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Test Farblaser Kyocera FS-C5400DN: Die Ausstattung I

von Ulrich Junker

Im Lieferumfang sind Tonerkartuschen mit einer Soll-Reichweite von 6.000 Seiten bei den Farben und 8.000 für Schwarz. Die Nachkaufkartuschen der Serie TK-570 sollen bei Schwarz 16.000, bei den Farben je 12.000 Seiten drucken.

Anschlüsse

Der Drucker ist über USB und Netzwerk ansteuerbar (Bild links). Dazu kommt ein Steckplatz für einen USB-Stick, von dem man PDF-, TIFF-, JPEG- und XPS-Dateien *1 drucken kann (Bild rechts). Der PC muss dazu nicht eingeschaltet sein.

Druck vom USB-Stick

Der Steckplatz für den USB-Stick befindet sich ganz unpraktisch auf der linken Druckerseite ganz hinten, dazu noch versenkt. Er ist nur dann einfach zu nutzen, wenn der Drucker von der linken Seite gut zugänglich ist. Ein Platz auf der Vorderseite des Druckers wäre für den USB-Stick angemessener.

Bis zu 100 Dateien kann man vom Stick drucken, und Dateinamen mit bis zu 99 alphanumerischen Zeichen sind erlaubt. Im Display erscheinen zunächst nur maximal 19 Zeichen (Bild links). Passt die Länge des Datei- oder Ordnernamens nicht in die Anzeige, führt ein Druck auf die "Detail-Taste" (Bild links, unten rechts) zu einer dreizeiligen Anzeige (Bild rechts).

Optionale Schnittstellen

Kyocera bietet verschiedene Netzwerkkarten an. Da sie den gleichen Einbauschacht wie die optionale Festplatte nutzen müssen, kann man entweder nur eine der Netzwerkkarten oder die Festplatte einbauen.

Kyocera FS-C5400DN: Optionale Netzwerkkarten
Preis (ca., UVP)Typ
PS159268 EuroWireless LAN
PS1109217 EuroGigabit Printserver
PS129451 EuroGlasfaser Einbaukarte 100BaseSX
PS1129589 EuroGlasfaser Einbaukarte 1000BaseSX
© Druckerchannel

Umgang mit Papier

Der Universaleinzug (Mehrzweckfach, Bild links) nimmt bis zu 150 Medien auf, das Gewicht darf 60 g/m² nicht unter- und 220 g/m² nicht überschreiten. Das Fach hat eine eindeutige physikale Obergrenze, man kann also nicht zu viele Medien einlegen.

Die seitlichen Begrenzer rasten aber nicht ein. Da A4-Medien über das Fach hinausragen, kann ein unbeabsichtigter Stoß den Papierstapel verkanten, entsprechend schräg bedruckt liegen sie dann im Ausgabefach.

Die mitgelieferte Papierkassette (Bild rechts) fasst 500 Blatt, das Mediengewicht darf nicht höher sein als 120 g/m².

An ihrer Vorderseite kann man links das Format der eingelegten Medien einstellen und ablesen. Rechts befindet sich eine Füllstandsanzeige, die aber schlecht zu erkennen ist. Sie hebt sich vom schwarzen Untergrund nur wenig ab, und wenn man direkt vor dem Drucker steht ist sie nicht zu sehen, weil die Kassette tiefer liegt als das Druckerchassis.

Erweiterungsfähig ist der Drucker mit maximal vier weiteren Kassetten (PF-500 oder PF-510), die jeweils 500 Blatt fassen und den gesamten Papiervorrat auf 2.650 Blatt steigern können. Einzelheiten stehen in der nachfolgenden Tabelle.

Zusätzliche Papierkassetten
Preis (ca., UVP)maximale AnzahlEmpfohlenes MediengewichtMedientypen
PF-500404 Eurovier60 bis 120 g/m²Normalpapier
PF-510524 Eurovier60 bis 220 g/m²beliebige Medien (außer Transparentfolien)
© Druckerchannel

Die Kassette PF-510 ist deutlich teurer als die PF-500, weil sie über eine eigene Heizeinheit verfügt, die schwere Medien "vorheizt".

Papier ablegen

Die Ablage nimmt bis zu 500 Blatt auf, also genau so viel, wie in eine der Papierkassetten passt. Das ist praktisch.

Die Ablage des Papiers erfolgt sowohl im Simplex- (einseitig) als auch im Duplexdruck (beidseitig, Bild rechts) nicht sehr ordentlich, da die Blätter am Anfang aus etwa acht Zentimeter Höhe in die Ablage fallen (Bild links) und sich, je nach Rauhigkeit des Papiers, auch noch bei der Ausgabe gegenseitig verschieben.

Das Bedienfeld

Es besteht aus vier Pfeiltasten und darunter zwei Buttons ("OK" und "Zurück") zur Navigation im Menü.

Ein weiterer Button dient zum Aufrufen des Menüs, ein roter zum Abbruch eines Druckjobs. Nach dessen Betätigung beendet der Drucker den Job nach zwei weiteren ausgedruckten Seiten, lässt aber die Option zum Weiterdruck des Dokuments offen.

Das Manövrieren im Menü erschließt sich erst nach einiger Übung oder ausführlichem Handbuchstudium auf mehr als 110 Seiten.

Das fünfzeilige Display lässt sich auch noch ablesen, wenn sich der Benutzer nicht genau über der LED-Anzeige befindet, die Lesbarbeit leidet aber unter dem geringen Kontrast, der sich aber über das Menü anpassen lässt. Wenn man keine Einstellungen im Menü vornimmt, zeigt das Display auf Knopfdruck den Tonerstand oder den Füllstand der Papierkassetten an.

Als Rollstuhlfahrer kann man das Display nicht ablesen, wenn der Drucker auf einem normalen Bürotisch steht.

Ruhemodus

Im Bereitschaftsmodus ist ein deutliches Lüftergeräusch hörbar. Dem kann man abhelfen: Im Menü ist der Ruhemodus in Minutenstufen zwischen einer und 240 Minuten einstellbar. Danach ist der Drucker nicht mehr zu hören. Man erkauft sich das durch eine längere Zeit bis zum ersten Ausdruck (aus Bereitschaftsmodus acht Sekunden, aus Ruhemodus etwa 15 Sekunden).

*1
Das XPS-Format (XML Paper Specification) ist Microsofts Alternative zu Adobes PDF-Dateiformat. Ob es sich durchsetzen kann, ist noch umstritten, da ihm wesentliche Merkmale des PDF-Formats fehlen.
Dieser Artikel wurde ohne generative KI erstellt.
19.01.10 15:45 (letzte Änderung)
1Kyocera macht´s preiswert und schnell
2Die Ausstattung I
3Die Ausstattung II
4Das Verbrauchsmaterial
5Die Druckkosten
6Farbdruckqualität und -tempo
7Grafikdruckqualität und -tempo
8Textdruckqualität und -tempo
9Duplex- und Foliendruck, Kalibrierung
Technische Daten & Testergebnisse

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