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Canon- und HP-Druckköpfe reinigen

von
Da man die Druckköpfe der Canon- und HP-Drucker leicht aus dem Drucker entnehmen kann, fällt das Reinigen meist recht einfach.

Canon- und HP-Druckköpfe reinigen von Frank Frommer
Seite 1 von 17‹‹123››
von
Danke - das hat mir jetzt mind. einmal 65-70 Euro für einen Druckkopf bzw. den Aufwand einen gebrauchten i865 im Internet zu ersteigern gespart.

Aber noch drei Hinweise:
+ entmineralisiertes Wasser (Aqua demineralisata) reicht auch (z.B. das für Dampfbügeleisen) - es muss also nicht destilliertes sein.
+ gerade zu Anfang öfter mal das Wasser wechseln.
+ ab und zu auf die Schwämme des Druckkopfes etwas Wasser tropfen (Pipette, Strohalm)

Und dann noch meienen Leidensbericht ;-)

Ich hatte das Problem beim Canon i865 - Mit Schriftschwarz lies sich nicht mehr drucken. Es gab nicht mal mehr Streifen. Mehrfaches Reinigen war ohne Ergebnis.

Anmerkung:
Der Drucker ist ca. 7 Monate alt. Ich drucke nicht so viel - aber mehr Text als Fotos, ... . Die mitgelieferten vier Fotofarben hatte ich bereits durch Jettec-Tinte erstetzt. Nur das Schriftschwarz war noch original aber im Warnbereich (Tank noch nicht ganz leer). Und dann war plötzlich kein Textdruck mehr möglich. Ich habe die Patrone getauscht (gegen eine neue Jettec) - erfolglos. Nach einigem Suchen hatte ich diverse Tips, die ich nach und nach probiert habe:
- Düsen vorsichtig mit Papiertaschtuch abtupfen. Das bringt aber wohl nur was, wenn die Düsen noch durchgängig sind.
- mit entmineralisertem Wasser spülen - war erfolgreich (s.o.)
Nach ca. 3-stündigem Einweichen war beim aussaugen auf Papiertüchern der erste schwarze Punkt aus dem Düsenspalt für Textschwarz sichtbar. Die 4 Farbdüsen waren schon lange sauber, d.h. alle Restfarbe war duch Aqua dem. ersetzt. Ab da ging es dann relaiv schnell. Nach einer weiteren 1/2 Stunde hatte ich ein Abbild des gesamten Düsenspaltes und einen weiteren Wasserwechsel später war auch hier alle Farbe raus. Ich habe dann noch einmal das Wasser gewechselt und nach weiteren 15 Minuten den Druckkopf mit den Düsen auf einem Papiertaschentuch über Nacht trocknen lassen. Heute morgen habe ich ihn eingebaut, über das Druckermü eine einfache Reinigung gestartet und einen Düsentest und eine Drckkopfausrichtung druchgeführt. Der erste Ausdruck Düsentest war bereits perfekt (keine Streifen, alles da).

Somit konnte ich mir den Tip mit der Unterdruckreinigung sparen.

ad astra
Andreas
Beitrag wurde am 01.05.05, 14:35 vom Autor geändert.
von
so, habe etwas hinzuzufügen, dass evtl helfen könnte. Ich bin auch gerade dabei die Prozedur durchzuführen. Habe schon erfolgreich eingekauft. 5 Liter dest. Wasser für 1,50 € bei Real. Dann noch 100 ml Isopropyl-Alkohol für 2,50 € aus der Apotheke. Was ich gemacht habe bis jetzt.

Patronen raus und mit Tesa von untern beklebt, damit die Schwämme nicht austrocknen.

Druckkopf entfernt.

Dann alles vorbereitet:

Müslischale mit dest Wasser befüllt (0,5 cm)

Ein paar Stapel Köchentücher für die Ablage des Druckkopfs parat gelegt.

Druckkopf in das Wasser gestellt und darauf etwas hin und her bewegt, damit sich die Tinte schneller löst.

Diese Prozedur ca 5 Mal wiederholt und immer neues dest Wasser genommen.

Was meiner Meinung nach super hilft, ist das BEträufeln der oberen Schwämmchen auf denen die Patronen stehen mit Iso-Alk. Man sieht förmlich wie dann durch das Dichtegefälle der Alkohol zum Wasser fließt und die Farbe mit ausspült. So braucht man auch nicht ein komplettes Bad aus Alkohol anlegen, der ja doch etwas teuer ist.

