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Vergleichstest Einsteiger-Multifunktionsgeräte: Fazit: Fünf Modelle im Überblick

von Florian Heise

Testsieger: Brother DCP-7025

Der Brother DCP-7025 kostet rund 300 Euro, basiert auf dem DCP-7010, besitzt aber zusätzlich ein ADF*1, und das Display ist hintergrundbeleuchtet. Zudem arbeitet der Brother DCP-7025 mit den Druckersprachen PCL 6 und einer Postscript-Emulation (Brotherscript). Die sonstige Ausstattung und auch das Drucktempo sind identisch. Neben der herkömmlichen USB-Schnittestelle bietet Brother auch noch einen Parallelanschluss an. Nur die Bedienung könnte etwas einfacher sein - ein Zahlenblock zum Beispiel zur Eingabe der Kopienzahl fehlt.

Toner und Bildtrommel sind getrennt - während die Bildtrommel bis zu 12.000 Seiten halten soll, muss der Toner nach rund 2.500 Seiten gewechselt werden. Druckerchannel misst Kosten in Höhe von 2,6 Cent pro Textseite - das ist Durchschnitt.

Platz 1: Der Testsieger Brother DCP-7025 ist bestens ausgestattet und bietet sogar Treiber für Linux und Mac. Die Druckqualität hinkt etwas hinter den anderen Geräten her - bei einem Office-Drucker fällt das aber weniger ins Gewicht. Drei Jahre Herstellergarantie sprechen ebenfalls für das Gerät.

PROCONTRA
osehr kompakte BauweiseCIS-Scanner*2
oordentliches DrucktempoBedienung am Gerät könnte einfacher sein
ohintergrundbeleuchtetes Displaymanueller Einzug fasst nur 1 Blatt
oautomatische Dokumentenzuführung*1
oPCL und Postscript
ogeringer Platzbedarf
oUSB und Parallelschnittstelle
ogeringer Strombedarf
odrei Jahre Herstellergarantie
© Druckerchannel (DC)

Platz 2: Brother DCP-7010

Das kleinste Multifunktionsgerät aus den Schmieden von Brother heißt Brother DCP-7010 und ist für rund 230 Euro zu haben. Es kommt ohne ADF*1 daher, und das etwas schwer ablesbare Display bietet keine Hintergrundbeleuchtung.

Platz 2: Der Brother ist zwar spartanisch ausgestattet, bietet aber drei Jahre Garantie und die manchmal noch sehr sinnvolle Parallelschnittstelle neben dem USB-Port. Wer auf ein ADF*1, ein hintergundbeleuchtetes Display und auf die Druckersprachen PCL und Postscript verzichten kann, ist mit dem kleinen DCP-7010 gut bedient.

PROCONTRA
osehr kompakte Bauweisekein ADF*1
oordentliches DrucktempoBedienung am Gerät könnte einfacher sein
ogeringer Platzbedarfmanueller Einzug fasst nur 1 Blatt
oUSB und ParallelschnittstelleCIS-Scanner*2
ogeringer StrombedarfGDI-Drucker*3
odrei Jahre Herstellergarantie
© Druckerchannel (DC)

Platz 3: Konica Minolta PagePro 1380MF

Auf den ersten Blick hinterlässt der Konica Minolta Pagepro 1380 MF den solidesten Eindruck. Das Gerät arbeitet geringfügig langsamer als die Konkurrenz. Als Schnittstelle gibt's lediglich USB - Parallel fehlt. Ebenso fehlt eine OCR-Software im Lieferumfang, mit der sich Texte einlesen und erkennen lassen. In der Regel sind alle Multifunktionsgeräte - egal ob Tinte oder Laser - mit einer OCR-Software ausgestattet.

Während es bei den anderen Geräten lediglich Toner für bis zu 2.500 Seiten gibt, kann man für den 1380MF Toner für bis zu 6.000 Seiten kaufen. Schade: Im Lieferumfang ist eine Tonerkartusche für lediglich 1.500 Seiten. Toner und Bildtrommel sind getrennt - letztere soll bis zu 20.000 Seiten durchhalten. Trotz der hohen Reichweiten hat Druckerchannel einen etwas zu hohen Seitenpreis von 2,8 Cent ermittelt.

Platz 3: Der 1380MF arbeitet zuverlässig und die Bedienung ist einfach. Die Übersetzungsfehler im Display bessert Konica Minolta hoffentlich bald aus. ADF*1, Parallelschnittstelle und Druckersprachen fehlen.

PROCONTRA
oeinfache BedienungADF nur optional
ogut lesbares DisplayGDI-Drucker*3
oCCD-Scannernur USB-Schnittstelle
omanueller Einzug fasst nur 1 Blatt
oDruckkosten etwas zu hoch
© Druckerchannel (DC)

Platz 4: Canon Laserbase MF3110

Canon bietet für rund 270 Euro ein Multifunktionsgerät, das einen CCD-Scanner*2 besitzt. Wie bei den Brother-Geräten ist auch beim Canon Laserbase MF3110 der Ausgabeschacht zu klein. Zudem sind Papierstaus nur sehr schwer zu beseitigen. Die Bedienung am Gerät ist einfach und das Display trotz fehlender Hintergrundbeleuchtung gut ablesbar. Als Schnittstelle steht lediglich USB zur Verfügung.

