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CDs und DVDs richtig beschriften: Klebelabels: für Bastelfreudige

Die populärste Methode der CD- und DVD-Auszeichnung ist die Verwendung von Klebelabels. Das sind runde Papieretiketten in Rohlingsgröße (knapp 12cm Durchmesser) auf einem DIN A4-Bogen, die sich mit jedem Tinten- oder Laserdrucker bedrucken lassen und dann per Hand auf den Rohling geklebt werden. In aller Regel enthält ein Bogen zwei Labels senkrecht oder diagonal versetzt übereinander.

Dabei gibt es zwei Ausführungen, die sich im Durchmesser des Innenlochs unterscheiden: Panorama- oder Supersize-Labels verfügen über eine Aussparung, die nur minimal größer ist als das Mittelloch der Rohlinge. Im Gegensatz zu den Standardausführungen mit größerem Innendurchmesser bieten sie mehr Fläche zum Bedrucken.

Nicht alle Laufwerke mögen beklebte Scheiben

Die Gestaltungsmöglichkeiten hängen nur von der verwendeten Software ab; die Ausgabequalität bestimmen der Drucker und die Güte des Ettikettenpapiers. Den Knackpunkt ist nur das Bekleben selbst. Damit im Laufwerk später keine Unwucht entsteht, die für häßliche Geräusche oder gar eine völlige Leseverweigerung sorgen kann, muss das Etikett möglichst sauber zentriert auf dem Rohling angebracht werden. Schließlich sind Dicke und Gewicht der beklebten Scheibe deutlich höher als beim nackten Rohling. Außerdem kann gerade im Car-Audio-Bereich die meist höhere Wärmeentwicklung einiger CD-Player zu einer Teilablösung der Etiketten führen. Für das Autoradio sind daher der Direktdruck oder Lightscribe oft besser geeignet.

Vorsicht bei Klebelabels
Es gibt auffällig viele Anwenderberichte zu verbogenen, nach einiger Zeit unlesbar gewordenen oder anderweitig beschädigten Rohlingen, die mit Etiketten beklebt sind. Auch wenn sich diese Probleme nicht verallgemeinern lassen, ist es ratsam, bei wichtigen Daten vorsichtshalber von Klebelabels abzusehen.
© Druckerchannel (DC)

Zentrierhilfen: Nicht nur für Grobmotoriker

Wer über geschickte Finger, eine ruhige Hand und ein gutes Auge verfügt, bekommt das mittige Aufkleben durchaus freihändig hin. Wesentlich einfacher geht es indes mit einer Zentrierhilfe. Die gibt es für ein paar Euro in recht unterschiedlichen Ausführungen. Die einfachsten basieren auf einer dicken Plastikscheibe, die auf das Innenloch des Rohlings gesteckt wird. Der obere Durchmesser dieses "Pucks" entspricht dem Lochdurchmesser des Labels. Meist erhält man zwei Ausführungen, je nach Größe des Aufkleberlochs (siehe oben). Andere Zentrierhilfen bieten stattdessen eine Schablone für die Außenkante von CD und Label oder eine Art Schale, in die sich der Rohling unverrückbar einlegen lässt. Manchen Packungen mit CD-Labels liegt auch schon eine einfache Zentrierhilfe bei

Es gibt zwar eine Unzahl an unterschiedlichen CD-Klebelabels auf A4-Bogen zu kaufen. Die unterscheiden sich im Wesentlichen aber durch das Seitenlayout (auf das dazu passende Papierformat als Vorlage in der verwendeten Software achten) und teilweise die Papier- und damit Druckqualität.

Klebelabels: Pro und Kontra

Vorteile

  • Hohe Qualität (je nach Label und Drucker)
  • funktioniert auch mit Laserdruckern
  • keine speziellen Rohlinge erforderlich

Nachteile

  • Fummeliges Bekleben
  • mögliche Probleme in manchen Laufwerken
  • Beschädigung von Rohlingen nicht ausgeschlossen
16.03.12 07:19 (letzte Änderung)
1Alternativen zum Handgekritzel
2Direktdruck auf beschichtete Rohlinge
3Klebelabels: für Bastelfreudige
4Brennen statt drucken: Lightscribe
5Software zum Beschriften von Rohlingen
6Fazit: Die beste Methode zur CD-Beschriftung

24 Wertungen

 
1
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