Bin gespannt ob es auch Erfolgreich ist. Ich berichte!
Beitrag wurde am 14.12.05, 20:24 vom Autor geändert.
von
Hallo!
Mit der Tinte von Jettec gab es in der letzen Zeit des öfteren
Propleme mit Druckköpfe wie einige User hier im Forum Berichten.

Grus sep.
von
@sep,

M.r.Khroth schrieb: Der Drucker ist ca. 7 Monate alt. Ich drucke nicht so viel - aber mehr Text als Fotos, ... . Die mitgelieferten vier Fotofarben hatte ich bereits durch Jettec-Tinte erstetzt. Nur das Schriftschwarz war noch original aber im Warnbereich (Tank noch nicht ganz leer). Und dann war plötzlich kein Textdruck mehr möglich.

Was hat das mit Jettec zu tun?
Mfg.
Beitrag wurde am 15.12.05, 03:19 vom Autor geändert.
von
@carlosW.

Sollte eine Anmerkung bet."durch Jettec-Tinte ersetzt" wenn das
Problem mit O Schwarz schon bestand.:)

Gruß sep.
von
@sep.

das mit der Jettec 3ebk ist schon richtig. Kann ich für meine Person so aber nicht stehen lassen. Drucke nun mit Canon S750 und IP 4000 schon einige Jahre (je Drucker ca. 35 Stck. 3bk verbraucht)mit Jettec Tinten und hatte noch nie Probleme damit. Aufällig ist seit Anfang des Jahres, dass die Schwämme in der Patronenkammer (nicht die in der Auslassöffnung) nicht mehr aus dem Material der Vorjahre bestehen. Wenn ich boshaft wäre, würde ich sagen die Dinger bestehen aus Toilettenpapier- so fasrig sehen sie aus. Die logische Schlussfolgerung, 3ebk nur noch originale Canon Tinte. Obwohl, man auch hier nicht vor einer fehlerhaften Charge gefeit ist.
MfG.
von
Eine Möglichkeit der Reinigung fehlt mir in dem Artikel.
Es sollte aber die allerletzte Möglichkeit sein, wenn sonst nichts geholfen hat und der Druckkopf sonst im Müll landen würde.
Behaupte mal, dass man den Druckkopf, den Drucker selbst, seine Kleidung, Möbel und sonstige Gegenstände die herum stehen dadurch auch beschädigen oder zerstören kann, also alles auf eigene Gefahr.


Was braucht man ?
Spritze – ca. 20ml – ohne Kanüle
kleines Stück Schlauch – z.B. Silikonschlauch Länge 15mm x 4mm innen
heißes/warmes Wasser (destilliertes, soll besser sein – keine Ablagerungen und ist im sauberen Zustand nicht elektrisch leitend – aber bleibt nicht lange sauber)
Taschentücher/Küchenpapierrolle

Druckkopf in eine kleine Schüssel mit heißem Wasser stellen (ca. 8mm). Das kleine Stück Schlauch auf die Spritze (ohne Kanüle) stecken und das andere Ende des Schlauches auf das kleine Sieb im Druckkopf, wo sonst die Patrone sitzt. Nun kann man entscheiden ob man ziehen oder drücken will – keine Ahnung was besser ist, hab beides gemacht.
Ziehen – Spritze langsam ziehen, bis die Flüssigkeit in die Spritze läuft. Dabei sollten die Düsen unter Wasser bleiben.
Drücken – Spritze mit Wasser oder ggf. auch mit Druckkopfreiniger füllen, auf das kleine Sieb setzen und langsam drücken.

Druckkopf gut abtrocknen, in den Drucker einsetzen, Patronen einsetzen– Reinigung und Düsentest.
Hab das Spiel vier mal wiederholt und der Druckkopf geht wieder.

Also Viel Erfolg

(Bild ist für Druckerchannel "trocken" nachgestellt)
Beitrag wurde am 01.01.06, 15:54 vom Autor geändert.
von
Ja, ist auf jeden Fall auch noch ne möglichkeit. Wobei dieser Druckkopf ja auch nicht allzuviel kostet. Ist ja ein Semipermaneter.
von
Nachdem fast ein ganzer Tag in kaltem destilliertem Wasser nur wenig gebracht hat, hatte das folgende Prozedere bei mir nach bereits ein bis zwei Stunden durchschlagenden Erfolg: Ich habe das Gefäß, in dem ich den "Fuß" des Druckkopfes badete, zusätzlich noch in ein warmes bis heißes Wasserbad gestellt. Die Kochplatte habe ich dabei auf niedrigste Stufe gestellt und zudem habe ich ständig die Wassertemperatur kontrolliert! Das äußere Wasserbad hat 60 Grad nicht überschritten. Zudem habe ich auch noch auf Folgendes geachtet: Sowohl vom äußeren Wasserbad als auch vom destillierten Wasser verdunstete mit der Zeit einiges... Deshalb habe ich des Öfteren den Wasserstand kontrolliert und nachgefüllt!

