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3/4-in-1 Farbe: Laser oder Tinte?

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von
Nachdem bei meinem Canon MP830 der Druckkopf nach gut drei Jahren das Zeitliche gesegnet hatte und auch ein Ersatzkopf weniger als ein Jahr hielt war eine Neuanschaffung fällig. Entschieden hatte ich mich für den Pixma MG5250.
Der hat nach knapp 2 Jahren nur noch Streifen gedruckt und zudem durch einen exorbitanten Tintenverbrauch aufgrund extensiver Reinigungsvorgänge geglänzt. Da ich Wenigdrucker bin war so ein Reinigungsvorgang praktisch vor jedem Druckvorgang fällig, was einem nicht nur monetär die Tränen in die Augen getrieben hat sondern vor allem auch aufgrund der Wartezeiten tierisch genervt hat. Daher habe ich es mir auch verkniffen bei Canon wg. Gewährleistung vorstellig zu werden, fast war ich froh dass er endlich hinüber war.
Ich habe hier noch einen kleinen Samsung SW-Laser mit dem ich erstmal über die Runden gekommen bin (eigentlich steht der in meiner Elektronik Hobbywerkstatt) und der MG5250 tut noch seinen Dienst als Scanner. Trotzdem würde ich jetzt doch gerne auch gelegentlich wieder in Farbe drucken können, Fotodruck ist dabei übrigens unwichtig (obwohl ich nichts dagegen habe wenn solche Bilder dann doch halbwegs brauchbar aussehen).
Duplex &Co. sind für mich genauso unwichtig wie WLAN, direkter Druck von Speichermedien und Smartphones oder ähnlicher Schnickschnack.
Das Ding soll einfach nur zuverlässig sein, halbwegs kompakt, einigermassen flott (ein Rennpferd muss es aber nicht sein...nur eben keine Schlaftablette), mit erträglichen Druckkosten und einem brauchbaren Scanner. Selbiger bitte mit ADF, das wäre schon nett. Fax darf sein, ist aber absolut kein Muss, brauche ich etrem selten. Kosten sollte es natürlich auch nicht die Welt, beim Laser würde ich an bis zu ~400EUR Strassenpreis denken.
Nun stellt sich mir die Frage ob ich nochmals auf Tinte setze oder lieber gleich ein paar EUR mehr für einen Laser ausgebe. Der Mehrpreis wäre für mich schon dadurch gerechtfertigt dass ich nicht ständig mit dem Kauf von Tinten beschäftigt bin...
Was ich aber natürlich nicht will ist eine Zicke die dann womöglich nur mit Mühe die Gewährleistungsfrist übersteht, aus dem Grund ist Canon auch schonmal pauschal raus aus dem Rennen.
Ich habe sowohl hier als auch z.B. in den Rezensionen beim Kaufhaus am grossen Fluss viel gelesen, wirklich schlauer bin ich aber nicht.
Kann mir jemand Tips - gerne auch Produktwarnungen - aus eigener Erfahrung geben? Vor allem vor dem Hintergrund meines geringen Druckaufkommens bei dem ich durchaus auch mal eine Woche lang gar nix drucke.
Danke!
Beitrag wurde am 15.01.15, 00:20 vom Autor geändert.
Seite 1 von 2‹‹12››
von
Eine Woche gar nichts drucken ist in Ordnung. Ein Monat lang gar nichts drucken = definitiv Laser. Zu Photoqualität beim Laser kann ich leider nichts sagen. Deswegen als weitere Alternative - Druckshop. Wenn fast keine Photos gedruckt werden, aber man möchte nur für Texte, preiswerten, nicht austrockenden Drucker - Matrix Drucker. Die Druckqualität ist nur für Texte akzeptabel, laut, aber die Dinge sind langlebig, Ausdrucke schmier/wasserfest und billig. Das wäre die kostengünstigste, ohne Wissen, ohne Mühe - Variante, die zu Ihren "sehr wenig Druckverhalten" passt.

Oder, holen Sie sich einen Düsenreiniger (Inktec CS 1 Liter, Haltbarkeit unbegrenzt) und ein Drucker ohne interne Schläuche, mit abnehmbaren Druckkopf; drucken sie nur ein Paar Fotos in Monat, wenn Originaltinte verwendet wird, oder reinigen Sie den DK wenn sie Qualitätsminderung feststellen. Bei Thermodruckköpfen (Brother, HP, Canon) soll man niemals wenn auch Verdacht auf verstöpfte Düsen besteht - drucken. Vorteil ist jedoch das DK viel einfacher raus zu nehmen ist.

