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Belichtungsfilme für den Siebdruck und Digitaltransfers für Textilien herstellen

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von
Hallo Leute.
Ich brauche einen Drucker mit dem ich die Belichtungsfilme für meine Siebe herstellen kann
Für unwissende: Ich möchte transparente Overhead Folien mit schwarz bedrucken und das möglichst deckend und randscharf. (DIN A3)

Ich scheitere schon an der Frage INKJET oder TONER...

Ich habe jetzt viel gelesen und war zuvor immer der Meinung Toner wäre besser. Jetzt habe ich aber mehrmals gelesen dass pigmentierte Inkjetfarben eine super Deckkraft haben. Allerdings gäbe es immer Probleme mit dem eintrocknen...

Es wäre cool wenn ihr mir ein Gerät empfehlen könnt... Am besten nicht über 300€ aber vorschlagen könnt ihr ja trotzdem was am ihr für das Beste haltet... Wenn das Gerät gleichzeitig noch Scannen kann wäre super...

Dazu kommt noch eine sekundäre Anforderung die aber nur so eine Idee ist, von der ich nicht weiss ob die umsetzbar ist: Ich will auch Digitaltransfer fertigen und verpressen (Auf Textilien)
Es wäre also sehr geil wenn der Drucker das auch könnte...

Wie ihr seht suche ich die Eier legende Wollmilchsau, aber Laktosefrei bitte :D

Der Fokus liegt aber auf dem Bedrucken von transparenten Folien

Viele Grüße, Flavio
von
Für die Belichtungsfilme wäre es hilfreich, mal hier Kontakt aufzunehmen, da sind sicher noch einige Fragen zur Größe, zum Filmmaterial, auch dem Druckvolumen
www.farbenwerk.com/...

Was den Transfer angeht, gibt es die Transferfolien, das ist das klassische Sublimationstintenverfahren, dazu sollte man wegen der Sublim-Tinte einen getrennten Drucker verwenden, Weiterhin wird noch eine Hitze-Presse gebraucht, dafür gibt es viele Anbieter. Man kann zwar diese Transferfolien auch mit der üblichen Tinte bedrucken, dann ist aber die Haltbarkeit auf dem Gewebe nicht groß, die Sublim-Tinten verbinden sich mit den Polyesterfasern im Gewebe, das sind spezielle Tinten für diesen Zweck. Man kann auch direkt auf T-Shirts drucken - DTG - direct to Garment - nur dann wird es teuer mit den Druckern
Beitrag wurde am 24.02.18, 08:11 Uhr vom Autor geändert.
von
Hallo,

Kunden von uns nutzen für die Erstellung der Filmnegative einen Epsondrucker (allerdings einen A3+, den Stylus 1500w) und ´Film Maker Ink´. Die Tinte ist komischerweise nicht pigmentiert, der Kunde schwört aber darauf.

Gruß,
Sven.
von
Wie schon an anderer 'Stelle geschrieben: mit sublimation hat das Verfahren nur bedingt bis gar nichts zu tun - Wenn überhaupt, dann, wenn der Druck in der Presse auf das Textil übertragen wird; aber in der Regel sublimiert selbst dann nichts [1], es wird das material des Transtats 1:1 übertragen (meist speigelverkehrt, d.h. um z.B. einen Schriftzug seitenrichtig zu pressen muss er spiegelverkehrt auf das Transtat gedruckt werden.), das Trägerpapier ist nach dem Pressen leer.
"Sublimationstinte" ist fürchterlicher Unfug - dass es die Hersteller so nennen, ändert daran nichts.
Wer es nicht glaubt, der Suche im Netz bitte mal nach "Sublimationsdruck" und informiere sich darüber, wie Sublimationsdruck wirklich funktioniert.
Ein Tintendrucker kann das nicht - mit keiner Tinte dieser Welt.

