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Streit zwischen Sudhaus und Peach um Canon-Resetter: Sudhaus beschuldigt Peach wegen Resetter-Kopie

von Florian Heise

Peachs neuer Resetter soll laut Geschäftsführer Alfred Wirch eine Eigenentwicklung sein. Doch Sudhaus, Hersteller des "Original"-Redsetters sagt, dass die Software im Peach-Gerät eine eins-zu-eins-Kopie ist.

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Im April 2009 hat der schweizer Hersteller 3T-Supplies unter der Marke "Peach" einen Chip-Resetter für Canon-Pixma-Tintenpatronen hergestellt. Peach hat Druckerchannel ein Muster zugeschickt. Druckerchannel berichtete, dass zwar das Gehäuse modifiziert ist, die Platine im Inneren aber bis auf die Farbe gleich ist.

Helmut Michele, Geschäftsführer bei Sudhaus, erklärte gegenüber Druckerchannel, dass er die Software des Peach-Resetters untersucht hat. "Wir haben einen digitalen Fingerabdruck in die Software integriert - zudem sind als "Kopierschutz" aus den rund 10.000 Programmzeilen lediglich rund 1.000 tatsächlich nötig - der Rest ist Unnötiger Programmcode", so Michele. Peach habe die Software inklusive digitalem Fingerabdruck und unnötigen Programmzeilen 1:1 kopiert, sagt Michele.

Zudem habe Peach ironischer Weise die erste Programmversion kopiert, während Sudhaus mittlerweile bei Version sieben ist. Version eins hatte laut Helmut Michele noch folgende Fehler:

  • Kein Powermanagement: Die Batterie soll bereits nach wenigen Resetvorgängen nicht mehr ausreichend Strom liefern können.
  • Keine Fehleranzeige: Verwendet man zum Reset kompatible Tintenpatronen, auf denen Chips von Static Control installiert sind, lassen sich diese nicht zurücksetzen. Der Sudhaus-Redsetter zeigt einen Fehler an (Diode blinkt). Der Peach-Resetter zeigt dagegen einen erfolgreichen Resetvorgang an (Diode leuchtet).

Ein weiteres "Vergehen" sind laut Sudhaus die fehlenden, vorgeschriebenen Zeichen am Gerät von Peach. So fehlen die Marke, das Zeichen zur Batterieverordnung (durchgestrichene Abfalltonne) und das RoHS-Zeichen, das laut Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) auf diesen Produkten vorhanden sein muss. Händler, die den Peach-Resetter in Deutschland auf den Markt bringen, können somit Schwierigkeiten bekommen, sagt Michele, weil sie sich in diesem Fall selbst bei der EAR (Elektro-Altgeräte-Register) registrieren müssten.

Druckerchannel hat zudem getestet, ob der Peach-Resetter tatsächlich alle kompatiblen Chips resetten kann. Nein: Bei Static-Control-Chips, die zum Beispiel auf den Jettec-Patronen zu finden sind, streikt der Peach-Resetter genauso, wie der Sudhaus-Redsetter.

Obwohl sich Sudhaus in Insolvenz befindet, will "noch"-Geschäftsführer Helmut Michele rechtlich gegen Internethändler vorgehen, die den Peach-Resetter vertreiben.


Update: Druckerchannel sprach mit Alfred Wirch, Geschäftsführer von 3T-Supplies (Peach) über die Anschuldigungen. "Es handelt sich nicht um eine eins-zu-eins-Kopie des Sudhaus-Redsetters. Sollten Teile von Sudhaus' Code noch in unserem Chip stecken, so ist das ein Fehler und wir arbeiten daran, den zu beheben", so Wirch. Helmut Michele von Sudhaus und Alfred Wirch kennen sich persönlich, haben heute miteinander telefoniert und die Angelegenheit soweit klären können.

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Dieser Artikel wurde ohne generative KI erstellt.
13.05.09 11:27 (letzte Änderung)

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