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Know-How: So funktioniert ein Laserdrucker: Die Farblasertechnik im Detail

Um das Papier mit einen Bild aus dem Computer zu bedrucken, braucht es fünf wichtige Komponenten in den Farblaserdruckern. Das sind die Lasereinheit, die Bildtrommel, die Bildübertragungswalze oder –trommel, die Tonerkartuschen mit den vier Farben und die Fixiereinheit.

Schicken Sie ein Bild aus dem PC zum Drucker, passiert folgendes: Der Druckertreiber bereitet die Daten in ein für den Drucker verständliches Format auf. Der RIP (Raster Image Processor) des Druckers macht aus diesen Daten ein Rasterbild, das in die vier Farben zerlegt wird. Nun beginnt der Laserstrahl mit der Belichtung der Bildtrommel. Das geht folgendermaßen: Der Drucker lädt die Bildtrommel elektrostatisch negativ auf, bevor der Laserstrahl das Bild auf die Bildtrommel projiziert. An den stellen, wo der Lichtpunkt des Laserstrahls auf die Bildtrommel auftrifft, neutralisiert sich die negative Ladung. Es befindet sich jetzt also ein unsichtbares Abbild in spiegelverkehrter Form des ersten Farbauszuges auf der Bildtrommel.

Nun kommt der erste Farbtoner ins Spiel. Das ist in der Regel die Farbe Cyan. Das Tonerpulver ist ebenfalls negativ geladen und kann also nur an den neutralisierten Stellen der Bildtrommel haften bleiben. Der so übertragenen Toner befindet sich jetzt also sichtbar auf der Bildtrommel.

Nun muss der Farblaser die erste Farbe des Bildes "zwischenlagern", damit die Bildtrommel die nächsten Farben aufnehmen kann. Dazu dient ein Transferband oder eine Transfertrommel. Der Drucker kann nun mit dem zweiten Farbabzug des Bildes beginnen, schreibt alle Magenta-Informationen des Bildes mit dem Laserstrahl auf die Bildtrommel und überträgt den Toner zu dem Cyan-Toner auf das Transferband. Genauso funktioniert das mit dem gelben und zuletzt mit dem schwarzen Toner.

Auf dem Transferband ist jetzt also das spiegelverkehrte Abbild des zu druckenden Bildes enthalten. Der Farblaser muss es jetzt nur noch aufs Papier übertragen. Damit der Toner auf dem Papier haftet, muss es vorher positiv aufgeladen werden. Diese Aufgabe kann entweder ein Coronadraht oder eine Ladewalze übernehmen. Der Farblaser legt an den Coronadraht Hochspannung an. Um den Draht entsteht dadurch ein starkes Spannungsfeld, das das Papier mit einer positiven Ladung versorgt. Anstatt eines Coronadrahts setzen manche Hersteller auch eine Ladewalze ein, die direkt am Papier anliegt und dadurch kein Spannungsfeld aufbauen muss. Das verhindert, dass giftiges Ozon (O3) entsteht.

Die Mechanik im Drucker führt das Papier nun an dem Transferband vorbei. Dabei zieht das positiv geladene Papier den negativ geladenen Toner regelrecht an sich.


Der Toner liegt aber noch lose auf dem Papier und könnte mit dem Finger ganz leicht verwischt werden. Daher muss das Papier als letzte Station die Fixiereinheit passieren.

Eine der beiden teflonbeschichteten Walzen heizt der Drucker auf rund 200 Grad Celsius. Die andere Walze sorgt für den nötigen Gegendruck. Durch die Hitze und den Druck werden die Tonerpartikel geschmolzen und auf dem Papier fixiert. Daher ist das Papier, das aus einem Laserdrucker kommt, immer sehr warm.

23.04.08 09:52 (letzte Änderung)
1So funktionieren Laserdrucker
2Farblaserdruck
3Die Farblasertechnik im Detail
4Deshalb brauchen manche Farblaser Öl
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9Festtintendrucker

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