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Tintenauffangbehälter läuft über – was nun?

Bezüglich des HP Officejet Pro 8500 A909a - Multifunktionsdrucker (Pigmenttinte)

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von
Hallo,

nachdem mein HP 8500 in den letzten Monaten Unmengen Tinte für Druckkopfreinigungen verbraucht hat, habe ich jetzt klebrige zähe Tintenmasse rechts unter dem Drucker gefunden. Ich vermute, der Auffangbehälter ist voll und übergelaufen. Kann mir jemand erklären, wie ich an den Behälter herankomme und in reinigen und entleeren kann?

Viele Grüße
Stefan
von
no chance lieber stefan, ich kenn nicht einen einzigen 8500er wo das jmd geschaft hat ohne technischen hintergrund
wenn die druckköpfe noch intakt sind ist es sinnvoller sich ein ersatzgerät zu kaufen auf der Eschlucht
von
Hallo Serhat,

das ist bitter. Der Drucker hat in 4,5 Jahren gerade mal 10.000 Seiten gedruckt. Ich habe den Fehler gemacht, ihn immer aus- und einzuschalten. Die damit verbundene Druckkopfreinigung bei jedem Einschalten hat offenbar dazu geführt, dass die Druckköpfe gelitten haben, jedenfalls werden sie vom HP Drucker-Serviceprogramm seit einiger Zeit nur noch als "ausreichend" statt "gut" gemeldet. Zur gleichen Zeit hat der Umfang der Druckkopfreinigungsprozedur nach dem Einschalten erheblich zugenommen. Ok, Schwamm drüber, ich weiß jetzt, dass man Tintenstrahler besser permanent eingeschaltet lässt!

Dann kann ich den Thread eigentlich gleich in eine Kaufberatung umwandeln - was wären denn aktuelle Alternativen?

HP bietet den 8610/8615 für rund 150 EUR bei etwa gleichen Tintenkosten pro Seite, wie ich sie vom 8500 kenne, und hat leider auch weiterhin keinen wechselbaren Tintenauffangbehälter. Andererseits sollte man den ja eigentlich auch nicht benötigen, wenn man das Gerät permanent eingeschaltet lässt und damit auch längst nicht soviel Tinte durch Druckkopfreinigungszyklen verbraucht?

Epson bietet in der Workforce Serie (mit wechselbarem Tintenauffangbehälter) den 5620, der ja hier im Test am besten abgeschnitten hat, der kostet dafür aber auch gleich 270 EUR. Der kleinere 3620 (140 EUR) hat wiederum etwas höhere Tintenkosten/Seite.

Was würdet Ihr empfehlen?

Viele Grüße
Stefan
von
Hallo Stefan,

Erstelle doch bitte ein neues Thema dazu: DC-Forum "Allgemeine Kaufberatung"

Das wird hier sonst zu übersichtlich.

Gruß,

Ronny Budzinske
www.druckerchannel.de
von
Hallo Ronny,

gut, hier geht's weiter:

DC-Forum "Aktueller MFP gesucht"

Viele Grüße
Stefan
Beitrag wurde am 09.02.15, 15:49 vom Autor geändert.
von
sk65:
www.youtube.com/...

Ich weiß nicht, ob es bei diesem Gerät möglich ist, die von der Pumpe abgehenden Schläuche mit Hilfe vom Katheter nach aussen in eine Flasche zu führen, und so einen absolut problemlosen Betrieb zu gewährleisten.

Die alten Tintenkissen und Pumpbereich - vorausgesetzt keine Elektronik - kann man in einen Eimer mit heißem Wasser und Waschmaschinenpulver einweichen. In 20 Minuten sind die wie neu.


Warum willst Du eigentlich neuen zu kaufen samt neuen Problemen, wenn dein Gerät binnen einer paar Stunden erneuert werden kann?
Beitrag wurde am 10.02.15, 11:06 vom Autor geändert.
von
Hallo,

ich will gar nicht unbedingt einen neuen Drucker kaufen, allerdings hörte sich die Antwort von Serhat nicht so an, als ob es noch Sinn hätte, sich um den HP 8500 zu kümmern.
Dein Link ist ja schon mal sehr hilfreich. Ich werde mal sehen, wie weit ich mit meinen Mitteln komme.

Vielen Dank
Stefan
von
Hallo,

also wir haben öfters die Geräte bis zum 8500 zur Reinigung. Schon die Vorgänger sind häufig ausgelaufen.
Technisch ist das eigentlich kein Problem. also die Geräte arbeiten ja auch weiter wenn eine große Pfütze darunter ist. Ein Kunde hat einen L7580 in seiner Werkstatt auf dicken Zeitungen stehen. Das Gerät läuft schon seit Jahren aus, druckt aber zuverläßig und sauber.