Große Drucker haben zwar großere Patronen mit niedrigeren Preis pro Blatt, die Patronen müssen jedoch innerhalb von 2 Jahren(Pigment) bzw. 3-4 Jahren (Dye) verbraucht werden.

Oder Sie kaufen ein CISS System mit OCP oder Inktec, drucken einmal pro Monat paar Fotos/achten auf die Düsen und fertig ist es. Kostenpunkt - 20-30€ pro 2-4 Jahren (wieder je nach Tintentyp) oder ~15,000 Seiten je nachdem was zuerst kommt.
Beispiele mit HP:
a) 1- Photosmart 5520 = CMY-dye, K-pigment, 2-3 Monate* ohne Drucken einwandfrei (39€ @ ebay), Ciss Befüllt (111428714120 ebay, 55€): www.youtube.com/...

b) 2- Officejet Pro 8600 = vollpigment, 1 Monat* ohne Drucken einwandfrei (90€ @ ebay), Ciss Befüllt (191228478551 ebay, 79€)
in beiden Varianten + Inktec CS (17€ @ ebay). Keine weiteren Kosten für 2-3 Jahren, aber * DK Reinigung je nach Situation muss sein .

Da die Tinte bei CISS sowieso binnen 2 Jahren(b)-3 Jahren(a) ausgedruckt werden soll, spielt alles andere preislich keine Rolle. Man muss sich aber auseinander setzen.


Nachfüllpatronen oder "Alternativpatronen" würde ich nicht nehmen, bei beiden steigt das Risiko der DK Verstopfung stark.
Beitrag wurde am 15.01.15, 02:34 vom Autor geändert.
von
Erstmal danke für die Antwort.

"Eine Woche gar nichts drucken ist in Ordnung. Ein Monat lang gar nichts drucken = definitiv Laser"
Mein MG-Dingsbums hat praktisch täglich gereinigt, spätestens am zweiten Tag. Und dabei massig Tinte verbraten (wobei der MP830 diesbezüglich auch nicht sooo viel besser war). Wenn es ein MFG gibt welches erst nach mehreren Tagen reinigt und das dann mit marginalem Tintenverbrauch dann würde das Tinte schon wieder spannender machen.

"Zu Photoqualität beim Laser kann ich leider nichts sagen"
Ist wie gesagt weniger relevant. Solange die Ausdrucke nicht völlig neben der Spur sind ist es in Ordnung, z.B. für Passbilder in Bewerbungsunterlagen -> sowas z.B. soll natürlich nicht unbedingt in vollkommen verfälschten Farben auf dem Papier erscheinen.

"Oder Sie kaufen ein CISS System mit OCP oder Inktec"
Ich habe erstmal googeln müssen um was es dabei geht ;).
Irgendwelche Zusatztanks ans Gerät zu spaxen - wie auch immer das vonstatten geht - ist dann doch eher keine Option. Auspacken - anschliessen - Treiber installieren - fröhlich sein, alles darüber hinaus ist für mich verlorene Lebenszeit.

Ich bin z.B. über den Brother DCP-9022CDW gestolpert, hat jemand eigene Erfahrungen damit?
Dann wird wohl auch immer wieder einmal der Epson Workforce WF-3620DWF oder einer seiner Brüder empfohlen, allerdings klingt das immer ein wenig so als ob das auf Basis des Datenblattes geschieht. Wie schauts denn da mit eigenen Erfahrungen aus?

