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Canon Pixma iP5000: Design & Medienverarbeitung

von Ronny Budzinske
Hinweis: Für mindestens einen erwähnten Drucker ist ein Nachfolger "Canon Pixma iP5200" sowie "Canon Pixma iP4200 / iP5200 / iP5200R" verfügbar.

Wie alle neuen Canon Pixma-Geräte ab dem iP3000 kommt der iP5000 im neuen Kasten-Design daher. Die Verarbeitung wirkt nicht sonderlich solide, aber auch nicht wirklich billig. Das schwarze Hochglanzplastik sieht schick aus, hinterlässt aber zu schnell Kratzer oder Fingerabdrücke.

Gut zugänglich hat Canon den Ein-/Ausschalter an der vordere rechten Ecke das Gehäuses angebracht. Eine LED an der vorderen Kante signalisiert dabei den aktuellen Status des Gerätes. Sämtliche weitere Bedienelemente sind unter der Papierablage versteckt und somit vor Staub geschützt.

Um diese aufzuklappen, muss man sie vorerst ein wenig eindrücken. Dieser Mechanismus wirkt zwar elegant, ist aber mehr schlecht als recht umgesetzt. Bei unserem Testgerät funktionierte der Mechanismus schon nach zwei Wochen nicht mehr so wie er sollte.

Unter der Abdeckung befindet sich eine herunter klappbare CD-Caddy-Halterung, die Papierausgabe, zwei Buttons mit LEDs und eine USB-Schnittstelle, die für den Anschluss von Pictbridge-kompatiblen Kameras vorgesehen ist.

Neu für einen Canon ist die Papierverarbeitung. Der Pixma kann nicht nur Medien von oben relativ gerade einziehen, wie es bei Epson oder Canon sonst üblich war, sondern kann Papier auch von einer integrierten zweiten 150-Blatt-Papierkassette entnehmen. Diese verarbeitet das Papier in einer U-Form, wie es bei HP-Druckern üblich ist. Der Vorteil ist, daß sich der Drucker dann komplett von der Front bedienen lässt. So lässt sich der iP5000 in Regale mit gerade einmal 17 Zentimeter flachen Einschüben stellen.


Welche Papierzuführung der Canon verwenden soll, lässt sich entweder im Treiber oder direkt am Drucker anwählen. Auf Knopfdruck schaltet man zwischen Top- oder Frontzuführung um. Die aktuelle Einstellung zeigt dabei eine LED.

Zusätzlich liefert Canon den Drucker mit einer integrierten Duplexeinheit für den automatischen doppelseitigen Druck aus. Dieses Feature gab es bisher nur gegen Aufpreis. Das Wenden des Papierstapels von Hand ist so also nicht mehr nötig.

Wer den iP5000 für Foto- und Textdruck einsetzt, für den ist die zusätzliche Papierkassette interessant - so lässt sich im Papierfach Normalpapier, und in der oberen Zuführung Fotopapier einlegen. Aufgrund des längeren Papierweges empfiehlt es sich nicht, Fotopapier in die Papierkassette einzulegen. Beim Einziehen können die Walzen Abdrücke auf dem Medium hinterlassen, die dann auf dem Foto als dumpfe Stellen wahrnehmbar sind.

Die Duplexeinheit ist beim Fotodruck weniger wichtig. Wie auch schon das Vorgängermodell Canon i865 bietet auch der iP5000 die Möglichkeit, spezielle CD- oder DVD-Rohlinge direkt zu bedrucken. Etiketten, die man kaum exakt zentrieren kann, entfallen damit. Im Gegensatz zur alten Druckergeneration muss jedoch keine spezielle Halterung für den Caddy angebaut werden. Dieses ist bei den Pixmas bereits integriert und muss lediglich runtergeklappt werden. Auch dies kann von der Druckerfront geschehen.

Dieser Artikel wurde ohne generative KI erstellt.
21.01.05 09:58 (letzte Änderung)
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