Volker

[1] Sublimation ist definiert als der direkte übergang eines Stoffes vom festen in den gasförmigen Aggregtzustand und umgekehrt. Das kann aber nur funktionieren wenn das zuküntige Trägermaterial, also z.B. ein Textil, so "kalt" ist, dass der Farbstoff unter die Sublimationstemperatur abkühlt. Beim Transtatdruck ist das aber generell nicht gegeben, weil der Stoff zunächst mit der Presse vorgeheizt wird und der Druck erst im zweiten Schritt mit der Presse aufgebracht wird.
Auch hier: wer es nicht glaubt, der mache bitte, falls er Zugriff hat, einen Test und probiere, ein Transtat ohne Vorwärmen des Stoffes aufzubringen - und Berichte dann über das Ergebnis.
von
na ja, auch durch Wiederholung werden manche Behauptungen nicht richtiger, besonders dann, wenn Sawgrass als der Haupt-Patentinhaber für den Thermosublimationsdruck mit Transferfolie und Sublimationstinten viele Patente hat, z.B.
patents.google.com/...
und auch ein Hersteller der Tinten davon nichts weiß, daß es keine Dye-Sublimationstinten gibt www.dupont.de/...
und auch der Editor bei Wikipedia davon nichts weiß
'Die Drucke werden mit Transferpressen bei 170 °C- 200 °C auf Polyesterstoffe übertragen. Die Farben sublimieren gasförmig in die heiße Polyesterfaser ' von de.wikipedia.org/... also Ende der Durchsage zu diesem Thema.
Daß es viele andere Verfahren gibt, um Textilstoffe zu bedrucken, steht hier nicht zur Diskussion, und ist abhängig vom Druckvolumen, der Größe, der Gewebematerialien und vielem mehr
Beitrag wurde am 26.02.18, 09:58 Uhr vom Autor geändert.
von
wie zum Beispiel die Behauptung es gäbe sublimationstinte. Es kann sie aus rein physikalischen Gründen nicht geben, Punkt.
Weil manche Hersteller von LFP ihre LFP "Plotter" nennen (OCÉ) sind das Plotter oder wie?

"sublimieren gasförmig in die heiße Polyesterfaser"

Und genau das ist der Unfug, den ich meine. Damit Sublimation funktionieren kann, muss das Zielmaterial kalt genug sein, d.h. die sublimationstemperatur *unterschreiten*.

Bezüglich wikipedia: die ist aus meiner sicht keine zitierfähige quelle, da steht an vielen Stellen ziemlicher Unfug drin - weil da jeder Depp jeden Unfug reinschreiben kann.

Volker
Beitrag wurde am 28.02.18, 18:46 Uhr vom Autor geändert.
von
man kann zwar hartnäckig an so einer Begriffsdefinition bleiben, auch wenn die entsprechende Druck/Werbemittelindustrie das anders sieht, genauso wie der Patentinhaber Sawgrass. Viele Quellen trennen ausdrücklich die Phasenübergänge
fest - gasförmig als Sublimation und den Übergang gasförmig - fest als Resublimation.
www.chemie.de/...
www.lernhelfer.de/...
da gibt es genug andere Quellen mit gleicher Beschreibung, auch ohne Wikipedia.
Es bringt doch nichts, das ist hier ein Druckerforum , kein Chemie- oder Physikforum, und auch die, die die Sublimationstinten herstellen, verkaufen und verwenden, sind hier nicht vertreten, daher wäre es ratsam, in dort einschlägigen Foren so eine Diskusssion weiterzuführen, alle die anzuschreiben über die vermeintlich richtige oder falsche Begriffsverwendung, hier lässt sich das nicht klären, und auch die, die wie gelinkt, entsprechende Erklärungen ins Internet stellen.
Und ich zitiere mal aus Römpps Chemischem Wörterbuch ' Fälschlicherweise wird manchmal auch der der Sublimation entgegengerichtete Vorgang, die direkte Kondensation eines Stoffes, als Sublimation bezeichnet. '
Beitrag wurde am 28.02.18, 19:44 Uhr vom Autor geändert.
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