Nur mal zwei Beispiele aus eigener Praxis:
Im Homeoffice habe ich derzeit einen Lexmark 260d. Zu Beginn hat er damit genervt dass er bei nur halbvollem Papierfach das Papier nicht einziehen wollte (wobei sich dieser Fehler auf wundersame Weise irgendwann selbst kuriert hat). Dafür sind jetzt ständig alle LEDs am blinken und das Ding ist tot, solange bis man den Netzstecker zieht. Kümmert sich unsere DV drum, also jetzt nicht wirklich mein Problem. Wäre das aber mein Drucker dann hätte _ich_ jetzt das Problem an der Backe.
Vor mehreren Jahren hatte ich nacheinander zwei Brother MFG (Typen weiss ich nicht mehr). Beide haben immer das Papier leicht schief eingezogen und regelmässig tiefe Spuren von den Andruckrollen ins Papier gegraben.
Alles Dinge von denen man in Tests nichts gelesen hat, daher sind mir persönliche Erfahrungsberichte - positive wie negative - lieber, speziell wenn diese nach einiger Betriebszeit erfolgen. Ich bin niemand der ständig seine Hardware auf den neuesten Stand bringen will, wenn ich so ein Gerät kaufe dann soll es auch eine gute Weile fehlerfrei arbeiten. Gibt es solche Geräte im unteren/mittleren Preissegment eigentlich noch oder dreht sich bei den Entwicklern nur noch alles um Airprint, Touchscreen & Co., auf Kosten der Robustheit und Haltbarkeit?
von
@Toenne

Also, erstmals, basieren alle meine Messages an eigener Praxis - als Privatanwender.
Zweitens, ich muss mich korriegieren - den oben gelisteten 5520 würde ich nicht empfehlen, sondern einen anderen Drucker der HP364-Patronenklasse mit 5 Stück (es gibt auch Version mit 6). Z.B auch B209a oder neueren Modellen.

HP B209a:
Erstmals mit Originalpatronen gedruckt, teuer und waren schnell leer. Auch einmal war der DK verstopft, HP's Originalforen sind nur von Inkompetenten besetzt - mit Heißwasser aus der Spüle, wegen Verkalkung den DK zerstört. Neuer DK kostete gerade 40€, mit der Sache wie man die DK RICHTIG reinigt ausgiebig auseinander gesetzt. D.H. egal was ich für "Oh!" und "Ah!"'s von Anfängern als Antwort auf meine Empfehlungen stoße - interessieren die mich nicht - denn darin erkenne ich mich selbst, bevor ich den DK gebrannt habe.

Danach recherchiert und Nachfüllpatronen bestellt, dazu Inktec Tinte - Gott sei dank bereits über folgen von schlechte Tinte gelesen. Ging problemlos, für ca. 8 Monaten, bis die Tinte anfing in den DK reinzutropfen, was in blaulichen Ausdrucken resultierte. Erst nach Recherchieren sah ich, dass die Nachfüllpatronen (genauso wie Originalpatronen) Schwämme haben und darin aufgesaugte Tinte wird mit der Zeit durch Luft aus Lufteinlass fest, und bringt das Ausgleichssystem auseinander.

Danach kuckte in Richtung CISS und nach ca. 2 Wochen Recherche war so ein System verbaut. Keine Luftzuführ, kein Austrocknen, super Ausdrucke, einmal in 2 Jahren befüllen. Läuft immer noch, nach 4 Jahren - jede 6 Monate reinige ich den DK leicht mit Düsenreiniger.

Nach bestimmter Zeit habe zusätzlich eine Waste Ink Bottle mod verbaut, die Resttinte wird dadurch über Katheter nach aussen in die Flasche befördert, der Drucker bleibt dadurch drin absolut sauber.


C309g.
Sofort mit CISS ausgestattet und Waste Ink Bottle ebenfalls verbaut. Keine Probleme - Fire and Forget. Ungefähr 30,000 Seiten ausgedruckt, läuft immer noch.


Epson SX525wd.
Musste ein Pigmentdrucker holen, da ich Wasserfestigkeit bei Farbausdrucken brauchte. Also holte ich einen Defekten Drucker. Um Details zu ersparen - der Drucker ist ein LEGO, Pins sind Fragil, Originalpatronen haben Chips welche Weiterdrucken nicht erlauben und zerstören sich bei 20%, keine separate Druckkopfscheine innen - sondern der DK bewegt sich auf dem Stuck Metall.., Waste Ink Counter - welchen man resetten soll - usw. Bei Nachfüllpatronen habe ich gar nicht geschaut - obwohl die schwammlos sind, gibt es beim Austausch beliebiger Patrone einen Fächereffekt - daher müssen die Alle ausgetauscht werden, und das ist verdammt aufwendig. Also sofort CISS rein.

Da gab es allerdings ein Problem, das man die Tintenstände resetten soll, dazu gibt es auf dem CISS für Epson einen Knopf - und der ist nach wenigen Monaten abgebrochen. Aber ich habe mich mit dem Schlitzschrauber verholfen.

