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Kurztest Pixma ip6000D

Bezüglich des Canon Pixma iP6000D - Fotodrucker (Tinte)

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von
Ich habe heute den Pixma ip6000D gekauft, da ich den Drucker vor allem für den Photo- und CD Druck nutzen will. Ich fasse mich kurz, da es Euch kaum interessieren dürfte, wie der Drucker verpackt war (dennoch eine kurze Bemerkung: sämtliche bewegliche Teile waren mittels Klebstreifen sehr gut fixiert, Software war reichlich auf der Cd dabei, den Treiber habe ich ohnehin vom Internet geladen, da aktueller). Angeschlossen wird der Drucker über eine USB Schnittstelle. Das Stromkabel ist nicht am Drucker fest integriert, was für mich relevant war, da ich den Drucker in Deutschland gekauft habe, jedoch in der Schweiz nutze :-). Anders als seine Brüder ip3000, 4000 und 5000 hat er weniger Flächen, die auf Hochglanz poliert sind und demzufolge weniger leicht zu Staubfängern oder Kratzern neigen.

Der aufklappbare Bildschirm ist gross genug, sodass er aus jeder Position heraus gut sichtbar bleibt. Die Auflösung ist für meinen Geschmack völlig ausreichend, für Dialognachrichten gut ausgerichtet, Kontrast ist sehr gut (einstellbar), allerdings ist es mir noch nicht gelungen, ein Photo auf dem kleinen Bildschirm des Druckers anzeigen zu lassen. Wenn ca. 5 Minuten lang kein Druckauftrag erfolgt, geht der kleine Bildschirm in den Standbymodus und stellt ab.

Für mich persönlich sind Kartenslots und Bildschirm nicht so wichtig, da ich keine Bilder direkt ab Card oder Kamera auf den Drucker nehme. Trotzdem bin ich froh, dass der Drucker die Schnittstelle PictBridge hat, man weiss ja nie.

Die Bedientasten am Gerät sind intuitiv, sie machen einen soliden Eindruck, wie der ganze Drucker überhaupt. der Kartenslot ist schnell konfiguriert und für gängige Cards – ausser xd – geeignet. Die Beschriftung ist standardmässig englisch, lässt sich aber mittels beigelegten Schablonen mit anderen Sprachen überkleben. Ich belasse den Drucker auf englisch, da ich auch mit englischer Software arbeite.

CD / DVD Druck:

Der Caddy sowie die aufklappbare Abdeckung für den CD Druck machen auf mich persönlich – im Gegensatz zu den Epsondruckern R200 oder R300 (beide ausprobiert)– einen sehr soliden Eindruck. Die DVD klickt hörbar ein, sie passt genau in die Führung rein, ein Adapter für 8cm Medien ist ebenfalls vorhanden. Für mich persönlich war dies mit kaufentscheidend, da wie gesagt der CD / DVD Druck für mich zentral ist. Druck auf druckbare 8x DVD-R (Verbatim): Bild ist pixelfrei, sehr detailliert, muss aber manuell justiert werden, da im Standard zu hell und kontrastlos (Helligkeit -10 bis 0; Kontrast +20, je nach Vorlage). Kleinste Schriften sind klar lesbar, sogar die gefürchtete gelbe Schrift auf dunklem Hintergrund meistert der Drucker anstandslos.
Ueber das Canon eigene Druckprogramm CD-Labelprint lassen sich Schablonen für XXL Medien erstellen uns sehr genau bedrucken, der Drucker zieht den Caddy mehrmals rein und raus, ehe er zu drucken beginnt. Kurios: Der Drucker hat einen „Leisedruck-Modus“, den ich aber nicht ausprobiert habe.

Photodruck (getestet 10X15 auf Canon Glossy Photo Paper):

Eins vorweg: Der viel diskutierte LEICHTE Rotstich ist auch hier sichtbar, fällt aber nur dann auf, wenn das Original (Bildschirm) im direkten Vergleich daneben steht. Ansonsten nimmt man das Bild als „warmes Bild“ wahr, andere Drucker werden an dieser Stelle vielleicht eher einen „kalten Blaustich“ haben – so wie mein alter HP. Der Rotstich ist weniger ein Störfaktor, vielmehr hängt es vom persönlichen Geschmack ab, ob man eher „warme“ oder „kalte“ Bilder mag. Aber zum Glück lässt sich der (zumindest englische) Treiber diesbezüglich ebenfalls einstellen.

Die ebenfalls viel diskutierten Streifen sind – was schon öfters gesagt wurde – im Photomodus nicht ersichtlich. Die Auflösung ist vom feinsten, keine Pixel, keine Farbübergänge, die Wischfestigkeit ist sehr gut, auch feuchte Finger vermögen keine „Fettfinger“ zu verursachen. Alles in allem: Wären die Bilder nicht so teuer, könnte man sich locker den Gang zum Photoentwickler sparen, das gilt meines Erachtens auch für einen gelegentlichen Amateuerphotografen wie mir, der ein gewisses Mass an Qualität der Ausdrucke fordert. An dieser Stelle hätte ich gerne einen Vergleich gezogen zum ip5000, der lange Zeit in meiner Gunst stand …

Photodruck auf Normalpapier

Je nach Auswahl der Papierqualität wellt dieses mehr oder weniger, Streifen sind hier zwar, wenn man die Ausdrucke sehr gut ausleuchtet, sichtbar, aber selbst im Testmodus absolut nicht störend: Kurzum: Vergesst ein für allemal das Kriterium Streifen bei diesem Drucker, sie sind nicht der Rede wert. Im Testmodus und auf Normalpapier sind leichte Pixel erkennbar, wenn man sehr kleine Bilder (Passbilder) druckt. Aber auch dies dürfte eher von akademischem Interesse sein. Diese lassen sich ohnehin vermeiden, indem man trotz Verwendung von Normalpapier eine bessere Papiersorte wählt :-). Mein Tipp: Falls Ihr kein Photopapier verwenden wollt, nutzt beschichtetes Papier, welches mittlerweile sehr günstig zu haben ist – hier werden die Ausdrucke wieder super !