Der Aufwand für eine Reinigung ist relativ hoch, je nachdem welche Geräteteile bereits betroffen sind. Daher wäre mein Tipp einfach eine Unterlage drunter zu schieben und regelmäßig zu wechseln.

Gruß
Sven
von
sk65

Erstmals zu HP gegen Epson gegen usw:
Serhat bevorzügt, nach meiner Meinung, die Epson-Drücker aus bestimmten Grunden.

Ich, wiederum, bevorzüge HP.

Nach meiner Meinung, der einziger Vorteil am Epson sind die Piezodruckköpfe. Diese Technik ermöglicht kleinere Tropfen - das zu besserer Qualität führen *kann* (speziel bei Fotos bei Serien für Designer) und weitestgehend mehr Tintenarten versprühen kann - da hier nicht aufgeheizt, sondern rausgepresst wird. HP konnte in der Qualität eventuell abstriche ziehen, hat aber auch Designerdrucker serie usw. Eine geschätzte Eigenschaft von Piezo gegenüber Bubblejet/Thermoköpfen, ist das wenn die Luft gelangt kommen die Piezo meistens nicht nur lebendig, sondern meistens unversehrt durch. Themo muss aber immer mit Tinte gekühlt werden - gelingt die Luft in System, muss sie weg. Drucken mit Luft = Durchbrennen der Kanülen.

Okay, aber die Piezo DK sind aber dafür sehr teuer (was verständlich ist), verstopfen viel ofter (meine Erfahrung) - aber mit deutlich besserem durchhaltevermögen gegen Reinigungsmittel/Anwender. Aus meinen Beobachtungen ist es schwieriger eine problemlose Nachfülltinte für Epson zu kostruieren.

Die offizielle Firmware- und Chippolitik ist komplett gegen Nachfüllen, das Nachfüllen selbst kann aber je nach Anwender und Tintenqualität zu Lebenserhöhung oder gar versagen des Druckers kommen - wenn solche Anwender dann auf Herstellergarantie greifen - ist es verständlich warum die das nicht wollen. Aber es gibt auch anderen Weg - nehmen wir mal HP, da merkt der Drucker einfach das es nicht mit Originaltinte gedruckt wird, druckt aber weiter. Kommt es zur Garantiefall, kann HP im Falle was beweisen. Speziel ist das bei Pigment aktuell, denn Pigment trocknet nicht nur sehr schnell aus, er setzt sich auch zu einer harten Masse - reinigt man den Drucker vor dem Tintenwechsel richtig, kann es zu hartnäckigen internen Verstopfung kommen.

Da kommt noch einiges dazu, wie die Bauqualität von HP im vergleich zu Epson. Nimmt man ein billig HP, so gleitet der DK immer auf einer separaten Schiene, das lebensweise stark erhöht. Epson grief vor paar Jahren dazu nur ab Oberserien, wie PX7xx/8xx.
Ausserdem ist es einfacher HP auseinander zu schrauben und die Einzelteile sind zu Modulen geführt.

Dann noch paar Kleinigkeiten - während bei HP die Druckkopfe gegen eine flache Kontaktschiene gedruckt werden, werden die Epson Druckkopfe über mehreren Datenleitungen mit Strom und Daten versorgt. Die entsprechende Anschlüße befinden sich UNTEN am Druckkopf, ganz nah an Düsen. Gelingt dort auch eine kleine Menge an Flussigkeit (bei DK Reinigung) - fakelt entweder der DK, oder die Sicherung auf der Hauptplatine. Ausserdem - die Art wie dei Chips abgelesen werden - ich spreche bei Epson von kleinen Pins - 5 bis 9 je Patrone, mal Anzahl an Patronen, meistens noch doppelt - da diese Chipplanke in den Druckkopf gegen eine Ableseplanke druckt. Das Versagen von dur einen Pin stellt schon ein Problem, da des nicht gedruckt wird bis entweder der Pin repariert, oder die Planke ersetzt wird. HP Patronen haben wenige Pins, die deutlich dicker und nicht doppelseitig sind.

Und es gibt bei HP auch keinen Tintenkissen Counter - man braucht also für keinen Tool/Zurücksetzung zu zahlen.
Also, alles was man bei einem HP tun soll ist:
A) Druckkopf ab und zu mit Düsenreiniger fit halten.
B) Bei Drucken über empfohlene Menge etwas mit Resttinte unternehmen.