Nach 1 Jahr gab es mehrere verstopfte Düsen - da ich aber KEINE ZEIT (!!) für Bastelei hatte, nach 1 Woche Reinigungsversuche - holte ich mir einen HP. Nun jetzt sah ich ein Video wie man diesen DK entnimmt, aber es ist schon vorbei. Wegen Gehäusebauqualität, Menuführung usw - wäre ein Epson für mich ein 2ter Wahl.

Originaltinte bei Epson habe ich gar nicht verwendet, da der Drucker zu mir schon vom 4.ten Vorbesitzer kam und noch 15€ je Patrone zu zahlen bei 8ml Volumen ist eine Frechheit.

HP Officejet Pro 8600, N911a:
Supermaschine - alles ist TOP. Alle Probleme sofort erforscht - alle sind leicht zu lösen. Erstmal Starterpatronen verdruckt, danach ein Set Originalpatronen bestellt und verdruckt - reichten gerade mal für 1100 Seiten: Dokumente und Photos. Die Druckkosten sind wirklich nicht schlecht, aber da ich JETZT viel Drucke, habe ich CISS zugelegt. Dem CISS ist eigentlich wie zuvor beschrieben - egal, wie viel man druckt - entweder ~10,000 Seiten, oder 2 bzw 4 Jahre, je nach dem was als erstes eintrifft - danach entweder für 4€ 100ml Tintenflasche bestellen, oder CISS von alter Tinte befreien, einmal mit neuer Tinte durchspülen und neu befüllen. ~60 Minuten bis 3 Stunden und Fertig - aber nur einmal in 2 bis 4 Jahren und nur wenn die Tinte nicht verbraucht war.
von
"den oben gelisteten 5520 würde ich nicht empfehlen"
Weil DK zum Servicen nicht leicht abnehmbar.


Nun, zu Ihren Fragen/Kommentaren:
"Mein MG-Dingsbums hat praktisch täglich gereinigt, spätestens am zweiten Tag."
Wenn der DK verstopft ist, muss man ihn mit Düsenreiniger reinigen. Mehr als 3 Reinigungsvorgänge am Druckermenü nutzen nichts. Das war Ihr Problem.
~15 Minuten Zeitaufwand, jedoch je nach Grad der Verschmutzung bis zu 2 Tage Wartezeit - reinigt man den DK je 6 Monate, hängt die Wahrscheinlichkeit der Verstopfung nur an die Tintenqualität. Vorausgesetzt, man stellt den Drucker nicht unter Sonne und oder in Räumen mit schwankender oder unter 5 Grad Celsius Temperatur.
So eine Flasche Düsenreiniger, z.B Inktec CS kostet 17€ pro Liter (inkl. Versand) - für eine Reinigung reichen 10-25ml.


"Passbilder in Bewerbungsunterlagen"
Da muss eine abgestimmte Photopapier rein. Aber ich hatte nie einen Laser, und wurde persönlich ihn nie kaufen; außer ich ziehe nach Sibirien oder Sahara um, muss außerhaus Drucken oder die gute Alternativtinte ist nicht zu finden/zu teuer wegen Transport - z.B. bei Mondumzug...
Aber es gibt natürlich Menschen welche auf Laser schwören, alle Feinheiten und gute Modelle kennen usw. Fragen Sie die, oder schauen Sie hier bei Lasergerätetests unter Photo: Qualität der Ausdrucke und zusätzlich über Service kosten - denn bei Laser sind nicht nur die Stromkosten höher, sondern die Maschinen bestehen aus mehreren Verbrauchteilen.


"Irgendwelche Zusatztanks ans Gerät zu spaxen - wie auch immer das vonstatten geht - ist dann doch eher keine Option. Auspacken - anschließen - Treiber installieren - fröhlich sein, alles darüber hinaus ist für mich verlorene Lebenszeit."
Die Prozedur, was sie erwähnt haben dauert alleine - wenn das Gerät unbekannt ist - zwischen 2 und 4 Stunden...

Ja, auch ich Träume davon. Wir alle tendieren Faul zu sein, werden aber durch Realität ausgeglichen. Die Realität heißt:
"Billig, minimal an Service erforderlich, gute Druckqualität. Wählen Sie 2 von 3."

