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Samsung Korea-Tour 2013: Samsung gewährt Einblicke

Samsung lud Anfang Juli ins Hauptquartier der Entwicklungsabteilung nach Suwon nahe Seoul in Korea ein. Druckerchannel zeigt Ausblicke beim Strategiewechsel und Einblicke ins Testlabor.

Bei schwül-warmen 30 Grad hat der Elektronikgigant Samsung für zwei Tage nach Korea in den Südteil des geteilten Landes eingeladen. 24 Journalisten aus 13 Ländern konnten sich ein Bild über das Unternehmen aber auch über das entfernte Land in Süd-Ost-Asien machen.


Der Firmensitz des umsatzstarken Mischkonzerns liegt in Seoul. Entwickelt und geforscht wird mittlerweile etwas abseits. Rund 30 Autominuten südlich von der 10-Millionen-Metropole gelegen befindet sich der Samsung eigene Campus. "Digital City" nennt sich die Stadt mit einem riesigen Geflecht aus firmeneigenen Straßen und Hochhäusern mit teilweise 38 Geschossen - bis zu 40.000 Mitarbeiter sollen hier ihre Arbeit verrichten. Gerade in diesem Jahr ist ein neuer Hochhauskomplex (R5 genannt) mit 300.000-m²-Geschossfläche eingeweiht worden. Hier soll sich die Forschungs- und Entwicklungsarbeit von Smartphones und allen anderen mobilen Geräten konzentrieren.

Samsung möchte über einen Strategieschwenk berichten und Einblicke in die eigenen Testlabore geben. Während man im Endkundenbereich (B2C - Geschäft mit Privatkunden) bereits ein hohes Vertrauen und ordentliche Marktanteile erreicht hat, sieht es im gewinnträchtigen Bereich mit Geschäftskunden (B2B) noch nicht ganz so gut aus. Derzeit sind insbesondere günstige Farblaserdrucker das Steckenpferd der Koreaner.


Ausblicke: Der Weg zum Geschäftskunden

Der Senior Vice President Joosang Eun für die Bereiche Verkäufe und Marketing von Samsungs Druckersparte erklärt, wie die Marktführerschaft bis zum Jahr 2020 erreicht werden soll. Bereits in vier Jahren will man im Bereich der A4-Geräte nach Stückzahlen führen. Mit einer neuen Generation von A3-Kopierern will man sich auch oberhalb dessen besser aufstellen. Der Wandel zu Businesskunden beruht vor allem darauf, dass das Geschäft mit Endverbrauchern rückläufig ist. Am Gesamtmarkt machen diese lediglich rund 20 Prozent des 200-Milliarden-Euro Kuchens. Wesentlich lukrativer, vor allem im Folgegeschäft mit Verbrauchsmaterialien und (Software-) Lösungen ist das Businessumfeld.

Das Ziel ist sicherlich nicht ganz neu, wie Samsung uns schon vor gut sechs Jahren in einem Exklusivinterview erläuterte - jetzt will man entsprechende Aktivitäten verstärken. Aktuell stammt jeder zweite A4-Laserdrucker aus Samsungs Produktion. An erster Position steht hier jedoch unangefochten Canon, die vor allem Hoflieferant von HP sind.

Samsung will vermehrt auf hohe Qualität, Zuverlässigkeit, einheitliches Design und mit einer hohen Innovationskraft punkten. Hilfreich ist dabei auch, dass Samsung so gut wie alle Teile an einem Drucker selbst herstellt - und dies sind je nach Modell bis zu 1.000 Einzelteile. Dazu sollen vermehrt Funktionen von anderen Produktbereichen, wie der Smartphones-Sparte, integriert und miteinander vernetzt werden.

Einen wichtigen Anfang macht dabei eine "NFC"-Schnittstelle. "NFC" (engl. near field communication) ist die kontaktlose Kommunikation bei geringem Abstand. Bekannte und aktuelle Anwendungsgebiete sind elektronische Fahrausweise, Hotelschlüssel oder auch automatische Verbindungen von Smartphones mit mobilen Lautsprechern. Samsung will ab Herbst diesen Jahres damit beginnen, seine Druckerflotte mit dieser Technik auszustatten - das Gegenstück steckt in NFC-kompatiblen Smartphones, die derzeit mit Googles "Android" oder "Windows Phone" verfügbar sind. Diese können zukünftig zum einen unterstützen, dass nur autorisierte Personen einen Drucker nutzen können oder dass sicherheitsrelevante Daten in der Druckerwarteschleife bei Bedarf und damit nicht frei zugänglich ausgegeben werden können. Ebenfalls nützlich soll diese Funktion beim Einsatz von vielen Druckern mit unbekannten Standorten sein. Unter Nutzung der Smartphone-App ist es aktuell schwer, den gewünschten Drucker auszuwählen. Mithilfe eines kurzen NFC-Kontakts soll sich eine WiFi-Direkt-Verbindung zum Drucker aufbauen lassen und der Druck erledigen. Der Drucker selbst muss dabei nicht mit einem drahtlosen Netzwerk verbunden sein.

Wichtig sind den Koreaner auch eine einheitliche Erscheinung aller Samsung Drucker. Klare Linien ohne Schnörkel und eine Farbgebung in Weiß und einem Dunkelbraun als Kontrastfarbe soll das seit Anfang 2012 eingesetzte Design auszeichnen. Wert legt Samsung dabei auch auf eine Modulare Bauweise - so sollen ein Drucker mit aufgesetztem Dokumenteneinzug (ADF) mit dem Grundmodell dieselbe Gehäusebasis besitzen. Für noch radikalere Lösungen hat Samsung drei prämierte Konzeptdrucker vorgestellt. Bilder dazu finden Sie in der nachfolgenden Bildgalerie.

Einblicke: Samsungs Testlabore

Am zweiten Tag gewährte Samsung Einblicke in ein Teil der Testlabore. Unter anderem wird hier die Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) aber auch der Feinstaub-Ausstoß, die Belastbarkeit der Drucker aber auch die Stabilität beim Transport getestet.

In Europa ist es nicht nur wichtig, dass elektromagnetische Auswirkungen auf andere Geräte (EMC, engl. "Electronics Magnetic Compatibility") unter den festgelegten Grenzwerten minimiert werden, sondern auch, dass der Drucker mit Strahlung von externen Geräten (EMS, engl. "Electro Magnetic Susceptibility") und damit aus der Umgebung im gewissen Rahmen klarkommt.

Samsung testet im eigenen Labor auch die Feinstaubbelastung seiner Drucker. Dieses Thema gilt besonders in Deutschland als heikel und führte dazu, das verschärfte Vorschriften seit Anfang des Jahres beim Umweltzeichen "Blauen Engel" gelten. Geprüfte wird hier auf Einhaltung mit der gültigen Norm "RAL UZ-171".

Vielmehr für die eigene Sicherheit beim Transport testet Samsung seine Geräte samt Umverpackung auf Stürze, starke Vibration aber auch auf starken Druck.

Clip, Origami und Mate: Samsung-Drucker in verschiedenen Hüllen.
08.08.13 07:28 (letzte Änderung)

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