Jetzt zu Ihrem Problem:
HP8500 ist erstmals konstruktiv kompliziert. Die gesamte Konstruktion richtet sich dafür die Luft von der Pigment Tinte fern zu halten. HP86xx Serie hat dies anders, viel einfacher, gelöst. Aber dazu weiter unten.

8500er verwendet eine Patrone bestehend aus der mit Tinte gefüllten Tasche, luftlos, und eine Vorkammer unten. Wenn der Drucker auf den Gummistopfen unterhalb der Patrone druckt - fließt die kleine Menge an Tinte aus diesen Behälter raus. Ist es zu leicht auf dem Knopf zu drucken, meldet der Drucker das die Patrone leer ist. Es ist sehr wichtig die Patronen nicht leer zu drucken - damit keine Luft in die internen Schlauche und Druckkopf gelingt. Wenn es passiert, ist es notwendig die Luft zu entfernen.

8600er dagegen passiert alles in der Patrone. Patronen haben eine Lufttasche, die mit Luft gefüllt wird - und zwar natürlich, wenn gedruckt wird; und auch wenn die Düsen gereinigt werden - hierzu pustet ein Luftkompressor die Luft durch den Druckkopf in die Patrone genau in diese Öffnung. Es gibt so kein Kontakt zu Luft und keine Notwendigkeit verbrauchtes problematisches Pigment abzusaugen. Die 86xx besitzen keine Pumpe, die Tinte fließt einfach in einen Auffangbehälter mit Schwämmen. Druckt man unter 1000 Seiten pro Monat, muss man sich um nichts kummern. Wird mehr gedruckt - kann es vorkommen, das dieser Behalter iriegendwie abgesaugt werden soll. Man bohrt einfach eine kleine Offnung in den Plastik und plaziert einen Katheterschlauch mit dem kleinen Ring an unterste Stelle - und führt dann ihn aus der Gehäuse raus. Mit der Spritze kann jetzt die Resttinte bevordert werden.

Wenn aber eine Pumpe vorhanden ist, dann ist es noch einfacher. Wie schon gesagt, die Schlaucherweiterung machen und die Schläuche nach aussen durch Gehäuse in die Flasche führen. Dann wird gesamte Verbrauchtinte nach aussen bevordert und der Drucker bleibt äußerst sauber. Nun, so einen Behälter haben aber alle Epsons von Werk und er kann ohne Auseinanderschrauberei direkt entleert werden :)

Auserdem ist 8500 in vergleich zu Workforce in keiner weise unterlegen - er verwendet auch 4x Pigment, hat einen Schlauchsystem usw.

Meine persönliche Empfehlung wäre jedoch erstmals bei 8500 zu bleiben, denn diese Schwämme können Sie entweder wie o.g. reinigen, oder gar durch gefaltete Küchentücher ersetzen. Wenn der Drucker sogar noch Pumpe besitzt, dann externen Flaschenmod durchführen und ein langes problemloses Leben ist garantiert. Mehr als einen Schraubenzieher, Akkubohrer (für Plastik), evt. Zange und Wochenende braucht man nicht. Nur halten Sie bitte den Druckköpf immer naß, z.B. in Düsenreiniger, gehen sie ohne Gewalt vor und alles gelingt. Ich habe bereits vier Drucker so modifiziert - und alle laufen.
Beitrag wurde am 10.02.15, 16:55 vom Autor geändert.
von
Hallo,

vielen Dank für Eure Hilfe! Ich habe es jetzt genauso gemacht, wie Sven vorgeschlagen hat: Ich habe es mir gespart, den HP 8500 aufzuschrauben und zu reinigen, habe lediglich die ausgelaufene Tinte weggewischt und den Drucker jetzt auf Zeitung gestellt. Das funktioniert einwandfrei, bislang ist auch nichts mehr nachgelaufen.

Da ich ihn jetzt eingeschaltet lasse und damit der Druckkopf sehr viel weniger gereinigt wird, dürfte ab jetzt auch sehr viel weniger Tinte im Auffangbehälter landen. Ich könnte mir vorstellen, dass durch die immer umfangreicher werdende Druckkopfreinigung nach dem Einschalten in den letzten Monaten permanent soviel Tinte in den Auffangbehälter gelaufen ist, dass die flüssigen Anteile nicht schnell genug verdunsten konnten. Wenn das so wäre, könnte es vielleicht sogar sein, dass sich der Füllstand des Auffangbehälters ab jetzt wieder "erholt", indem die Brühe darin eintrocknet, wenn nun nicht mehr so viel Tinte nachkommt? Es wird sich zeigen, wenn bis auf Weiteres nichts mehr überläuft, dann ist das wohl so.

Viele Grüße
Stefan
Beitrag wurde am 13.02.15, 16:24 vom Autor geändert.
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