Entweder zahlt man - für Technik, Service; oder man tut es weit billiger (meistens) selbst. Meiner Erfahrung nach, wenn man bestimmte Akzente setzt - ist es positiv.

1) Originalpatronen sind bei Verbrauch entsprechend dem Druckersegment - super.
2) Düsenreinigungsmittel ist für Inkjet absolut erforderlich - egal was man für Tinte verwendet. In Profibereich, werden die Drucker mit CISS von Werk ausgestattet und Düsenreiniger auch mitgeliefert. Dem Privatverbrauchersegment ist das wegen geringen Kosten - untersagt. Ist Ihnen die Idee der Austrocknung fremd - vermeiden Sie ALLE Inkjets.
3) Es gibt Drucker wo, CISS von WERK aus installiert ist. Entweder versteckt drin (wenn die Patronen in einen Fach gesteckt werden = 100% der Fall), oder Aussen (Epson Lxxx Serie). Die Lxxx Serie ist jedoch weit weniger bequem, mehrere hundert Euro teuerer als Modelle auf welchen es basiert + Alternativ CISS + Alternativ Tinte.
4) CISS Installation dauert 10-20 Minuten. Wenn man sich auskennt - 5 Minuten. Einmalig.
5) Alternativtinte wird so wie so in 100ml Flaschen geliefert, CISS hat nun mal >100 ml Volumen je Farbe - spart die "Lebenszeit".
6) Es gibt in USA zumindest sogar Services, wo für 60$ pro Monat ihr Inkjet mit Farbe und Service versorgt wird, sog. Funktionsgarantie. Vielleicht ist so was in Deutschland möglich?


"Epson Workforce WF-3620DWF"
www.youtube.com/...
Man schwört jedoch, dass die neuen Workforce dieses Problem in internen Dämper (bei CISS übrigens in der Regel auch dabei) durch PrecisionCore Technik in Druckkopf beseitigt haben.

Zu Brother Lasern kann ich, wie gesagt, nichts sagen. Einziehproblem wird meistens durch Gummirädchen erklärt, das mit einer Talkschicht bedeckt wird. Isopropyl oder auftragen von Gummikleber/Silikon lösen das Problem.
Beitrag wurde am 15.01.15, 21:49 vom Autor geändert.
von
Sehr ausführliche Antwort, danke :-).

Dazu ein paar Kommentare meinerseits:
"Wenn der DK verstopft ist, muss man ihn mit Düsenreiniger reinigen. Mehr als 3 Reinigungsvorgänge am Druckermenü nutzen nichts. Das war Ihr Problem."
Dann habe ich einen ab Werk verstopften DK bekommen, der Drucker hat sich von Beginn an so verhalten. Und was mein Rumlesen hie und da ergab ist das extensive Spülen bei Canon ja anscheinend nicht ganz unbekannt sondern eher ein Teil des Geschäftsmodells ;-).
Es ging ja auch gar nicht darum dass ICH die Reinigung ausgelöst hätte, z.B. wegen Streifen o.ä. Es ging darum dass sich das Gerät selbst dauernd dazu bemusst fühlte - wie ich wetten möchte technisch vollkommen unnötig, aber halt gut für den Tintenverkauf.

""Passbilder in Bewerbungsunterlagen"
Da muss eine abgestimmte Photopapier rein."
Ein Bewerbungsschreiben auf Fotopapier? Wäre zumindest mal was neues...*g*
Es geht lediglich um das kleine Bildchen das man üblicherweise auf den Lebenslauf pappt, da sind keine besonderen Qualitätsansprüche gefordert. Nur sollte es halt nicht unbedingt so ausschauen als ob der/die Abgebildete kurz vorher 2 Wochen alte Austern gegessen oder 4h unter der Sonnenbank gegrillt hatte. Ich würde mal vermuten (und auch erwarten) dass das selbst ein relativ preiswerter Laser (ein Tintenspritzer sowieso) einigermassen hinbekommt.

"Einziehproblem wird meistens durch Gummirädchen erklärt, das mit einer Talkschicht bedeckt wird."
Bei zwei verschiedenen Geräten out-of-Box sollte das nicht sein, zumal damit die Druckspuren im Papier nicht erklärt sind. Für mich klingt sowas dann doch eher nach konstruktivem Mangel.