Druckgeschwindigkeit

DVD Druck: Mit allem drum und dran (Autojustierung, Caddy wird ganz reingezogen und dann langsam wieder rausgelassen) 90 Sekunden. Den Druck auf Photo 10x15 habe ich nicht gemessen, dürfte aber ca. gleichlang dauern, ich möchte mich hier nicht auf eine sekundengenaue Angabe festlegen , der Gang zum Photolabor und die Zeit bid die Bilder ok sind, dauern sicher länger . Ich habe die Ausdrucke mit den Bildern eines expliziten Photoprinters für die Formate 10x15 verglichen (Sony, Termotransfer) und bin froh, dass ich nicht so einen gekauft habe … Absolute Profifotografen mögen vielleicht nach Herbeizug des besten Photopapiers und besten Photolabors (oder gar nach eigener Entwicklung) einen Unterschied zu gängigen Abzügen sehen, aber glaubt mir: Für 95 % aller User sind diese Ausdrucke wahrlich photolike !

Textdruck (auf Normalpapier, Duplex)

Text ist erwartungsgemäss zwar sauber, Satellitentropfen sind nicht sichtbar, allerdings muss man auch vernünftiges Normalpapier nutzen, weil sonst ein leichtes „Ausbluten“ sichtbar wird. Text ist nicht so richtig tiefschwarz wie zB bei HP, eher dunkelgrau. Alles in allem liegen die Stärken des Druckers nicht im Text, was aber von einem Photospezialisten auch nicht erwartet wird. Da ich für Text einen Laserdrucker benutze, war für mich dieses Kriterium zweitrangig. Falls jemand aber viele Mischdokumente wie z.B. Bewerbungen schreibt, wo ein Photo und Text kombiniert werden können, empfehle ich den ip4000 oder ip5000, welche eine zweite Schwarzpatrone für Grafik nebst Text haben.

Lustig sieht der Duplexdruck aus: Der Text ist leicht heller, das Blatt, welches vorne bedruckt wurde, wird danach wieder rückwärts eingezogen, danach beginnt der Druck der Rückseite – raffiniert gelöst.

Fazit:

Ein für meine Bedürfnisse rundum gut gewählter Drucker, ich bedaure nicht, dass ich dem ip6000D den Vorzug gegeben habe. Ich würde ihn wieder kaufen.

Gruss
Beat
Beitrag wurde am 30.10.04, 10:05 vom Autor geändert.
von
Hallo Beat!

Sie können den Testbericht auch als Leserartikel online stellen, Sie müssen dazu beim vorhandenen Bericht lediglich ein Paar Absätze hinzufügen (wie hier im Forenbeitrag) und dann ein kleines Bild hochladen.

Falls Sie keine Digicam haben, können Sie auch sich auch ein Pressefoto ergoogeln.

Dann haben Sie die Chance auf einen Pixma iP4000.

Für weitere Fragen können Sie mich auch per Mail kontaktieren (budzinske@druckerchannel.de)

mit den besten Grüßen,

Ronny Budzinske
www.druckerchannel.de
von
Vielen Dank für diesen klar gestalteten und ausführlichen Bericht! Solche Arbeiten sind gute Beiträge für ein Forum und liefern wichtige Anhaltspunkte für Interessenten. Es ist gut zu sehen, dass Personen auch bereit sind uneigennützig die eigene Freizeit für solche Aufgaben zu investieren und nicht die momentan weit verbreitete "Umsonst ist geiler"-Mentalität bevorzugen.

Muss auch einmal erwähnt werden ...

-RaMaTz-
von
saubere arbeit, wirklich!
von
genau das, was ich z.zt. gebraucht habe...nur noch eine abschließende frage...du hast geschrieben, das erst der ip5000 in deiner gunst stand, du dich dann aber doch für den 6000 ertschieden hast. warum?? konntest du die beiden direkt vergleichen???

cu
sir tec
von
Super Beitrag! Danke!
von
Guten Tag Sir Tec

Alles, was ich vom ip5000 weiss, habe ich aus diesem Forum entnommen. Ich wollte seit Erscheinen der ersten Berichte den ip5000 haben, weil ich gespannt war auf die 1pl Tropfen: Andere User in diesem Forum haben ihn getestet und keinen wesentlichen Unterschied zum ip4000 festgestellt. Schliesslich tendierte ich dann doch zu den 6 Farben des ip6000d

Gruss
Beat
von
guten morgen beat,

ich tendiere auch sehr stark zum ip6000, da ich bisher den s820 in gebrauch habe und sehr zufrieden mit der qualität der ausdrucke war. nur will der drucker leider nicht mehr sauber ausdrucken, auch intensivreinigung reicht nicht mehr aus, anscheinend sind doch einige düsen zu....
werde wohl auch den 6000 testen...

cu
sir tec
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