wenn Du mit den Einstellungen von Epson druckst, dann kommen wirklich hervorragende Ergebnisse heraus. Da werden dann Dein umgerüsteter Bürodrucker und der kleine Freund schon ihre liebe Not haben da mithalten zu können. Das ganze dann ohne ICC-Profil.
Das ist dann das Ergebnis von der Kastration. Bestimmte Witterungsverhältnisse benötigen auch das richtige Schuhwerk. Ich denke, das dürfte einleuchten.
;-)

@budze

Deine Post ist angekommen. Danke, dass ich erfahren durfte, womit sich Menschen herumschlagen müssen, wenn sie Glanzpapier mit ihrem Bürodrucker bearbeiten. Nicht nur, dass die Tinte so mit dem Daumen abreiben lässt. Nein allein die Qualität ist schon sehr schlecht. Ich beschwere mich über Glanzunterschiede bei starken Kontrasten? Bei den Probedrucken darf man ja noch nicht einmal von Glanz reden. Da liegen ja Welten zwischen. Naja ... es war jetzt mächtig übertrieben. Aber wenn es einen Wettstreit geben würde, bei dem es darum ginge auf Glanzpapier ein mattes Finish zu zaubern, wären Deine Drucke ganz vorne mit dabei.


Was ich wieder für Sorgen habe .....

Liebe Grüße Olaf
Beitrag wurde am 17.02.26, 10:28 Uhr vom Autor geändert.
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