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Original Kartusche fast voll trotzdem schon defekt?

Bezüglich des HP Color Laserjet 2600N - Drucker (Laser/LED)

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von
Hallo,

habe hier einen älteren HP Color Laserjet 2600 nse, mit dem bisher nur sehr wenig gedruckt wurde, meist schwarz. Die erste schwarze Kartusche ist nun fast leer, die farbigen noch 75% voll.

Nun plötzlich ziehen blaue Streifen von oben nach unten über das Papier, fest gedruckt, also kein loses Pulver.

Weder Reinigen noch Kalibrieren bringen was und auf der Rolle in der Cyan-Kartusche ist lockeres, blaues Tonerpulver.

Ich vermute, die Kartusche ist defekt.

Kann man sowas reparieren, oder ist hier der komplette Ersatz einer an sich fast ungebrauchten, super teueren Kartusche angesagt?

Zur Zwischenlösung dachte ich, setze eine übrige schwarze Kartusche an Stelle der Cyan-kartusche, damit ich wenigstens weiter drucken kann. Falsch gedacht, das Gerät erkennt, dass es kein Cyan ist und weigert sich, zu drucken.

Gäbe es eine Möglichkeit, dem Farbdrucker zu sagen, er soll nur noch Schwarz drucken und die anderen Kartuschen ignorieren? Oder trotz schwarzer Kartusche im Schacht der Cyan-Kartusche?

Gruß
moss
von
Toner super teuer?
Gibts als Fremdtoner ab 20 Euro....

Taugen zwar nichts, aber man kann schwarz weiter drucken.
Oder nur den Chip der blauen auf der leeren schwarzen Kartusche umbauen...
Reparieren kann man an der Kartusche nix, die altern halt und halten eben nicht ewig....
Beitrag wurde am 29.11.13, 21:30 vom Autor geändert.
von
I.d.R. kann man defekte Kassetten beim Lieferanten/Händler reklamieren, wenn diese die angegebene Seitenleistung nicht annähernd gebracht haben. Wenn die dann aber eineinhalb Jahre und älter ist, muß man sich schonmal die Frage gefallen lassen, wozu man eigentlich einen Farbdrucker erworben hat um dann nur s/w zu drucken.
Das ist mit einer der Gründe, weshalb die dann kaputt gehen.


MfG Rene
Beitrag wurde am 30.11.13, 07:01 vom Autor geändert.
von
Das Gerät gehört wohl eher umweltfreundlich entsorgt. Ein Luftverpester, der einem die Haare vom Kopf frisst.
von
Hallo Colar, danke für deine Tips.

Was heißt "Chip umbauen"? Kann man den - natürlich unter vorsichtiger Behandlung des Chips selbst - einfach aus dem umgebenden Plastik rausbrechen und in der anderen Kartusche wieder einfach "reinkleben" oder ist das nur mit Präzisionswerkzeug und Spezielfachwissen möglich und der Drucker akzeptiert den Chiop nur, wen er auf Tausendstel Millimenter genau an seinem Platz sitzt?

Was die Frage betrifft, die ich mir gefallen lassen muss, es hieß damals, kauf dir bei geringem Druckaufkommen einen Laser, bloß keine Tintenspritze, da du damit "ewig" drucken kannst, weil der Toner nicht schlecht wird und auch keine Düsen verstopfen. Farbe war damals erstmals bezahlbar, warum also nicht.

Ich finde, knapp 2000 schwarze und wenige hundert farbige, gezielt ausgedruckte Seiten können sich gerne mal über ein paar Jahre verteilen und einen Druckerkauf rechtfertigen.

Ich gehöre halt nicht zu denen, die jeden Müll x-mal ausdrucken bis es passt, sondern die Daten digital vorbereiten und speichern und nur die wirklich nötigen Drucke perfekt drucken und zwar möglichst genau nur 1x ohne Testdrucke, die man genau so gut auch digital erledigen kann, bevor man wirklich auf Papier druckt.

Aber stimmt, jetzt weiß ich, dass Laser und vor allem HP ein Fehlkauf war. Alles ist darauf ausgelegt, möglichst viele Ressourcen zu verschwenden und die Kunden zu teueren und eigentlich unnötigen Neukäufen von Geräten oder Toner/Tinte zu drängen. Nie wieder.

Gruß
muck
von
Zum Chipumbau kann ich leider nix sagen, da keine Erfahrung damit, das musst du einfach ausprobieren.
von
...das mit dem Eintrocknen und der Haltbarkeit ist schon richtig. Die Sache hat aber gleich mehrere Haken. 1. Die Trommeln, die bei HP ja gewöhnlich in der tonerkassette integriert sind, sind organisch und altern. 2. Die Trommeln werden nach dem Tonerauftrag mechanisch gereinigt, für die naechste Umdrehung.
Und nicht zuletzt drehen die sich immer, auch wenn nur s/w. Gedruckt wird, sie haben immer Kontakt zum Transferband. Aus diesen Gründen halten die eben nicht ewig. Teurere Modelle können im s/w Betrieb das Transferband abschwenken, sodaß dann nur noch schwarz Kontakt hat.
Den Drucker einzustampfen, nur weil jetzt mal EINE Kassette kaputtgegangen ist, ist Quatsch. Das wäre dann wirklich Ressourcenverschwendung.

MfG Rene
Beitrag wurde am 10.12.13, 15:51 vom Autor geändert.
von
keine Angst, habe ihn nicht entsorgt, sondern eine Ersatzpatrone gekauft, selbstverständlich schon aus Prinzip keine Originalpatrone mehr, denn so eine kundenunfreundliche und ressourcenverachtende Produktpolitik darf nicht aufgehen und belohnt werden.

Frage mich jetzt nur, was mache ich mit der praktisch 75% gefüllten defekten Kartusche? Wegwerfen?

Ansonsten hoffe ich, dass das Gerät jetzt wenigstens noch länger durchält, weil einen neuen Drucker auswählen bei solchen Marktgegebenheiten, das wäre für mich alles, nur kein Spaß.
Mfg
moss
1
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