Idealerweise befand sich der Druckkopf in einer kleinen Emaille-Schüssel. (Wärmebeständiges Glas wäre sicherlich auch gegangen.) Plastik wäre nicht geeignet gewesen - Gefahr der Schmelze bei Kontakt mit dem heißeren Topfboden! Metall wäre ebenso nicht geeignet gewesen, da es die Wärmeenergie bei Kontakt mit dem heißeren Topfboden zu schnell und direkt an den Druckkopf weitergegeben hätte!

Nebenbei: Immer wenn eine "Badesession" mit anschließender Intensivreinigung beim Düsentest noch nicht den gewünschten Erfolg gezeigt hat, habe ich auch noch das Folgende gemacht: Um den Tintenfluss in Gang zu bringen, habe ich den Druckkopf gut (!) in Küchenpapier eingewickelt und die ein oder andere Schleuderbewegung aus dem Handgelenk getätigt. Dann habe ich den eingepackten Druckkopf um 90 Grad gedreht (Hoch-Tief-Achse) und ihn nochmal mit der gleichen Bewegung "geschleudert". --> Insgesamt - wer hätte es gedacht - vier Mal. (Sicherheitshalber habe ich das immer in der Dusche ausgeführt und zusätzlich darauf geachtet, dass ich nicht die besten Klamotten anhatte.) Danach habe ich immer einige Zeit gewartet, bis im Druckkopf evtl. entstandene Luftbläschen abgegangen waren und dann nochmal eine Intensivreinigung durchgeführt.

Und hier noch meine Leidensgeschichte:

Vor kurzem habe ich einen gebrauchten Pixma IP2000 ersteigert. Alle (!) Düsen des Druckkopfes waren verstopft. Ich habe mich zunächst an die Anleitung gehalten, und den Druckkopf einige Stunden in (kaltes) destilliertes Wasser gestellt. Bei wiederholter anschließender "Intensivreinigung" mit dem Durckertreiber kamen die Farben dann nach und nach wieder, allerdings nicht zu 100%. Und die schwarzen Düsen waren immer noch komplett zu. Die Wiederholung der gesamten Prozedur brachte nichts wesentlich Neues. Erst das heiße Wasserbad (in Verbindung mit den oben beschriebenen Schleuderbewegungen) hat dann in relativ kurzer Zeit den durchschlagenden Erfolg gebracht.

Das Isopropyl konnte ich mir so sparen... :-)

P.S.: Dies ist _keine_ Anleitung, sondern lediglich ein (evtl. unvollständiger und/oder fehlerbehafteter) Erfahrungsbericht.
Beitrag wurde am 03.01.06, 16:39 vom Autor geändert.
von
Eine krasse Erfahrung zum Reinigen des Druckkopf - mir ist gleich in den ersten Wochen nach dem Kauf beim Nachfüllen der Patronen eine schlecht abgedichte Patrone ausgelaufen und somit ergoß sich schwarze Farbe in ALLE Druckkopfkanäle - mit dem Drucker-Wartungsprogramm war so etwas nicht mehr in den Griff zu bekommen - alle Fraben waren nur noch graustichig - also habe ich mutig in meinen Heißdampf-Kärcher mineralfreies Wasser gefüllt und bin dem Druckkopf für einige Sekunden jeweils von beiden Seiten mit 100 Grad heißem Dampf zuleibe gerückt - das ist ´ne ziemliche Sauerei in der Badewanne - zwischenzeitlich habe ich etliche 1000 Seiten mehr mit demselben Kopf in phantastischer Qualität gedruckt ... der Kopf hat offensichtlich keinen thermischen Schaden davongetragen ....

PS ... soweit wie möglich danach trockentupfen und mit Q-Tipps Feuchtigkeit auspopeln - insbesondere die Goldkontaktplatte sollte wasserfrei sein - ich wollte keine Kurzschlüsse riskieren
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