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Duplexscan in A5

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von
Hallo,
ich suche einen Scanner/ein Multifunktionsgerät, das Duplexscan und (weniger wichtig) Duplexdruck beherrscht. Ich möchte aber nicht A4, sondern eher A5 doppelseitig scannen. Laser wäre mir lieber, Tinte wäre aber auch o. K.

Nach Auskunft des Epson-Supports ist hier keines ihrer Multifunktionsgeräte geeignet (z. B. der 3620/3640 kann zwar A5 einscannen, aber nur einseitig). Die einzige Möglichkeit wäre zumindest bei Epson ein teurerer Dokumentenscanner (> 400 Euro).

Ich möchte gerne alte Romanhefte (die annähernd A5 sind) in der Mitte zerschneiden und als searchable pdf einscannen.

Gibt es aus Eurer Sicht neben EPSON eine andere Firma, die das für ca. 200 Euro bietet oder bliebe mir nur der Weg über einseitiges Scannen in pdf und dann Sortieren der Seiten (z. B. mit pdfsam)?

Herzlichen Dank!

vergnuegt
Seite 3 von 3‹‹123››
von
Hallo vergnuegt,

ich gehe mal davon aus, dass alle Seiten als einzelne PDF-Dateien mit der Seitennummer im Dateinamen eingescannt wurden. Um es einfacher zu machen ohne OCR.
Man könnte dann alle Seiten z.B. mit pdftkbuilder (gibt es auch kostenlos als portableApp, die nicht installiert werden muss) über die Funktion add öffnen (man kann einmal öffnen auswählen und dann alle Dateien markieren und sie werden auf einen Schwung geladen). Dann schaut man ob die Sortierung richtig ist (sollte es sein, wenn die Seitennummer im Dateinamen vorhanden ist). Das dann als eine Datei abspeichern, dann liegen alle Seiten in Reihenfolge in einer PDF-Datei.

Wenn finereader auch auf eine schon bestehende PDF-Datei eine OCR-Erkennung durchführen kann, sollte man das im Anschluss machen. Und danach hat man eine PDF-Datei mit allen Seiten mit OCR. Fehlt dann noch etwas?

Eventuell kann das Zusammenführen der Dateien auch mit pdfsam (kenne ich nur dem Namen nach) durchführen.

Grüße

Jokke
Beitrag wurde am 15.01.15, 15:16 vom Autor geändert.
von
Hallo, Jokke,

im Augenblick scanne ich per Finereader 9 Sprint ein Heft komplett ein, immer Doppelseiten 1/2, dann 3/4, ... - im Anschluss daran lösche ich die Seitenzahlen/Werbung/Schmutz/... und speichere das Ganze als Textdabei. Somit muss ich nichts mehr weiter tun.

Finereader Sprint kann nicht auf eine pdf-Datei zugreifen, um diese einzulesen, ich habe aber eine ältere Vollversion von Finereader (8), die das beherrscht. Ist allerdings recht aufwendig und fummelig.

Ich hoffe, dass der Vorteil eines Einzugsscanners einfach darin liegt, mir nicht einen höheren Aufwand bei der Nachbearbeitung beschert, sonst kann ich die Hefte auch manuell einscannen.

Ein weiteres Problem des Ganzen ist, dass die Hefte, die ich einscannen will, etwas größer als A4 sind - deshalb hatte ich mir auch den V37 von Epson geholt, da er im Vergleich zur Canon-Konkurrenz 2013 eine geringfügig größere Auflagefläche bot, so dass die Hefte besser für den Scan aufliegen (A4 ist ja 29,7x21 cm, die Hefte aber 22 cm).

Dankeschön!

Vergnügt
von
vergnuegt,

vielleicht ist es den Versuch wert zu testen, was mit PDF-Dateien passiert, die vorher durch die PDF-Erkennung gelaufen sind. Vielleicht fügt pdftkbuilder (z.B.) die einzelnen Dateien auch so zusammen, dass die OCR-Erkennung (wenn man sie vorher macht) erhalten bleibt.

Mein Vorschlag war auch eher als Lösung für das umständliche mühsam zusammenfummeln gedacht, das in #5 ansprichst:
So ganz verstanden habe ich folgende Bemerkung in #19 aber ehrlich gesagt nicht:
Wenn man das zitierte aus #5 macht, hat man doch mit 1 und 64 etc. auf einer Seite nichts mehr zu tun, sondern man hat alle Seiten einzeln. Und da sollte mein Vorschlag ansetzen, um alles wieder in einer Datei zusammen zu bekommen.

Jokke
Beitrag wurde am 15.01.15, 17:23 vom Autor geändert.
von
Hallo, Jokke,

sorry, das war etwas ungenau von mir ausgedrückt. ScanTailor ist ein Superprogramm, um bei eingescannten Seiten die Schrift wirklich waagrecht auszurichten, Schmutz zu entfernen, die Schrift zu schärfen, etc. Das nutze ich für Frakturschriften: ich scanne z. B. ein geklammertes Heft in Frakturschrift manuell (ich drehe Doppelseite für Doppelseite um) ein (z. B. 30 Seiten hintereinander) und Scantailor entfernt den Schmutz, richtet die Schrift gerade und teilt die Seiten richtig auf (also aus den eingescannten zusammenhängenden Seiten 1 und 2 macht er zwei Seiten, die er dann brav als tiff in einem Ordner ablegt). Danach kann man es in gimagereader oder Finereader Onlline für Frakturschriften in Antiqua umwandeln.

