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Vergleichstest S/W-Tintendrucker gegen S/W-Laser: Die Testkandidaten im Überblick

von Florian Ermer
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Brother HL-5450DN

Als Laserdrucker, an dem sich die beiden Tinten-Konkurrenten messen müssen, hat Druckerchannel den HL-5450DN von Brother ins Rennen geschickt. Serienmäßig bietet der etwa 320 Euro teure Laserdrucker eine Papierkassette für 250 Blatt und eine Mehrzweckzufuhr mit einer Kapazität von 100 Blatt. Zusätzlich ist das PCL-Gerät mit USB- und Ethernetschnittstelle ausgestattet und kann durch den Duplexer das Papier automatisch wenden.

Im Test kann der HL-5450DN mit seinem flotten Arbeitstempo und der makellosen Textdruckqualität überzeugen. Er kann sich bei fast allen Tempodisziplinen merklich von den beiden Tintengeräten absetzen und auch die Druckkosten fallen günstig aus. Nicht ganz so gut schneidet der Laser beim Foto- und Grafikdruck ab. Zudem geht er recht laut zu Werke, weswegen er am Arbeitsplatz stören kann und besser im Gang oder Abstellraum aufgehoben ist.

Das ist positiv aufgefallen:

  • durchgängig flottes Arbeitstempo
  • sehr gute Qualität beim Textdruck
  • völlig wisch- und wasserfeste Ausdrucke
  • Mehrzweckzufuhr für 100 Blatt
  • drei Jahre Garantie mit Vor-Ort-Service
  • PCL 6 und PS kompatibel

Das ist negativ aufgefallen:

  • arbeitet recht laut
  • mäßiger Foto- und Grafikdruck

Epson Workforce Pro WP-M4015 DN

Der Workforce Pro WP-M4015 DN von Epson kostet rund 300 Euro und steht in Sachen Ausstattung dem Brother in fast nichts nach. Lediglich PCL und Postscript stehen bei diesem Modell nicht zur Verfügung, da Epson den passenden WP-M4095 DN für den Test nicht liefern konnte. Dafür gibt es auch beim Epson neben der Papierkassette für 250 Blatt eine Mehrzweckzufuhr, die 80 Seiten aufnehmen kann und einen Duplexer. Schnittstellentechnisch hat der Workforce wie alle anderen Testkandidaten USB und Ethernet zu bieten.

Tempomäßig kann der Epson mit dem Laserdrucker von Brother nicht mithalten, aber auch der Ricoh ist für ihn meist nicht in Schlagdistanz. Beim Textdruck punktet er dafür mit ordentlicher Qualität, ohne im Treiber die höchste Stufe auszuwählen und auch beim Fotodruck kann er überzeugen.

Das ist positiv aufgefallen:

  • völlig wisch- und wasserfeste Ausdrucke
  • Mehrzweckzufuhr für 80 Blatt
  • gute Qualität beim Fotodruck
  • sehr hohe Tinten-Reichweite von 10.000 Seiten

Das ist negativ aufgefallen:

  • arbeitet in allen Disziplinen recht langsam
  • Textdruckqualität schlechter als beim Laser
  • mäßiger Grafikdruck
  • lediglich 12 Monate Garantie mit Vor-Ort-Service
  • GDI-Gerät

Ricoh Aficio SG K3100DN

Der Ricoh Aficio SG K3100DN ist das günstigste und kompakteste Modell im Testfeld. Dafür muss man im Vergleich zu den anderen beiden Geräten in der Serienausstattung auf einen Mehrzweckeinzug verzichten. Zwar kann man diesen am etwa 220 Euro teuren Basismodell nachrüsten, muss dafür aber mit gut 260 Euro mehr als für den Drucker bezahlen. Bei der restlichen Ausstattung orientiert sich der Ricoh an seinen Konkurrenten. Neben einer 250-Blatt-Kassette und einem Duplexer stehen USB und Ethernet für den Anschluss am Computer oder im Netzwerk zur Verfügung.

Beim Drucktempo geht er meistens deutlich schneller als der Epson zu Werke und rückt je nach Disziplin dicht an den Brother heran. Allerdings geht das hohe Tempo besonders beim Textdruck zulasten der Qualität. Im schnellen und häufig genutzten Normalmodus sind die Buchstaben an den Rändern sichtbar ausgefranst. Erst in der höchsten Qualität druckt der Aficio in guter Qualität, benötigt dann aber fast drei Mal solange. Der Grafikdruck gehört zu den Stärken des Ricohs. Trotz hohem Tempo liefert er eine bessere Qualität als seine Konkurrenten ab, beim Fotodruck fällt er hinter den Epson zurück. Wie auch der Epson hat der K3100 trotz Tintentechnik keine Probleme beim Markieren von Texten und auch Wasserspritzer machen den Ausdrucken nichts aus.

Das ist positiv aufgefallen:

  • völlig wisch- und wasserfeste Ausdrucke
  • gute Qualität beim Grafikdruck
  • sehr hohe Tinten-Reichweite von 10.000 Seiten
  • flottes Arbeitstempo
  • umfangreiche, aber teure Erweiterungsoptionen
  • PCL 5 und 6

Das ist negativ aufgefallen:

  • stellenweise unverständliches Menü am Gerät
  • Textdruckqualität merklich schlechter als beim Laser
  • mäßiger Fotodruck
  • magere Ausstattung

Modellvarianten auf Basis der Testgeräte

Neben den getesteten Geräten haben Brother und Epson weitere Drucker und Multifunktionsgeräte auf der Basis der Testgeräte im Angebot. Lediglich Ricoh bietet derzeit keine weiteren Modelle mit diesem Druckwerk an.

Von Brother gibt es noch eine abgespeckte Variante ohne Netzwerk (HL-5440D) und ein Wlan-Modell, dass HL-5470DW heißt. Zusätzlich gibt es noch den HL-5450DNT, der gleich mit einer zweiten Papierkassette daherkommt. Als Multifunktionsvarianten bietet Brother noch den DCP-8110DN und zwei Geräte mit Fax, die zur MFC-85x0-Serie gehören an.

Epson hat zusätzlich noch den WP-M4095 DN im Angebot. Er unterscheidet sich vom Testgerät nur durch die Druckersprachen. Darüber hinaus gibt es noch zwei Multifunktionsvarianten: Sie heißen WP-M4525 DNF (GDI-Gerät) und WP-M4595 DNF (PCL-Gerät).

Dieser Artikel wurde ohne generative KI erstellt.
30.08.13 09:02 (letzte Änderung)
1S/W-Drucker: Tinte gegen Laser
2Die Testkandidaten im Überblick
3Verbrauchsmaterial und Druckkosten
4Bedienung und Papierhandling
5Technologienvergleich: Laser gegen Tinte
6Installation, Druckertreiber und Netzwerkfunktionen
7Textdruck: Qualität und Tempo
8Grafik: Qualität und Tempo
9Fotodruck: Qualität und Tempo
10Marker- und Wassertropfen-Test
Technische Daten & Testergebnisse

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