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Lesertest Lexmark C522n: Laut und manchmal hakelig

von Urs Müller
Hinweis: Für mindestens einen erwähnten Drucker ist der ausführliche Testbericht "Farblaser mit Sparpotenzial" verfügbar.

Ich habe den Lexmark C522n praktisch nach dem Erscheinen erworben. Dies, aufgrund eines Tipps des Grosskundenberates von Lexmark bei der Arbeit.

Grösse und Aufstellung

Die Kiste ist für Lexmark-Verhältnisse sehr hoch, dafür nicht so breit und auch angenehm in der Tiefe. Die Aufstellung ging gerade noch alleine, das Gewicht des Druckers sollte man aber nicht unterschätzen.

Inbetriebnahme

Beim Auspacken gibt es erst mal eine Menge Abfall. Wenn man alle eingelegten Seidenpapiere entfernt hat, geht es an die Toner und Fotoleiter. Unzählige organge Plastikabdeckungen/Kleber sind zu entfernen. Unbedingt sicherstellen, dass man alle abgenommen hat. Nach dem ersten Einschalten dann der Schreck. Der C522n ist sehr laut. Zur Präzisierung, ich hatte vorher einen kleinen HP Laserjet 5 MP und danach einen Kyocera FS-920. Aber trotzdem, die Kritik Lautstärke liest man allenthalben. Nur geeignet in der Druckerecke oder im abgetrennten Büro.

Druckerbetrieb

Nach der Aufwärm- und Kalibrierphase gings mit Drucken los. Windows, Mac OS X und Linux gehen problemlos und in anständiger Qualität. Hier macht sich Lexmark mit der Unterstützung vieler Betriebssysteme eindeutig Freunde. Mit echter 1200dpi-Auflösung dauern Ausdrucke aber sehr viel länger. Meist sollten aber 4800 CQ sowieso reichen. Ich habe recht feine Farben (für einen Laser) festgestellt. Grünstiche, welche andere Tester bemängeln, fallen mir bei meinen Druckjobs nicht auf. Die Druckgeschwindigkeit ist beeindruckend, wenn der Drucker denn mal warmgelaufen ist. Die Aufwärmphase bei Farblasern habe ich nicht kalkuliert (wiewohl aus dem Büro bekannt), das ist natürlich ein rechtes Handicap gegenüber einem S/W-Laser.

Papierhandling

Das Papierhandling ist eher lau... Die Kassette ist relativ klein und ragt hinten etwa drei Centimeter aus dem Drucker heraus (Staubfänger, Platzbedarf). Der Einzelblatt-Einzug ist mE unbrauchbar. Ich wollte Couverts bedrucken, auf ca 10 Versuche ging es einmal. Die neueren bzw grösseren Modelle von Lexmark bieten einen Universaleinzug (Klappe zum Öffnen), damit sollte es gehen. Der C522n hat nur einen kleinen Schlitz, in den jeweils ein Medium eingeschoben werden soll. Eine zweite Papierschublade lässt sich Lexmark üppig bezahlen.

Netzwerk

Die Netzwerk-Einbindung war kein Problem. Die notwendigen Einstellungen für eine fixe IP-Adresse können über das Display mit der Wippentaste gemacht werden. Das Web-GUI bietet natürlich mehr Komfort. Dort können auch weitere Stati (Anzahl Jobs, Papierverbrauch, Tonerstatus etc.) abefragt werden.


Verbrauchsmaterial

Die Anzeige des Verbrauchsmaterials ist wohl ziemlich fehlerhaft. Klar kommt der Drucker mit kleinen Retouren-Kassetten daher. Aber ich habe bis heute 145 Seiten schwarz/weiss und 172 farbig ausgedruckt und der Drucker zeigt mir beim schwarzen Toner bereits nur noch 38% verbleibende Lebensdauer an. Lustigerweise sind die CMY - Toner alle noch voll (gemäss Web-GUI).

Fazit

Auch wenn die Qualität des Drucks und vor allem der Textdruck sehr gut ist, der Lärm und vor allem der schwache Einzelblatt-Einzug sind für mich enttäuschend. Werde den Drucker wohl - sobald die Toner ziemlich alle sind - über eine Tauschbörse verscherbeln und mir einen der Nachfolger (Lexmark C53xx) anlachen.

Dieser Artikel wurde ohne generative KI erstellt.
19.11.06 00:59 (letzte Änderung)
Technische Daten

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