"Billig, minimal an Service erforderlich, gute Druckqualität. Wählen Sie 2 von 3."
Nö, ich wähle 3 von 3. Und bin dafür zu Abstrichen bereit bei Features die ich nicht benötige. Ich drucke nicht von Speichersticks. Ich drucke nicht direkt vom Smartphone aus. Ich muss auch nicht die Bilder am Drucker bearbeiten können, das geht am PC bequemer. Ich brauche auch keinen Touchscreen in XXL, drei Knöpfe (Hoch - Runter - OK) reichen mir völlig. Ich bediene so ein Gerät vom PC aus, ausser vielleicht das Reinklopfen einer Faxnummer wüsste ich nicht was ich direkt am Drucker rumzudrücken hätte.
Ausser natürlich die Grundkonfiguration, aber das bekommt man (ist ja nur einmalig) auch mit einem simplen monochromen Textdisplay und o.g. drei Knöpfen hin.
Kurzum: Ich möchte einfach nur ein solides Arbeitsgerät mit brauchbaren Ergebnissen, Superlative sind mir wurscht. Leider bin ich diesbezüglich wohl ein Dinosaurier und passe daher nicht ins Beuteschema der Druckerhersteller.

Nebenbei: Aktuell habe ich mir mal Rezensionen bei Ama*** über den HP Officejet PRO 8620 angeschaut, und da tauchten dann wiederum mehrfach gleiche Fehler auf die hier auf DC im Test nicht benannt wurden:
- Verbindung zum Drucker geht sporadisch verloren
- Gefaltete Vorlagen - z.B. Briefe - werden vom Duplex-ADF nicht verarbeitet
Das sind halt solche Infos die, wenn sie regelmässig auftauchen!, doch ganz wertvoll sind. Bedauerliche Einzelfälle gibts natürlich immer, die muss man bei seiner Betrachtung ausblenden.
von
@Toenne

"das Gerät selbst dauernd dazu bemusst fühlte"
"ab Werk verstopften DK bekommen"
Wenn das Originaltinte war, und der Drucker wirklich neu war, dann mag es sein, dass die Parkklappe für Druckkopf nicht hermetisch verschließe. Das würde zum Austrocknen der Unterseite der DK führen, die Sensoren merken dies und starten eine Reinigung.

Oder es ist wirklich so geplant. Angesicht z.B. der Epsonstrategie mit SX125, kann heute nichts ausgeschlossen werden.


"Ein Bewerbungsschreiben auf Fotopapier?"
:)
Nein, mehrere Fotos auf Fotopapier drucken, ausschneiden, ankleben. :)


Einziehprobleme/"Für mich klingt sowas dann doch eher nach konstruktivem Mangel."
Jain, n911a, was ich habe - hatte genau das. Mal zu viel Talkpulver draufgetan und schon gibt es die Rage-orgien auf HP Forum. Ich persönlich liebe es bei tatsächlicher Ursache zu bleiben. Vor der Behandlung - kein Fotopapier eingezogen, nach der Behandlung - zieht jedes Papier ein, auch 300g-dickes Sigel Ultra mit Talkschicht auf Hinterseite.

"Ich möchte einfach nur ein solides Arbeitsgerät mit brauchbaren Ergebnissen"
Naja, einige Varianten habe ich Ihnen vorgeschlagen. Was ich nutze, kennen Sie. Bei n911a, hat die CISS installation paar Minuten gedauert und der Prozess hat mir auch persönlich sehr gefallen - läuft jetzt ohne Probleme oder Ablenkungen.

Hatte mal auch in 1993 einen Epson LX-800, ein Superdrucker. Laut, Qualität nur für Texte - akzeptabel. Aber Pfennige in Betriebskosten, über 2000 Seiten gedruckt - da musste mal die Kassette ersetzt werden. Für 2€.

