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Test Brother MFC-J4510 gegen Canon MX925 und Epson WF-3520: Das Verbrauchsmaterial

von Florian Ermer

Wer viel druckt, sollte bei der Geräteauswahl darauf achten, dass die Seitenreichweite der Patronen nicht zu gering ausfällt. Alle drei Hersteller setzen auf zwei unterschiedliche Patronengrößen mit ordentlichen Reichweiten. Brother hat die Nase jedoch merklich vor seinen beiden Konkurrenten aus dem Hause Canon und Epson.


Brother MFC-J4510DW

Der Brother arbeitet mit vier Einzelpatronen, die in zwei unterschiedlichen Füllmengen zu haben sind. Da Brother wie üblich auf ein Schlauchsystem setzt, kann man die Einzelpatronen einfach an der rechten Geräteseite austauschen.

Die Steckplätze sind zwar eindeutig farbig markiert, allerdings sind die Patronen nicht mechanisch codiert. Somit lässt sich die Cyan-Patrone beispielsweise versehentlich in den Magenta-Slot stecken. Nur die breitere Textschwarz-Patrone passt nicht in die anderen Steckplätze.

Als letzter Hersteller setzt nun auch Brother auf einen Chip, um seine Patronen vor Nachbau und Refill zu schützen. An der Füllstandserfassung über einen Schwimmer hat sich jedoch nichts geändert.

In den drei Farbpatronen steckt Dye-Tinte, die Schwarzpatrone ist für einen satten Textdruck mit Pigmenttinte gefüllt. Die Patronenreichweite der XL-Varianten fällt mit 1.200 ISO-Seiten ordentlich aus.

materialinfo:FEHLER


Canon Pixma MX925

Anders als beim Brother sitzen die Einzelpatronen des Canons direkt auf dem Druckkopf. Zudem arbeitet der MX925 zusätzlich mit einer Fotoschwarzpatrone und benötigt daher fünf unterschiedliche Tintenbehälter. In den Farbpatronen steckt Dye-Tinte, die Textschwarzpatrone ist mit Pigmenttinte gefüllt.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Canon-Druckern lässt sich nun nicht mehr der ganze Scanner hochklappen, um die Patronen auszutauschen, sondern man klappt lediglich den Scannerdeckel auf. Dann lässt sich vor der Scannerauflage eine weitere Klappe öffnen, um an die Patronen zu gelangen. Der Platz zum Patronentausch ist daher etwas eingeschränkt.

Wie bei Canon üblich, sind die Tintenbehälter mit einem Chip geschützt und nicht mechanisch codiert. Somit lässt sich der Druckkopf auch versehentlich falsch bestücken.

Neben den gering befüllten Standardpatronen gibt es auch voll befüllte XL-Varianten, die sich in der Bauform nicht unterscheiden. Zum Lieferumfang gehören Setup-Patronen die etwas mehr Tinte als die Standardpatronen enthalten, damit man nach der Ersteinrichtung noch die Reichweite der gering befüllten Patronen erreicht.

Zusätzlich gibt es noch eine neue, breitere Schwarzpatrone (PGI-555PGBK XL), die bislang ausschließlich in den MX925 passt. Canon räumt damit einen häufigen Kritikpunkt aus dem Weg und bietet erstmals eine konkurrenzfähige Textschwarzreichweite von 1.000 ISO-Seiten.

Im Vergleich mit dem Brother fällt jedoch insbesondere die Farbreichweite mit zirka 700 Seiten recht mager aus. Die Fotoschwarzpatrone kommt auf dem ISO-Dokument, das auf Normalpapier gedruckt wird, nicht zum Einsatz und verbraucht sich nur durch Reinigungen. Daher kommt die sehr hohe Reichweite von 5.000 Seiten zustande.

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Epson Workforce WF-3520DWF

Auch beim Epson sitzen die Einzelpatronen direkt auf dem Druckkopf. Wie auch Brother verzichtet der Hersteller aber auf eine Fotoschwarzpatrone. Identisch zur Konkurrenz ist das Angebot der zwei unterschiedlichen Füllmengen. Die Patronen mit geringer Befüllung heißen T129x, die vollgefüllten Patronen tragen die Bezeichnung T130x.

Nach dem Hochklappen des Scanners sind die Patronen leicht zugänglich und lassen sich einfach austauschen. Epson hat in alle Patronen Pigmenttinte eingefüllt und die Tintenbehälter mechanisch codiert, sodass man die Magenta-Patrone beispielsweise nicht in den Cyan-Slot stecken kann.

Bei der Seitenreichweite fällt der Epson merklich hinter den Brother zurück. Sowohl der Schwarz-, wie auch den Farbpatronen geht mindestens 250 ISO-Seiten eher die Puste aus.

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Wechselbarer Resttintentank

Immer wieder wird behauptet, ein Zähler für den Resttintentank begrenzt die Lebensdauer des Druckers (geplante Obsoleszenz). Epson möchte dieser Diskussion aus dem Weg gehen und hat die Wattepads, die die Resttinte aufnehmen, in einer austauschbaren Wartungsbox verpackt.

Diese hat eine Reichweite von 50.000 Seiten. Muss man aber häufig die Düsen reinigen, kann der Resttintentank auch schon früher gefüllt sein. Dann lässt er sich beim Workforce einfach über die Geräterückseite, ähnlich wie eine Tintenpatrone, austauschen. Bei den anderen beiden Testkandidaten und vielen anderen Geräten ist oft nur ein Austausch über eine Service-Werkstatt möglich.

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Diese Tabelle wird automatisch aktualisiert. Alle Preise sind, soweit nicht anders angegeben, aktuelle Empfehlungen der Hersteller (UVP).

Kosten & Starterreichweite

In die Druckkosten kalkulieren wir anteilig verbrauchte Materialien auch nur anteilig hinein. Weiterhin berücksichtigt Druckerchannel die Starterreichweiten - diese werden vom Druckvolumen abgezogen und reduzieren somit die durchschnittlichen Seitenkosten.

Dieser Artikel wurde ohne generative KI erstellt.
22.03.13 07:44 (letzte Änderung)
1Alleskönner fürs Heimbüro
2Die Testkandidaten im Überblick
3Das Verbrauchsmaterial
4Die Druckkosten
5Display, Bedienung und Schnittstellen
6Das Papierhandling
7Installation, Druckertreiber und Netzwerkfunktionen
8Faxfunktionen
9Textdruck: Qualität und Tempo
10Grafikdruck: Qualität und Tempo
11Fotodruck: Qualität und Tempo
12Tintenqualität: Marker-, Wasser- und Bleeding-Test
13Kopieren: Tempo, Qualität und Handling
14Scanqualität und Schärfentiefe
15Der Strombedarf
Technische Daten & Testergebnisse

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