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Test Epson Stylus D78 und sein Nachfolger D92: Neue Tintenpatronen

von Frank Frommer
Hinweis: Für mindestens einen erwähnten Drucker ist ein Nachfolger "Epson Stylus S20, SX200 und SX400" verfügbar.

Selten kommt es vor, dass Epson ein neues Modell auf den Markt bringt, das die Patronen des Vorgängermodells verwendet. Länger als zwei Druckergenerationen kamen bei Epson nur wenige Tintenpatronen zum Einsatz. Somit ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass Epson dem Stylus D78/D92 wieder neue Verbrauchsmaterialien spendiert hat. Die neuen Patronen mit den Modellnummern T0711, T0712, T0713 und T0714 kommen auch in Epsons neuen Office-Multifunktionsgeräten zum Einsatz.

Im Vergleich zu den Patronen der Vorgängermodelle sind die neuen Tintentanks kleiner geworden. Die Füllmenge hat Epson von jeweils 8 Milliliter bei den alten Patronen auf 5,5 Milliliter Tinte je Farbe und 7,4 Milliliter Schwarztinte bei den neuen Patronen gesenkt. Der Preis ist indes bei zehn Euro pro Patrone geblieben.

Epson Tintenpatronen
Füllmenge
Schwarz
Füllmenge
pro Farbe
Epson Stylus C64/C6613 Milliliter13 Milliliter
Epson Stylus D688 Milliliter8 Milliliter
Epson Stylus D78/D927,4 Milliliter5,5 Milliliter
© Druckerchannel

Wie sich dies auf die Druckkosten auswirkt, können Sie auf der folgenden Seite nachlesen.

Neben der geringeren Größe der Patronen fällt auch die neue Position des Smart-Chips auf. Diesen hat Epson bei den neuen Patronen hinten angebracht. Bislang befanden sich die Chips vorne an den Patronen.

Darüber hinaus verfügt der Chip über mehr Kontakte als die früheren Chips.

Die zwei neu hinzugekommenen Kontakte führen zu einem Piezo-Element innerhalb der Tintenpatrone. Dieses sendet Schallwellen aus, die sich in einer leeren Tintenkammer wesentlich langsamer ausbreiten als in einer vollen. So lässt sich mit den Schallwellen prüfen, ob sich noch Tinte in den Patronen befindet.

Durch Anwendung dieses Prinzips kann Epson mit weniger Reservetinte in den Patronen sicherstellen, dass der Druckkopf keine Luft zieht.

Alte Chip-Resetter sind unbrauchbar für die neuen Patronen, was bedeutet, dass die Patronen vorerst nicht nachgefüllt werden können.

Da die Chips an den Tintentanks des Epson jedoch im Gegensatz zu den Chips bei den aktuellen Canon-Patronen unverschlüsselt bleiben, sollte es nur eine Frage der Zeit sein, bis entsprechende Chip-Resetter erhältlich sind.

Abreißstreifen

Eine weitere Neuerung sind die Abreißstreifen an der Unterseite der Patronen. Vor dem Einsetzen in den Drucker muss der Anwender an jeder Patrone einen Plastikstreifen abziehen.

Bei den Vorgängerpatronen konnte Epson durch ein kompliziertes Belüftungssystem auf Abreißstreifen verzichten.

Epson wirbt bei seinen Office-Geräten mit der hohen Beständigkeit der DuraBrite Ultra Tinte, einer von Epson entwickelten Pigmenttinte, die auch schon in den Vorgängergeräten zum Einsatz kam. Die Tinte bringt Vorteile in punkto Schmier- und Wasserfestigkeit der Ausdrucke (siehe Seite 9). Auch die Lichtbeständigkeit ist deutlich besser als bei einfachen Dye-Tinten.

Ein weiterer Vorteil der Tinte ist, dass sie nicht ins Papier einzieht, sondern auf der Oberfläche haften bleibt. Dies verhindert ein Verlaufen der Tinte und ist auch bei beidseitigem Druck von Vorteil, da die Tinte von der Rückseite nicht so stark durchscheint.

Dieser Artikel wurde ohne generative KI erstellt.
13.11.07 19:22 (letzte Änderung)
1Ist teuer und macht Krach
2Das ist im Lieferumfang
3Ausstattung
4Neue Tintenpatronen
5Die Druckkosten
6Druckqualität und -tempo: Fotodruck
7Druckqualität und -tempo: Grafikdruck
8Druckqualität und -tempo: Textdruck
9Test: Schmier- und Wasserbeständigkeit
Technische Daten & Testergebnisse

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