Jedes Vögel sucht sich einen eigenen Nest, nicht Wahr? :)

"Nebenbei:..."
Was wichtig ist - ob es sich um einen nicht behebbaren Fehler handelt, oder nicht.
Liste bei n911a:

- Papier wird nie richtig eingezogen.
- "Drucker oder Tintensystem fehler"
- ADF unterstützt den doppenseitigen Scan nicht. (ist eine "Feature, kein Bug". Aber Plus version kostet das doppelte.)
- ADF unterstützt nur bis 300 DPI. (Feature, kein Bug)
- Display wird Dunkler oder wird entweder komplett Weiss oder Schwarz (Kabeloxidation, 1 Minute zu beheben, dank brasilianischen Freunden)
- Drucker verbraucht Farbtinte, obwohl ich nur SW drucke. (die Person hat kein Basiswissen zu Inkjettechnik)
- Ich möchte mit leere Patrone drucken; danach:
- Hilfe, Farben fehlen, auch bekannt als Druckkopf verbrannt (yepp, ein Auto auf 2 Rädern fahren, danach über Unfall beschweren. Kauft man sich doch von vorne ein Fahrrad, nich?)
- usw..


"Verbindung zum Drucker geht sporadisch verloren"
Sehr warscheinlich ein Konflikt mit WLAN Netzen, oder Drucker steht iriegendwo unten. Empfehlung - Drucker per Kabel anschließen. Kann auch Problem - meistens mit Windows treibern - sein. Es gibt für Windows gesonderte "Nur für Unternehmen"-Treiber. Aber ich nutzte ausschließlich Linux und hier läuft alles.

"Gefaltete Vorlagen - z.B. Briefe - werden vom Duplex-ADF nicht verarbeitet"
Warscheinlich zu dick. Keine weitere Aussage, weil ich nicht dieses Gerät habe und nicht genug ge-google-t/ge-youtube-t habe :)
Beitrag wurde am 15.01.15, 23:28 vom Autor geändert.
von
Ich weiss Produktbewertungen durchaus zu lesen und völlig unsinnige auszusortieren ;-).
Und wie ich schon schrieb, es geht mir um Problemchen die mehrfach auftauchen, da kommt dann schon mal der Verdacht auf ein generelles Problem auf. Bei den Verbindungsabbrüchen ging es z.B. mitnichten um WLAN sondern um Kupfer und u.a. sogar um direkten USB Anschluss. Nein, es sind nicht immer nur die Nutzer schuld... ;-)
von
Wegen der Häufigkeit des Druckkopfreinigens hatte ich bei der vorherigen Druckerserie mal die Hotline von Brother kontaktiert und dort auch Auskunft bekommen. Damals war es deutlich weniger häufig als bei (hust) Canon, was man für die aktuellen Drucker aber neu erfragen müßte.
Die Gel-Drucker von Ricoh sollen auch weniger Reinigungsvorgänge benötigen, nix genaues weiß ich nicht, soll nur eine Anregung sein falls sie ansonsten in Frage kämen.
von
Mal ein kleines Update: Ich habe mir inzwischen den HP 8620 angelacht.
Einen dicken Hals habe ich bei der Treiberinstallation bekommen, da versucht HP persönliche Daten ebzugreifen die für die Funktion komplett irrelevant sind. Die Frechheit dabei: Die Treiberinstallation lässt sich an dieser Stelle nicht abbrechen, man kann sie nur über den Taskmanager abschiessen. Dreist...

Mein eigentliches Problem aber ist der Duplex-Scan. Lege ich Blätter mit gleicher Ausrichtung in den Einzug und wähle beidseitigen Scan so ist in der resultierenden Datei jede zweite Seite auf dem Kopf. Und nicht nur das, auch bei den Originalen ist danach jede zweite Seite gedreht im Auswurf. Was ist das denn für ein Quantsch? Ein Konfigurationsfehler? Ich finde bloss nichts wo man etwas entsprechendes einstellen könnte.
Davon abgesehen ist der Einzug ohnehin ein Zufallsgenerator. Legt man mehrere Blätter ein dann scannt er mal alle Blätter beidseitig, mal nur einige und die restlichen nur einseitig. Eine Logik lässt sich dabei nicht erkennen.
Habe ich hier gleich mal einen Garantiefall auf dem Tisch?
Wobei mich in erster Linie das erste Problem interessiert, ist das normal dass jede zweite Seite Kopf steht? Dann geht das Teil ohnehin zurück und es kommt der kleine Bruder 8610 an den Start, so wäre die Duplex-Scanfunktion ja komplett sinnentleert.
von
@Toenne

schaue mal bei Amazon zum Hp8600 und Hp 8610/8620 in den Bewertungen nach.

Dort hat auch ein User geschimpft über dieses Verhalten, letztendlich ist es dann wohl ein HP Laser geworden.
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