Problem hierbei ist, dass ScanTailor kein pdf erkennt, sondern nur (Multi-)Tiffs. Geht beim Einscannen mit der normalen EpsonScan-Software gut (anstatt pdf wird einfach MultiTiff ausgewählt - o. K., die Dateien sind gross, können ja aber im Anschluss gelöscht werden).

Trotzdem müsste ich auch bei ScanTailor schauen, wie ich die einzelnen Seiten umbenenne (er benennt z. B. die erste eingescannte Doppelseite mit _1L und _1R für erste Seite links und zweite Seite rechts). Da macht er leider automatisch, so dass man nicht vorher eingreifen kann. Somit müsste ich

- mir jede Seite ansehen
- jede Datei umbenennen
- die 64 Einzel-Tiffs in pdf umwandeln
- das pdf über Finereader laufen lassen
- Seitenzahlen/Werbung/... entfernen
- als Textdatei abspeichern.

Das wäre sicher ein Weg, aber da bin ich mit dem manuellen Einscannen über Finereader Sprint schneller.

Mal eine andere Frage: es gibt ja auch von Brother Monolaserdrucker, die einseitig einscannen (z. B. Brother MFC-L2700DW). Hat jemand Erfahrung damit?

Dankeschön.
von
Da muss ich dann wohl passen.

Dafür habe ich jetzt ein Programm gefunden, dass interessant zu sein scheint. Leider scheint ScanTaylor aber in den Formaten sehr eingeschränkt zu sein. Werd es mir mal weiter ansehen.

Danke dafür.

Jokke
von
Hallo, Jokke,

es kommt immer darauf an, was Du machen möchtest. Ich verwende z. B. Pdfill Pdftools free, wenn ich Sachen in pdf vorliegen habe, um sie in Tiffs zu konvertieren - geht sicherlich auch mit anderer Software. Also die Konvertierung ist nicht das grundsätzliche Problem. Das hängt natürlich auch von den Mengen ab, die Du vorliegen hast.

Das Programm ist recht intuitiv aufgebaut: Seiten drehen - Seiten aufteilen - Ausrichten - Inhalt Auswählen - Stege (Ränder) sind eigentlich selbsterklärend.

Beim letzten Schritt, Ausgabe, kann man mit Auflösung, Farben (sw, ...), "Dewarping", "Despreckling" die Schrift dunkler oder heller machen, Flecken/Schmutz (automatisch) entfernen, etc. Das ist allerdings immer sehr von der Vorlage abhängig. Ich habe den Eindruck, wenn man erst die Flecken entfernt und dann die Schriftstärke mit dem Schieberegler auf "dicker" stellt, dann erzielt man ein besseres Ergebnis als umgekehrt - aber ich bin hier auch kein Experte.

Auf jeden Fall: Viel Erfolg mit Deinem Projekt!

Vergnügt
von
Guten Morgen vergnuegt,

Danke für die Tipps. Ich habe aktuell kein spezielles Projekt, finde es aber gut sowas in der Hinterhand zu haben. Man kann es immer mal auch für Kleinigkeiten brauchen.

Dir wünsche ich viel Erfolg bei Deinem Projekt und dass Du eine gute Lösung für Deine Anforderungen findest.

Grüße

Jokke
von
Hallo, Jokke,

vielen Dank! Ich werde mal berichten, wie die Sache gelaufen ist .... allerdings sind Anregungen und Tips gerne noch willkommen :-)

vergnügt
von
Hallo zusammen,

Euch allen mit Euren Tips, Hinweisen und Ratschlägen vielen herzlichen Dank!!!

möchte noch eine kurze Rückmeldung geben:

Problemstellung war: Romanhefte (etwas grösser als A5) einscannen, wenn möglichst Duplexscan. Preis: bis ca. 200 Euro (Duplexscanner scheiden hier schon einmal aus)

Anforderungen: Verbrauchsmaterial (Toner/Tinte) darf nicht so teuer sein, deshalb kein Lexmark und HP. Canon schien mir hier auch durch die hohe Anfälligkeit kurz nach der Garantiezeit nicht die erste Wahl).

Nach Euren Antworten und Support-Chats/-telefonaten mit Brother und Epson war klar: Tinten-Multifunktionsgeräte eher von Epson (besserer Druck), Laser eher von Brother (bietet Epson weniger an). Ich weiss .... es ist ein wenig kurz und holzschnittartig formuliert :-)

Herausgekommen ist der Brother MFC-7630N (4in1-Monolaser).

Nach einem ersten Test mit Finereader Sprint (LIEGT NICHT BEI !!! HATTE ICH NOCH !!!) zeigt sich ein recht positives Bild: selbst wenn ich A5 einscanne, wird zwar unten vom Rand etwas beim Scan abgeschnitten, passt aber für mich. Die Seiten werden zügig und gleichmässig eingezogen. Bei A5 ist allerdings das kleine Problem, dass die Papierausgabe auf A4 zugeschnitten ist, somit kommt es leicht dazu, dass sich die Seiten "verwursteln", wenn man das Ganze unbeaufsichtigt lässt.

Danach habe ich eine pdf-Datei mit allen geraden (1, 3, 5, ...) und eine pdf-Datei mit allen ungeraden Seiten (64, 62, 60, ...). Mit Hilfe von pdfsam (VORSICHT! Enthält in der Kostenlos-Version aufdringliche Adware!!!) kann man daraus ein pdf mit den Seiten 1, 2, 3, ... machen.

Vergnügt
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