Toner und Bildtrommel bilden eine Einheit - das ist ökologisch nicht sinnvoll, muss doch bei jedem leeren Toner die Bildtrommel ebenfalls in den Müll. Dennoch sind die Druckkosten mit 2,2 Cent pro Textseite die günstigsten im Testfeld.

Platz 4: Der Canon lässt sich einfach bedienen und der CCD-Scanner sorgt für hohe Schärfentiefe. Die Druckkosten sind günstig. Abzüge bekommt der Laserbase MF3110 für den hohen Strombedarf, das fehlende ADF*1, die fehlende Parallelschnittstelle, die fehlenden Druckersprachen und die zu kurze Garantiezeit von lediglich einem Jahr.

PROCONTRA
oordentliches Drucktempokein ADF
oCCD-Scannermanueller Einzug fasst nur 1 Blatt
ogünstige Druckkostenlediglich 1 Jahr Herstellergarantie
ogut lesbares DisplayGDI-Drucker*3
okeine Parallelschnittstelle
ohoher Strombedarf
© Druckerchannel (DC)

Platz 4: Samsung SCX-4200

Dem Samsung SCX-4200 fehlen ADF*1 und Parallel-Schnittstelle, und das Display ohne Hintergrundbeleuchtung ist etwas schwer ablesbar. Druckersprachen (außer der Samsung Printer Language) wie Postscript oder PCL sucht man vergebens. Dafür fühlt sich der Samsung SCX-4200 außer mit Windows auch mit Linux und MacOS wohl.

Toner und Bildtrommel sind gekoppelt - das ist zwar praktisch für den Anwender, ökologisch aber nicht sinnvoll. Ist der Toner leer, muss auch die Bildtrommel weg. Die Druckkosten für eine Textseite sind mit 3,1 Cent vergleichsweise hoch, wenn man nicht den Tipp auf Seite 9 befolgt.

Die Papierablage ist mit 50 Blatt die kleinste der vorgestellten Allrounder.

Platz 4: Das kleine und handliche Gerät ist mit rund 200 Euro das preiswerteste im Testfeld. Es braucht nur wenig Stellfläche, selbst in betriebsbereitem Zustand hat es von allen Geräten den geringsten Raumbedarf.

Punkten kann der Samsung besonders beim Grafik- und Fotodruck. Hier hängt er in Sachen Geschwindigkeit das gesamte Testfeld ab.

PROCONTRA
osehr kompakte Bauweisekein ADF*1
oordentliches Drucktempomanueller Einzug fasst nur 1 Blatt
osehr geringer PlatzbedarfCIS-Scanner*2
ogeringer StrombedarfGDI-Drucker*3
ozwei Jahre Herstellergarantienur USB-Anschluss
© Druckerchannel (DC)

Zusätzliche Informationen

*1
Automatic Document Feeder, automatische Dokumentenzuführung. Kann mehrere Vorlagen automatisch einscannen.
*2
CIS=Contact Image Sensor: Kompaktere Bauweise möglich aber sehr geringe Schärfentiefe, CCD=Charged Coupuled Device: Hohe Schärfentiefe
*3
GDI-Drucker besitzen keine eigene Intelligenz, um die Druckdaten aufzubereiten. Diese Arbeit übernimmt in diesem Fall der PC und schickt die Daten fertig aufbereitet zum Drucker. Vorteil: Die Drucker können wesentlich günstiger produziert werden, da sie keine eigene CPU und auch keinen eigenen Speicher benötigen. Nachteil: Das Drucktempo ist stark vom verwendeten PC abhängig. Je schneller dieser ist, desto schneller kann der GDI-Drucker die Daten empfangen und ausdrucken. Weiterer Nachteil: Man benötigt spezielle Treiber vom Hersteller. Stellt der Druckerhersteller die Treiberentwicklung für das Gerät ein, wird es keinen neuen Treiber für ein neues Betriebssysstem geben. Drucker, die mit den Druckersprachen PCL oder Postscript arbeiten, können auch auf Standardtreiber zurückgreifen.
24.12.12 12:48 (letzte Änderung)
1UPDATE: S/W-Alleskönner ohne Fax für Einsteiger
2Fazit: Fünf Modelle im Überblick
3Platzbedarf
4Papierhandling
5Die Schnittstellen
6Services und Garantie
7Ergonomie: Menübedienung
8Die Verbrauchsmaterialien
9Die Druckkosten
10Stromkosten
11Druckqualität: Fotodruck
12Grafikdruckqualität: Feine Linien
13Duplex-Genauigkeit
14Textdruckqualität
15Drucktempo Textdruck
16Scanqualität: Schärfentiefe
17Textscanqualität und -geschwindigkeit
18Scanqualität: Fotoscanqualität
19Kopierqualität und Leistung
Technische Daten & Testergebnisse

310 Wertungen

 
1
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