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Tintentest Kompatible Patronen PGI-520/CLI-521 für Canon-Drucker: Die Tücken beim Handling mit den Fremdpatronen

von Stefanie Ermer

Im Vergleich zu den Originalpatronen funktionieren die Nachbauten nicht immer problemlos. Besonders ärgerlich ist es, wenn durch schlechte Verarbeitung Tinte aus den Patronen austreten kann und auf Möbel, Teppich oder Kleidung gelangt.

Trotz der Verarbeitungsmängel arbeiten alle Testkandidaten fehlerfrei, sobald man sie in den Drucker eingesetzt hat. Nachfolgend zeigt Druckerchannel die Tücken einiger Fremdpatronen.


Die Pearl Patronen

Neben der Patrone befindet sich auch noch der Haltebügel mit Chip in der Pappschachtel. Dieser fällt jedoch beim Auspacken der Patronen nicht mit aus der Schachtel, sondern bleibt in der Umverpackung zurück. Wer versucht, die Patronen ohne Chip samt Bügel einzusetzen, wird schnell scheitern, da die Patronen dann nicht im Druckkopf einrasten können.

Im Gegensatz zu den Patronen für die ältere Generation von Pixma-Druckern (CLI-8/PGI-5) tropft keine Tinte mehr beim Druck auf die Seitenwände heraus.

Die Pelikan Patronen

Aufpassen muss man mit den Patronen von Pelikan, wenn man sie außerhalb des Druckers abstellen möchte. Anders als bei Canons Originalpatronen und den weiteren Testkandidaten ist der Schwamm nicht in den Tintenbehältern versenkt. Somit hinterlassen die Patronen Spuren auf dem Tisch oder der Unterlage.

Legt man vorsorglich eine saugfähige Unterlage auf den Tisch, heißt es bei Pelikan "Tinte marsch". Binnen weniger Sekunden saugt sich die Unterlage voll (Adhäsionskräfte).


Bis auf den letzen Tropfen ausgequetscht

Um im Gegensatz zu den Originalpatronen, die Tinte möglichst Effizient zu nutzen, versuchen die Hersteller der kompatiblen Tintenbehälter, möglichst wenig Tinte im Schwamm zurückzulassen. Canon kalkuliert eine gewissen Menge an Resttinte ein, die nicht zum Verdrucken gedacht ist.

Auf eigene Verantwortung kann man jedoch die Meldung zum Austauschen ignorieren und dennoch weiterdrucken. Dies ist bei den Fremdpatronen meist nicht mehr möglich, da die Patrone bereits bei der Meldung zum Austauschen nahezu restlos entleert ist.

Besonders wenig Tinte im Schwamm ist bei der Sichtprüfung nach dem Leerdruck in den Patronen von Artech (Armor), Jettec, KMP, Pearl, Peach und Sudhaus. Lediglich in den Schwämmen von Inktec und Pelikan lässt sich noch eine gewisse Restmenge erkennen. Das Testlabor rät daher, die Tintenpatronen auszutauschen, wenn das Gerät dazu auffordert.

Völlig entleerte Patronen erkennt man, wenn Streifen im Druckbild zu sehen sind. Dann wird es höchste Zeit, die Patrone auszutauschen.


Bunte Finger durch Abreißstreifen

Artech, KMP, Peach, Pelikan und Sudhaus verschließen ihre Patronen mit einem Alustreifen. Passt man beim Abziehen nicht auf, kann man bunte Finger bekommen. Zudem landet schnell Tinte auf Tisch oder Boden, falls die Hersteller etwas zu großzügig eingefüllt haben.

Jettec, Inktec und Pearl verwenden Plastikclips, die zudem auch ein paar Tropfen überschüssige Tinte aufnehmen können. Die Clips von Jettec und Pearl sind wiederverwendbar, falls man die Patrone nochmals aus dem Drucker herausnehmen will. Bei Pearl muss man dann jedoch den Haltebügel samt Chip wieder entfernen.

Dieser Artikel wurde ohne generative KI erstellt.
13.09.10 09:53 (letzte Änderung)
1Günstiger drucken mit Fremdtinte
2Die Testkandidaten im Überblick
3Die Tücken beim Handling mit den Fremdpatronen
4Das Zurücksetzen der Fremdpatronen
5Die Druckkosten
6Qualität beim Fotodruck
7Grafikdruckqualität
8Der Bleedingtest
9Wisch- und Wasserfestigkeit
10Die Textdruckqualität
11Die Testergebnisse im Überblick

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